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Übung Ab-Mat Sit-ups - AbMat Sit-ups - Bauchmuskeltraining mit Bauchmatte für Core-Kraft im Fitnessstudio oder Zuhause.
Bauchmuskeln

Ab-Mat Sit-ups (Sit-ups mit Bauchmatte)
AbMat Sit-ups

Übung Ab-Mat Sit-ups - AbMat Sit-ups - Bauchmuskeltraining mit Bauchmatte für Core-Kraft im Fitnessstudio oder Zuhause. (Thumbnail)

Der Ab-Mat Sit-up ist eine besonders im CrossFit sehr beliebte Variante des klassischen Sit-ups. Durch die Nutzung der speziellen Bauchmatte (Ab-Mat) wird die Lendenwirbelsäule in der unteren Position optimal unterstützt. Das ermöglicht eine volle Streckung (Extension) der Bauchmuskeln am tiefsten Punkt, wodurch der Bewegungsradius (Range of Motion) deutlich vergrößert und die Übung noch effektiver wird.

Für die Ausgangsposition setzt du dich auf den Boden und legst die Ab-Matte direkt bündig an dein Steißbein bzw. deinen unteren Rücken. Die dickere Seite der Matte zeigt dabei meist in Richtung deines Gesäßes. Winkle die Beine an, lege die Fußsohlen aneinander und lasse die Knie locker nach außen fallen. Diese sogenannte "Butterfly-Position" schaltet den Hüftbeuger weitestgehend aus, sodass die Arbeit deutlich isolierter aus dem Bauch kommen muss.

Leite die Bewegung ein, indem du deinen Oberkörper nach hinten über die Matte abrollst. Gehe so weit zurück, bis deine Schulterblätter und idealerweise auch deine Hände hinter dem Kopf den Boden berühren. In dieser tiefsten Position erfährt deine Bauchmuskulatur durch die Wölbung der Matte eine maximale Vordehnung.

Aus dieser gestreckten Position heraus richtest du dich nun durch die explosive oder kontrollierte Kraft deiner geraden Bauchmuskeln wieder komplett auf. Wirf die Arme dabei dynamisch nach vorne (für die klassische, zügige Variante) oder halte sie verschränkt vor der Brust (für eine striktere, kraftfokussierte Ausführung). Die Wiederholung ist beendet, wenn du aufrecht sitzt und mit den Händen deine Fußspitzen berührst.

⚠️ Wichtig: Achte darauf, dass die Ab-Matte wirklich nah am Körper anliegt und während des Satzes nicht wegrutscht, damit sie den unteren Rücken durchgehend stützen kann. Reiß beim Aufrichten zudem nicht mit den Händen am Nacken.
Übung Abduktion an der Maschine - Seated Machine Hip Abduction - Gezieltes Training der seitlichen Gesäßmuskulatur durch Gerätetraining im Fitnessstudio.
Po

Abduktion an der Maschine (Hüftabduktion sitzend)
Seated Machine Hip Abduction

Übung Abduktion an der Maschine - Seated Machine Hip Abduction - Gezieltes Training der seitlichen Gesäßmuskulatur durch Gerätetraining im Fitnessstudio. (Thumbnail)

Die Abduktionsmaschine ist eine Isolationsübung, die gezielt die kleineren Gesäßmuskeln anspricht. Diese sind nicht nur für die Optik (seitliche Rundung des Pos) wichtig, sondern stabilisieren auch das Becken beim Gehen und Laufen.

Positionierung: Wähle ein angemessenes Gewicht und setze dich aufrecht in das Gerät. Deine Knie liegen fest an den äußeren Polstern an. Halte dich an den Griffen an der Seite fest, um deinen Oberkörper zu stabilisieren.

Ablauf: Drücke deine Beine durch die Kraft deiner seitlichen Gesäßmuskulatur kontrolliert nach außen. Gehe so weit, wie es deine Beweglichkeit zulässt, ohne dass dein Becken vom Sitz abhebt.

Kontrolle: Führe die Beine langsam und unter konstanter Spannung wieder in die Mitte zurück. Stoppe kurz vor dem Punkt, an dem die Gewichtsplatten sich berühren, um die Muskelspannung aufrechtzuerhalten.

Variante: Viele Sportler lehnen sich leicht nach vorne, um den Fokus noch stärker auf den M. gluteus medius zu legen, oder bleiben sehr aufrecht, um mehr Spannung im oberen Gesäßbereich zu erzeugen.

⚠️ Wichtig: Kein Schwung: Vermeide es, die Beine mit Schwung nach außen zu "werfen". Die Kraft sollte rein aus der Hüfte kommen. Fußstellung: Deine Füße sollten locker auf den Stützen stehen. Der Druckpunkt liegt primär an der Außenseite deiner Knie, nicht an den Füßen. Rücken: Presse deinen unteren Rücken fest gegen das Polster, um ein Hohlkreuz während der Belastungsphase zu vermeiden.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Übung Abs Snails - Ab Snails - Effektive Core-Übung mit Körpergewicht für die Bauchmuskeln im Fitnessstudio oder Zuhause.
Bauchmuskeln

Abs Snails (Die Schnecke)
Ab Snails

Übung Abs Snails - Ab Snails - Effektive Core-Übung mit Körpergewicht für die Bauchmuskeln im Fitnessstudio oder Zuhause. (Thumbnail)

Die "Abs Snails" (oft auch Schnecken-Crunches genannt) sind eine hervorragende Eigengewichtsübung, die eine maximale Kontraktion und Kontrolle der Bauchmuskulatur erfordert. Der Name leitet sich von der fließenden, einrollenden Bewegung ab, bei der du deine Wirbelsäule ähnlich wie ein Schneckenhaus formst.

Ausgangsposition ist die flache Rückenlage auf einer Matte. Deine Arme liegen zur Stabilisierung neben dem Körper flach auf dem Boden. Spanne nun deine Bauchmuskeln fest an und hebe zunächst die Beine leicht an.

Im nächsten Schritt rollst du dein Becken und deinen unteren Rücken extrem langsam und kontrolliert nach oben ein. Ziehe die Knie in Richtung deiner Brust oder sogar bis über dein Gesicht. Der Fokus liegt hierbei auf der langsamen Ausführung – vermeide jeglichen Schwung und nutze stattdessen die reine Kraft deiner Rumpfmuskulatur.

Am höchsten Punkt der Bewegung hältst du die maximale Spannung für ein bis zwei Sekunden. Danach rollst du dich Wirbel für Wirbel wieder in die Ausgangsposition ab. Gerade diese langsame Abwärtsbewegung ist es, die die Bauchmuskeln richtig brennen lässt und die Übung so effektiv macht.

⚠️ Wichtig: Führe die Bewegung sehr kontrolliert und ohne Schwung aus. Der Bauch muss während der gesamten Auf- und Abwärtsbewegung maximal auf Spannung bleiben, damit die Belastung nicht allein im unteren Rücken landet.
Adduktoren-Stretch im Liegen (Lying Adductor Stretch) – Frau liegt auf dem Rücken, hält die Beine gestreckt in der Luft und lässt sie für eine Dehnung der Innenseiten weit nach außen sinken.
Dehnen

Adduktoren-Stretch im Liegen
Lying Adductor Stretch

Adduktoren-Stretch im Liegen (Lying Adductor Stretch) – Frau liegt auf dem Rücken, hält die Beine gestreckt in der Luft und lässt sie für eine Dehnung der Innenseiten weit nach außen sinken. (Thumbnail)

Der Adduktoren-Stretch in Rückenlage nutzt die Schwerkraft, um eine effektive und gleichzeitig entspannte Dehnung der Beininnenseiten zu ermöglichen. Da der Rücken durch den Boden stabilisiert wird, ist diese Variante besonders schonend für die Wirbelsäule und ermöglicht eine hohe Konzentration auf die Zielmuskulatur.

Positionierung: Starte in Rückenlage. Die Arme liegen entspannt neben dem Körper oder leicht unter dem Gesäß zur Stabilisierung des Beckens. Die Beine zeigen gerade zur Decke.

Bewegungsablauf: Öffne die Beine langsam zu einer V-Form. Gehe nur so weit, wie es sich angenehm dehnend anfühlt. Die Schwerkraft zieht die Beine sanft nach unten.

Fokus: Achte darauf, dass deine Beine gestreckt bleiben und deine Zehenspitzen leicht nach außen zeigen, um die Adduktoren optimal anzusprechen.

⚠️ Wichtig: Rücken-Sicherheit: Presse deine Lendenwirbelsäule aktiv in die Matte. Vermeide ein Hohlkreuz, besonders wenn die Beine weit geöffnet sind. Kontrolle: Führe die Beine nicht ruckartig nach außen. Nutze deine Bauchmuskulatur, um die Abwärtsbewegung zu bremsen. Atmung: Atme tief in den unteren Bauchraum. Versuche mit jeder Ausatmung, die Beine durch ihr Eigengewicht noch ein Stück tiefer sinken zu lassen.
Adduktoren-Stretch im Stand (Standing Side Adductor Stretch) – Person steht in einem weiten Grätschstand und verlagert das Gewicht auf eine Seite, um die Innenseite des gestreckten Beins zu dehnen.
Dehnen

Adduktoren-Stretch im Stand (seitlich)
Standing Side Adductor Stretch

Adduktoren-Stretch im Stand (Standing Side Adductor Stretch) – Person steht in einem weiten Grätschstand und verlagert das Gewicht auf eine Seite, um die Innenseite des gestreckten Beins zu dehnen. (Thumbnail)

Dieser seitliche Adduktoren-Stretch ist ideal, um die Flexibilität der Hüfte zu verbessern und Verspannungen in der Beininnenseite zu lösen. Er kombiniert eine aktive Stabilisierung des Standbeins mit einer intensiven Dehnung des gegenüberliegenden Beins.

Positionierung: Beginne in einem breiten Stand, die Fußspitzen zeigen leicht nach außen. Die Hände können zur Stabilisierung auf die Oberschenkel gelegt oder vor der Brust verschränkt werden.

Bewegungsablauf: Beuge das Knie einer Seite kontrolliert ab. Achte darauf, dass das Knie in Richtung der Fußspitze zeigt und nicht nach innen knickt. Das gestreckte Bein bleibt mit der gesamten Fußfläche fest am Boden, um den Zug an der Innenseite zu maximieren.

Intensivierung: Je tiefer du das Becken absenkst und je weiter du das Gesäß nach hinten schiebst, desto intensiver wird die Dehnung.

⚠️ Wichtig: Knie-Sicherheit: Das gebeugte Knie sollte nicht über die Zehenspitzen hinausragen. Achte darauf, dass das gestreckte Bein nicht im Kniegelenk "durchschlägt" (keine Überstreckung). Rückenhaltung: Halte den Rücken während der gesamten Übung gerade und vermeide einen Rundrücken. Atmung: Atme tief ein und vertiefe die Dehnung beim Ausatmen.
Übung Alternierende Kurzhantel Curls stehend - Standing Alternating Dumbbell Curls - Bizepstraining mit Kurzhanteln als Freihantel-Training im Fitnessstudio.
Bizeps

Alternierende Kurzhantel Curls stehend
Standing Alternating Dumbbell Curls

Übung Alternierende Kurzhantel Curls stehend - Standing Alternating Dumbbell Curls - Bizepstraining mit Kurzhanteln als Freihantel-Training im Fitnessstudio. (Thumbnail)

Die alternierenden Kurzhantel-Curls gehören zu den effektivsten Isolationsübungen für den Bizeps. Durch das abwechselnde (alternierende) Ausführen kannst du dich voll auf die Kontraktion jedes einzelnen Arms konzentrieren und verhinderst, dass du durch Schwungbewegungen des gesamten Oberkörpers abfälscht.

Ausgangsposition: Stelle dich hüftbreit hin, die Knie sind minimal gebeugt für einen stabilen Stand. Halte die Kurzhanteln im neutralen Griff (Handflächen zeigen zum Körper) seitlich an den Oberschenkeln. Ziehe die Schultern nach hinten unten und fixiere deine Ellbogen fest an den Seiten deines Oberkörpers.

Ablauf: Leite die Bewegung ein, indem du eine Hantel kontrolliert nach oben beugst. Sobald die Hantel die Hüfte passiert, drehst du dein Handgelenk so, dass die Handfläche am obersten Punkt zur Schulter zeigt (Suppination). Spanne den Bizeps am höchsten Punkt kurz und kräftig an.

Rückführung: Senke das Gewicht extrem langsam und kontrolliert wieder in die Ausgangsposition ab. Erst wenn der Arm fast vollständig gestreckt ist, beginnt die Aufwärtsbewegung des anderen Arms.

Fokus: Deine Ellbogen dürfen während der gesamten Übung nicht nach vorne oder hinten ausweichen. Sie fungieren als fixes Scharnier.

⚠️ Wichtig: Kein Schwingen: Achte darauf, dass dein Oberkörper absolut ruhig bleibt. Wenn du merkst, dass du mit dem Rücken "mitwippst", ist das Gewicht wahrscheinlich zu schwer. Volle Range of Motion: Strecke den Arm unten fast ganz aus, um den Muskel über die gesamte Länge zu fordern, aber behalte eine minimale Restspannung bei. Handgelenke: Halte deine Handgelenke stabil und knicke sie nicht nach oben oder unten ab, um die Unterarme nicht unnötig zu belasten.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Übung Alternierende Wellen mit Schwungseil - Alternating Battle Rope Waves - Dynamisches Ganzkörpertraining und Core-Übung im Fitnessstudio.
Ganzkörpertraining

Alternierende Wellen mit Schwungseil
Alternating Battle Rope Waves

Übung Alternierende Wellen mit Schwungseil - Alternating Battle Rope Waves - Dynamisches Ganzkörpertraining und Core-Übung im Fitnessstudio. (Thumbnail)

Die alternierenden Wellen mit dem Battle Rope sind eine hochintensive Übung, die sowohl das Herz-Kreislauf-System als auch die lokale Muskelausdauer der Oberarme und Schultern massiv fordert. Da das Seil ständig in Bewegung ist, muss der gesamte Core ununterbrochen gegensteuern, um den Stand zu halten.

Ausgangsposition: Stelle dich etwas weiter als hüftbreit hin und gehe leicht in die Knie (Viertel-Kniebeuge). Dein Rücken ist gerade, die Brust stolz. Greife die Griffe des Battle Ropes fest im neutralen Griff (Handflächen zeigen zueinander). Das Seil sollte eine leichte Lockerung haben, damit Wellen entstehen können.

Ablauf: Erzeuge nun mit den Armen abwechselnd schnelle Wellenbewegungen. Während ein Arm nach oben zieht, drückt der andere nach unten. Die Bewegung sollte primär aus den Schultern und Ellbogen kommen, nicht aus dem ganzen Körper.

Fokus: Versuche, die Wellen so gleichmäßig wie möglich bis zum Ankerpunkt des Seils durchlaufen zu lassen. Dein Oberkörper sollte dabei so ruhig wie möglich bleiben – stell dir vor, du bist im Boden festbetoniert.

Intensität: Je schneller die Bewegungen und je tiefer die Kniebeuge, desto anspruchsvoller wird die Übung.

⚠️ Wichtig: Fester Stand: Verankere deine Füße fest im Boden. Die Kraft für die Stabilität kommt aus den Beinen und dem Bauch. Schultern: Achte darauf, dass deine Schultern nicht zu den Ohren wandern. Halte den Nacken lang und entspannt. Atmung: Halte bei dieser intensiven Belastung niemals die Luft an (Pressatmung vermeiden!). Versuche, passend zum Rhythmus der Wellen zu atmen.
Wechselseitiges Beinheben – Eine Person liegt flach auf einer Fitnessmatte auf dem Rücken und hebt abwechselnd das linke und das rechte gestreckte Bein kontrolliert nach oben.
Bauchmuskeln

Alternierendes Beinheben am Boden
Alternating Leg Raise

Wechselseitiges Beinheben – Eine Person liegt flach auf einer Fitnessmatte auf dem Rücken und hebt abwechselnd das linke und das rechte gestreckte Bein kontrolliert nach oben. (Thumbnail)

Das wechselseitige Beinheben (Alternate Leg Raise) ist eine hervorragende Abwandlung des beidseitigen Beinhebens zur gezielten Kräftigung der Bauchmuskulatur und des Hüftbeugers. Durch das abwechselnde Anheben und Absenken der Beine entsteht ein dynamischer Bewegungsablauf, der eine kontinuierliche Spannung auf den geraden Bauchmuskel (M. rectus abdominis) ausübt. Da immer nur ein Bein angehoben wird, ist die Hebelwirkung etwas geringer als beim beidseitigen Beinheben, was eine präzisere Beckenkontrolle ermöglicht und das Risiko minimiert, ins Hohlkreuz zu fallen.

Positionierung: Flache Rückenlage auf der Fitnessmatte. Die Arme liegen entspannt neben dem Körper oder unterstützen mit den Handflächen leicht unter dem Gesäß die Beckenkippung. Der Core wird maximal angespannt, sodass die Lendenwirbelsäule lückenlos auf der Matte aufliegt. Beide Beine sind lang ausgestreckt und schweben knapp über dem Boden.

Bewegungsablauf: Führe ein Bein in einer flüssigen Bogenbahn kontrolliert nach oben, bis es etwa einen 80- bis 90-Grad-Winkel zum Boden bildet. Das andere Bein bleibt währenddessen knapp über dem Boden gehalten. Senke das angehobene Bein exzentrisch ab und führe zeitgleich das Gegenbein nach oben (Scherenbewegung). Die Bauchmuskeln stehen während des gesamten Satzes unter Dauerspannung.

Fokus: Lückenloser Kontakt der Lendenwirbelsäule mit dem Boden, synchrone Wechselbewegung und kontrollierte Beinführung ohne Hektik.

⚠️ Wichtig: Kein Abheben des unteren Rückens: Achte strikt darauf, dass der untere Rücken nicht ins Hohlkreuz gerät. Sollte sich der Rücken lösen, halte die Beine in der tiefen Position etwas höher oder winkle die Knie leicht an. Kein Bouncing/Aufschlagen: Die Fersen dürfen am tiefsten Punkt den Boden nicht berühren oder gar federn. Kopf und Nacken entspannt halten: Der Kopf liegt flach auf der Matte oder ist leicht angehoben (Kinn zur Brust), ohne am Nacken zu ziehen. Kontrolliertes Tempo: Führe den Wechsel flüssig aus; vermeide ein wildes oder strampelndes Treten aus den Beinen.
Dumbbell Alternate Bench Press (high start) – Eine Person liegt auf einer Flachbank, hält eine Kurzhantel oben gestreckt und senkt die andere Kurzhantel seitlich ab, um die Brustmuskulatur alternierend zu trainieren.
Brust

Alternierendes Kurzhantel-Bankdrücken (Start oben)
Dumbbell Alternate Bench Press (high start)

Dumbbell Alternate Bench Press (high start) – Eine Person liegt auf einer Flachbank, hält eine Kurzhantel oben gestreckt und senkt die andere Kurzhantel seitlich ab, um die Brustmuskulatur alternierend zu trainieren. (Thumbnail)

Das alternierende Kurzhantel-Bankdrücken mit hohem Startpunkt (High Start) ist eine effektive Grundübung zur gleichmäßigen Kräftigung der Brustmuskulatur und zur Behebung von Kraftdysbalancen. Da beide Kurzhanteln zu Beginn nach oben gedrückt werden und immer eine Seite oben verweilt, während die andere die Wiederholung ausführt, entsteht eine statische Haltearbeit (isometrische Kontraktion) für die ruhende Seite. Dies fordert nicht nur die Brustmuskeln, sondern erhöht auch die Anforderungen an die Rumpf- und Schulterblattstabilisierung erheblich.

Positionierung: Flaches Liegen auf der Bank mit fest aufgesetzten Füßen am Boden. Die Kurzhanteln befinden sich in der Startposition direkt senkrecht über der Brust auf Höhe der gestreckten Arme.

Bewegungsablauf: Während ein Arm oben fixiert bleibt, wird die Hantel der Gegenseite langsam abgesenkt, bis eine Dehnung in der Brust zu spüren ist. Anschließend wird sie dynamisch hochgedrückt, bevor der Seitenwechsel erfolgt.

Fokus: Isometrische Spannung der oben gehaltenen Hantel aufrechterhalten und die arbeitende Seite kontrolliert bewegen, ohne dass der Oberkörper auf der Bank kippt.

⚠️ Wichtig: Kein Absinken des ruhenden Arms: Der nicht arbeitende Arm muss oben vollständig gestreckt und stabil fixiert bleiben. Schulterblätter fixiert halten: Beide Schulterblätter bleiben durchgehend fest nach hinten und unten auf die Bank gepresst. Körperrotation vermeiden: Halte den Core stark angespannt, um zu verhindern, dass die Bank durch das einseitig abgesenkte Gewicht zur Seite rotiert. Gewicht anpassen: Da durch das isometrische Halten die Muskelermüdung höher ist als beim synchronen Drücken, sollte das Gewicht pro Hantel etwas geringer gewählt werden.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Dumbbell Decline Alternate Bench Press – Eine Person liegt auf einer Negativbank, fixiert eine Kurzhantel in gestreckter Position oben und senkt die andere Kurzhantel ab, um die untere Brustmuskulatur alternierend zu trainieren.
Brust

Alternierendes Negativ-Kurzhantel-Bankdrücken
Dumbbell Decline Alternate Bench Press

Dumbbell Decline Alternate Bench Press – Eine Person liegt auf einer Negativbank, fixiert eine Kurzhantel in gestreckter Position oben und senkt die andere Kurzhantel ab, um die untere Brustmuskulatur alternierend zu trainieren. (Thumbnail)

Das alternierende Negativ-Kurzhantel-Bankdrücken fokussiert gezielt die unteren Fasern des M. pectoralis major (Pars abdominalis). Durch die leicht nach unten geneigte Position der Bank wird der Belastungswinkel so verändert, dass die Schultergelenke entlastet werden, während die untere Brust maximal beansprucht wird. Die einseitige (unilaterale) Ausführung verlangt zudem eine erhöhte Core-Stabilität, um ein Verdrehen des Oberkörpers zu verhindern, und hilft dabei, Kraftunterschiede zwischen den linken und rechten Brustmuskeln gezielt auszugleichen.

Positionierung: Sicheres Einhängen der Beine in den Polstern der Negativbank (ca. 15–30 Grad Neigung). Der Rücken liegt flach an, die Schulterblätter sind nach hinten-unten gezogen.

Bewegungsablauf: Während ein Arm in der gestreckten Endposition fixiert bleibt, senkt der andere Arm die Kurzhantel seitlich ab, bis eine deutliche Dehnung in der unteren Brust zu spüren ist. Aus dieser Position heraus wird die Hantel zügig wieder nach oben gedrückt.

Fokus: Maximale Ansteuerung der unteren Brustfasern bei stabiler Rumpfhaltung und kontrolliertem Seitenwechsel.

⚠️ Wichtig: Fixierung der Beine prüfen: Stelle vor dem Greifen der Gewichte sicher, dass die Beine fest im Polster der Negativbank verankert sind, um ein Rutschen zu verhindern. Kein Ausweichen des Rumpfes: Durch das alternierende Absenken entsteht eine Rotationskraft auf den Rumpf; spanne die Bauchmuskeln fest an, um den Oberkörper stabil auf der Bank zu halten. Kontrollierte Absenkphase: Senke die Hantel langsam ab und vermeide es, das Gewicht am tiefsten Punkt abzufedern, um das Verletzungsrisiko für die Schulter zu minimieren. Schulterblätter fixiert lassen: Auch in der Negativneigung bleiben die Schulterblätter durchgehend fest zusammengezogen und an das Polster gedrückt.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

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Arnold Press mit Widerstandsband – Eine Person steht auf einem Band und drückt die Arme unter Rotation der Handflächen von der Brust nach oben über den Kopf.
Schultern

Arnold Press (Widerstandsband)
Standing Band Arnold Press

Arnold Press mit Widerstandsband – Eine Person steht auf einem Band und drückt die Arme unter Rotation der Handflächen von der Brust nach oben über den Kopf. (Thumbnail)

Die Arnold Press mit dem Widerstandsband ist eine Variation der klassischen Kurzhantel-Übung. Der entscheidende Vorteil des Bandes ist der progressive Widerstand: Je weiter du die Arme nach oben streckst, desto stärker wird der Zug. Die integrierte Rotation fordert nicht nur den vorderen und seitlichen Anteil des Deltamuskels, sondern aktiviert auch verstärkt die Rotatorenmanschette und die stabilisierende Muskulatur des oberen Rückens.

Positionierung: Aufrechter Stand, Füße hüftbreit. Das Band wird unter den Füßen fixiert. Die Knie sind minimal gebeugt, um einen stabilen Stand zu gewährleisten.

Bewegungsablauf: Die Rotation der Handgelenke erfolgt fließend während der Druckbewegung. Achte darauf, dass die Ellenbogen in der unteren Position nicht zu weit absinken, um die Spannung auf der Schulter zu halten.

Fokus: Kontrolliere die Bewegung besonders in der Umkehrphase vor dem Gesicht. Der Rumpf muss fest angespannt bleiben, um ein Hohlkreuz bei der Streckung nach oben zu verhindern.

⚠️ Wichtig: Handgelenke: Halte die Handgelenke während der gesamten Rotation stabil und lass sie nicht nach hinten einknicken. Rumpfspannung: Da der Widerstand nach oben zunimmt, neigt man dazu, ins Hohlkreuz zu fallen. Spanne Bauch und Gesäß aktiv an. Bewegungsradius: Strecke die Arme oben fast ganz durch, aber raste die Ellenbogen nicht mit Schwung ein. Atmung: Atme aus, während du das Band nach oben drückst, und atme kontrolliert ein, wenn du die Hände wieder vor die Brust führst.
Back Slaps Wrap Around Stretch – Person steht aufrecht und schwingt die Arme dynamisch um den eigenen Körper, um die Brust- und Schultermuskulatur zu mobilisieren.
Dehnen

Back Slaps (Dynamischer Brust-Rücken-Stretch)
Back Slaps Wrap Around Stretch

Back Slaps Wrap Around Stretch – Person steht aufrecht und schwingt die Arme dynamisch um den eigenen Körper, um die Brust- und Schultermuskulatur zu mobilisieren. (Thumbnail)

Back Slaps sind eine dynamische Mobilitätsübung, die häufig im Warm-up eingesetzt wird. Sie kombiniert eine kurze, intensive Dehnung der Brustmuskulatur (beim Öffnen) mit einer Dehnung des oberen Rückens und der hinteren Schultern (beim Schließen). Die rhythmische Bewegung fördert die Durchblutung im gesamten Oberkörper.

Positionierung: Stabiler, hüftbreiter Stand. Die Arme bleiben während der gesamten Bewegung locker und auf Schulterhöhe.

Bewegungsablauf: Die Bewegung sollte fließend und federnd sein. Beim Öffnen der Arme ziehen die Schulterblätter aktiv zusammen. Beim "Zuschlagen" vor der Brust umschlingen die Arme den Torso so weit wie möglich.

Rhythmus: Führe die Bewegung kontrolliert, aber mit einer gewissen Dynamik aus. Der Wechsel der Armposition (mal links oben, mal rechts oben) sorgt für eine gleichmäßige Mobilisierung beider Seiten.

⚠️ Wichtig: Kein Reißen: Die Bewegung sollte schwungvoll, aber niemals unkontrolliert sein. Achte auf deine Gelenke. Haltung: Halte den Oberkörper ruhig und fest. Vermeide es, mit dem gesamten Torso vor und zurück zu wippen; die Bewegung findet primär im Schultergelenk statt. Atmung: Atme beim Öffnen der Arme (Brustöffnung) ein und beim Schließen (Umarmung) aus.
Smith Machine Bench Press – Eine Person liegt auf einer Flachbank in einer Multipresse und drückt die geführte Langhantelstange von der Brust nach oben.
Brust

Bankdrücken an der Smith Maschine
Smith Machine Bench Press

Smith Machine Bench Press – Eine Person liegt auf einer Flachbank in einer Multipresse und drückt die geführte Langhantelstange von der Brust nach oben. (Thumbnail)

Das Brustdrücken an der Multipresse bietet eine hervorragende Möglichkeit, die Brustmuskulatur unter voller Kontrolle und mit hoher Intenstität zu trainieren. Durch die feste Schienenführung entfällt ein Großteil der Stabilisierungsarbeit, wodurch der Fokus noch gezielter auf die maximale Kontraktion des großen Brustmuskels (M. pectoralis major) gelegt werden kann. Zudem ermöglicht die Multipresse ein sicheres Ausbelasten bis zum Muskelversagen ohne Trainingspartner.

Positionierung: Zentrierte Ausrichtung der Bank unter der Multipresse. Wenn die Stange abgesenkt wird, sollte sie genau auf Höhe der Mitte der Brust (Brustwarzenlinie) treffen.

Bewegungsablauf: Lösen der Sicherungshaken aus den Rasten. Kontrollierte exzentrische Phase beim Absenken der Stange, gefolgt von einer explosiven konzentrischen Druckphase nach oben.

Fokus: Aktives Zusammenziehen der Brustmuskeln am obersten Punkt der Bewegung und gleichmäßige Lastverteilung über die gesamte Brust.

⚠️ Wichtig: Bankpositionierung: Achte exakt darauf, dass die Bank nicht zu weit vorne oder hinten steht, um eine unnatürliche Belastung der Schultergelenke durch den vorgegebenen vertikalen Bewegungspfad zu vermeiden. Handgelenkstellung: Halte die Handgelenke gerade über den Unterarmen fixiert und knicke sie unter der Stange nicht nach hinten ab. Schulterblatt-Retraktion: Ziehe die Schulterblätter während des gesamten Satzes nach hinten und unten fest an die Bank, um die vordere Schulter zu entlasten. Atmung: Atme beim kontrollierten Absenken der Stange ein und beim kraftvollen Herausdrücken aus.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Barbell Reverse Close Grip Bench Press – Eine Person liegt auf einer Hantelbank und drückt eine Langhantel im engen Untergriff nach oben, um den Trizeps und die obere Brust zu trainieren.
Trizeps, Brust

Bankdrücken eng im Untergriff
Barbell Reverse Close Grip Bench Press

Barbell Reverse Close Grip Bench Press – Eine Person liegt auf einer Hantelbank und drückt eine Langhantel im engen Untergriff nach oben, um den Trizeps und die obere Brust zu trainieren. (Thumbnail)

Das enge Bankdrücken im Untergriff ist eine extrem effektive, aber unterschätzte Übungsvariante. Durch den Untergriff (Supination) verschiebt sich der Belastungsschwerpunkt: Neben einer intensiven Aktivierung des Trizeps wird überraschenderweise auch die obere Brust (Pars clavicularis) stark gefordert – oft sogar mehr als beim regulären Schrägbankdrücken. Zudem sorgt der Griff für eine biomechanisch günstigere Ellenbogenposition, was die Schultergelenke bei vielen Athleten schont.

Positionierung: Auf der Flachbank liegend, Beine fest am Boden verankert. Die Hantel wird schulterbreit oder leicht enger gegriffen, wobei die Daumen die Stange für maximale Sicherheit umschließen (kein "Suicide Grip").

Bewegungsablauf: Die Stange wird in einem leichten Bogen nach unten geführt. Achte darauf, dass die Ellenbogen während der gesamten Bewegung eng am Oberkörper entlanggleiten und nicht nach außen wegklappen.

Fokus: Starke Rumpfspannung halten und den Fokus am obersten Punkt voll auf die Kontraktion von Trizeps und oberer Brust legen.

⚠️ Wichtig: Sicherer Griff: Da der Untergriff beim Herausheben und Halten der Stange gewöhnungsbedürftig ist, sollte unbedingt ein geschlossener Griff verwendet werden. Ein Spotter (Trainingspartner) wird dringend empfohlen. Gewicht anpassen: Starte mit deutlich weniger Gewicht als beim normalen engen Bankdrücken, um dich an die veränderte Handgelenks- und Ellenbogenmechanik zu gewöhnen. Handgelenkstellung: Halte die Handgelenke so geradlinig wie möglich und vermeide ein starkes Abknicken nach hinten unter der Last der Stange. Atmung: Atme beim kontrollierten Absenken der Hantel tief ein und beim kraftvollen Drücken nach oben aus.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Barbell JM Press – Eine Person liegt auf einer Hantelbank und senkt eine Langhantel in einer Mischung aus engem Bankdrücken und Stirndrücken in Richtung Oberbrust ab, um den Trizeps zu trainieren.
Trizeps

Bankdrücken JM Press (Langhantel)
Barbell JM Press

Barbell JM Press – Eine Person liegt auf einer Hantelbank und senkt eine Langhantel in einer Mischung aus engem Bankdrücken und Stirndrücken in Richtung Oberbrust ab, um den Trizeps zu trainieren. (Thumbnail)

Die JM Press, benannt nach dem Powerlifter JM Blakley, schließt die Lücke zwischen engem Bankdrücken und Stirndrücken (Skullcrushers). Sie erlaubt es, extrem hohe Gewichte für den Trizeps zu bewegen, da die Bewegungslinie die Belastung optimal verteilt. Diese Übung ist besonders bei Kraftsportlern beliebt, um den "Lockout" (das finale Durchdrücken der Arme) beim regulären Bankdrücken drastisch zu verbessern.

Positionierung: Flache Rückenlage auf der Hantelbank. Die Füße stehen fest auf dem Boden, um maximale Stabilität zu gewährleisten. Der Griff ist etwas enger als beim normalen Bankdrücken (etwa schulterbreit).

Bewegungsablauf: Führe die Stange nicht zur Brustmitte wie beim normalen Bankdrücken, sondern visiere die obere Brust bzw. den Halsbereich an. Die Ellenbogen zeigen während der Abwärtsbewegung nach vorne (ca. 45-Grad-Winkel zum Körper) und falten sich zueinander.

Fokus: Halt die Spannung im Trizeps am tiefsten Punkt der Bewegung aufrecht, bevor du die Stange wieder nach oben drückst.

⚠️ Wichtig: Ellenbogeneinstellung: Achte darauf, dass die Ellenbogen nicht komplett nach außen wegklappen, um das Gelenk zu schonen und die Spannung im Trizeps zu halten. Kontrolle vor Gewicht: Erlernen die Technik zuerst mit leerer Stange oder sehr leichtem Gewicht, da die Bewegungslinie gewöhnungsbedürftig ist. Keine Brustablage: Die Hantelstange setzt bei dieser Übung nicht auf der Brust auf, sondern stoppt einige Zentimeter vor dem Hals/Brustbereich. Atmung: Atme beim kontrollierten Absenken der Stange ein und beim kraftvollen Herausdrücken aus.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Schrägbankdrücken mit Kurzhanteln (45 Degree Incline Dumbbell Bench Press) – Person liegt auf einer 45 Grad geneigten Hantelbank im Fitnessstudio und drückt zwei Kurzhanteln kontrolliert nach oben.
Brust

Bankdrücken Kurzhantel schräg 45 Grad
45 Degree Incline Dumbbell Bench Press

Schrägbankdrücken mit Kurzhanteln (45 Degree Incline Dumbbell Bench Press) – Person liegt auf einer 45 Grad geneigten Hantelbank im Fitnessstudio und drückt zwei Kurzhanteln kontrolliert nach oben. (Thumbnail)

Das Schrägbankdrücken mit Kurzhanteln ist eine fundamentale Übung, um die obere Brust und die vordere Schulterpartie massiv aufzubauen. Durch die Verwendung von Kurzhanteln profitierst du von einem größeren Bewegungsumfang (Range of Motion) und einem höheren Bedarf an Stabilisierungsarbeit im Vergleich zur Langhantel.

Setup: Stelle eine verstellbare Schrägbank auf einen Winkel von etwa 45 Grad ein. Setze dich mit den Kurzhanteln auf den Knien auf die Bank. Lege dich kontrolliert zurück und bringe die Hanteln mithilfe deiner Knie in die Ausgangsposition über deine Schultern.

Ausführung: Die Handflächen zeigen nach vorne. Senke die Hanteln langsam und tief ab, bis du eine angenehme Dehnung in der Brust spürst. Deine Ellbogen sollten dabei nicht direkt zur Seite zeigen, sondern in einem Winkel von etwa 45 bis 75 Grad zum Körper stehen (Schonung der Rotatorenmanschette).

Kontraktion: Drücke die Gewichte explosiv, aber kontrolliert nach oben zusammen. Die Hanteln bewegen sich in einem leichten Bogen aufeinander zu, ohne sich jedoch oben zu berühren. Spanne die Brustmuskulatur am höchsten Punkt aktiv an.

Stabilität: Presse deine Füße fest in den Boden und bilde ein leichtes natürliches Hohlkreuz (Brust raus, Schulterblätter zusammenziehen), um eine stabile Unterlage zu schaffen.

⚠️ Wichtig: Kein Abprallen: Führe die Abwärtsbewegung besonders langsam aus (negative Phase), um den Muskelreiz zu maximieren und Verletzungen zu vermeiden. Ellbogenstellung: Achte darauf, dass deine Ellbogen am tiefsten Punkt immer direkt unter deinen Handgelenken stehen. Sicherheit: Wenn das Gewicht sehr schwer wird, lass dir beim "Hochkicken" der Hanteln oder beim Absetzen von einem Partner (Spotter) helfen.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
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Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Barbell Wide Grip Bench Press – Eine Person liegt auf einer Hantelbank und drückt eine breit gegriffene Langhantel von der Brust nach oben, um den äußeren Brustmuskel zu trainieren.
Brust

Bankdrücken mit breitem Griff
Barbell Wide Grip Bench Press

Barbell Wide Grip Bench Press – Eine Person liegt auf einer Hantelbank und drückt eine breit gegriffene Langhantel von der Brust nach oben, um den äußeren Brustmuskel zu trainieren. (Thumbnail)

Das breite Bankdrücken mit der Langhantel verkürzt den Bewegungsumfang (Range of Motion) und erhöht den Dehnungsreiz auf den äußeren Anteil des großen Brustmuskels (M. pectoralis major). Durch den breiten Griff wird die Beteiligung des Trizeps reduziert, wodurch die Brustmuskulatur isolierter gefordert wird.

Positionierung: Rückenlage auf der Flachbank mit festem Stand der Füße am Boden. Der Griff wird deutlich breiter gewählt als beim klassischen Bankdrücken.

Bewegungsablauf: Die Stange wird senkrecht zur Brustmitte abgesenkt. Die Unterarme stehen in der tiefsten Position senkrecht zum Boden. Anschließend drückst du das Gewicht über die Brust zurück in die Ausgangsposition.

Fokus: Maximale Dehnung in der Brust am tiefsten Punkt und bewusste Kontraktion beim Hochdrücken.

⚠️ Wichtig: Schulterbelastung: Der breite Griff erhöht die Scherkräfte auf das Schultergelenk. Achte darauf, die Ellenbogen nicht im 90-Grad-Winkel auszustellen, sondern leicht leicht nach innen gedreht zu halten (ca. 45–60 Grad). Schulterblätter fixieren: Ziehe die Schulterblätter aktiv nach hinten und unten, um eine stabile Basis zu schaffen und die vordere Schulter zu schützen. Gewichtsanpassung: Nutze etwas weniger Gewicht als beim normalen Bankdrücken, um die veränderte Mechanik und die höhere Schulterbelastung sicher zu kontrollieren. Atmung: Atme beim kontrollierten Absenken der Stange ein und beim kraftvollen Herausdrücken aus.

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Bankdrücken mit Langhantel (Barbell Flat Bench Press) – Person liegt flach auf einer Hantelbank im Fitnessstudio und drückt eine beladene Langhantel kontrolliert von der Brust nach oben.
Brust

Bankdrücken mit Langhantel Flachbank
Barbell Flat Bench Press

Bankdrücken mit Langhantel (Barbell Flat Bench Press) – Person liegt flach auf einer Hantelbank im Fitnessstudio und drückt eine beladene Langhantel kontrolliert von der Brust nach oben. (Thumbnail)

Das Flachbankdrücken mit der Langhantel ist die fundamentale Verbundübung für den Oberkörper. Sie erlaubt es, maximale Gewichte zu bewegen und ist daher unverzichtbar für den Aufbau von roher Kraft und Masse in der Brust, den Schultern und dem Trizeps.

Setup: Lege dich so auf die Bank, dass sich deine Augen etwa unter der Stange befinden. Deine Füße stehen fest und flach auf dem Boden. Greife die Stange symmetrisch (orientiere dich an den Markierungen) und ziehe deine Schulterblätter fest zusammen und nach unten Richtung Gesäß.

Abwärtsbewegung: Hebe die Stange heraus und führe sie stabil über deine Brustmitte. Senke das Gewicht langsam und kontrolliert ab, bis die Stange deine Brust leicht berührt. Deine Ellbogen sollten dabei in einem Winkel von etwa 45 bis 75 Grad zum Körper stehen (vermeide das "Ausstellen" der Ellbogen auf 90 Grad, um deine Schultergelenke zu schonen).

Aufwärtsbewegung: Drücke die Stange in einer leichten Kurve nach oben und leicht zurück Richtung Gesicht, bis sie sich in der Endposition wieder direkt über deinen Schultern befindet. Atme während der Belastung (beim Drücken) aus.

Stabilität: Erzeuge "Leg Drive", indem du deine Füße aktiv in den Boden drückst, ohne dabei das Gesäß von der Bank abzuheben. Dies stabilisiert deinen gesamten Rumpf.

⚠️ Wichtig: Sicherheit: Benutze bei schweren Sätzen immer einen Spotter (Partner) oder trainiere in einem Power-Rack mit Sicherheitsablagen. Handgelenke: Halte deine Handgelenke so gerade wie möglich über den Unterarmen. Lasse sie nicht nach hinten abknicken. Kein Abprallen: Die Stange sollte die Brust nur leicht touchieren ("Touch and Go") oder kurz pausieren, aber niemals von den Rippen abprallen.

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Bankdrücken mit Langhantel Schrägbank (Incline Barbell Bench Press) – Person liegt auf einer positiv geneigten Schrägbank im Fitnessstudio und drückt eine Langhantel von der oberen Brust vertikal nach oben.
Brust

Bankdrücken mit Langhantel Schrägbank
Incline Barbell Bench Press

Bankdrücken mit Langhantel Schrägbank (Incline Barbell Bench Press) – Person liegt auf einer positiv geneigten Schrägbank im Fitnessstudio und drückt eine Langhantel von der oberen Brust vertikal nach oben. (Thumbnail)

Das Schrägbankdrücken mit der Langhantel ist die klassische Massenübung für die obere Brustmuskulatur. Durch die Neigung der Bank wird der Fokus vom mittleren Teil der Brust auf die Fasern direkt unterhalb des Schlüsselbeins sowie auf die vordere Schulter verlagert.

Setup: Stelle die Schrägbank auf einen Winkel von ca. 30 bis maximal 45 Grad ein. Ein zu steiler Winkel verlagert die Last zu sehr auf die Schultern. Die Füße stehen fest auf dem Boden, um Stabilität zu garantieren.

Griff & Position: Greife die Stange etwas breiter als schulterbreit. Ziehe die Schulterblätter aktiv zusammen, um eine stabile Druckbasis zu schaffen. Hebe die Stange heraus und halte sie stabil über der oberen Brust.

Bewegungsablauf: Senke die Stange langsam ab, bis sie die obere Brust sanft berührt. Die Ellbogen sollten dabei leicht nach innen zeigen (ca. 45–70 Grad zum Körper), um das Schultergelenk zu entlasten. Drücke die Stange in einer kontrollierten Bewegung wieder nach oben in die Ausgangsposition.

⚠️ Wichtig: Hantelpfad: Im Gegensatz zum Flachbankdrücken ist der Weg der Stange hier fast vertikal, sollte aber am obersten Punkt wieder stabil über den Schultern enden. Kein Schwung: Vermeide es, die Stange auf dem Brustbein abprallen zu lassen ("Bouncen"). Jede Wiederholung sollte aus der Kraft der Muskulatur und nicht aus dem Schwung kommen. Nacken: Halte den Kopf entspannt auf der Bank und vermeide es, das Kinn während der Kraftanstrengung gegen die Brust zu pressen.

Gewichtsempfehlung

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Backward Abdominal Stretch (Kamel-Stretch) – Anatomische Darstellung einer Person im Knien, die sich nach hinten lehnt und die Fersen greift, um die Bauchmuskeln maximal zu dehnen.
Dehnen

Bauchmuskel-Stretch im Knien
Backward Abdominal Stretch

Backward Abdominal Stretch (Kamel-Stretch) – Anatomische Darstellung einer Person im Knien, die sich nach hinten lehnt und die Fersen greift, um die Bauchmuskeln maximal zu dehnen. (Thumbnail)

Dieser Stretch im Knien ist eine fortgeschrittene Übung zur Öffnung der Körpervorderseite. Im Vergleich zur Kobra-Variante in Bauchlage ermöglicht diese Position einen größeren Bewegungsumfang und eine stärkere Einbeziehung der Hüftbeuger und der vorderen Oberschenkelmuskulatur.

Positionierung: Knie hüftbreit auf einer weichen Unterlage. Die Zehen können aufgestellt oder flach abgelegt werden. Spanne dein Gesäß fest an, bevor du die Rückbeuge beginnst.

Bewegungsablauf: Führe die Hände nacheinander zu den Fersen. Falls die Fersen nicht erreichbar sind, stütze deine Hände am unteren Rücken ab und konzentriere dich auf die Vorwölbung der Hüfte.

Dehnung: Der Fokus liegt auf der Aufrichtung des Brustkorbs und dem Vorschieben des Beckens. Stell dir vor, du ziehst den Bauchnabel weit weg von den Knien.

⚠️ Wichtig: Hüftposition: Achte darauf, dass deine Oberschenkel möglichst senkrecht zum Boden bleiben. Schiebe das Becken aktiv nach vorne, um den unteren Rücken nicht zu stauchen. Nacken: Lass den Kopf nur dann vorsichtig nach hinten sinken, wenn du keine Probleme mit der Halswirbelsäule hast. Ansonsten halte den Blick eher schräg nach oben gerichtet. Atmung: Atme tief in den Brustkorb und die Bauchdecke ein, um die Dehnung von innen heraus zu unterstützen.
Bauchroller komplett ausgerollt (Ab Wheel Full Rollout) – Person rollt mit einem Bauchroller-Rad kontrolliert in die volle Streckung auf einer Trainingsmatte im Fitnessstudio oder Zuhause.
Bauchmuskeln

Bauchroller komplett ausgerollt (Full Rollout)
Ab Wheel Full Rollout

Bauchroller komplett ausgerollt (Ab Wheel Full Rollout) – Person rollt mit einem Bauchroller-Rad kontrolliert in die volle Streckung auf einer Trainingsmatte im Fitnessstudio oder Zuhause. (Thumbnail)

Der komplette Rollout mit dem Ab Wheel (Bauchroller) ist eine der absoluten Königsdisziplinen im Core-Training. Diese Übung erfordert immense Kraft in der gesamten Rumpfmuskulatur, da der Körper in der voll ausgestreckten ("all the way out") Position maximal gegen die Schwerkraft stabilisieren muss, um die Wirbelsäule zu schützen.

Knie dich für die Ausgangsposition zwingend auf eine weiche Matte, um deine Kniegelenke zu schonen. Greife die Griffe des Bauchrollers mit beiden Händen im festen Obergriff und stütze dich mit gestreckten Armen direkt über dem Rad ab. Spanne dein Gesäß und deine Bauchmuskeln jetzt schon extrem fest an und kippe dein Becken leicht nach hinten (Richtung Bauchnabel), um ein Hohlkreuz strikt zu vermeiden.

Rolle das Rad nun langsam und maximal kontrolliert nach vorne weg. Lass deine Hüfte dabei mit nach vorne absinken, sodass dein Rumpf und deine Oberschenkel eine gerade Linie bilden. Gehe so weit nach vorne, bis deine Arme komplett über dem Kopf gestreckt sind und dein Oberkörper fast den Boden berührt. Die Spannung im Rumpf ist hier am absolut höchsten.

Halte diese extreme Position am tiefsten Punkt für eine Sekunde. Initiiere die Rückwärtsbewegung dann nicht durch ein simples Beugen der Hüfte oder ein reines Ziehen aus den Armen! Spanne stattdessen deine Bauchmuskeln noch fester an und stelle dir vor, du möchtest deinen Rumpf wieder aktiv einrollen, um das Rad zurück unter deine Schultern zu ziehen.

⚠️ Wichtig: Falle unter keinen Umständen ins Hohlkreuz! Wenn du den unteren Rücken spürst oder die komplett ausgestreckte Position noch nicht halten kannst, rolle nur so weit nach vorne, wie du die Spannung im Bauch zu 100 % sauber und schmerzfrei kontrollieren kannst.
Bauchroller mit halbem Rollout (Ab Wheel Partial Rollout) – Person kniet auf einer Matte im Fitnessstudio oder Zuhause und rollt mit dem Bauchroller-Rad kontrolliert ein kurzes Stück nach vorne.
Bauchmuskeln

Bauchroller mit halben Rollout
Ab Wheel Partial Rollout

Bauchroller mit halbem Rollout (Ab Wheel Partial Rollout) – Person kniet auf einer Matte im Fitnessstudio oder Zuhause und rollt mit dem Bauchroller-Rad kontrolliert ein kurzes Stück nach vorne. (Thumbnail)

Der halbe Rollout mit dem Bauchroller (Ab Wheel Halfway) ist die ideale Vorübung, um sich sicher an den kompletten Rollout heranzutasten. Da du die Bewegung vor der maximalen Hebelwirkung stoppst, ist diese Variante deutlich rückenfreundlicher und perfekt geeignet, um die nötige Grundkraft in der tiefen Rumpfmuskulatur aufzubauen.

Knie dich für die Ausgangsposition auf eine weiche Unterlage. Greife die Griffe des Bauchrollers mit beiden Händen und stütze dich mit gestreckten Armen direkt über dem Rad ab. Spanne dein Gesäß und deine Bauchmuskeln fest an. Richte dein Becken leicht auf (kippe es nach hinten), um ein Hohlkreuz von vornherein konsequent auszuschließen.

Rolle das Rad nun langsam und kontrolliert nach vorne. Lass deine Hüfte dabei mit absinken, aber stoppe die Vorwärtsbewegung bewusst auf etwa der halben Strecke. Dies ist der Punkt, an dem du eine starke Spannung in den Bauchmuskeln spürst, deinen unteren Rücken aber noch mühelos und ohne Schmerzen stabil halten kannst. Deine Arme sind hierbei noch nicht komplett gestreckt.

Halte diese mittlere Position für ein bis zwei Sekunden, um die isometrische Kraft zu trainieren. Leite die Rückwärtsbewegung dann aktiv aus der Bauchmuskulatur ein, indem du den Rumpf wieder leicht einrollst und das Rad so extrem kontrolliert unter deine Schultern zurückziehst.

⚠️ Wichtig: Auch wenn du nur den halben Weg gehst, ist die absolute Rumpfspannung das Wichtigste. Sobald du merkst, dass du im unteren Rücken durchhängst oder Schmerzen verspürst, hast du den Bauchroller zu weit nach vorne gerollt und solltest die Bewegungsamplitude beim nächsten Mal weiter verkleinern.
Beinabduktion im Stehen mit Widerstandsband – Eine Person steht aufrecht, hält ein überkreuztes Widerstandsband auf Hüfthöhe und führt ein Bein seitlich nach außen weg.
Beine, Po

Beinabduktion im Stehen mit dem Widerstandsband
Band Cross Abduction (Standing Leg Abduction)

Beinabduktion im Stehen mit Widerstandsband – Eine Person steht aufrecht, hält ein überkreuztes Widerstandsband auf Hüfthöhe und führt ein Bein seitlich nach außen weg. (Thumbnail)

Die stehende Beinabduktion mit überkreuztem Widerstandsband ist eine exzellente funktionelle Übung zur Stärkung der abduzierenden Hüftmuskulatur, insbesondere des M. gluteus medius und minimus. Durch das Überkreuzen des Bands entsteht ein kontinuierlicher Zugwinkel, der das Bein in der Ausgangsposition leicht nach innen zieht und so für eine optimale Vordehnung der seitlichen Gesäßmuskulatur sorgt. Diese Übung verbessert nicht nur die Form der seitlichen Hüfte, sondern ist essenziell für die Beckenstabilität beim Gehen, Laufen und bei schwerem Beintraining.

Positionierung: Aufrechter Stand auf der Mitte des Widerstandsbands. Die Füße stehen hüftbreit. Die Handgriffe oder Schlaufen werden gekreuzt gefasst (rechte Hand hält linke Bandseite, linke Hand hält rechte Bandseite) und starr auf Hüfthöhe gehalten. Das Standbein ist im Knie minimal entriegelt.

Bewegungsablauf: Hebe das arbeitende Bein durch Anspannen der seitlichen Gesäßmuskeln kontrolliert seitlich nach oben-außen ab. Die Fußspitze zeigt dabei gerade nach vorne oder leicht nach innen (nicht nach außen aufdrehen). Senke das Bein anschließend exzentrisch und unter voller Spannung wieder ab.

Fokus: Reines Abspreizen des Beines nach außen bei vollständig stabilem, aufrechtem Oberkörper ohne Seitneigung.

⚠️ Wichtig: Keine Seitneigung des Oberkörpers: Vermeide es, den Rumpf zur Gegenseite zu neigen, um das Bein höher zu bekommen. Die Bewegung erfolgt ausschließlich im Hüftgelenk. Fußspitze nicht nach außen drehen: Wandert die Fußspitze nach oben/außen, übernimmt der Hüftbeuger die Arbeit. Die Fußspitze bleibt parallel zur Blickrichtung. Standbein stabilisieren: Das Standknie bleibt leicht gebeugt und die Hüfte des Standbeins aktiv eingespannt, um ein Abkippen des Beckens zu verhindern. Arme fixiert halten: Die Arme dienen nur als Halterung für die Bandspannung und ziehen nicht aktiv mit nach oben.
Beinbeuger Maschine liegend (Lying Machine Leg Curl) – Person liegt bäuchlings auf einem Beintrainer im Fitnessstudio und beugt beide Beine gleichzeitig gegen den Widerstand einer Polsterrolle zum Gesäß.
Beine

Beinbeuger Maschine liegend
Lying Machine Leg Curl

Beinbeuger Maschine liegend (Lying Machine Leg Curl) – Person liegt bäuchlings auf einem Beintrainer im Fitnessstudio und beugt beide Beine gleichzeitig gegen den Widerstand einer Polsterrolle zum Gesäß. (Thumbnail)

Der liegende Beinbeuger an der Maschine ist die Standardübung zur Isolation der Oberschenkelrückseite. Im Vergleich zur sitzenden Variante erlaubt die liegende Position oft eine stärkere Dehnung des Muskels in der Ausgangsposition und minimiert die Miteinbeziehung des unteren Rückens, sofern die Technik korrekt bleibt.

Setup: Stelle die Maschine so ein, dass die Kniegelenke direkt auf Höhe des Drehpunktes der Maschine liegen. Die Polsterrolle sollte auf der unteren Achillessehne aufliegen, nicht direkt auf der Ferse oder zu weit oben an der Wade.

Ausführung: Drücke dein Becken während der gesamten Bewegung aktiv gegen das Polster. Beuge die Beine kraftvoll, bis die Rolle fast das Gesäß berührt.

Kontrolle: Achte beim Ablassen des Gewichts darauf, die Beine nicht komplett "durchschlagen" zu lassen, sondern die Spannung im Beinbeuger auch am untersten Punkt aufrechtzuerhalten.

⚠️ Wichtig: Hüftbewegung: Ein häufiger Fehler ist das Anheben des Gesäßes beim Beugen. Bleib fest am Polster, um den Fokus auf dem Beinbeuger zu lassen. Fußstellung: Halte die Füße in einer neutralen Position oder leicht angezogen, um die Wadenbeteiligung zu steuern. Atmung: Atme beim Beugen der Beine (Belastung) aus und beim Strecken ein.

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Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

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Beinheben hängend (Hanging Leg Raise) – Eine Person hängt an einer Klimmzugstange und hebt die gestreckten Beine kontrolliert in die Horizontale, um die Bauchmuskeln zu trainieren.
Bauchmuskeln

Beinheben hängend
Hanging Leg Raise

Beinheben hängend (Hanging Leg Raise) – Eine Person hängt an einer Klimmzugstange und hebt die gestreckten Beine kontrolliert in die Horizontale, um die Bauchmuskeln zu trainieren. (Thumbnail)

Das hängende Beinheben (Hanging Leg Raises) ist eine der anspruchsvollsten und effektivsten Übungen für die gesamte vordere Rumpfmuskulatur. Da du das komplette Gewicht deines Unterkörpers anheben musst, wird der Bauch extrem gefordert, während du gleichzeitig deine Griffkraft und Schulterstabilität trainierst.

Greife für die Ausgangsposition eine Klimmzugstange im schulterbreiten Obergriff und lass dich komplett aushängen. Deine Arme und Beine sind gestreckt. Spanne nun aktiv deinen Rumpf an und ziehe die Schulterblätter leicht nach unten, um nicht unkontrolliert hin und her zu pendeln.

Initiiere die Bewegung rein aus der Kraft deiner Bauchmuskeln und hebe deine geschlossenen, gestreckten Beine nach oben. Führe die Bewegung so weit aus, bis deine Beine mindestens parallel zum Boden sind (90-Grad-Winkel). Um den Bauch noch stärker zu isolieren, solltest du versuchen, am obersten Punkt dein Becken leicht nach oben einzurollen.

Halte die maximale Spannung für einen kurzen Moment. Senke die Beine danach extrem langsam und kontrolliert wieder ab, bis du dich wieder in der komplett aushängenden Startposition befindest. Gerade das langsame Absenken setzt einen enormen Trainingsreiz.

⚠️ Wichtig: Vermeide unbedingt das Holen von Schwung aus dem Körper. Wenn die Übung mit gestreckten Beinen noch zu schwer ist oder du ins Pendeln gerätst, winkle die Knie an (Hanging Knee Raises), um den Hebel zu verkürzen und die Übung sauber auszuführen.
Horizontale Beinpresse (Horizontal Leg Press) – Frau sitzt in einer horizontalen Beinpresse im Fitnessstudio und drückt die Plattform mit beiden Beinen kontrolliert nach vorne.
Beine

Beinpresse (horizontal)
Horizontal Leg Press

Horizontale Beinpresse (Horizontal Leg Press) – Frau sitzt in einer horizontalen Beinpresse im Fitnessstudio und drückt die Plattform mit beiden Beinen kontrolliert nach vorne. (Thumbnail)

Die horizontale Beinpresse ist eine der sichersten Übungen für den Aufbau der Beinkraft. Da der Schlitten auf einer horizontalen Schiene läuft, wird der vertikale Druck auf die Wirbelsäule minimiert, was sie ideal für Personen mit Rückenproblemen oder für intensives Volumentraining macht.

Positionierung: Setze dich tief in den Sitz und drücke den unteren Rücken fest gegen das Polster. Deine Füße stehen flach und parallel auf der Platte. Die Griffstangen an den Seiten helfen dir, deinen Oberkörper während der gesamten Übung stabil zu halten.

Bewegungsablauf: Drücke die Plattform explosiv, aber kontrolliert nach vorne. Achte darauf, die Knie am Ende der Bewegung nicht "einzurasten", um die Spannung im Muskel zu halten und die Gelenke zu schonen.

Rückführung: Die exzentrische Phase sollte langsam erfolgen. Gehe so tief wie möglich zurück, solange dein unterer Rücken fest am Polster bleibt.

⚠️ Wichtig: Rücken-Sicherheit: Vermeide es, das Becken am untersten Punkt nach vorne zu rollen. Der Kontakt zum Rückenpolster muss konstant bleiben. Knie-Position: Deine Knie sollten während der gesamten Bewegung in einer Linie mit deinen Zehenspitzen bleiben und nicht nach innen knicken. Atmung: Atme beim Wegdrücken des Schlittens kräftig aus und beim Herankommen kontrolliert ein.

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Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
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Elite

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Beinpresse breiter Stand (Wide Stance Leg Press) – Person sitzt in einer Beinpresse im Fitnessstudio und drückt die Plattform mit weit auseinander liegenden Füßen kontrolliert nach oben.
Beine

Beinpresse breiter Stand (45 Grad)
Wide Stance Leg Press

Beinpresse breiter Stand (Wide Stance Leg Press) – Person sitzt in einer Beinpresse im Fitnessstudio und drückt die Plattform mit weit auseinander liegenden Füßen kontrolliert nach oben. (Thumbnail)

Die Beinpresse im breiten Stand ist eine hervorragende Variante, um den Fokus stärker auf die Innenseiten der Oberschenkel (Adduktoren) und den Gesäßmuskel (Gluteus) zu verlagern. Durch die breite Fußstellung wird der Bewegungsumfang in der Hüfte verändert, was einen neuen Wachstumsreiz setzt.

Positionierung: Setze dich tief in den Sitz und achte darauf, dass dein unterer Rücken während der gesamten Übung fest am Rückenpolster anliegt. Deine Füße stehen im oberen Drittel der Plattform, um die Kniegelenke zu entlasten und den Fokus auf Po und Adduktoren zu legen.

Bewegungsablauf: Löse die Sicherung und führe die Plattform langsam Richtung Oberkörper. Deine Knie sollten dabei exakt in Richtung deiner Zehenspitzen zeigen (nicht nach innen knicken!).

Druckphase: Drücke das Gewicht aus der Mitte des Fußes und der Ferse zurück nach oben. Stoppe kurz vor der maximalen Streckung, um die Gelenke zu schonen und die Spannung im Muskel zu halten.

⚠️ Wichtig: Rücken-Sicherheit: Hebe niemals das Gesäß oder den unteren Rücken vom Polster ab ("Butt Wink"), da dies die Bandscheiben unnötig belastet. Knie-Position: Achte streng darauf, dass die Knie stabil bleiben und nicht nach innen wandern (Valgus-Stellung). Atmung: Atme beim Absenken der Plattform ein und beim kraftvollen Wegdrücken aus.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Einbeinige Beinpresse (Single Leg 45 Degree Incline Leg Press) – Person sitzt in einer 45 Grad geneigten Beinpresse im Fitnessstudio und drückt die schwere Plattform kontrolliert mit nur einem Bein nach oben.
Beine

Beinpresse einbeinig (45 Grad)
Single Leg 45 Degree Incline Leg Press

Einbeinige Beinpresse (Single Leg 45 Degree Incline Leg Press) – Person sitzt in einer 45 Grad geneigten Beinpresse im Fitnessstudio und drückt die schwere Plattform kontrolliert mit nur einem Bein nach oben. (Thumbnail)

Die einbeinige Beinpresse im 45-Grad-Winkel ist eine hocheffektive Übung, um muskuläre Dysbalanzen zwischen den Beinen auszugleichen und eine extrem hohe Intensität auf den Zielmuskel zu bringen. Durch die schräge Führung des Schlittens bleibt der Widerstand über den gesamten Bewegungsablauf konstant hoch.

Positionierung: Setze dich tief in den Sitz und drücke den unteren Rücken fest gegen das Polster. Platziere den arbeitenden Fuß so auf der Plattform, dass das Knie in der tiefsten Position nicht über die Zehenspitzen hinausragt (Gelenkschonung).

Bewegungsablauf: Löse die Sicherung vorsichtig mit dem arbeitenden Bein. Senke den Schlitten langsam ab, bis dein Oberschenkel fast den Oberkörper berührt, ohne dass sich das Becken von der Bank abhebt.

Druckphase: Drücke das Gewicht kontrolliert über die gesamte Fußfläche zurück nach oben. Stoppe kurz vor der vollständigen Streckung des Knies, um die Spannung im Muskel zu halten.

⚠️ Wichtig: Hüftstabilität: Achte darauf, dass deine Hüfte nicht zur Seite kippt, während du nur ein Bein belastest. Beide Gesäßhälften müssen festen Kontakt zum Sitz haben. Kniekontrolle: Das Knie des arbeitenden Beins darf während der Bewegung nicht nach innen knicken (Valgus-Stellung). Sicherheit: Halte die Hände an den Seitengriffen und sei jederzeit bereit, den Sicherungshebel zu betätigen.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Beinpresse enger Stand (Narrow Stance Leg Press) – Person sitzt in einer Beinpresse im Fitnessstudio und drückt die Plattform mit eng zusammenstehenden Füßen kontrolliert nach oben.
Beine

Beinpresse enger Stand (45 Grad)
Narrow Stance Leg Press

Beinpresse enger Stand (Narrow Stance Leg Press) – Person sitzt in einer Beinpresse im Fitnessstudio und drückt die Plattform mit eng zusammenstehenden Füßen kontrolliert nach oben. (Thumbnail)

Die Beinpresse im engen Stand ist eine hervorragende Variante, um die äußere Ausprägung des Oberschenkels (den sogenannten "Outer Sweep") zu betonen. Durch den geringeren Abstand der Füße wird der Fokus vom Gesäß und den Adduktoren weg hin zur Quadrizeps-Isolierung verlagert.

Positionierung: Setze dich mit festem Kontakt zum Rückenpolster in die Maschine. Platziere die Füße parallel und eng beieinander auf der Plattform. Die Höhe der Füße auf der Platte bestimmt die Kniebelastung: Je tiefer die Füße, desto höher der Fokus auf den Quadrizeps, aber auch der Druck auf das Kniegelenk.

Bewegungsablauf: Löse die Sicherung und führe den Schlitten langsam Richtung Brust. Achte darauf, dass die Knie während der gesamten Bewegung parallel bleiben und nicht nach außen ausweichen.

Druckphase: Drücke das Gewicht kontrolliert nach oben. Vermeide es, die Knie am obersten Punkt komplett durchzudrücken ("Lockout"), um die Spannung im Muskel zu halten und die Gelenke zu schützen.

⚠️ Wichtig: Bewegungsumfang: Gehe nur so tief, wie dein unterer Rücken stabil am Polster bleiben kann. Ein Abheben des Steißbeins ("Butt Wink") muss unbedingt vermieden werden. Fußstabilität: Drücke das Gewicht über die gesamte Fußfläche nach oben, nicht nur über die Zehenspitzen. Atmung: Atme beim kontrollierten Absenken tief ein und beim explosiven Drücken kräftig aus.

Gewichtsempfehlung

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Neuling
Einsteiger
Trainiert
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Elite

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Beinschere
Bauchmuskeln

Beinschere
Scissor Kicks

Beinschere (Thumbnail)

Die Ausgangsposition: Lege dich flach auf den Rücken. Für mehr Stabilität und zum Schutz des unteren Rückens platzierst du deine Hände flach (Handflächen nach unten) unter deinem Gesäß. Fortgeschrittene legen die Arme einfach neben den Körper.

Die Spannung: Ziehe den Bauchnabel nach innen und drücke deine Lendenwirbelsäule aktiv in die Matte. Es darf keine Lücke zwischen deinem Rücken und dem Boden entstehen.

Der Start: Hebe beide Beine gestreckt etwa 10 bis 20 Zentimeter vom Boden an.

Die Bewegung: Bewege nun die Beine abwechselnd gestreckt auf und ab. Der Bewegungsradius ist klein (ca. 15–30 cm Spanne). Ein Bein geht hoch, das andere runter, sie treffen sich in der Mitte – wie die Klingen einer Schere.

Die Ausdauer: Halte die Beine während der gesamten Übung in der Luft. Atme fließend weiter, presse dabei die Luft nicht heraus (keine Pressatmung).

⚠️ Wichtig: Das Hohlkreuz (Der wichtigste Punkt!): Sobald die Bauchmuskeln ermüden, neigt der untere Rücken dazu, sich vom Boden zu lösen (Hohlkreuz). Das ist gefährlich für die Bandscheiben. Korrektur: Wenn du merkst, dass der Rücken abhebt, hebe die Beine insgesamt etwas höher an – das macht es leichter, die Spannung zu halten. Kopf reißen: Viele heben den Kopf an und verkrampfen im Nacken. Lege den Kopf entspannt ab oder hebe ihn nur leicht an, solange der Blick zur Decke oder den Füßen geht und der Hals neutral bleibt.
Kniendes Beinstrecken nach hinten mit Widerstandsband – Eine Frau im Vierfüßlerstand drückt ihre Ferse gegen den Widerstand eines Bandes nach oben, um das Gesäß zu trainieren.
Po

Beinstrecken nach hinten kniend (Widerstandsband)
Resistance Band Bent Leg Kickback (Kneeling)

Kniendes Beinstrecken nach hinten mit Widerstandsband – Eine Frau im Vierfüßlerstand drückt ihre Ferse gegen den Widerstand eines Bandes nach oben, um das Gesäß zu trainieren. (Thumbnail)

Der kniende Kickback mit angewinkeltem Bein konzentriert die Belastung fast ausschließlich auf den Gluteus Maximus. Durch die Beugung im Knie wird die Oberschenkelrückseite (Hamstrings) teilweise "ausgeschaltet" (aktive Insuffizienz), wodurch das Gesäß die Hauptarbeit leisten muss. Das Widerstandsband sorgt für eine ansteigende Intensität, je weiter die Ferse nach oben geschoben wird, was einen starken Wachstumsreiz setzt.

Positionierung: Vierfüßlerstand auf einer Matte. Die Handgelenke befinden sich unter den Schultern, die Knie unter der Hüfte. Das Band sollte sicher unter der Fußwölbung sitzen.

Bewegungsablauf: Die Bewegung erfolgt nur aus der Hüfte. Der Fuß wird flach (flexed) gehalten, als wolle man die Decke nach oben wegdrücken. Achte darauf, dass der Rücken stabil bleibt.

Fokus: Maximale Kontraktion im Gesäß am Ende der Aufwärtsbewegung. Die Hüfte sollte dabei nicht zur Seite ausweichen oder aufdrehen.

⚠️ Wichtig: Kein Hohlkreuz: Ein häufiger Fehler ist das Überstrecken des unteren Rückens beim Hochkicken. Spanne den Bauch fest an, um die Wirbelsäule neutral zu halten. Nackenposition: Halte den Blick zum Boden gerichtet, damit der Nacken die Verlängerung des Rückens bildet. Stabilität: Drücke dich aktiv aus den Schultern vom Boden weg, um nicht in den Gelenken einzusinken. Atmung: Atme kraftvoll aus, wenn du die Ferse nach oben drückst, und atme ein, wenn du das Knie kontrolliert zurückführst.
Beinstrecker an der Maschine alternierend (Alternating Machine Leg Extension) – Person sitzt an einem Beintrainer im Fitnessstudio und streckt abwechselnd das linke und das rechte Bein gegen den Widerstand der Polsterrolle nach oben.
Beine

Beinstrecker an der Maschine (alternierend)
Alternating Machine Leg Extension

Beinstrecker an der Maschine alternierend (Alternating Machine Leg Extension) – Person sitzt an einem Beintrainer im Fitnessstudio und streckt abwechselnd das linke und das rechte Bein gegen den Widerstand der Polsterrolle nach oben. (Thumbnail)

Der alternierende Beinstrecker kombiniert die Vorteile des einbeinigen Trainings mit einer kontinuierlichen Dynamik. Durch den stetigen Wechsel zwischen den Beinen wird die Konzentration auf die jeweilige Seite geschärft, während die Pause für das jeweils andere Bein minimal bleibt. Dies fördert sowohl die Kraftausdauer als auch die Koordination.

Setup: Die Einstellung der Maschine entspricht der klassischen Variante: Rückenlehne so justieren, dass die Kniekehle an der Sitzkante liegt und die Kniegelenke auf Höhe des Maschinendrehpunkts sind.

Bewegungsablauf: Beginne mit einem Bein und strecke es kraftvoll nach oben. Während du dieses Bein kontrolliert absenkst, startest du bereits die Aufwärtsbewegung des anderen Beins. Die Bewegungen sollten fließend ineinander übergehen.

Fokus: Achte darauf, dass das Gewicht der Maschine während des Wechsels nicht ganz aufsetzt, um die Spannung im Quadrizeps beider Beine aufrechtzuerhalten.

⚠️ Wichtig: Oberkörperstabilität: Da sich der Schwerpunkt durch den Beinwechsel ständig verschiebt, ist es besonders wichtig, sich fest an den seitlichen Griffen festzuhalten, um nicht im Sitz hin- und herzurutschen. Kontrolle: Vermeide es, mit dem Oberkörper Schwung zu holen. Die Kraft sollte isoliert aus dem Quadrizeps kommen. Atmung: Atme rhythmisch passend zum Beinwechsel aus (bei der Streckung) und ein (beim Absenken).

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Beinstrecker an der Maschine beidbeinig (Machine Leg Extension) – Person sitzt an einem Beintrainer im Fitnessstudio und drückt die Polsterrolle mit beiden Schienbeinen gleichzeitig kontrolliert nach oben.
Beine

Beinstrecker an der Maschine (beidbeinig)
Machine Leg Extension

Beinstrecker an der Maschine beidbeinig (Machine Leg Extension) – Person sitzt an einem Beintrainer im Fitnessstudio und drückt die Polsterrolle mit beiden Schienbeinen gleichzeitig kontrolliert nach oben. (Thumbnail)

Der beidbeinige Beinstrecker ist die klassische Isolationsübung für den Quadrizeps. Sie ermöglicht es, die Oberschenkelvorderseite ohne die koordinative Komplexität von Grundübungen bis zum Muskelversagen zu trainieren. Besonders der Fokus auf die Endkontraktion macht diese Übung wertvoll für die Definition und Kraftentwicklung.

Setup: Die Rückenlehne sollte so eingestellt sein, dass die Kniekehlen an der Polsterkante anliegen. Der Drehpunkt der Maschine muss auf einer Linie mit deinen Kniegelenken liegen, um Scherkräfte zu minimieren.

Bewegungsablauf: Strecke die Beine gleichmäßig und ohne Schwung. Halte die maximale Spannung am obersten Punkt für etwa eine Sekunde ("Peak Contraction"), bevor du die Abwärtsbewegung einleitest.

Kontrolle: Achte darauf, dass dein Gesäß während der gesamten Übung fest auf dem Sitz bleibt. Die Griffe helfen dir, den Körper zu fixieren.

⚠️ Wichtig: Gelenkschutz: Strecke die Beine fast ganz durch, aber vermeide ein ruckartiges Einrasten der Kniegelenke unter Last. Fußstellung: Halte die Füße in einer neutralen Position. Ein extremes Anziehen oder Strecken der Zehen kann die Belastung auf die Sehnen unnötig erhöhen. Atmung: Atme während der Streckphase (Belastung) aus und beim kontrollierten Absenken ein.

Gewichtsempfehlung

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Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Beinstrecker an der Maschine einbeinig (Single Leg Machine Leg Extension) – Person sitzt an einem Beintrainer im Fitnessstudio und drückt die Polsterrolle mit nur einem Schienbein kontrolliert nach oben.
Beine

Beinstrecker an der Maschine (einbeinig)
Single Leg Machine Leg Extension

Beinstrecker an der Maschine einbeinig (Single Leg Machine Leg Extension) – Person sitzt an einem Beintrainer im Fitnessstudio und drückt die Polsterrolle mit nur einem Schienbein kontrolliert nach oben. (Thumbnail)

Der einbeinige Beinstrecker ist eine exzellente Isolationsübung, um sicherzustellen, dass beide Oberschenkel dieselbe Kraft und Definition entwickeln. Da man sich auf ein einzelnes Bein konzentriert, wird die Geist-Muskel-Verbindung (Mind-Muscle-Connection) maximiert und Ausweichbewegungen des stärkeren Beins werden ausgeschlossen.

Setup: Stelle die Maschine so ein, dass dein Kniegelenk exakt auf der Höhe des Drehpunkts der Maschine liegt. Das Polster sollte angenehm auf dem unteren Schienbein aufliegen.

Bewegungsablauf: Führe die Streckung kraftvoll, aber ohne Schwung aus. Am obersten Punkt der Bewegung hältst du die Spannung kurz für eine maximale Kontraktion des Quadrizeps.

Kontrolle: Die exzentrische Phase (das Absenken) sollte besonders langsam erfolgen, um die volle Last über den gesamten Weg auf dem Muskel zu halten.

⚠️ Wichtig: Hüftstabilität: Achte darauf, dass deine Hüfte nicht zur Seite kippt, während du nur ein Bein belastest. Nutze die Griffe, um dein Gesäß fest im Sitz zu verankern. Kniegelenk: Strecke das Bein fast vollständig, aber vermeide ein ruckartiges "Einrasten" am obersten Punkt. Atmung: Atme beim Strecken des Beins (Belastung) aus und beim langsamen Absenken kontrolliert ein.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Bergsteiger (Mountain Climbers) – Person in Liegestützposition auf einer Matte im Fitnessstudio oder Zuhause, die abwechselnd die Knie explosiv Richtung Brust zieht.
Bauchmuskeln

Bergsteiger
Mountain Climbers

Bergsteiger (Mountain Climbers) – Person in Liegestützposition auf einer Matte im Fitnessstudio oder Zuhause, die abwechselnd die Knie explosiv Richtung Brust zieht. (Thumbnail)

Der Bergsteiger ist eine funktionelle Ganzkörperübung, die Kraft, Stabilität und kardiovaskuläre Ausdauer kombiniert. Durch die dynamische Beinbewegung bei gleichzeitig statischer Haltearbeit im Oberkörper wird die gesamte Rumpfmuskulatur intensiv gefordert.

Ausgangsposition: Gehe in den hohen Stütz (Liegestützposition). Die Hände befinden sich direkt unter den Schultern, der Körper bildet von den Fersen bis zum Kopf eine gerade Linie.

Bewegungsablauf: Ziehe das rechte Knie kraftvoll nach vorne unter die Brust. Springe oder setze den Fuß zurück und ziehe gleichzeitig das linke Knie nach vorne. Die Bewegung sollte fließend und schnell sein, fast wie ein Sprint in der Horizontalen.

Stabilität: Achte darauf, dass deine Schultern stabil bleiben und nicht nach oben oder unten wandern. Der Fokus liegt auf einer ruhigen Oberkörperhaltung bei maximaler Beindynamik.

⚠️ Wichtig: Gesäßposition: Ein häufiger Fehler ist das Hochwandern der Hüfte. Behalte eine tiefe, gerade Planken-Position bei, um die Bauchmuskeln maximal zu aktivieren. Handgelenke: Verteile das Gewicht auf der ganzen Handfläche, um die Handgelenke zu entlasten. Atmung: Atme rhythmisch und gleichmäßig weiter. Vermeide es, bei der hohen Intensität die Luft anzuhalten.
Birddog (Bird Dog) – Person im Vierfüßlerstand auf einer Matte im Fitnessstudio oder Zuhause, die diagonal den linken Arm nach vorne und das rechte Bein nach hinten ausstreckt.
Ganzkörpertraining

Birddog
Bird Dog

Birddog (Bird Dog) – Person im Vierfüßlerstand auf einer Matte im Fitnessstudio oder Zuhause, die diagonal den linken Arm nach vorne und das rechte Bein nach hinten ausstreckt. (Thumbnail)

Der Birddog ist eine fundamentale Stabilitätsübung, die darauf abzielt, die diagonale Kette des Körpers zu kräftigen. Sie verbessert die Koordination und lehrt den Rumpf, stabil zu bleiben, während sich die Extremitäten bewegen. Dies macht sie zu einer Standardübung in der Prävention von Rückenschmerzen.

Ausgangsposition: Gehe in den Vierfüßlerstand auf eine Matte. Die Hände stehen direkt unter den Schultern, die Knie unter der Hüfte. Der Rücken ist neutral (kein Hohlkreuz).

Bewegungsablauf: Hebe kontrolliert einen Arm und das gegenüberliegende Bein an. Achte darauf, dass die Hüfte parallel zum Boden bleibt und nicht zur Seite wegkippt. Strecke dich weit auseinander, ohne den Rücken zu überstrecken.

Zusammenführung: Führe Hand und Knie kontrolliert unter dem Bauch zusammen, mache den Rücken dabei leicht rund und strecke dich anschließend erneut oder wechsle die Seite.

⚠️ Wichtig: Hüftstabilität: Stell dir vor, auf deinem unteren Rücken stünde ein Glas Wasser, das nicht verschüttet werden darf. Die Hüfte darf nicht rotieren. Nackenposition: Halte den Blick zum Boden gerichtet, um die Halswirbelsäule in einer neutralen Verlängerung zum Rücken zu halten. Atmung: Atme beim Ausstrecken aus und beim Zusammenführen kontrolliert ein.
Bizeps Curls mit Langhantel stehend (Standing Barbell Biceps Curl) – Person steht aufrecht im Fitnessstudio und curlt eine Langhantel im Untergriff kontrolliert in Richtung der Schultern.
Bizeps

Bizeps Curls mit Langhantel stehend (enger Griff)
Standing Barbell Biceps Curl (close grip)

Bizeps Curls mit Langhantel stehend (Standing Barbell Biceps Curl) – Person steht aufrecht im Fitnessstudio und curlt eine Langhantel im Untergriff kontrolliert in Richtung der Schultern. (Thumbnail)

Langhantel-Curls im Stehen sind die wohl bekannteste Übung zur Maximierung der Bizepskraft und des Armumfangs. Da eine starre Stange verwendet wird, können im Vergleich zu Kurzhanteln oft höhere Gewichte bewegt werden, was einen starken Wachstumsreiz setzt.

Setup: Stelle dich hüftbreit hin, die Knie sind minimal gebeugt. Greife die Langhantel so, dass deine Handflächen nach oben zeigen (Supinationsgriff). Ziehe die Schultern nach hinten unten und spanne den Core fest an.

Bewegungsablauf: Hebe die Hantel in einem Halbkreis nach oben. Konzentriere dich darauf, dass nur deine Unterarme arbeiten. Die Ellbogen fungieren als fester Drehpunkt an deiner Taille und dürfen weder nach vorne noch nach hinten wandern.

Kontraktion: Drücke den Bizeps am obersten Punkt der Bewegung aktiv zusammen, bevor du die Stange kontrolliert gegen den Widerstand wieder nach unten führst.

⚠️ Wichtig: Kein Abfälschen: Vermeide es, mit dem Oberkörper Schwung zu holen (kein "Kippen" im unteren Rücken). Wenn du Schwung brauchst, ist das Gewicht zu schwer. Ellbogen-Position: Halte die Ellbogen während der gesamten Übung eng am Körper. Ein Vorschieben der Ellbogen verlagert die Last auf die vordere Schulter. Handgelenke: Halte deine Handgelenke stabil und gerade. Vermeide ein Einknicken der Gelenke nach innen am obersten Punkt.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Bizepscurl mit Widerstandsband – Eine Person steht auf einem Fitnessband und beugt die Arme kontrolliert nach oben, um den Bizeps zu trainieren.
Bizeps

Bizepscurl (Widerstandsband)
Biceps Curl Resistance Band

Bizepscurl mit Widerstandsband – Eine Person steht auf einem Fitnessband und beugt die Arme kontrolliert nach oben, um den Bizeps zu trainieren. (Thumbnail)

Der Bizepscurl mit dem Widerstandsband bietet durch den progressiven Widerstand einen besonderen Trainingsreiz: Je stärker der Muskel kontrahiert (beugt), desto höher wird der Widerstand des Bandes. Dies sorgt für eine maximale Belastung in der Endkontraktion. Die Übung ist ideal, um den Bizeps isoliert zu trainieren und die Kraftausdauer sowie die Definition der Oberarme zu verbessern.

Positionierung: Aufrechter Stand, Füße hüftbreit auf dem Band fixiert. Die Schultern sind zurückgezogen und die Brust ist stolz gehoben.

Bewegungsablauf: Die Bewegung findet ausschließlich im Ellenbogengelenk statt. Der Oberarm bleibt vollkommen ruhig an der Flanke fixiert, um ein Mitschwingen der Schultern zu verhindern.

Fokus: Konzentriere dich auf die langsame, exzentrische Phase (beim Ablassen), um den Muskel optimal zu fordern.

⚠️ Wichtig: Kein Schwung: Vermeide es, mit dem Oberkörper nach vorne oder hinten zu wippen, um das Band hochzuziehen. Bleibe stabil wie eine Säule. Handgelenke: Halte die Handgelenke gerade und stabil. Sie sollten während der Beugung nicht einknicken. Vollständiger Bewegungsumfang: Gehe ganz nach unten, aber halte eine minimale Restspannung im Muskel, bevor du die nächste Wiederholung startest. Atmung: Atme aus, wenn du das Band nach oben ziehst (Kontraktion), und atme ein, wenn du es kontrolliert ablässt.
Bizepscurl zu Schulterdrücken mit Widerstandsband – Eine Person kombiniert das Beugen der Arme mit dem Drücken über den Kopf unter Verwendung eines Fitnessbandes.
Ganzkörpertraining

Bizepscurl zu Schulterdrücken (Widerstandsband)
Biceps Curl to Shoulder Press Resistance Band

Bizepscurl zu Schulterdrücken mit Widerstandsband – Eine Person kombiniert das Beugen der Arme mit dem Drücken über den Kopf unter Verwendung eines Fitnessbandes. (Thumbnail)

Diese Verbundübung ist extrem zeiteffizient, da sie die vordere Armmuskulatur direkt mit dem Schultergürtel koppelt. Durch den fließenden Übergang vom Curl zum Press wird die intramuskuläre Koordination geschult. Da das Widerstandsband beim Überkopfdrücken am stärksten gedehnt wird, erreicht die Intensität genau dann ihren Höhepunkt, wenn die Schulter und der Trizeps die meiste Arbeit leisten müssen.

Positionierung: Aufrechter Stand, Füße hüftbreit auf dem Band. Bauch und Gesäß sind fest angespannt, um den unteren Rücken während der Überkopf-Phase zu stabilisieren.

Bewegungsablauf: Die Übung besteht aus zwei Phasen. Erst die Beugung im Ellenbogen (Curl), dann die Streckung nach oben (Press). Achte auf eine flüssige Rotation der Handgelenke beim Übergang.

Fokus: Halte den Oberkörper ruhig. Besonders beim Drücken über Kopf darf kein Schwung aus den Beinen geholt werden (außer bei der Variante als Push Press).

⚠️ Wichtig: Rumpfstabilität: Spanne den Kern aktiv an. Die größte Gefahr bei dieser Übung ist das Ausweichen ins Hohlkreuz, sobald die Arme über den Kopf geführt werden. Ellenbogenkontrolle: Beim Bizepscurl bleiben die Ellenbogen am Körper; beim Schulterdrücken führen sie die Bewegung nach oben. Bandspannung: Wähle den Stand so, dass das Band auch in der untersten Position nicht durchhängt, um eine konstante Spannung zu gewährleisten. Atmung: Atme während der gesamten Aufwärtsbewegung (Curl + Press) aus und beim kontrollierten Ablassen wieder ein.
Boat Stretch (Boot-Position) – Anatomische Darstellung einer Person im V-Sitz auf dem Boden, die die gestreckten Beine in die Luft hält und zur Dehnung der Beinrückseiten mit den Händen fixiert.
Dehnen

Boot-Stretch
Boat Stretch (Navasana)

Boat Stretch (Boot-Position) – Anatomische Darstellung einer Person im V-Sitz auf dem Boden, die die gestreckten Beine in die Luft hält und zur Dehnung der Beinrückseiten mit den Händen fixiert. (Thumbnail)

Der Boat Stretch ist eine funktionelle Übung aus dem Yoga, die eine hohe statische Kraft im Rumpf erfordert, während gleichzeitig die gesamte hintere Kette (Waden und Hamstrings) gedehnt wird. Sie fördert die Balance und stärkt die tiefliegende Bauchmuskulatur.

Positionierung: Balance auf den Sitzbeinhöckern. Der Rücken bildet eine stolze, gerade Linie; vermeide es, im unteren Rücken einzusacken.

Bewegungsablauf: Hebe die Beine kontrolliert an. Durch das Festhalten an den Beinen kannst du die Dehnung intensivieren und gleichzeitig die Stabilität im V-Sitz unterstützen. Die Schultern bleiben weit weg von den Ohren.

Fokus: Versuche, das Brustbein nach vorne oben zu schieben, um die Wirbelsäule lang zu halten, während die Beine aktiv Richtung Oberkörper gezogen werden.

⚠️ Wichtig: Rückenhaltung: Ein gerader Rücken hat Priorität. Wenn du merkst, dass du einen Rundrücken machst, beuge die Knie leicht an (halbes Boot). Core-Aktivierung: Spanne den Bauchnabel fest Richtung Wirbelsäule, um dein Becken zu stabilisieren. Atmung: Atme ruhig und gleichmäßig in den Brustkorb. Vermeide Pressatmung trotz der hohen Anspannung im Bauch.
Brust Dips (Chest Dips) – Person führt an Dip-Holmen im Fitnessstudio Dips mit nach vorne geneigtem Oberkörper aus, um die Brustmuskulatur zu trainieren.
Brust

Brust Dips
Chest Dips

Brust Dips (Chest Dips) – Person führt an Dip-Holmen im Fitnessstudio Dips mit nach vorne geneigtem Oberkörper aus, um die Brustmuskulatur zu trainieren. (Thumbnail)

Brust Dips sind eine der effektivsten Übungen, um die untere Brustkante zu betonen und gleichzeitig enorme Kraft im Oberkörper aufzubauen. Im Gegensatz zu Trizeps-Dips liegt der Fokus hier durch die veränderte Körperneigung auf der Dehnung und Kontraktion der Brustmuskulatur.

Positionierung: Springe in den Stütz an den Barren oder Dip-Holmen. Um die Brust optimal zu treffen, beuge deine Knie leicht und überkreuze die Füße. Neige deinen Oberkörper um etwa 30° bis 45° nach vorne und ziehe das Kinn leicht Richtung Brust.

Bewegungsablauf: Senke dich langsam ab, bis deine Oberarme mindestens parallel zum Boden sind oder du eine deutliche Dehnung in der Brust spürst. Die Ellbogen wandern dabei leicht nach außen (im Gegensatz zum Trizeps-Dip, bei dem sie eng bleiben).

Druckphase: Drücke dich explosiv aus der Brustmuskulatur zurück in die Ausgangsposition. Halte die Spannung im Zielmuskel, indem du die Ellbogen oben nicht ganz einrasten lässt.

⚠️ Wichtig: Körperneigung: Bleibst du zu aufrecht, übernimmt der Trizeps den Großteil der Arbeit. Die Vorneigung ist der Schlüssel für die Brustaktivierung. Schultergesundheit: Gehe nur so tief, wie es deine Schulterbeweglichkeit schmerzfrei zulässt. Vermeide ein "Einsacken" der Schultern; halte sie stets aktiv nach hinten unten gezogen. Stabilität: Halte deinen Core fest angespannt, um ein Schwingen der Beine während der Übung zu verhindern.
Chest Dip on Bench – Eine Person stützt sich rücklings an einer Trainingsbank ab und senkt das Becken mit leicht nach vorne geneigtem Oberkörper ab, um die untere Brustmuskulatur und den Trizeps zu trainieren.
Brust, Trizeps

Brust-Dips an der Trainingsbank
Chest Dip on Bench

Chest Dip on Bench – Eine Person stützt sich rücklings an einer Trainingsbank ab und senkt das Becken mit leicht nach vorne geneigtem Oberkörper ab, um die untere Brustmuskulatur und den Trizeps zu trainieren. (Thumbnail)

Trizeps-Dips an der Flachbank sind eine hochwirksame Eigengewichtsübung, die gezielt die Kraft und Form deiner Armrückseite sowie des Schultergürtels verbessert. Durch die vertikale Druckbewegung wird der Trizeps unter eine hohe mechanische Last gesetzt, was diese Übung zu einem unverzichtbaren Tool für massive Arme macht. Ein großer Vorteil ist die einfache Skalierbarkeit: Ob mit angewinkelten Beinen für Einsteiger oder mit gestreckten Beinen und Zusatzgewicht für Fortgeschrittene – die Intensität lässt sich perfekt an dein Niveau anpassen. In meinem Coaching nutzen wir Dips, um die funktionelle Druckkraft zu steigern und gleichzeitig die Stabilität der Schultergelenke zu fördern. Die Übung ist ideal, um am Ende eines Workouts den Muskel vollständig zu erschöpfen und einen maximalen Wachstumsreiz zu setzen, ohne auf komplexe Maschinen angewiesen zu sein.

⚠️ Wichtig: Achte darauf, dass dein Rücken während der gesamten Bewegung so nah wie möglich an der Bank bleibt, um die Scherkräfte in den Schultergelenken zu minimieren. Vermeide es, die Ellenbogen weit nach außen ausbrechen zu lassen; sie sollten während des Absenkens stabil nach hinten zeigen. Achte zudem auf eine stolze Brust und ziehe die Schultern bewusst nach unten weg von den Ohren, um eine Fehlbelastung des Nackens zu verhindern.
Brust gegen die Wand (One Arm Wall Chest Stretch) – Männliche anatomische Darstellung einer Person, die seitlich an einer Wand steht und durch Drehung des Oberkörpers die Brustmuskulatur einseitig dehnt.
Dehnen

Brust-Stretch an der Wand (einarmig)
One Arm Wall Chest Stretch

Brust gegen die Wand (One Arm Wall Chest Stretch) – Männliche anatomische Darstellung einer Person, die seitlich an einer Wand steht und durch Drehung des Oberkörpers die Brustmuskulatur einseitig dehnt. (Thumbnail)

Der einarmige Brust-Stretch an der Wand ist eine der effektivsten Übungen, um Verkürzungen der Brustmuskulatur entgegenzuwirken, die oft durch langes Sitzen oder einseitiges Training entstehen. Durch die einseitige Ausführung kann die Intensität sehr präzise gesteuert werden.

Positionierung: Stehe stabil im Ausfallschritt oder mit parallelen Füßen. Der Ellbogen sollte sich etwa auf Schulterhöhe oder leicht darüber befinden, um verschiedene Fasern des Brustmuskels anzusprechen.

Bewegungsablauf: Der Arm bleibt an der Wand fixiert. Die Dehnung wird eingeleitet, indem du den gesamten Rumpf sanft in die entgegengesetzte Richtung rotierst. Achte darauf, dass die Schulter des Dehnarms tief bleibt und nicht nach oben Richtung Ohr wandert.

Winkel-Variation: Du kannst den Arm etwas höher oder tiefer an der Wand positionieren, um unterschiedliche Anteile des M. pectoralis major zu dehnen.

⚠️ Wichtig: Keine Gewalt: Dehne dich langsam in die Position hinein. Vermeide ruckartige Bewegungen oder zu starkes Aufdrehen, um das Schultergelenk nicht zu überlasten. Haltung: Halte den Core angespannt und den Rücken gerade. Vermeide es, ins Hohlkreuz zu gehen, während du den Oberkörper drehst. Atmung: Atme tief und ruhig. Versuche mit jeder Ausatmung, die Dehnung minimal zu vertiefen.
Brust-Stretch hinter dem Rücken (Arms Behind Back Chest Stretch) – Person steht aufrecht und führt die verschränkten Hände hinter dem Rücken nach oben, um die Brust und die vorderen Schultern zu dehnen.
Dehnen

Brust-Stretch hinter dem Rücken
Arms Behind Back Chest Stretch

Brust-Stretch hinter dem Rücken (Arms Behind Back Chest Stretch) – Person steht aufrecht und führt die verschränkten Hände hinter dem Rücken nach oben, um die Brust und die vorderen Schultern zu dehnen. (Thumbnail)

Dieser Stretch ist besonders wertvoll, um der nach vorne gebeugten Haltung entgegenzuwirken. Durch das Verschränken der Hände hinter dem Körper wird nicht nur der große Brustmuskel gedehnt, sondern auch die vordere Schultermuskulatur mobilisiert und die Muskulatur zwischen den Schulterblättern aktiviert.

Positionierung: Die Füße stehen hüftbreit und fest auf dem Boden. Die Knie sind minimal gebeugt, um den unteren Rücken zu entlasten. Die Schultern sollten bewusst weg von den Ohren nach unten gezogen werden.

Bewegungsablauf: Greife deine Hände hinter dem Gesäß. Ziehe die Hände weg vom Körper nach hinten oben. Je höher du die Arme hebst, desto intensiver wird der Zug im Brustbereich.

Haltung: Achte darauf, dass dein Kopf in Verlängerung der Wirbelsäule bleibt und dein Kinn nicht nach vorne schiebt.

⚠️ Wichtig: Core-Spannung: Halte deine Bauchmuskulatur aktiv, um zu verhindern, dass du ins Hohlkreuz fällst, während du die Arme anhebst. Schulter-Sicherheit: Falls du Probleme hast, die Hände direkt zu greifen, kannst du ein Handtuch oder ein Fitnessband zwischen die Hände nehmen, um den Abstand zu vergrößern. Atmung: Nutze die Einatmung, um den Brustkorb von innen weit zu machen, und entspanne dich bei der Ausatmung tiefer in die Dehnung.
Brust-Stretch mit weiten Armen (Arms Wide Chest Stretch) – Person steht aufrecht mit weit zur Seite ausgestreckten Armen, die nach hinten geführt werden, um den Brustkorb maximal zu öffnen.
Dehnen

Brust-Stretch mit weiten Armen
Arms Wide Chest Stretch

Brust-Stretch mit weiten Armen (Arms Wide Chest Stretch) – Person steht aufrecht mit weit zur Seite ausgestreckten Armen, die nach hinten geführt werden, um den Brustkorb maximal zu öffnen. (Thumbnail)

Dieser Stretch ist eine hervorragende Sofortmaßnahme gegen eine einsinkende Körperhaltung ("Rundrücken"). Durch die weite Armführung werden nicht nur die großen Brustmuskeln gedehnt, sondern auch die kleinen Brustmuskeln und die vorderen Schulteranteile mobilisiert, was die Atmung erleichtern kann.

Positionierung: Die Füße stehen hüftbreit, die Knie sind locker. Die Arme befinden sich exakt auf Schulterhöhe. Stell dir vor, du möchtest deine Fingerspitzen so weit wie möglich voneinander entfernen.

Bewegungsablauf: Führe die Arme langsam hinter die Körperachse. Achte darauf, dass die Schultern tief bleiben und nicht zu den Ohren wandern. Der Kopf bleibt aufrecht, der Blick geradeaus.

Variation: Wenn du die Daumen nach hinten drehst, intensivierst du die Dehnung in den Bizepssehnen und den vorderen Schultern.

⚠️ Wichtig: Kein Hohlkreuz: Spanne dein Gesäß und deinen Bauch leicht an, um das Becken stabil zu halten. Die Bewegung sollte im Brustkorb stattfinden, nicht durch ein Durchdrücken des unteren Rückens. Schulterkontrolle: Drücke die Schulterblätter aktiv nach hinten und unten (Richtung Hosentaschen), um den Brustkorb optimal zu öffnen. Atmung: Atme tief in das Brustbein ein. Nutze die Ausatmung, um die Arme noch ein kleines Stück weiter nach hinten sinken zu lassen.
Brust-Stretch über dem Kopf (Above Head Chest Stretch) – Person steht aufrecht und führt die verschränkten Arme weit über den Kopf nach hinten, um die Brustmuskulatur intensiv zu dehnen.
Dehnen

Brust-Stretch über dem Kopf
Above Head Chest Stretch

Brust-Stretch über dem Kopf (Above Head Chest Stretch) – Person steht aufrecht und führt die verschränkten Arme weit über den Kopf nach hinten, um die Brustmuskulatur intensiv zu dehnen. (Thumbnail)

Der Brust-Stretch über dem Kopf ist eine hervorragende Ausgleichsübung für den Alltag, da er der typischen "Schreibtisch-Haltung" entgegenwirkt. Er öffnet den Brustkorb, dehnt die Atemhilfsmuskulatur und verbessert die Aufrichtung der Wirbelsäule.

Positionierung: Die Füße stehen fest auf dem Boden. Die Arme werden gestreckt nach oben geführt. Du kannst die Handflächen entweder zueinander zeigen lassen oder die Finger verschränken und die Handflächen nach oben drücken.

Bewegungsablauf: Ziehe die gestreckten Arme kontrolliert hinter die Linie deiner Ohren. Achte darauf, dass der Kopf in Verlängerung der Wirbelsäule bleibt und nicht nach vorne geschoben wird.

Intensivierung: Atme tief in den oberen Brustkorb ein. Mit jeder Ausatmung versuchst du, die Arme ein kleines Stück weiter nach hinten zu führen, ohne ins Hohlkreuz zu verfallen.

⚠️ Wichtig: Core-Spannung: Halte die Bauchmuskeln leicht angespannt, um zu verhindern, dass dein unterer Rücken zu stark einknickt (Hohlkreuz vermeiden). Schulter-Sicherheit: Wenn du Stechen in der Schulter spürst, führe die Arme etwas weiter auseinander oder verringere den Bewegungsumfang. Atmung: Die Dehnung verstärkt sich deutlich durch eine bewusste Brustatmung.
Brustdrücken am Boden mit Widerstandsband – Eine Person liegt auf dem Rücken und drückt ein Widerstandsband, das hinter dem Rücken verläuft, senkrecht nach oben.
Brust

Brustdrücken am Boden (Widerstandsband)
Floor Resistance Band Press

Brustdrücken am Boden mit Widerstandsband – Eine Person liegt auf dem Rücken und drückt ein Widerstandsband, das hinter dem Rücken verläuft, senkrecht nach oben. (Thumbnail)

Der Floor Press mit dem Widerstandsband ist eine exzellente Alternative zum Bankdrücken, wenn keine Hantelbank zur Verfügung steht oder Schulterprobleme vorliegen. Durch den Kontakt der Oberarme mit dem Boden wird eine Überstreckung des Schultergelenks verhindert. Da der Trizeps in der oberen Hälfte der Bewegung massiv mitarbeitet und das Band dort den höchsten Widerstand aufweist, ist diese Übung auch hervorragend zur Steigerung der Lockout-Kraft geeignet.

Positionierung: Rückenlage auf einer Matte. Die Beine können aufgestellt sein, um den unteren Rücken zu stabilisieren. Das Band sollte flach und ohne Verdrehungen unter dem oberen Rücken liegen.

Bewegungsablauf: Drücke explosiv, aber kontrolliert nach oben. Beim Ablassen stoppst du kurz, sobald die Ellenbogen den Boden berühren – vermeide es, die Arme vom Boden "abfedern" zu lassen.

Fokus: Konzentriere dich auf die bewusste Anspannung der Brustmuskulatur am obersten Punkt, während das Band die maximale Spannung erreicht.

⚠️ Wichtig: Kein Abprallen: Die Ellenbogen sollten den Boden nur sanft touchieren. Ein hartes Aufschlagen unterbricht die Muskelspannung und belastet die Gelenke. Unterer Rücken: Drücke die Lendenwirbelsäule aktiv in den Boden, um ein Hohlkreuz während der Kraftanstrengung zu vermeiden. Handgelenke: Achte darauf, dass die Handgelenke nicht nach hinten wegknicken; sie sollten eine stabile Linie mit dem Unterarm bilden. Atmung: Atme beim Hochdrücken kraftvoll aus und beim kontrollierten Absenken tief ein.
Brustdrücken im Stehen mit Widerstandsband – Eine Person steht im Ausfallschritt und drückt ein Widerstandsband von der Brust aus nach vorne weg, um die Brustmuskulatur zu stärken.
Brust

Brustdrücken im Stehen (Widerstandsband)
Standing Chest Press Resistance Band

Brustdrücken im Stehen mit Widerstandsband – Eine Person steht im Ausfallschritt und drückt ein Widerstandsband von der Brust aus nach vorne weg, um die Brustmuskulatur zu stärken. (Thumbnail)

Das Brustdrücken mit dem Widerstandsband ist eine funktionelle Alternative zum Bankdrücken an Maschinen oder mit Hanteln. Da die Übung im Stehen ausgeführt wird, muss der Rumpf enorme Stabilitätsarbeit leisten, um den Körper gegen den Zug des Bandes auszubalancieren. Der Fokus liegt auf der horizontalen Druckkraft der Brustmuskulatur, wobei die Schultern und der Trizeps assistieren.

Positionierung: Stabiler Ausfallschritt (ein Fuß vorne), um einen festen Stand zu garantieren. Das Band verläuft unterhalb der Achselhöhlen nach vorne.

Bewegungsablauf: Die Druckbewegung erfolgt geradlinig nach vorne. Die Ellenbogen wandern beim Zurückgehen leicht nach außen, bleiben aber unterhalb der Schulterlinie, um das Gelenk zu schonen.

Fokus: Konzentriere dich auf die bewusste Kontraktion der Brustmuskeln am vordersten Punkt der Bewegung.

⚠️ Wichtig: Rumpfstabilität: Spanne den Bauch fest an, um zu verhindern, dass der Oberkörper durch den Widerstand des Bandes nach hinten kippt. Handgelenke: Halte die Handgelenke steif und in einer Linie mit den Unterarmen, um Fehlbelastungen zu vermeiden. Gelenkschutz: Strecke die Ellenbogen am Ende der Bewegung nicht ruckartig durch ("lock out"), sondern behalte eine minimale Beugung bei. Atmung: Atme aus beim Drücken nach vorne und kontrolliert ein beim Zurückführen der Hände.
Brustdrücken von oben nach unten mit Widerstandsband – Eine Person im Ausfallschritt drückt ein hoch befestigtes Widerstandsband diagonal nach vorne unten weg, um die untere Brust zu trainieren.
Brust

Brustdrücken von oben nach unten (Widerstandsband)
Chest Press High to Low Resistance Band

Brustdrücken von oben nach unten mit Widerstandsband – Eine Person im Ausfallschritt drückt ein hoch befestigtes Widerstandsband diagonal nach vorne unten weg, um die untere Brust zu trainieren. (Thumbnail)

Das Brustdrücken von oben nach unten (High-to-Low) ist eine exzellente funktionelle Übung, um die untere Brustmuskulatur (Pars abdominalis) zu betonen. Im Vergleich zu Chest Flys erlaubt die Druckbewegung die Verwendung eines stärkeren Widerstands, da der Trizeps hier unterstützend mitwirkt. Die schräge Drucklinie nach unten schont zudem oft die vordere Schulter bei Personen, die bei flachem Drücken Probleme haben.

Positionierung: Das Band ist deutlich über Kopfhöhe fixiert. Ein weiter Ausfallschritt sorgt für die nötige Basis, um dem Zug des Bandes nach hinten entgegenzuwirken.

Bewegungsablauf: Die Hände bewegen sich auf einer diagonalen Linie von der oberen Brustpartie nach unten vor das Becken. Die Handgelenke bleiben während der gesamten Bewegung stabil.

Fokus: Achte auf die maximale Kontraktion im unteren Brustbereich am Ende der Druckphase.

⚠️ Wichtig: Oberkörperneigung: Behalte während des gesamten Satzes den gleichen Neigungswinkel des Oberkörpers bei. Vermeide es, mit dem Oberkörper nach vorne zu wippen. Ellenbogenwinkel: Führe die Ellenbogen beim Zurückgehen nicht zu hoch (nicht über Schulterhöhe), um den Druck auf das Schultergelenk zu minimieren. Kontrolle: Nutze den progressiven Widerstand des Bandes aus, indem du die Endposition kurz hältst und die Rückführung besonders langsam gestaltest. Atmung: Atme aus beim kraftvollen Drücken nach unten und ein beim kontrollierten Zurückgehen.
Brustdrücken von unten nach oben mit Widerstandsband – Eine Person drückt ein tief befestigtes Widerstandsband diagonal nach vorne oben weg, um die obere Brustmuskulatur zu trainieren.
Brust

Brustdrücken von unten nach oben (Widerstandsband)
Chest Press Low to High Resistance Band

Brustdrücken von unten nach oben mit Widerstandsband – Eine Person drückt ein tief befestigtes Widerstandsband diagonal nach vorne oben weg, um die obere Brustmuskulatur zu trainieren. (Thumbnail)

Das Brustdrücken von unten nach oben (Low-to-High) legt den Fokus massiv auf die Pars clavicularis (die obere Brust). Im Gegensatz zu Fly-Bewegungen erlaubt die Druckbewegung eine höhere Kraftentfaltung, da der Trizeps assistiert. Diese Übung ist besonders wertvoll für den Aufbau einer vollen Brustmuskulatur und verbessert die Stabilität des Schultergürtels bei Überkopfbewegungen.

Positionierung: Tiefer Fixpunkt des Bandes. Ein fester Ausfallschritt verhindert, dass dich das Band nach hinten zieht. Der Oberkörper bleibt stolz und aufrecht.

Bewegungsablauf: Die Drucklinie verläuft schräg nach oben. Achte darauf, dass die Ellenbogen am tiefsten Punkt nicht hinter den Körper wandern, um die Schulterkapsel zu schonen.

Fokus: Maximale Spannung im oberen Brustbereich am Ende der Aufwärtsbewegung. Die Hände bewegen sich zur Körpermitte hin.

⚠️ Wichtig: Kein Hohlkreuz: Da die Druckrichtung nach oben geht, neigt man dazu, den Rücken zu überstrecken. Spanne den Bauch aktiv an, um die Wirbelsäule neutral zu halten. Schultern tief: Vermeide es, die Schultern zu den Ohren zu ziehen ("Shrugging"). Die Kraft soll aus der Brust kommen, nicht aus dem Nacken. Handgelenke: Halte die Handgelenke in einer stabilen Verlängerung des Unterarms. Atmung: Atme aus, während du das Band nach oben drückst, und atme kontrolliert ein, wenn du die Hände wieder absenkst.
Brustpresse am Kabelzug liegend – Eine Person liegt auf einer Flachbank zwischen zwei Kabelzügen und drückt die Griffe bogenförmig vor der Brust zusammen, um die Brustmuskulatur unter konstanter Spannung zu trainieren.
Brust

Brustpresse am Kabelzug
Cable Bench Fly Press

Brustpresse am Kabelzug liegend – Eine Person liegt auf einer Flachbank zwischen zwei Kabelzügen und drückt die Griffe bogenförmig vor der Brust zusammen, um die Brustmuskulatur unter konstanter Spannung zu trainieren. (Thumbnail)

Die "Cable Bench Fly Press" ist eine Mischung aus klassischem Bankdrücken und Fliegenden. Der große Vorteil dieser Kabelzug-Variante liegt in der Kraftkurve: Während bei Kurzhanteln am obersten Punkt (wenn die Arme senkrecht sind) kaum noch Spannung auf der Brust lastet, zieht der Kabelzug konstant nach außen. Das zwingt die Brustmuskulatur, über den gesamten Bewegungsradius – besonders in der Spitzenkontraktion – maximal zu arbeiten.

Positionierung: Die Bank muss exakt mittig im Kabelturm stehen, damit beide Körperhälften gleichmäßig belastet werden. Achte auf den „Fünf-Punkte-Kontakt“ auf der Bank (Füße fest am Boden, Gesäß, oberer Rücken und Kopf liegen auf).

Bewegungsablauf: Die exzentrische Phase (das Absenken) ähnelt oft eher einer Fliegenden Bewegung (breiter Bogen, Dehnung der Brust), während die konzentrische Phase (das nach oben Führen) einer Druckbewegung (Press) gleicht, um mehr Gewicht bewegen zu können.

Fokus: Das wichtigste Element dieser Übung ist die Spannung am obersten Punkt. Halte die Griffe für eine Sekunde vor der Brust fest zusammengedrückt, bevor du sie wieder absenkst.

⚠️ Wichtig: Schulterblätter fixieren: Ziehe die Schulterblätter aktiv zusammen und drücke sie während des gesamten Satzes fest in das Polster der Bank. Ellenbogenwinkel: Halte die Ellenbogen während der gesamten Übung leicht gebeugt (kein Lockout), um die Belastung auf der Muskulatur zu halten und die Gelenke zu schonen. Symmetrie: Da die Kabel unabhängig voneinander laufen, musst du aktiv darauf achten, dass beide Arme exakt die gleiche Bahn beschreiben. Atmung: Atme kraftvoll aus, während du die Griffe zusammenführst, und tief ein, während du die Arme zur Seite absenkst.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Chest Press Machine – Eine Person sitzt an einer Brustpresse im Fitnessstudio und drückt die Handgriffe auf Brusthöhe kontrolliert nach vorne, um die Brustmuskulatur zu trainieren.
Brust

Brustpresse an der Maschine
Chest Press Machine

Chest Press Machine – Eine Person sitzt an einer Brustpresse im Fitnessstudio und drückt die Handgriffe auf Brusthöhe kontrolliert nach vorne, um die Brustmuskulatur zu trainieren. (Thumbnail)

Die Brustpresse an der Maschine ist eine grundlegende Führungsübung zur gezielten Stärkung der gesamten Brustmuskulatur sowie der vorderen Schultern und des Trizeps. Durch die vorgegebene Bewegungsschiene bietet sie eine extrem hohe Bewegungssicherheit und eignet sich hervorragend, um die Brustmuskulatur mit maximaler Intensität und minimalem Verletzungsrisiko zu belasten. Sie stellt sowohl für Einsteiger als auch für fortgeschrittene Athleten eine verlässliche Alternative zum freien Bankdrücken dar.

Positionierung: Aufrechter Sitz fest am Rückenpolster anliegend. Die Füße stehen flach auf dem Boden für maximale Stabilität. Die Griffe befinden sich auf Höhe der Brustmitte.

Bewegungsablauf: Drücke die Griffe senkrecht zur Brustachse nach vorne ab. Die Ellenbogen bleiben leicht gebeugt. In der Exzentrik führst du das Gewicht kontrolliert zurück, bis die Hände wieder kurz vor der Brust stehen.

Fokus: Kontinuierliche Spannung auf dem M. pectoralis major halten und die Schulterblätter während des gesamten Satzes fixiert lassen.

⚠️ Wichtig: Schulterposition fixieren: Ziehe die Schulterblätter vor Beginn nach hinten und unten und halte sie während der gesamten Druckbewegung fest am Polster fixiert. Kein Durchdrücken der Gelenke: Drücke die Arme am vorderen Umkehrpunkt nicht komplett durch, um die Belastung auf dem Muskel zu halten und die Ellenbogengelenke zu schohnen. Sitzhöhe korrigieren: Achte darauf, dass die Griffe nicht auf Höhe der Hals- oder Schlüsselbeinregion liegen, um die vordere Schulter nicht übermäßig zu belasten. Kontrollierte Exzentrik: Lass das Gewicht nicht passiv zurückfallen, sondern bremse die Rückwärtsbewegung aktiv über die Brustmuskulatur ab.

Gewichtsempfehlung

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Bulgarian Split Squat ohne Zusatzgewicht – Eine Person führt eine einbeinige Kniebeuge aus, wobei der hintere Fuß auf einer Bank abgelegt ist, um Oberschenkel und Gesäß isoliert zu trainieren.
Beine

Bulgarian Split Squat (Körpergewicht)
Bodyweight Bulgarian Split Squat

Bulgarian Split Squat ohne Zusatzgewicht – Eine Person führt eine einbeinige Kniebeuge aus, wobei der hintere Fuß auf einer Bank abgelegt ist, um Oberschenkel und Gesäß isoliert zu trainieren. (Thumbnail)

Der Bulgarian Split Squat (auch bulgarische Kniebeuge genannt) ist eine der effektivsten unilateralen (einseitigen) Beinübungen. Da fast das gesamte Körpergewicht von nur einem Bein bewegt werden muss, ist diese Variante auch ohne Zusatzgewicht enorm herausfordernd. Sie verbessert die Beinkraft, schult die Balance massiv und gleicht muskuläre Dysbalancen zwischen dem linken und rechten Bein hervorragend aus.

Positionierung: Der richtige Abstand zur Bank ist entscheidend. Steht der vordere Fuß zu nah, entsteht unnötiger Druck auf das Knie; steht er zu weit entfernt, zieht es unangenehm im Hüftbeuger des hinteren Beins. Der vordere Fuß steht komplett flach und stabil auf dem Boden.

Bewegungsablauf: Die Abwärtsbewegung verläuft primär vertikal nach unten, nicht nach vorne. Das hintere Bein dient lediglich als Stütze für die Balance und sollte so wenig Kraft wie möglich aufwenden.

Fokus: Drücke dich aktiv aus der Ferse und dem Mittelfuß des vorderen Beines nach oben, um die Gesäß- und Oberschenkelmuskulatur maximal zu aktivieren.

⚠️ Wichtig: Oberkörper-Neigung: Die Neigung des Oberkörpers bestimmt den Fokus: Ein sehr aufrechter Oberkörper belastet stärker den Quadrizeps (vorderer Oberschenkel), während eine leichte Vorbeuge aus der Hüfte die Belastung stärker auf die Gesäßmuskulatur verschiebt. Kniespur: Achte penibel darauf, dass das vordere Knie stabil bleibt. Es darf beim Hochdrücken nicht nach innen kollabieren (X-Bein), sondern sollte immer in die gleiche Richtung zeigen wie die Fußspitze. Hüftstabilität: Halte dein Becken gerade. Lasse die Hüfte auf der Seite des angehobenen Beins während der Ausführung nicht absinken. Atmung: Atme ein, während du langsam in die Hocke gehst, und atme kraftvoll aus, wenn du dich nach oben drückst.
Bulgarian Split Squat mit Widerstandsband – Eine Person führt einen einbeinigen Ausfallschritt mit erhöhtem Hinterfuß auf einer Bank aus, während sie den Widerstand eines Fitnessbandes unter dem Vorderfuß nutzt.
Beine

Bulgarian Split Squat (Widerstandsband)
Bulgarian Split Squat Resistance Band

Bulgarian Split Squat mit Widerstandsband – Eine Person führt einen einbeinigen Ausfallschritt mit erhöhtem Hinterfuß auf einer Bank aus, während sie den Widerstand eines Fitnessbandes unter dem Vorderfuß nutzt. (Thumbnail)

Der Bulgarian Split Squat ist eine unilaterale (einbeinige) Übung, die muskuläre Dysbalancen effektiv ausgleicht. Durch die Nutzung eines Widerstandsbands erhöht sich der Schwierigkeitsgrad am obersten Punkt der Bewegung (progressive Belastung), was die Explosivkraft fördert. Diese Variante fordert zudem die Stabilität im Sprunggelenk und im Knie deutlich stärker als die beidbeinige Kniebeuge.

Positionierung: Der vordere Fuß steht mittig auf dem Band. Der hintere Fuß ruht auf der Bankkante. Der Oberkörper kann leicht nach vorne geneigt sein, um den Fokus stärker auf das Gesäß zu legen, oder aufrecht bleiben für mehr Fokus auf den Quadrizeps.

Bewegungsablauf: Senke das Becken vertikal ab. Achte darauf, dass das vordere Knie stabil bleibt und nicht nach innen knickt. Die Kraft für die Aufwärtsbewegung kommt ausschließlich aus dem vorderen Bein.

Fokus: Halte die Spannung im Band während der gesamten Wiederholung. Die Ferse des vorderen Fußes bleibt fest am Boden verankert.

⚠️ Wichtig: Gleichgewicht: Fixiere einen Punkt am Boden oder an der Wand vor dir, um die Balance besser halten zu können. Oberkörper: Spanne den Rumpf fest an, um nicht ins Hohlkreuz zu fallen, besonders wenn du das Band auf Schulterhöhe hältst. Knieposition: Das vordere Knie sollte idealerweise in einer Linie mit den Zehen bleiben und nicht übermäßig weit über die Fußspitze hinausragen. Atmung: Atme ein beim kontrollierten Absenken und atme kraftvoll aus, wenn du dich nach oben drückst.
Bulgarian Split Squat Stretch – Anatomische Darstellung einer Person, die den hinteren Fuß an einer Wand erhöht hat, um Quadrizeps und Hüftbeuger intensiv zu dehnen.
Dehnen

Bulgarian Split Squat Stretch
Bulgarian Split Squat Stretch

Bulgarian Split Squat Stretch – Anatomische Darstellung einer Person, die den hinteren Fuß an einer Wand erhöht hat, um Quadrizeps und Hüftbeuger intensiv zu dehnen. (Thumbnail)

Dieser Stretch ist eine extrem effektive Mobilitätsübung, um die negativen Effekte von langem Sitzen zu bekämpfen. Durch die Erhöhung des hinteren Fußes wird der Musculus rectus femoris (ein Teil des Quadrizeps, der über das Hüftgelenk zieht) in eine maximale Dehnung gebracht.

Positionierung: Das vordere Bein steht stabil im 90-Grad-Winkel. Das hintere Knie ruht auf einer weichen Unterlage. Der Fußspann des hinteren Beins liegt auf der Bank oder lehnt an der Wand.

Bewegungsablauf: Je aufrechter der Oberkörper ist, desto intensiver wird die Dehnung. Drücke die Hüfte der dehnenden Seite aktiv nach vorne.

Fokus: Achte darauf, dass dein Becken gerade bleibt und nicht zur Seite ausweicht.

⚠️ Wichtig: Hohlkreuz vermeiden: Dies ist der häufigste Fehler. Spanne deine Bauchmuskeln und das Gesäß des hinteren Beins fest an, um den unteren Rücken zu schützen und die Dehnung in den Hüftbeuger zu leiten. Knie-Komfort: Verwende unbedingt ein Kissen oder eine Matte unter dem Knie, das am Boden ist. Atmung: Versuche, trotz der hohen Intensität ruhig auszuatmen, um das Nervensystem zu entspannen und tiefer in die Dehnung zu kommen.
Burpee – Anatomische Darstellung der Bewegungsphasen vom Stand über die Liegestützposition bis zum explosiven Strecksprung nach oben.
Ganzkörpertraining

Burpee
Burpee

Burpee – Anatomische Darstellung der Bewegungsphasen vom Stand über die Liegestützposition bis zum explosiven Strecksprung nach oben. (Thumbnail)

Der Burpee ist eine hochintensive Kombinationsübung, die Kniebeuge, Liegestütz und Strecksprung in einer flüssigen Bewegung vereint. Er gilt als eine der effektivsten Übungen zur Steigerung der anaeroben Ausdauer und zur Aktivierung des gesamten Stoffwechsels.

Bewegungsablauf:

Hocke: Gehe kontrolliert tief und platziere die Hände schulterbreit.

Plank: Springe explosiv nach hinten in eine stabile Brettposition. Der Core muss hier voll unter Spannung stehen.

Liegestütz (Optional): Senke die Brust zum Boden und drücke dich wieder hoch.

Sprung nach vorne: Ziehe die Füße mit einem Sprung unter den Schwerpunkt deines Körpers.

Strecksprung: Springe kraftvoll nach oben und nimm die Arme mit über den Kopf.

Fokus: Achte auf eine flüssige Transition zwischen den einzelnen Phasen. Die Qualität der Bewegung sollte immer vor der Geschwindigkeit stehen.

⚠️ Wichtig: Rumpfstabilität: Vermeide es, beim Zurückspringen in ein Hohlkreuz zu fallen (Durchhängen der Hüfte). Halte den Bauch fest angespannt. Landung: Lande beim Strecksprung leise und federe den Stoß mit leicht gebeugten Knien ab, um die Gelenke zu schonen. Skalierung: Wenn der Sprung zu anstrengend ist, kannst du die Füße nacheinander nach hinten setzen ("Stepping Burpees") und den Strecksprung durch ein einfaches Aufrichten ersetzen.
Butterfly am Gerät – Eine Person sitzt in einer Kraftmaschine und führt die Arme bogenförmig vor der Brust zusammen, um die Brustmuskulatur isoliert zu trainieren.
Brust

Butterfly am Gerät
Pec Deck Fly

Butterfly am Gerät – Eine Person sitzt in einer Kraftmaschine und führt die Arme bogenförmig vor der Brust zusammen, um die Brustmuskulatur isoliert zu trainieren. (Thumbnail)

Der Butterfly isoliert die Brustmuskulatur fast vollständig, da die Bewegung primär über das Schultergelenk (Adduktion) gesteuert wird und der Trizeps kaum involviert ist. Im Vergleich zu fliegenden Bewegungen mit Kurzhanteln bietet die Maschine eine gleichmäßige Widerstandskurve, was besonders am Punkt der maximalen Kontraktion für einen intensiven Wachstumsreiz sorgt.

Positionierung: Stelle die Sitzhöhe so ein, dass sich deine Oberarme etwa parallel zum Boden befinden. Die Ellenbogen sollten leicht unterhalb der Schulterhöhe liegen, um das Schultergelenk nicht unnötig zu belasten.

Bewegungsablauf: Die Bewegung sollte kontrolliert und ohne Schwung erfolgen. Stell dir vor, du würdest einen dicken Baumstamm umarmen. In der vordersten Position ziehst du die Brustmuskeln aktiv zusammen.

Fokus: Achte auf die "Mind-Muscle-Connection". Versuche, die Kraft nicht aus den Händen oder Unterarmen, sondern aus der Mitte der Brust zu generieren.

⚠️ Wichtig: Kein "Hohlkreuz-Drücken": Vermeide es, den Rücken vom Polster abzuheben, um das Gewicht mit Schwung nach vorne zu bringen. Der Oberkörper bleibt während der gesamten Übung ruhig. Schutz der Schulter: Gehe in der Dehnungsphase (nach hinten) nur so weit, wie es sich in der Schulter angenehm anfühlt. Ein zu weites Nach-hinten-Führen kann die Sehnen im Schultergürtel überreizen. Ellenbogenwinkel: Halte die Ellenbogen während der gesamten Bewegung in einer leicht gebeugten, starren Position. Atmung: Atme aus, wenn du die Arme vor der Brust zusammenführst, und atme tief ein, wenn du sie langsam wieder öffnest.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Chest Fly High to Low mit Widerstandsband – Eine Person führt ein Widerstandsband von einem hohen Fixpunkt aus in einer bogenförmigen Bewegung nach vorne unten zusammen, um die untere Brustmuskulatur zu trainieren.
Brust

Chest Fly von oben nach unten (Widerstandsband)
Chest Fly High to Low Resistance Band

Chest Fly High to Low mit Widerstandsband – Eine Person führt ein Widerstandsband von einem hohen Fixpunkt aus in einer bogenförmigen Bewegung nach vorne unten zusammen, um die untere Brustmuskulatur zu trainieren. (Thumbnail)

Der Chest Fly von oben nach unten simuliert das Kabelziehen über Kreuz an der Crossover-Maschine. Durch den hohen Fixpunkt des Bandes und die Zugrichtung nach unten wird der Fokus verstärkt auf die Pars abdominalis (den unteren Teil) des großen Brustmuskels gelegt. Im Gegensatz zum Bankdrücken wird hier die Brust isoliert, da die Trizepsbeteiligung durch die fast gestreckten Arme minimiert wird.

Positionierung: Stabiler Ausfallschritt, der Oberkörper ist leicht nach vorne geneigt. Das Band sollte sicher oberhalb der Kopfhöhe fixiert sein.

Bewegungsablauf: Stell dir vor, du würdest einen großen Baum umarmen. Die Ellenbogen bleiben während der gesamten Bewegung in einem leichten, fixen Winkel eingefroren. Die Hände treffen sich auf Höhe des unteren Bauchbereichs.

Fokus: Spüre die Dehnung in der Brust in der Ausgangsposition und die maximale Kontraktion, wenn sich die Hände unten treffen.

⚠️ Wichtig: Kein Drücken: Achte darauf, dass die Übung ein "Fly" (Flugbewegung) bleibt. Vermeide es, die Arme zu beugen und das Band wie beim Drücken nach unten zu schieben. Schultern tief: Ziehe die Schultern bewusst nach hinten unten und lass sie nicht nach vorne oben wandern, wenn die Hände zusammenkommen. Rumpfspannung: Halte dein Becken und deinen Oberkörper absolut stabil. Das Band darf dich nicht nach hinten ziehen. Atmung: Atme aus, wenn du die Hände vorne zusammenführst, und atme kontrolliert ein, wenn du die Dehnung in der Brust spürst.
Chest Fly Low to High mit Widerstandsband – Eine Person zieht ein Widerstandsband von einem tiefen Fixpunkt aus in einer bogenförmigen Bewegung nach oben zusammen, um die obere Brustmuskulatur zu trainieren.
Brust

Chest Fly von unten nach oben (Widerstandsband)
Chest Fly Low to High Resistance Band

Chest Fly Low to High mit Widerstandsband – Eine Person zieht ein Widerstandsband von einem tiefen Fixpunkt aus in einer bogenförmigen Bewegung nach oben zusammen, um die obere Brustmuskulatur zu trainieren. (Thumbnail)

Der Chest Fly von unten nach oben legt den Schwerpunkt auf die Pars clavicularis, also den oberen Teil der Brustmuskulatur, der direkt unter dem Schlüsselbein liegt. Durch den tiefen Fixpunkt und den diagonalen Zug nach oben wird die Brust in einem Winkel gefordert, der beim flachen Bankdrücken oft vernachlässigt wird. Die konstante Spannung des Widerstandsbandes sorgt zudem für eine intensive Aktivierung der vorderen Sägemuskulatur und der Schulterstabilität.

Positionierung: Stabiler Stand im Ausfallschritt. Der Oberkörper bleibt aufrecht oder ist minimal nach hinten gelehnt, um den Zugwinkel zu optimieren. Das Band ist hinter den Fersen sicher fixiert.

Bewegungsablauf: Die Arme bleiben während der gesamten Übung leicht gebeugt ("eingefroren"). Führe die Hände kontrolliert nach oben und innen. Am höchsten Punkt sollten sich die Hände fast berühren.

Fokus: Konzentriere dich darauf, die Brustmuskeln aktiv zusammenzuziehen, um die Aufwärtsbewegung einzuleiten, anstatt das Gewicht nur mit den Armen hochzureißen.

⚠️ Wichtig: Kein Schwung: Da der Widerstand beim Band nach oben hin stark zunimmt, neigt man dazu, den Oberkörper einzusetzen. Bleibe absolut stabil und bewege nur die Arme. Handgelenke: Halte deine Handgelenke in einer neutralen, starken Position und lass sie durch den Zug des Bandes nicht nach hinten wegknicken. Schulterkontrolle: Drücke die Schultern bewusst nach unten. Vermeide es, die Schultern zu den Ohren zu ziehen, während du die Hände anhebst. Atmung: Atme kraftvoll aus, wenn du die Arme nach oben führst, und atme tief ein, wenn du sie langsam wieder absenkst.
Crosstrainer (Gym Elliptical Machine) – Anatomische Darstellung einer Frau bei einer flüssigen Ganzkörperbewegung auf einem Crosstrainer im Fitnessstudio.
Cardio, Ganzkörpertraining

Crosstrainer
Gym Elliptical Machine

Crosstrainer (Gym Elliptical Machine) – Anatomische Darstellung einer Frau bei einer flüssigen Ganzkörperbewegung auf einem Crosstrainer im Fitnessstudio. (Thumbnail)

Das Training auf dem Crosstrainer ist ein Klassiker für das Herz-Kreislauf-System. Es simuliert eine Laufbewegung, ist jedoch durch die geführte Ellipsenform extrem gelenkschonend, da die Stoßbelastung, die beim normalen Laufen entsteht, wegfällt.

Positionierung: Die Füße stehen mittig auf den Pedalen. Die Knie sollten niemals ganz durchgestreckt werden. Greife die Griffe locker, ohne verkrampft zuzupacken.

Bewegungsablauf: Drücke die Pedale abwechselnd nach vorne unten weg. Die Arme unterstützen die Bewegung aktiv durch Ziehen und Drücken der Griffe. Achte darauf, dass die Bewegung aus der Kraft der Beine und Arme kommt, nicht durch Schwungholen mit dem Oberkörper.

Fokus: Halte den Blick geradeaus gerichtet und vermeide es, in den Schultern einzusacken. Ein fester Core hilft dir, die Balance zu halten und die Kraftübertragung zu optimieren.

⚠️ Wichtig: Fersenkontakt: Versuche, die Fersen so lange wie möglich auf den Pedalen zu lassen, um die Waden und das Gesäß optimal einzubeziehen. Haltung: Vermeide ein Hohlkreuz oder zu starkes Vorlehnen. Dein Körper bildet eine stolze, aufrechte Linie. Atmung: Atme gleichmäßig und tief. Passe deinen Atemrhythmus deiner Bewegungsgeschwindigkeit an.
Crunch (Körpergewicht) – Eine Person liegt auf einer Fitnessmatte mit angewinkelten Beinen und hebt kontrolliert den oberen Rücken ab, wobei die Bauchmuskulatur deutlich angespannt ist.
Bauchmuskeln

Crunch (Körpergewicht)
Bodyweight Crunch

Crunch (Körpergewicht) – Eine Person liegt auf einer Fitnessmatte mit angewinkelten Beinen und hebt kontrolliert den oberen Rücken ab, wobei die Bauchmuskulatur deutlich angespannt ist. (Thumbnail)

Der Crunch ist eine der effektivsten Isolationsübungen für den oberen Teil des geraden Bauchmuskels. Im Gegensatz zum Sit-up bleibt der untere Rücken während der gesamten Bewegung fest am Boden. Dies minimiert die Einbindung des Hüftbeugers und reduziert die Belastung auf die Lendenwirbelsäule, was den Crunch zu einer sichereren und gezielteren Wahl für das Bauchmuskeltraining macht.

Positionierung: Rückenlage auf einer Fitnessmatte. Die Füße stehen flach auf dem Boden oder können für eine höhere Intensität in die Luft gehoben werden (90°-Winkel). Der Blick ist schräg nach oben zur Decke gerichtet, um den Nacken neutral zu halten.

Bewegungsablauf: Die Bewegung ist klein und fokussiert. Es geht nicht darum, den ganzen Oberkörper aufzurichten, sondern nur die Schulterblätter vom Boden zu lösen. Rolle dich Wirbel für Wirbel ein ("Crunch") und rolle dich kontrolliert wieder ab.

Fokus: Stell dir vor, du möchtest den Abstand zwischen deinem Bauchnabel und deinem Brustbein verringern. Atme am höchsten Punkt der Kontraktion bewusst die gesamte Luft aus, um die Bauchmuskeln noch stärker anzuspannen.

⚠️ Wichtig: Kein Reißen am Nacken: Ein häufiger Fehler ist es, den Kopf mit den Händen nach vorne zu ziehen. Die Hände dienen nur als Stütze; die Kraft kommt ausschließlich aus dem Bauch. Unterer Rücken: Presse den unteren Rücken während der gesamten Übung aktiv in den Boden (Hohlkreuz vermeiden). Konstante Spannung: Lege die Schulterblätter zwischen den Wiederholungen nicht ganz ab, um die Spannung im Muskel aufrechtzuerhalten. Atmung: Atme beim Aufrollen (Kontraktion) aus und beim kontrollierten Abrollen ein.
90/90 Stretch (90 to 90 Stretch) – Frau sitzt auf einer Matte im Fitnessstudio oder Zuhause und dehnt die Hüften in der 90-Grad-Position der Beine mit aufrechtem Oberkörper.
Dehnen

Dehnen - 90/90 Hüft-Stretch
90/90 Stretch

90/90 Stretch (90 to 90 Stretch) – Frau sitzt auf einer Matte im Fitnessstudio oder Zuhause und dehnt die Hüften in der 90-Grad-Position der Beine mit aufrechtem Oberkörper. (Thumbnail)

Der 90/90 Stretch ist eine fundamentale Mobilitätsübung, die gleichzeitig die Außenrotation der vorderen Hüfte und die Innenrotation der hinteren Hüfte trainiert. Sie ist besonders effektiv, um Verspannungen im unteren Rücken zu lösen und die Beweglichkeit im Becken zu verbessern.

Positionierung: Achte darauf, dass sowohl das vordere als auch das hintere Knie einen exakten 90-Grad-Winkel bilden. Die Ferse des vorderen Fußes sollte nicht zu nah am Körper liegen. Versuche, beide Sitzbeinhöcker so weit wie möglich Richtung Boden zu bringen.

Bewegungsablauf: Halte die Wirbelsäule lang und stolz. Um die Dehnung in der vorderen Gesäßhälfte zu verstärken, beuge dich aus der Hüfte (nicht aus dem unteren Rücken) langsam nach vorne.

Variante: Um die hintere Hüfte zu betonen, rotiere den Oberkörper leicht in Richtung des hinteren Beins, ohne die Knie vom Boden abzuheben.

⚠️ Wichtig: Rücken-Sicherheit: Vermeide es, den Rücken rund zu machen, um "tiefer" in die Dehnung zu kommen. Ein gerader Rücken ist entscheidend für den Fokus auf die Hüfte. Knie-Komfort: Wenn du Schmerzen im Knie verspürst, verringere den Winkel etwas oder lege ein Kissen unter das Knie. Atmung: Atme tief in den Bauch ein und versuche mit jeder Ausatmung, die Spannung in der Hüfte etwas mehr loszulassen.
Bauchmuskel-Stretch (Abdominal Stretch) – Frau sitzt auf dem Boden, hat die Knie eng an die Brust gezogen und umarmt ihre Beine, um den Rücken rund zu machen und die Bauchmuskulatur zu entspannen.
Dehnen

Dehnen - Bauchmuskel-Stretch (im Sitzen)
Abdominal Stretch

Bauchmuskel-Stretch (Abdominal Stretch) – Frau sitzt auf dem Boden, hat die Knie eng an die Brust gezogen und umarmt ihre Beine, um den Rücken rund zu machen und die Bauchmuskulatur zu entspannen. (Thumbnail)

Dieser Bauchmuskel-Stretch im Sitzen (oft auch als "Päckchen-Sitz" bezeichnet) dient vor allem der Entspannung der Rumpfmuskulatur und der Mobilisierung der Wirbelsäule. Er ist ideal nach einem intensiven Core-Training, um die Spannung aus der vorderen Kette zu nehmen.

Positionierung: Setze dich auf eine bequeme Matte. Die Füße stehen flach auf dem Boden, während du die Knie so nah wie möglich zum Oberkörper führst.

Bewegungsablauf: Greife deine Beine unterhalb der Knie. Ziehe dich sanft zusammen und lasse die Schultern locker nach unten sinken. Der Fokus liegt darauf, den Raum zwischen den Wirbeln zu öffnen.

Fokus: Konzentriere dich auf eine tiefe Bauchatmung. Die Dehnung entsteht hier weniger durch Zug, sondern durch die Entspannung und das "Rundmachen" gegen den Widerstand der angezogenen Beine.

⚠️ Wichtig: Nacken: Halte den Nacken entspannt. Zwinge den Kopf nicht mit Gewalt nach unten; lass die Schwerkraft arbeiten. Rücken-Sicherheit: Wenn du Probleme mit den Bandscheiben hast, führe diese Übung nur sehr vorsichtig aus und vermeide extremes Einrollen. Atmung: Die Bauchatmung ist bei dieser Übung der Schlüssel. Spüre, wie sich deine Bauchdecke beim Einatmen gegen deine Oberschenkel drückt.
Schulter-Stretch vor der Brust (Across Chest Shoulder Stretch) – Frau steht aufrecht und zieht einen gestreckten Arm quer vor der Brust zur Gegenseite, um die hintere Schultermuskulatur zu dehnen.
Dehnen

Dehnen - Schulter-Stretch vor der Brust
Across Chest Shoulder Stretch

Schulter-Stretch vor der Brust (Across Chest Shoulder Stretch) – Frau steht aufrecht und zieht einen gestreckten Arm quer vor der Brust zur Gegenseite, um die hintere Schultermuskulatur zu dehnen. (Thumbnail)

Der Schulter-Stretch vor der Brust ist eine klassische Dehnübung zur Mobilisierung der Schulterrückseite und des oberen Rückens. Er hilft dabei, Spannungen im Schultergürtel zu lösen, die oft durch langes Sitzen oder intensives Training entstehen.

Positionierung: Stehe stabil und halte den Oberkörper gerade. Der zu dehnende Arm sollte etwa parallel zum Boden geführt werden.

Bewegungsablauf: Nutze den freien Arm als Hebel. Achte darauf, nicht am Ellbogengelenk selbst zu ziehen, sondern am Ober- oder Unterarm. Drücke die Schulter des gestreckten Arms aktiv nach unten, um den Dehneffekt zu maximieren.

Fokus: Versuche, den Oberkörper ruhig zu halten und nicht mit der Hüfte oder den Schultern mitzurotieren. Die Dehnung soll isoliert in der Schulterkapsel ankommen.

⚠️ Wichtig: Schulterposition: Ein häufiger Fehler ist das Hochziehen der Schulter zum Ohr. Halte die Schulterblätter bewusst tief und hinten. Intensität: Dehne nur so weit, wie es angenehm ist. Ein leichtes Ziehen ist gut, stechender Schmerz sollte vermieden werden. Atmung: Atme tief und gleichmäßig. Versuche bei jeder Ausatmung, den Arm noch einen Millimeter näher zur Brust zu bringen.
Lats Stretch On Wall – Eine Person stützt sich mit den Händen an einer Wand ab und beugt den Oberkörper nach unten, um den Latissimus und die Schultern intensiv zu dehnen.
Dehnen

Dehnen des breiten Rückenmuskels an der Wand
Lats Stretch On Wall

Lats Stretch On Wall – Eine Person stützt sich mit den Händen an einer Wand ab und beugt den Oberkörper nach unten, um den Latissimus und die Schultern intensiv zu dehnen. (Thumbnail)

Diese Dehnübung nutzt die Wand als Fixpunkt, um den Latissimus in eine tiefe Dehnung zu bringen. Sie ist besonders effektiv, um die Überkopf-Mobilität zu steigern und Spannungen im oberen Rücken zu lösen, die oft durch langes Sitzen entstehen.

Positionierung: Die Hände oder Unterarme befinden sich etwa auf Schulterhöhe oder leicht darüber an der Wand. Die Füße stehen hüftbreit und weit genug von der Wand entfernt, dass der Oberkörper im 90-Grad-Winkel zu den Beinen gebeugt werden kann.

Bewegungsablauf: Beuge dich aus der Hüfte nach vorne. Lasse den Kopf entspannt zwischen den Armen hängen. Durch das sanfte Tieferführen der Brust wird der Hebel vergrößert und die Dehnung im Latissimus intensiviert.

Fokus: Achte darauf, dass du nicht ins Hohlkreuz fällst. Halte die Wirbelsäule lang und den Bauch leicht angespannt.

⚠️ Wichtig: Schulterkomfort: Wenn du Schmerzen im Schultergelenk spürst, verändere den Winkel deiner Arme (etwas weiter auseinander oder enger). Kontrolle: Drücke nicht ruckartig nach unten. Nutze die Schwerkraft und dein Körpergewicht, um die Dehnung langsam zu vertiefen. Dauer: Halte die Position für etwa 30–60 Sekunden, um dem Fasziengewebe Zeit zu geben, nachzugeben. Atmung: Atme tief in den Brustkorb ein. Versuche bei jeder Ausatmung, den Oberkörper ein Millimeter tiefer sinken zu lassen.
Dehnung des Schultergelenks – Eine Person zieht einen gestreckten Arm quer vor die Brust, um die hintere Schulterpartie zu dehnen.
Dehnen

Dehnung des Schultergelenks (hintere Schulter)
Cross-Body Shoulder Stretch

Dehnung des Schultergelenks – Eine Person zieht einen gestreckten Arm quer vor die Brust, um die hintere Schulterpartie zu dehnen. (Thumbnail)

Der Cross-Body Stretch ist eine der bekanntesten Übungen zur Mobilisierung der hinteren Schulterstrukturen. Er zielt primär auf den hinteren Anteil des Deltamuskels und die Strukturen der Rotatorenmanschette ab. Besonders nach Trainingseinheiten mit vielen Druckbewegungen (wie Bankdrücken oder Schulterdrücken) hilft diese Übung, die neutrale Gelenkposition zu unterstützen.

Positionierung: Stabiler, hüftbreiter Stand. Der Rücken ist gerade, der Blick nach vorne gerichtet.

Bewegungsablauf: Der zu dehnende Arm bleibt fast vollständig gestreckt. Die ziehende Hand übt einen konstanten Druck aus. Achte darauf, dass du den Oberkörper nicht mitdrehst (keine Torso-Rotation), damit der Zug isoliert im Schultergelenk ankommt.

Fokus: Konzentriere dich darauf, die Schulter des gedehnten Arms bewusst „unten“ zu lassen. Viele Menschen ziehen die Schulter reflektorisch zum Ohr, was den Dehneffekt minimiert.

⚠️ Wichtig: Kein Druck auf das Gelenk: Greife beim Ziehen immer am Oberarm-Gewebe, niemals direkt auf dem Ellenbogengelenk, um Scherkräfte zu vermeiden. Intensität: Die Schulter ist ein sehr komplexes und mobiles Gelenk. Dehne niemals bis in einen stechenden Schmerz hinein. Dauer: Halte die Dehnung für ca. 20–30 Sekunden pro Seite, um eine Entspannung der Muskelfasern zu erreichen. Atmung: Atme ruhig in den Brustkorb. Versuche bei der Ausatmung, die Schulter noch tiefer sinken zu lassen.
Dehnung Trizeps über Kopf – Eine Person hält einen Arm gebeugt hinter dem Kopf und drückt mit der anderen Hand sanft auf den Ellenbogen, um den Trizeps zu dehnen.
Dehnen

Dehnung Trizeps über Kopf
Overhead Triceps Stretch

Dehnung Trizeps über Kopf – Eine Person hält einen Arm gebeugt hinter dem Kopf und drückt mit der anderen Hand sanft auf den Ellenbogen, um den Trizeps zu dehnen. (Thumbnail)

Die Overhead-Variante ist besonders effektiv, da sie den langen Kopf des Trizeps anspricht, der über das Schultergelenk verläuft. Diese Dehnung hilft nicht nur nach einem intensiven Armtraining, sondern verbessert auch die allgemeine Beweglichkeit der Schulter für Überkopf-Übungen.

Positionierung: Aufrechter Stand oder Sitz. Der Kopf bleibt gerade und wird nicht durch den Arm nach vorne gedrückt.

Bewegungsablauf: Die Dehnung wird durch den sanften Druck der unterstützenden Hand eingeleitet. Achte darauf, dass die Schulter des zu dehnenden Arms entspannt bleibt und nicht zu den Ohren gezogen wird.

Fokus: Spüre den Zug entlang der Rückseite deines Oberarms bis hinunter zum Ellenbogen.

⚠️ Wichtig: Kein Hohlkreuz: Spanne deinen Rumpf leicht an, um zu verhindern, dass du ins Hohlkreuz ausweichst, während du den Arm über den Kopf führst. Kopfhaltung: Drücke deinen Kopf nicht mit Gewalt nach vorne. Wenn die Beweglichkeit eingeschränkt ist, führe die Hand weniger tief in den Rücken. Intensität: Gehe nur so weit, wie es sich als angenehmer Zug anfühlt. Stechender Schmerz im Ellenbogen oder in der Schulter sollte vermieden werden. Atmung: Atme tief und gleichmäßig. Versuche, bei jeder Ausatmung die Spannung im Trizeps bewusst loszulassen.
Diamant-Liegestütz – Eine Person führt einen Liegestütz aus, wobei die Hände unter der Brust eine Rautenform bilden, um den Trizeps gezielt zu trainieren.
Trizeps

Diamant-Liegestütz
Diamond Push-Up

Diamant-Liegestütz – Eine Person führt einen Liegestütz aus, wobei die Hände unter der Brust eine Rautenform bilden, um den Trizeps gezielt zu trainieren. (Thumbnail)

Der Diamant-Liegestütz ist eine anspruchsvolle Variation des klassischen Liegestützes. Durch den engen Griff verlagert sich der Schwerpunkt der Belastung weg von der äußeren Brust hin zum Trizeps. Zudem erfordert die schmale Unterstützungsfläche eine deutlich höhere Stabilität im Rumpf, was die Übung zu einem hervorragenden Training für die gesamte vordere Kette macht.

Positionierung: Die Hände befinden sich direkt unter dem Brustbein. Die Füße können für mehr Stabilität etwas weiter auseinandergestellt werden oder für maximale Schwierigkeit geschlossen bleiben.

Bewegungsablauf: Führe die Ellenbogen während des Absenkens eng am Körper entlang nach hinten (nicht nach außen ausstellen). Der Körper bildet von den Fersen bis zum Kopf eine gerade Linie.

Fokus: Konzentriere dich beim Hochdrücken darauf, die Kraft aus dem Trizeps zu generieren und die Brustmuskulatur in der obersten Position bewusst zusammenzuspannen.

⚠️ Wichtig: Handgelenke: Diese Position kann die Handgelenke stark belasten. Sollten Schmerzen auftreten, kannst du die Hände minimal weiter auseinander nehmen, solange der Fokus auf dem Trizeps bleibt. Kein Durchhängen: Achte darauf, dass dein Becken nicht Richtung Boden sinkt. Spanne Gesäß und Bauch fest an, um den unteren Rücken zu schützen. Ellenbogenführung: Die Ellenbogen sollten in einem spitzen Winkel zum Körper nach hinten zeigen (ca. 20–45 Grad), um das Schultergelenk zu entlasten. Atmung: Atme beim Absenken kontrolliert ein und beim kraftvollen Hochdrücken aus.
Diamant-Liegestütz auf den Knien – Eine Person führt Liegestütze mit engem Diamant-Griff auf einer Matte aus, wobei die Knie am Boden bleiben, um die Intensität für den Trizeps anzupassen.
Trizeps

Diamant-Liegestütz (auf Knien)
Diamond Push-Up (on knees)

Diamant-Liegestütz auf den Knien – Eine Person führt Liegestütze mit engem Diamant-Griff auf einer Matte aus, wobei die Knie am Boden bleiben, um die Intensität für den Trizeps anzupassen. (Thumbnail)

Die kniende Variante des Diamant-Liegestützes reduziert das zu bewegende Körpergewicht erheblich, ohne den Fokus auf den Trizeps zu verlieren. Sie ist perfekt geeignet, um die Technik zu perfektionieren und die spezifische Kraft in den Armstreckern aufzubauen. Da die Hebelwirkung kürzer ist, fällt es leichter, die korrekte Rumpfspannung zu halten und ein Durchhängen im unteren Rücken zu vermeiden.

Positionierung: Die Hände formen direkt unter dem Brustbein eine Raute. Die Knie sind so weit hinten platziert, dass der Körper von den Knien bis zum Kopf eine diagonale, gerade Linie bildet.

Bewegungsablauf: Beuge die Arme und führe die Ellenbogen eng am Körper nach hinten. Die Brust nähert sich der "Diamant-Lücke" zwischen deinen Händen. Drücke dich explosiv, aber kontrolliert nach oben.

Fokus: Spüre die intensive Arbeit im Trizeps. Achte darauf, dass die Schultern während der gesamten Bewegung weit weg von den Ohren bleiben.

⚠️ Wichtig: Körperlinie: Auch auf Knien ist Core-Spannung Pflicht! Vermeide einen "Entenpo" oder ein Hohlkreuz. Stell dir vor, dein Oberkörper wäre ein Brett. Handgelenksschonung: Falls der Druck zu groß ist, kannst du die Hände leicht nach außen drehen, sodass sich nur die Daumenspitzen berühren. Full Range of Motion: Gehe so tief wie möglich, ohne die Spannung zu verlieren. Qualität geht hier klar vor Quantität. Atmung: Atme ein beim Tiefgehen und atme kraftvoll aus, wenn du dich vom Boden wegdrückst.
Doppeltes Kettlebell Sumo-Kreuzheben mit Aufwärtsziehen – Eine Person steht im breiten Sumo-Stand über zwei Kettlebells, streckt die Hüfte aus der Hocke heraus explosiv und zieht beide Kugeln synchron nah am Körper bis knapp unter das Kinn nach oben.
Ganzkörpertraining

Doppeltes Kettlebell Sumo-Kreuzheben mit Aufwärtsziehen
Double Kettlebell Sumo Deadlift High Pull

Doppeltes Kettlebell Sumo-Kreuzheben mit Aufwärtsziehen – Eine Person steht im breiten Sumo-Stand über zwei Kettlebells, streckt die Hüfte aus der Hocke heraus explosiv und zieht beide Kugeln synchron nah am Körper bis knapp unter das Kinn nach oben. (Thumbnail)

Das doppelte Kettlebell Sumo-Kreuzheben mit Aufwärtsziehen (Double Kettlebell Sumo Deadlift High Pull) ist eine hochintensive, dynamische Ganzkörper-Verbundübung. Durch die Verwendung von zwei separaten Kettlebells verdoppelt sich nicht nur die Trainingslast, sondern es wird auch eine signifikant höhere Stabilisationsarbeit von Rumpf und Schultergürtel verlangt. Die Bewegung nutzt den explosiven Impuls der Unterkörper-Streckung (Beine und Gesäß), um die zwei Kugeln flüssig nach oben zu befördern, wo der obere Kapuzenmuskel (M. trapezius) und der Deltamuskel (M. deltoideus) übernehmen. Dies macht die Übung zu einem exzellenten Werkzeug für Explosivkraft, Rumpfstabilität und kardiovaskuläre Konditionierung.

Positionierung: Breiter Sumo-Stand (deutlich über Schulterbreite), die Fußspitzen zeigen in einem 45-Grad-Winkel nach außen. Beide Kettlebells stehen eng nebeneinander mittig zwischen den Füßen. Schiebe die Hüfte nach hinten-unten und beuge die Knie, bis du die Griffe im Obergriff greifen kannst. Der Rücken bleibt vollkommen gerade, der Rumpf angespannt und die Brust aufgerichtet.

Bewegungsablauf: Drücke dich kraftvoll aus den Fersen ab und strecke Hüfte und Knie explosiv durch. Sobald die Hüfte fast vollständig gestreckt ist, leitest du das Aufwärtsziehen der Arme ein. Führe beide Kettlebells nah am Oberkörper entlang bis auf Schlüsselbein- bzw. Kinnlandschaft nach oben. Die Ellbogen wandern dabei höher als die Handgelenke und zeigen nach außen-oben. Senke die Gewichte exzentrisch und kontrolliert wieder ab und leite fließend die nächste Wiederholung ein.

Fokus: Nahtlose Kraftübertragung aus der Hüfte in die Arme, synchrone Führung beider Kugeln und strikt gerader Rücken in der tiefen Position.

⚠️ Wichtig: Kugeln nicht kollidieren lassen: Führe beide Kettlebells parallel und kontrolliert nach oben, damit sie in der Flugphase nicht aneinanderprallen und die Balance stören. Timing beachten: Ziehe erst mit den Armen, wenn Knie und Hüfte ihre Streckung fast vollendet haben, um die Gelenke zu schonen und die volle Explosivität der Beine zu nutzen. Ellenbogen hoch führen: Die Ellbogen müssen am obersten Punkt stets über den Händen bleiben, um eine Kompression im Schulterdach (Impingement) zu vermeiden. Rücken neutral halten: Vermeide ein Einrunden der Lendenwirbelsäule beim Greifen und Absenken der Gewichte.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Drag Curl mit Widerstandsband – Eine Person zieht ein Fitnessband eng am Oberkörper nach oben, wobei die Ellenbogen nach hinten geführt werden, um den Bizeps isoliert zu trainieren.
Bizeps

Drag Curl (Widerstandsband)
Drag Curl Resistance Band

Drag Curl mit Widerstandsband – Eine Person zieht ein Fitnessband eng am Oberkörper nach oben, wobei die Ellenbogen nach hinten geführt werden, um den Bizeps isoliert zu trainieren. (Thumbnail)

Der Drag Curl ist eine hocheffektive Isolationsübung, die den Bizeps in einer verkürzten Position maximal kontrahiert. Da die Ellenbogen hinter den Körper wandern, wird der vordere Anteil des Deltamuskels (Schulter) fast vollständig aus der Übung genommen. Durch die Nutzung des Widerstandsbandes wird die Spannung besonders am höchsten Punkt der Bewegung, wo die Kontraktion am stärksten ist, extrem intensiv.

Positionierung: Aufrechter Stand, Füße hüftbreit auf dem Band fixiert. Die Schultern bleiben während der gesamten Bewegung unten und hinten.

Bewegungsablauf: Die Hände bleiben während der gesamten Aufwärtsbewegung in direktem Kontakt oder sehr nah am Rumpf. Die Bewegung endet, wenn die Hände die untere Brusthöhe erreichen.

Fokus: Konzentriere dich auf das "Ziehen" der Ellenbogen nach hinten. Du solltest ein extremes Brennen im Bizeps spüren, da kein Schwung möglich ist.

⚠️ Wichtig: Kein Schwung: Da der Bewegungsumfang (Range of Motion) etwas kürzer ist als beim normalen Curl, neigen viele dazu, zu schnell zu arbeiten. Führe die Bewegung langsam und bedacht aus. Haltung: Achte darauf, dass du den Oberkörper nicht nach vorne beugst, um die Ellenbogen leichter nach hinten zu bekommen. Bleibe kerzengerade. Handgelenke: Diese sollten während des gesamten Zugs stabil bleiben und nicht zum Körper einknicken. Atmung: Atme aus, während du das Band am Körper hochziehst, und atme ein, wenn du es langsam wieder nach unten gleiten lässt.
Single Kettlebell Deadlift – Eine Person steht im hüftbreiten Stand über einer Kettlebell, beugt die Hüfte mit geradem Rücken und hebt die Kugel mit einer Hand kontrolliert aus den Beinen und dem Gesäß nach oben.
Ganzkörpertraining

Einarmiges Kettlebell-Kreuzheben
Single Kettlebell Deadlift

Single Kettlebell Deadlift – Eine Person steht im hüftbreiten Stand über einer Kettlebell, beugt die Hüfte mit geradem Rücken und hebt die Kugel mit einer Hand kontrolliert aus den Beinen und dem Gesäß nach oben. (Thumbnail)

Das einarmige Kettlebell-Kreuzheben (Single Kettlebell Deadlift) ist eine fundamentale Unterkörper-Grundübung, die die Kraft der hinteren Muskelkette (Posterior Chain) mit einer hohen Antirotations-Anforderung an die Core-Muskulatur verbindet. Durch die asymmetrische, einseitige Belastung muss der Rumpf intensiv arbeiten, um ein Abkippen oder Verdrehen der Schulter- und Beckenachse zu verhindern. Dies macht die Übung zu einem hervorragenden Werkzeug zum Ausgleich muskulärer Dysbalancen, zur Verbesserung der Grip-Kraft sowie zur Vorbereitung auf dynamischere Kettlebell-Übungen wie den Swing oder Clean.

Positionierung: Hüftbreiter Stand direkt über der Kettlebell. Schiebe die Hüfte weit nach hinten (Hingebewegung) und beuge die Knie so weit wie nötig, um den Griff mit einer Hand im Obergriff zu umfassen. Die freie Hand kann seitlich zur Balance ausgestreckt oder zur Faust geballt werden. Die Brust ist stolz, die Schulterblätter sind nach hinten-unten gezogen und der Rücken ist absolut gerade.

Bewegungsablauf: Leite das Anheben durch kräftiges Drücken der Fersen in den Boden ein. Strecke Knie und Hüfte synchron durch, bis du einen vollkommen aufrechten Stand erreichst. Spanne Gesäß und Rumpf am obersten Punkt fest an, ohne den Rücken nach hinten zu überstrecken. Senke die Kettlebell in derselben Bewegungsbahn kontrolliert nach unten ab, indem du die Hüfte wieder nach hinten schiebst, bis die Kugel kurz den Boden berührt.

Fokus: Parallele Schulter- und Hüftachse halten (kein Eindrehen des Rumpfes), heben aus den Beinen/Gesäß und stabiler Core.

⚠️ Wichtig: Kein Eindrehen des Oberkörpers: Achte strikt darauf, dass die Schulter der belasteten Seite nicht nach unten fällt oder sich der Rumpf zur Kettlebell hin verdreht. Beide Schultern bleiben auf gleicher Höhe. Rücken neutral halten: Der untere Rücken darf zu keinem Zeitpunkt der Bewegung einrunden; halte die Wirbelsäule durchgehend in ihrer natürlichen S-Form. Kugel nah am Körper führen: Die Kettlebell steigt senkrecht nach oben und bleibt stets nah an der Mittellinie des Körpers. Kein Überstrecken im Lockout: Lehne dich am obersten Punkt der Bewegung nicht nach hinten ins Hohlkreuz.

Gewichtsempfehlung

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Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Einarmiges Kettlebell-Umsetzen und Drücken – Eine Person setzt eine Kettlebell mit einer Hand explosiv auf Schulterhöhe um und drückt sie anschließend kontrolliert über den Kopf.
Schultern

Einarmiges Kettlebell-Umsetzen und Drücken
Kettlebell Single Arm Clean and Press

Einarmiges Kettlebell-Umsetzen und Drücken – Eine Person setzt eine Kettlebell mit einer Hand explosiv auf Schulterhöhe um und drückt sie anschließend kontrolliert über den Kopf. (Thumbnail)

Das einarmige Kettlebell-Umsetzen und Drücken (Single Arm Clean and Press) ist eine hochfunktionelle Ganzkörperübung, die explosive Unterkörperkraft mit vertikaler Oberkörper-Druckkraft verbindet. Die Bewegung gliedert sich in zwei Phasen: Das Umsetzen (Clean) zieht die Energie aus dem explosiven Hüfteinsatz der hinteren Kette (Gesäß und Oberschenkelrückseite), um die Kugel geschmeidig auf Schulterhöhe zu befördern. Das anschließende Drücken (Press) fordert die Schulter- und Trizepsmuskulatur sowie eine enorme Rumpfstabilität, um die asymmetrische Last auszugleichen. Die Übung schult Koordination, Griffkraft und Schnellkraft gleichermaßen.

Positionierung: Hüftbreiter bis etwas breiterer Stand über der Kettlebell. Das Becken wird nach hinten geschoben, der Rücken bleibt absolut gerade und der Rumpf ist fest angespannt. Greife die Kettlebell mit einer Hand im leichten Obergriff.

Bewegungsablauf:

Clean: Schwinge die Kettlebell leicht nach hinten zwischen die Beine. Strecke Hüfte und Knie explosiv, ziehe die Kugel nah am Körper nach oben und führe die Hand unter die Kugel, sodass sie weich auf der Außenseite des Unterarms in der Rack-Position (vor der Brust/Schulter) landet.

Press: Stabilisiere den Stand, spanne Bauch und Gesäß maximal an. Drücke die Kettlebell aus der Schulter heraus senkrecht nach oben, bis der Arm über dem Kopf vollständig gestreckt ist. Senke die Kugel kontrolliert zurück in die Rack-Position und schwinge sie flüssig für die nächste Wiederholung nach unten durch.

Fokus: Explosiver Hüftantrieb beim Clean, weiches Auffangen in der Rack-Position und strikter Rumpf ohne Ausweichen ins Hohlkreuz beim Press.

⚠️ Wichtig: Handgelenk nicht abknicken: Halte das Handgelenk in der Rack-Position und während des Drückens gerade und geradlinig verlängert zum Unterarm, um eine Überlastung des Gelenks zu vermeiden. Kein Aufschlagen auf den Unterarm: Führe die Kugel beim Clean eng am Körper nach oben und "umkreise" sie mit der Hand, anstatt sie von oben auf den Unterarm krachen zu lassen. Rücken stabil halten: Vermeide es beim Drücken über Kopf, das Becken zur Seite zu schieben oder ins Hohlkreuz zu überstrecken, um die Last abzufangen. Fester Stand: Die Fersen bleiben während der gesamten Bewegung fest auf dem Boden verankert.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Einarmiges Kurzhantel-Bodendrücken mit engem Ellenbogen – Eine Person liegt flach auf einer Matte auf dem Boden und drückt eine Kurzhantel mit eng am Körper geführtem Ellenbogen einarmig nach oben.
Brust

Einarmiges Kurzhantel-Bodendrücken (eng)
Dumbbell Single Arm Floor Press From Close Elbow

Einarmiges Kurzhantel-Bodendrücken mit engem Ellenbogen – Eine Person liegt flach auf einer Matte auf dem Boden und drückt eine Kurzhantel mit eng am Körper geführtem Ellenbogen einarmig nach oben. (Thumbnail)

Das einarmige Kurzhantel-Bodendrücken mit eng geführtem Ellenbogen (Single Arm Close-Elbow Floor Press) ist eine extrem funktionelle Press-Variante, die den Trizeps und die innere Brust belastet und gleichzeitig die Rumpfstabilität (Anti-Rotations-Kraft) fordert. Durch die Ausführung auf dem Boden wird die Bewegungsreichweite (ROM) am tiefsten Punkt begrenzt: Der Oberarm stoppt auf Bodenhöhe, was die Schultergelenke schont und die Belastung am Startpunkt rein auf den Trizeps und die Brust verlagert. Die enge Ellenbogenführung (ca. 10–30 Grad zum Rumpf) maximiert den Rekrutierungsgrad der Ellenbogenstrecker.

Positionierung: Flach auf den Rücken legen, die Knie sind gebeugt und die Füße stehen flach auf dem Boden. Eine Kurzhantel wird im Neutralgriff (Handfläche zeigt zum Körper) gehalten. Der Ellenbogen liegt nah am Brustkorb auf dem Boden auf. Die freie Hand kann seitlich auf den Boden gelegt werden, um den Rumpf zusätzlich zu stabilisieren.

Bewegungsablauf: Drücke die Kurzhantel explosiv, aber kontrolliert senkrecht nach oben über die Schulter. Spanne am obersten Punkt den Trizeps kurz maximal an. Senke das Gewicht danach langsam ab, bis der Triceps/Oberarm den Boden leicht berührt, und starte direkt die nächste Wiederholung.

Fokus: Aktive Anti-Rotation halten (die Hüfte und Schultern bleiben flach auf dem Boden liegen und kippen nicht zur Seite der Hantel).

⚠️ Wichtig: Kein Ausruhen am Boden: Am tiefsten Punkt berührt der Oberarm den Boden nur kurz (Touch and Go), ohne das Gewicht vollständig dort abzulegen oder abzufedern. Enger Ellenbogenwinkel: Der Ellenbogen darf nicht nach außen abstehen (kein 90-Grad-Winkel), sondern bleibt nah an den Rippen geführt, um den Fokusteil auf den Trizeps zu legen. Stabilisierung des Rumpfes: Durch die einseitige Belastung neigt der Körper zum Drehen. Spanne die Bauchmuskeln fest an, um das Becken stabil auf der Matte zu halten. Kein Überstrecken des Handgelenks: Das Handgelenk bleibt gerade über dem Unterarm gestapelt, um die Hebelwirkung optimal zu nutzen.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Einarmiges Kurzhantelrudern auf der Flachbank – Eine Person stützt ein Knie und eine Hand auf einer Flachbank ab und zieht mit dem anderen Arm eine Kurzhantel kontrolliert nach oben-hinten zur Hüfte.
Rücken

Einarmiges Kurzhantelrudern auf der Flachbank
One-Arm Dumbbell Row

Einarmiges Kurzhantelrudern auf der Flachbank – Eine Person stützt ein Knie und eine Hand auf einer Flachbank ab und zieht mit dem anderen Arm eine Kurzhantel kontrolliert nach oben-hinten zur Hüfte. (Thumbnail)

Das einarmige Kurzhantelrudern auf der Flachbank (Single-Arm Dumbbell Row) ist ein zeitloser Klassiker im Kraftsport zur gezielten Entwicklung der Rückenbreite (M. latissimus dorsi) und Rückendichte (Rhomboideen und Trapezius). Durch die Dreipunkt-Abstützung (Knie, Hand und Standfuß) wird die Wirbelsäule maximal entlastet, was ein sehr hohes Trainingsgewicht bei gleichzeitig hoher Bewegungskontrolle ermöglicht. Die unilaterale (einarmige) Ausführung hilft zudem, muskuläre Dysbalancen zwischen der rechten und linken Körperhälfte gezielt zu erkennen und auszugleichen.

Positionierung: Lege das rechte Knie und die rechte Hand flach auf die Bank. Der Rumpf befindet sich waagerecht parallel zum Boden, der Rücken behält seine natürliche S-Form. Der linke Fuß steht fest und breit auf dem Boden verankert. Greife die Kurzhantel mit der linken Hand mit gestrecktem Arm, die Schulter hängt leicht aus, um eine sanfte Vordehnung zu erzeugen.

Bewegungsablauf: Leite die Bewegung ein, indem du die Schulterblattseite nach hinten-unten ziehst. Führe die Kurzhantel in einer leichten Bogenbahn nach oben in Richtung der linken Hüfte. Der Ellbogen bleibt nah am Rumpf gefürt. Spanne die Rückenmuskulatur am obersten Punkt für 1–2 Sekunden maximal an. Senke das Gewicht exzentrisch und kontrolliert ab, bis der Arm wieder fast vollständig gestreckt ist.

Fokus: Zuziehen zur Hüfte (nicht senkrecht zur Brust), enge Ellbogenführung und strikte Rumpfstabilität ohne Aufdrehen des Oberkörpers.

⚠️ Wichtig: Kein Aufdrehen der Hüfte/Schulter: Vermeide es, den Oberkörper beim Hochziehen nach oben aufzudrehen, um Schwung zu holen. Die Schulterachse bleibt weitgehend parallel zur Bank. Kein Runden des unteren Rückens: Halte den Core fest angespannt, damit die Lendenwirbelsäule stabil bleibt und nicht durchhängt oder einrundet. Kopf in neutraler Position: Blicke leicht nach vorne-unten auf die Bank, um eine Überstreckung der Halswirbelsäule zu verhindern. Nicht reißen: Führe die Bewegung dynamisch, aber stets kontrolliert aus der Kraft des Rückens aus – nicht durch ein ruckartiges Reißen aus dem Unterarm.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Einarmiges Seitheben über Kreuz im Stehen – Eine Person steht aufrecht, hält eine Kurzhantel vor der gegenüberliegenden Hüfte und führt diese diagonal nach oben auf Schulterhöhe.
Brust, Schultern

Einarmiges Seitheben über Kreuz im Stehen
Dumbbell Standing Single Arm Cross Raise / Cross-Body Lateral Raise

Einarmiges Seitheben über Kreuz im Stehen – Eine Person steht aufrecht, hält eine Kurzhantel vor der gegenüberliegenden Hüfte und führt diese diagonal nach oben auf Schulterhöhe. (Thumbnail)

Das einarmige Kurzhantel-Seitheben über Kreuz (Standing Single Arm Cross Raise) ist eine isolierende Schulterübung, die den seitlichen Deltamuskel unter einer veränderten Spannungskurve fordert. Durch die Startposition vor dem gegenüberliegenden Oberschenkel wird der Muskel bereits in der Ausgangsposition in eine leichte Vordehnung gebracht. Die diagonale Bewegungsbahn entspricht der natürlichen Anatomie der Schulter und ermöglicht eine gezielte Ansteuerung, während der einarmige Ansatz die Fokussierung auf die Zielmuskulatur erhöht und Seitenungleichheiten ausgleicht.

Positionierung: Hüftbreiter, stabiler Stand mit leicht gebeugten Knien. Eine Kurzhantel wird vor der gegenüberliegenden Hüfte gehalten (z. B. rechte Hand vor der linken Hüfte). Die freie Hand kann zur Stabilität an der Hüfte platziert werden.

Bewegungsablauf: Hebe die Kurzhantel diagonal über die Körpervorderseite nach oben an. Der Ellenbogen behält während der gesamten Bewegung eine leichte, konstante Beugung bei. Am höchsten Punkt (auf Schulterhöhe) wird die Spannung kurz gehalten, bevor das Gewicht langsam und kontrolliert in die Startposition zurückgeführt wird.

Fokus: Kontrollierte Bewegung ohne Schwung aus den Beinen oder dem unteren Rücken.

⚠️ Wichtig: Kein Schwung holen: Das Gewicht soll rein aus der Kraft des Schultermuskels angehoben werden. Impulsbewegungen aus dem Rumpf mindern den Reiz und erhöhen das Verletzungsrisiko. Höhe begrenzen: Führe die Hantel nur bis etwa Schulterhöhe aus. Ein höheres Anheben verlagert die Last verstärkt auf den Kapuzenmuskel (M. trapezius). Konstanter Ellenbogenwinkel: Der Arm bleibt leicht gebeugt, um die Belastung vom Ellenbogengelenk auf die Schultermuskulatur zu leiten. Kontrollierte Exzentrik: Das Absenken der Hantel muss verlangsamt und bewusst ausgeführt werden, um die Vordehnung am tiefsten Punkt voll auszunutzen.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Einarmiges Trizepsdrücken über Kopf mit Widerstandsband – Eine Person steht auf einem Widerstandsband und streckt einen Arm senkrecht über dem Kopf nach oben aus der Beugung hinter dem Nacken.
Trizeps

Einarmiges Trizepsdrücken über Kopf mit Widerstandsband
Single Arm Overhead Extension Resistance Band

Einarmiges Trizepsdrücken über Kopf mit Widerstandsband – Eine Person steht auf einem Widerstandsband und streckt einen Arm senkrecht über dem Kopf nach oben aus der Beugung hinter dem Nacken. (Thumbnail)

Das einarmige Trizepsdrücken über Kopf mit dem Widerstandsband ist eine exzellente Isolationsübung zur gezielten Kräftigung des dreiköpfigen Armmuskels (M. triceps brachii). Durch die Positionierung des Arms über dem Kopf wird der lange Kopf des Trizeps (Caput longum) in eine maximale Vordehnung gebracht, was für einen besonders effektiven Hypertrophiereiz sorgt. Die einarmige Ausführung (unilateral) hilft zudem, muskuläre Dysbalanzen zwischen der dominanten und nicht-dominanten Seite zu erkennen und auszugleichen. Das Widerstandsband bietet hierbei eine gleichmäßige, gelenkschonende Belastung über den gesamten Bewegungsumfang.

Positionierung: Hüftbreiter Ausfallschritt oder gerader Stand. Das untere Ende des Bands wird unter der Ferse des gleichseitigen oder gegenüberliegenden Fußes fixiert. Der Rumpf ist aufgerichtet, der Bauch angespannt. Der arbeitende Arm ist nach oben gestreckt, der Ellenbogen zeigt nach vorne/oben und liegt nah am Kopf.

Bewegungsablauf: Senke den Unterarm durch Beugung des Ellenbogens langsam hinter den Kopf ab, bis eine deutliche Dehnung im Trizeps spürbar ist. Der Oberarm bewegt sich dabei nicht. Drücke das Band anschließend explosiv und kontrolliert wieder nach oben ab, bis der Arm fast vollständig gestreckt ist.

Fokus: Stabile Ausrichtung des Oberarms nah am Kopf und eine isolierte Beugung/Streckung ausschließlich im Ellenbogengelenk.

⚠️ Wichtig: Oberarm fixiert halten: Vermeide es, den Ellenbogen während der Bewegung nach außen wandern zu lassen oder den ganzen Oberarm mitzubewegen. Kein ins Hohlkreuz Fallen: Spanne Gesäß und Bauch fest an, damit die Lendenwirbelsäule stabil bleibt und die Überkopfposition nicht durch ein Abkippen des Beckens kompensiert wird. Gelenke nicht einrasten: Strecke den Arm am obersten Punkt nicht gewaltsam durch, um die Spannung auf dem Muskel zu halten und das Ellenbogengelenk zu schützen. Kopf gerade halten: Drücke den Kopf nicht nach vorne, um dem Unterarm auszuweichen; der Hals bleibt in einer neutralen Verlängerung zur Wirbelsäule.
Einbeinige Gesäßbrücke – Eine Person liegt auf einer Fitnessmatte und drückt das Becken mit nur einem Bein nach oben, während das andere Bein in der Luft gestreckt bleibt.
Po

Einbeinige Gesäßbrücke
Single-Leg Glute Bridge

Einbeinige Gesäßbrücke – Eine Person liegt auf einer Fitnessmatte und drückt das Becken mit nur einem Bein nach oben, während das andere Bein in der Luft gestreckt bleibt. (Thumbnail)

Die einbeinige Gesäßbrücke ist eine hocheffektive funktionelle Übung. Da das gesamte Beckengewicht von nur einer Seite gehoben werden muss, verdoppelt sich nicht nur die Last für den arbeitenden Gluteus, sondern es wird auch eine enorme Stabilität im Rumpf und in der Hüfte gefordert, um ein Absinken des Beckens zu verhindern. Sie eignet sich perfekt zur Prävention von Knieschmerzen und zur Stärkung des unteren Rückens.

Positionierung: Rückenlage, Arme liegen flach neben dem Körper zur Stabilisierung. Der Fuß des Standbeins steht flach auf dem Boden, nah genug am Gesäß, um einen rechten Winkel im Knie bei der Aufwärtsbewegung zu ermöglichen.

Bewegungsablauf: Drücke dich explosiv aus der Ferse des Standbeins nach oben. Achte darauf, dass die Hüftknochen während der gesamten Bewegung auf gleicher Höhe bleiben.

Fokus: Maximale Kontraktion der Gesäßmuskulatur am obersten Punkt. Der untere Rücken sollte dabei nicht überstreckt werden.

⚠️ Wichtig: Kein Hohlkreuz: Achte darauf, dass die Bewegung aus der Hüfte kommt und nicht durch ein extremes Hohlkreuz im unteren Rücken kompensiert wird. Spanne die Bauchmuskeln aktiv an. Fußposition: Je weiter der Fuß vom Gesäß entfernt steht, desto stärker wird der Beinbeuger beansprucht. Je näher er am Gesäß steht, desto mehr arbeitet der Gluteus. Hüftstabilität: Stell dir vor, auf deinem Becken stünde ein Glas Wasser, das nicht verschüttet werden darf. Die Hüfte muss absolut waagerecht bleiben. Atmung: Atme aus beim Hochdrücken und atme ein beim langsamen Absenken.
Ellbogenplank – Eine Person hält den Körper im Unterarmstütz parallel zum Boden auf einer Fitnessmatte, um die Rumpfstabilität zu trainieren.
Bauchmuskeln

Ellbogenplank
Forearm Plank

Ellbogenplank – Eine Person hält den Körper im Unterarmstütz parallel zum Boden auf einer Fitnessmatte, um die Rumpfstabilität zu trainieren. (Thumbnail)

Die Ellbogenplank ist der Goldstandard für die isometrische Rumpfkraft. Sie trainiert die gesamte vordere Kette und stabilisiert die Wirbelsäule. Da der Körper gegen die Schwerkraft gehalten werden muss, wird besonders die tiefliegende Muskulatur aktiviert, die für eine aufrechte Haltung und den Schutz des unteren Rückens entscheidend ist.

Positionierung: Die Ellbogen bilden eine vertikale Linie mit den Schultergelenken. Die Halswirbelsäule bleibt neutral, der Blick ist zum Boden zwischen die Hände gerichtet.

Bewegungsablauf: Es findet keine dynamische Bewegung statt. Ziel ist es, die Schwerkraft zu überwinden, ohne dass das Becken absinkt oder der Po zu weit nach oben ragt.

Fokus: Aktiviere bewusst die Bauchmuskeln (Bauchnabel Richtung Wirbelsäule ziehen) und spanne das Gesäß fest an, um das Becken stabil zu halten.

⚠️ Wichtig: Kein Hohlkreuz: Das Absinken der Hüfte belastet die Lendenwirbelsäule. Kippe dein Becken leicht nach hinten, um den unteren Rücken flach zu halten. Schulterspannung: Drücke dich aktiv aus den Unterarmen nach oben, damit deine Schulterblätter nicht nach innen einsinken (keine "Engelsflügel"). Kopfhaltung: Halte den Kopf in Verlängerung der Wirbelsäule. Überstrecke den Nacken nicht durch den Blick nach vorne. Atmung: Vermeide Pressatmung. Atme flach, aber kontinuierlich weiter, um die Sauerstoffversorgung der Muskulatur aufrechtzuerhalten.
Dumbbell Decline Close Neutral Grip Press – Eine Person liegt auf einer Negativbank und drückt zwei eng nebeneinander gehaltene Kurzhanteln im Neutralgriff von der unteren Brust nach oben.
Brust, Trizeps

Enges Negativ-Kurzhantel-Bankdrücken im Neutralgriff
Dumbbell Decline Close Neutral Grip Press

Dumbbell Decline Close Neutral Grip Press – Eine Person liegt auf einer Negativbank und drückt zwei eng nebeneinander gehaltene Kurzhanteln im Neutralgriff von der unteren Brust nach oben. (Thumbnail)

Das enge Negativ-Kurzhantel-Bankdrücken im Neutralgriff ist eine hervorragende Verbundübung, die den Fokus gezielt auf die unteren Fasern der Brustmuskulatur (Pars abdominalis) sowie den Trizeps (M. triceps brachii) legt. Durch den engen Neutralgriff (Hammergriff) wird die Schulter in einer extrem gelenkschonenden Position geführt, was Impingement-Problemen vorbeugt. Gleichzeitig sorgt die Negativneigung der Bank für einen verkürzten Bewegungswinkel im Schultergelenk bei maximaler Rekrutierung der unteren Brust- und Armstrecker-Fasern.

Positionierung: Sicheres Einhängen der Beine in den Polstern der Negativbank (ca. 15–30 Grad Neigung). Der Kopf und der gesamte Rücken liegen auf. Schulterblätter nach hinten-unten fixieren.

Bewegungsablauf: Die Hanteln werden im engen Neutralgriff parallel geführt. Beim Absenken bleiben die Ellenbogen nah am Rumpf. Am untersten Punkt erfolgt ein nahtloser Wechsel in die konzentrische Druckphase senkrecht nach oben.

Fokus: Starke Trizeps- und untere Brustkontraktion bei eng geführter Ellenbogenbahn und neutraler Handgelenkshaltung.

⚠️ Wichtig: Ellenbogen nah am Körper halten: Die Ellenbogen dürfen während des Absenkens nicht nach außen ausbrechen, da sonst der Belastungsschwerpunkt vom Trizeps und der unteren Brust abweicht. Handgelenke stabilisieren: Halte die Handgelenke während der gesamten Bewegung gerade und vermische den Neutralgriff nicht mit einer Pronation (Eindrehen). Feste Fuß- und Beinverankerung: Stelle sicher, dass die Beine vor der Gewichtsaufnahme fest in den Beinpolstern fixiert sind, um ein Verrutschen während des Satzes auszuschließen. Kein Schwung am Tiefpunkt: Führe die Absenkphase kontrolliert aus und vermeide ein Prellen der Hanteln auf dem Brustkorb.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Face Pull mit Widerstandsband – Eine Person zieht ein auf Augenhöhe befestigtes Fitnessband zum Gesicht, um die hintere Schulter und den oberen Rücken zu stärken.
Schultern

Face Pull (Widerstandsband)
Resistance Band Face Pull

Face Pull mit Widerstandsband – Eine Person zieht ein auf Augenhöhe befestigtes Fitnessband zum Gesicht, um die hintere Schulter und den oberen Rücken zu stärken. (Thumbnail)

Face Pulls sind eine essenzielle Übung für die Rückseite des Oberkörpers. Sie trainieren nicht nur die hintere Schulter und den oberen Rücken, sondern fördern durch die integrierte Außenrotation auch die Kraft der Rotatorenmanschette. Dies wirkt dem typischen "Büro-Rundrücken" entgegen und stabilisiert das Schultergelenk für schwere Druckübungen wie Bankdrücken oder Überkopfdrücken.

Positionierung: Stabiler, hüftbreiter Stand oder leichter Ausfallschritt. Der Oberkörper bleibt aufrecht, die Brust ist stolz gehoben.

Bewegungsablauf: Die Zugbewegung erfolgt in zwei Phasen: Zuerst das Ziehen des Bandes zum Gesicht und gleichzeitig die Rotation der Unterarme nach oben ("Double Biceps"-Pose). Die Ellenbogen sollten am Ende der Bewegung immer höher als die Handgelenke oder zumindest auf einer Ebene mit ihnen sein.

Fokus: Konzentriere dich darauf, die Schulterblätter am hintersten Punkt der Bewegung aktiv zusammenzuziehen und die Außenrotation bewusst zu halten.

⚠️ Wichtig: Kein Reißen: Die Übung sollte nicht mit Schwung, sondern mit Fokus auf die Muskelkontraktion ausgeführt werden. Kopfhaltung: Halte den Kopf gerade und ziehe das Gesicht nicht dem Band entgegen. Das Band kommt zum Gesicht, nicht umgekehrt. Schulterkontrolle: Achte darauf, dass die Schultern nicht zu den Ohren wandern. Halte den Nacken lang. Atmung: Atme aus, wenn du das Band zum Gesicht ziehst (Kontraktion), und atme ein, wenn du die Arme kontrolliert wieder streckst.
Fahrrad-Crunches (Bicycle Crunches) – Anatomische Darstellung einer Person in Rückenlage, die diagonal Ellbogen und Knie zusammenführt, um die schräge Bauchmuskulatur zu trainieren.
Bauchmuskeln

Fahrrad-Crunches (Käfer-Crunches)
Bicycle Crunches

Fahrrad-Crunches (Bicycle Crunches) – Anatomische Darstellung einer Person in Rückenlage, die diagonal Ellbogen und Knie zusammenführt, um die schräge Bauchmuskulatur zu trainieren. (Thumbnail)

Der Air Bike Crunch (im Deutschen meist als Fahrrad-Crunch oder Käfer-Crunch bekannt) ist ein absoluter Klassiker für die Körpermitte. Diese dynamische Übung ist deshalb so effektiv, weil sie durch die Kombination aus Rumpfbeugung und Rotation sowohl die geraden als auch die schrägen Bauchmuskeln gleichzeitig und extrem intensiv trainiert.

Lege dich für die Ausgangsposition flach auf eine Matte. Spanne den Bauch an und drücke deine Lendenwirbelsäule fest in den Boden, um ein Hohlkreuz zu vermeiden. Hebe beide Beine an, sodass deine Knie etwa im 90-Grad-Winkel über der Hüfte schweben. Die Hände führst du locker an die Schläfen oder an den Hinterkopf, ohne dabei die Finger zu verschränken.

Leite die Bewegung ein, indem du Kopf und Schulterblätter leicht anhebst. Strecke nun das rechte Bein gerade nach vorne aus (es schwebt dabei knapp über dem Boden) und ziehe gleichzeitig das linke Knie in Richtung Brust. Rotiere dabei deinen Oberkörper gezielt so ein, dass du den rechten Ellbogen in Richtung des linken Knies führst.

Wechsle nun fließend die Seiten in einer Bewegung, die an das Treten von Fahrradpedalen erinnert: Strecke das linke Bein aus, ziehe das rechte Knie heran und führe den linken Ellbogen zum rechten Knie. Arbeite dabei in einem kontrollierten Tempo, bei dem die Muskelspannung in der Körpermitte stets erhalten bleibt, anstatt die Übung mit Schwung "abzuarbeiten".

⚠️ Wichtig: Vermeide es unbedingt, mit den Händen an deinem Kopf oder Nacken zu reißen – die Hände liegen nur leicht an. Die Rotationsbewegung muss vollständig aus der Kraft der Bauchmuskeln kommen und der untere Rücken bleibt während des gesamten Satzes zwingend auf der Matte verankert.
Farmer's Walk mit Gewichten – Eine Person trägt zwei schwere Kurzhanteln aufrecht gehend mit gestreckten Armen, um die Griffkraft und die Ganzkörperstabilität zu trainieren.
Ganzkörpertraining

Farmer's Walk mit Gewichten
Weighted Farmer's Walk

Farmer's Walk mit Gewichten – Eine Person trägt zwei schwere Kurzhanteln aufrecht gehend mit gestreckten Armen, um die Griffkraft und die Ganzkörperstabilität zu trainieren. (Thumbnail)

Der Farmer's Walk ist eine der fundamentalsten Kraftübungen überhaupt. Er simuliert das Tragen schwerer Lasten und ist damit extrem alltagsrelevant. Die Übung fordert eine enorme Griffkraft, stabilisiert den gesamten Rumpf gegen seitliche Scherkräfte und stärkt die Körperhaltung massiv. Da fast die gesamte Skelettmuskulatur unter statischer oder dynamischer Spannung steht, ist der metabolische Effekt sehr hoch.

Positionierung: Aufrechter Stand, Füße hüftbreit. Die Hände greifen die Gewichte mittig, um eine gute Balance der Hanteln zu gewährleisten.

Bewegungsablauf: Die Schritte sollten kurz und präzise sein, als würde man auf einer Linie gehen. Der Kopf bleibt in Verlängerung der Wirbelsäule, der Blick ist ca. 3–5 Meter nach vorne gerichtet.

Fokus: Maximale Rumpfstabilität. Das Ziel ist es, trotz des hohen Gewichts so ruhig und aufrecht zu gehen, als hätte man keine Last in den Händen.

⚠️ Wichtig: Schulterposition: Lass die Gewichte deine Schultern nicht nach vorne ziehen. Halte die Brust aktiv gehoben und die Schulterblätter stabil. Griffkraft: Wenn die Kraft in den Händen nachlässt, beende den Satz kontrolliert. Vermeide es, die Gewichte einfach fallen zu lassen. Kernspannung: Spanne den Bauch so an, als würdest du einen Schlag erwarten, um die Wirbelsäule vor den vertikalen Kräften zu schützen. Atmung: Atme kurz und rhythmisch in den Brustkorb. Vermeide lange Atempausen (Pressatmung), besonders bei sehr schweren Gewichten.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Fersenberühren (Heel Touches) – Anatomische Darstellung einer Person in Rückenlage, die den Oberkörper seitlich biegt, um abwechselnd die Fersen zu berühren und die schrägen Bauchmuskeln zu trainieren.
Bauchmuskeln

Fersenberühren (Heel Touches)
Heel Touches (Alternate Heel Touches)

Fersenberühren (Heel Touches) – Anatomische Darstellung einer Person in Rückenlage, die den Oberkörper seitlich biegt, um abwechselnd die Fersen zu berühren und die schrägen Bauchmuskeln zu trainieren. (Thumbnail)

Das Fersenberühren (im Englischen Heel Touches) ist eine sehr beliebte und anfängerfreundliche Eigengewichtsübung. Sie zielt ganz besonders auf die seitlichen und schrägen Bauchmuskeln ab und hilft dabei, die Rumpfmuskulatur in der seitlichen Beugung zu stärken.

Lege dich für die Ausgangsposition flach auf den Rücken. Winkle deine Beine an, sodass im Kniegelenk etwa ein 90-Grad-Winkel entsteht, und stelle die Füße hüftbreit flach auf deine Matte. Je näher die Füße am Gesäß stehen, desto leichter ist die Übung; je weiter weg, desto weiter musst du dich beugen. Deine Arme liegen gestreckt links und rechts neben deinem Körper.

Spanne nun deine Bauchmuskeln fest an und hebe deinen Kopf sowie deine Schulterblätter leicht vom Boden ab. Dein unterer Rücken bleibt dabei fest in die Matte gepresst. Aus dieser angespannten Position heraus beugst du deinen Rumpf nun seitlich nach rechts, bis deine rechten Fingerspitzen deine rechte Ferse berühren.

Führe den Oberkörper anschließend in die mittlere Position zurück, ohne die Schultern wieder auf dem Boden abzulegen. Beuge dich von dort direkt und fließend zur linken Seite, um die linke Ferse zu berühren. Führe diese wechselseitige "Scheibenwischer"-Bewegung gleichmäßig und absolut ohne Schwung aus.

⚠️ Wichtig: Halte deinen Nacken während des gesamten Satzes so entspannt wie möglich und richte den Blick schräg nach oben an die Decke. Vermeide es, das Kinn stark auf die Brust zu pressen, da dies schnell zu Nackenschmerzen führen kann.
Wadenheben mit Widerstandsband im Sitzen (Resistance Band Calf Press Sitting on Chair) – Frau sitzt auf einem Stuhl und drückt ein Fitnessband mit dem Fußballen eines gestreckten Beins kontrolliert nach vorne.
Beine

Fitnessband - Wadenheben im Sitzen
Resistance Band Calf Press Sitting on Chair

Wadenheben mit Widerstandsband im Sitzen (Resistance Band Calf Press Sitting on Chair) – Frau sitzt auf einem Stuhl und drückt ein Fitnessband mit dem Fußballen eines gestreckten Beins kontrolliert nach vorne. (Thumbnail)

Das Wadenheben mit dem Widerstandsband im Sitzen ist eine hervorragende Übung für das Training zu Hause oder auf Reisen. Da die Übung im Sitzen mit gestrecktem Bein ausgeführt wird, liegt der Fokus besonders auf dem zweibäuchigen Wadenmuskel. Durch die variable Spannung des Bandes lässt sich der Widerstand individuell anpassen.

Positionierung: Setze dich auf die vordere Kante eines stabilen Stuhls. Halte den Rücken gerade und den Core leicht angespannt. Das Bein kann entweder flach auf dem Boden liegen oder für einen größeren Bewegungsumfang leicht angehoben werden.

Bewegungsablauf: Strecke das Sprunggelenk kraftvoll gegen das Band. Achte darauf, dass die Bewegung ausschließlich aus dem Fußgelenk kommt und das Knie stabil bleibt.

Kontrolle: Die Rückführphase sollte langsam und gegen den Zug des Bandes erfolgen, um den Muskel über den gesamten Weg zu fordern.

⚠️ Wichtig: Sicherheit: Achte darauf, dass das Band sicher mittig am Fußballen sitzt, um ein Abrutschen in Richtung Schienbein zu verhindern. Widerstand: Je kürzer du das Band greifst, desto höher ist der Widerstand. Wähle eine Spannung, bei der du 12–15 saubere Wiederholungen schaffst. Atmung: Atme beim Wegdrücken des Fußes aus und beim kontrollierten Zurückkommen ein.
Cable High to Low Fly – Eine Person steht leicht vorgebeugt zwischen zwei hohen Kabelzügen und führt die Griffe nach unten und innen zusammen, um die untere Brustmuskulatur zu trainieren.
Brust

Fliegende am hohen Kabelzug nach unten
Cable High to Low Fly

Cable High to Low Fly – Eine Person steht leicht vorgebeugt zwischen zwei hohen Kabelzügen und führt die Griffe nach unten und innen zusammen, um die untere Brustmuskulatur zu trainieren. (Thumbnail)

Die Fliegenden am hohen Kabelzug von oben nach unten (High to Low Fly) sind eine klassische Isolationsübung, die gezielt auf den unteren Teil des großen Brustmuskels (Pars abdominalis) abzielt. Durch den Zugwinkel von oben nach unten passt sich der Widerstand optimal dem Verlauf der unteren Brustmuskelfasern an. Der Kabelzug sorgt für eine gleichmäßige Spannung, die insbesondere am tiefsten Punkt der Bewegung – beim Überkreuzen oder Zusammenführen der Hände – eine maximale Kontraktion ermöglicht.

Positionierung: Aufrechter Stand mit leicht vorgebeugtem Oberkörper, Knie leicht gebeugt. Ein Ausfallschritt sorgt für zusätzliche Stabilität gegen den Zug der Kabel.

Bewegungsablauf: Führe die Hände in einer fließenden, abwärts gerichteten Bogenbewegung vor dem Körper zusammen. Der Ellenbogenwinkel bleibt während der gesamten Übung stabil und leicht gebeugt.

Fokus: Aktives Zusammenziehen der Brustmuskeln am untersten Punkt der Bewegung und eine kontrollierte exzentrische Phase, um den Muskel unter Spannung zu dehnen.

⚠️ Wichtig: Stabile Rumpfspannung: Halte den Rumpf fest angespannt und vermeide es, mit dem Oberkörper Schwung zu holen oder nach hinten zu kollabieren. Ellenbogen fixieren: Die Arme dürfen nicht dynamisch im Ellenbogen gebeugt und gestreckt werden, um ein Abfälschen über den Trizeps zu verhindern. Schulterblattkontrolle: Führe die Bewegung aus der Brust heraus aus. Die Schultern bleiben unten und ziehen sich nicht nach oben zu den Ohren. Atmung: Atme beim Zusammenführen der Griffe nach unten aus und beim kontrollierten Zurückführen nach oben ein.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Cable Middle Fly – Eine Person steht im Ausfallschritt zwischen zwei Kabelzügen auf Brusthöhe und führt die Griffe waagerecht vor dem Körper zusammen, um die mittlere Brustmuskulatur zu trainieren.
Brust

Fliegende am mittleren Kabelzug
Cable Middle Fly

Cable Middle Fly – Eine Person steht im Ausfallschritt zwischen zwei Kabelzügen auf Brusthöhe und führt die Griffe waagerecht vor dem Körper zusammen, um die mittlere Brustmuskulatur zu trainieren. (Thumbnail)

Die Fliegenden am mittleren Kabelzug (auch bekannt als Cable Chest Fly auf Brusthöhe) zielen primär auf die mittleren Fasern des großen Brustmuskels (M. pectoralis major) ab. Durch die horizontale Zugrichtung entspricht der Widerstand genau der natürlichen Hauptfunktion der Brustmuskulatur: dem Heranziehen der Arme zur Körpermitte (Adduktion). Der gleichmäßige Kabelzug ermöglicht im Vergleich zu Kurzhanteln eine durchgehende Muskelspannung, besonders im Punkt der maximalen Kontraktion vor der Brust.

Positionierung: Mittiger Stand zwischen den auf Brusthöhe eingestellten Seilzügen. Ein moderater Ausfallschritt sorgt für optimale Stabilität.

Bewegungsablauf: Die Arme werden auf einer konstanten, waagerechten Ebene vor der Brust zusammengeführt. Die Ellenbogen bleiben während des gesamten Ablaufs minimal gebogen.

Fokus: Bewusstes Zusammenquetschen der Brustmuskulatur am vorderen Scheitelpunkt und kontrolliertes Nachgeben in der Exzentrik.

⚠️ Wichtig: Höhenkontrolle: Achte darauf, dass die Hände auf einer waagerechten Linie bleiben und weder nach oben noch nach unten ausbrechen. Schulterblatt-Stabilität: Ziehe die Schulterblätter nach hinten und unten, um ein Nach-vorne-Fallen der Schultern am vorderen Punkt zu verhindern. Rumpfspannung: Halte den Core fest angespannt, um ein Ausweichen des Oberkörpers nach hinten zu vermeiden. Atmung: Atme beim Zusammenführen der Arme aus und beim Öffnen der Brust kontrolliert ein.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Cable Low Fly – Eine Person steht zwischen zwei tiefen Kabelzügen und führt die Griffe in einer Bogenbewegung nach oben und innen zusammen, um die obere Brustmuskulatur zu trainieren.
Brust

Fliegende am tiefen Kabelzug
Cable Low Fly

Cable Low Fly – Eine Person steht zwischen zwei tiefen Kabelzügen und führt die Griffe in einer Bogenbewegung nach oben und innen zusammen, um die obere Brustmuskulatur zu trainieren. (Thumbnail)

Die Fliegenden am tiefen Kabelzug (Low to High Fly) sind eine hervorragende Isolationsübung zur gezielten Ansteuerung der oberen Brustmuskulatur (Pars clavicularis). Durch den Zug von unten nach oben folgt die Bewegung exakt dem Faserverlauf des oberen Brustmuskels. Der Kabelzug sorgt im Gegensatz zu Kurzhanteln für eine kontinuierliche Muskelspannung über den gesamten Bewegungsumfang – insbesondere am obersten Punkt der Kontraktion.

Positionierung: Aufrechter, stabiler Stand (Ausfallschritt oder hüftbreiter Stand) in der Mitte des Kabelturms. Die Kabelrollen sind ganz unten fixiert.

Bewegungsablauf: Die Arme werden aus der leichten Dehnung unten in einer fließenden Aufwärtsbewegung zusammengeführt. Der Winkel in den Ellenbogengelenken bleibt während der gesamten Übung unverändert leicht gebeugt.

Fokus: Maximale Kontraktion am obersten Punkt durch aktives Zusammenziehen der Brustmuskeln und kontrollierte Exzentrik beim Absenken.

⚠️ Wichtig: Kein Schwung holen: Die Bewegung sollte rein aus der Brustmuskulatur initiiert werden. Vermeide es, mit dem Oberkörper nach hinten zu wippen. Ellenbogenwinkel halten: Biege oder strecke die Arme während der Bewegung nicht dynamisch, da sonst der Bizeps zu stark übernimmt. Schultern unten lassen: Ziehe die Schultern nicht zu den Ohren hoch. Halte die Schulterblätter stabil nach hinten und unten fixiert. Atmung: Atme beim Nach-oben-Führen der Griffe aus und beim kontrollierten Absenken wieder ein.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Cable Lying Fly – Eine Person liegt auf einer Flachbank zwischen zwei tiefen Kabelzügen und führt die Griffe in einer Bogenbewegung über der Brust zusammen, um die Brustmuskulatur zu trainieren.
Brust

Fliegende liegend am Kabelzug
Cable Lying Fly

Cable Lying Fly – Eine Person liegt auf einer Flachbank zwischen zwei tiefen Kabelzügen und führt die Griffe in einer Bogenbewegung über der Brust zusammen, um die Brustmuskulatur zu trainieren. (Thumbnail)

Die Fliegenden liegend am Kabelzug kombinieren die Vorteile der klassischen Kurzhantel-Fliegenden mit dem kontinuierlichen Widerstand eines Kabelzugs. Während bei Kurzhanteln die Spannung am obersten Punkt der Bewegung nachlässt, sorgt der Seilzug über den gesamten Bewegungsumfang für eine gleichmäßige Belastung auf den großen Brustmuskel (M. pectoralis major). Die liegende Position stabilisiert den Oberkörper vollständig und verhindert das Abfälschen durch Schwung holen.

Positionierung: Zentrale Ausrichtung der Bank genau auf Höhe der tiefen Kabelrollen. Der Rücken liegt flach auf, die Füße stehen fest auf dem Boden, um maximale Stabilität zu gewährleisten.

Bewegungsablauf: Die Arme werden mit einer fixierten, leichten Beugung im Ellenbogengelenk über dem Brustkorb zusammengeführt, bis sich die Hände fast berühren. Bei der Rückbewegung werden die Oberarme kontrolliert zur Seite abgesenkt, um die Brustmuskulatur intensiv zu dehnen.

Fokus: Bewusste Kontraktion der Brustmuskeln am obersten Punkt und ein langes, kontrolliertes Absenken in die Dehnung.

⚠️ Wichtig: Konstanter Ellenbogenwinkel: Behalte die leichte Beugung in den Ellenbogen während des gesamten Satzes bei. Ein Beugen und Strecken verwandelt die Übung fälschlicherweise in eine Drückbewegung. Schulterblätter fixieren: Ziehe die Schulterblätter fest nach hinten und unten an die Bank, um die Schultergelenke zu schützen und die Last auf die Brust zu isolieren. Kontrollierte Dehnung: Gehe nur so weit in die Dehnung nach unten, wie es deine Schultermobilität schmerzfrei zulässt. Im tiefsten Punkt nicht federn. Atmung: Atme beim Zusammenführen der Griffe über der Brust aus und beim kontrollierten Absenken wieder tief ein.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Dumbbell Decline Fly – Eine Person liegt auf einer Negativbank, die Füße fixiert, und führt zwei Kurzhanteln mit leicht gebeugten Armbeugen seitlich in einer Bogenbewegung über der Unterbrust zusammen.
Brust

Fliegende mit Kurzhanteln auf der Negativbank
Decline Dumbbell Flyes

Dumbbell Decline Fly – Eine Person liegt auf einer Negativbank, die Füße fixiert, und führt zwei Kurzhanteln mit leicht gebeugten Armbeugen seitlich in einer Bogenbewegung über der Unterbrust zusammen. (Thumbnail)

Fliegende mit Kurzhanteln auf der Negativbank (Dumbbell Decline Fly) sind eine klassische Isolationsübung, die gezielt die untere Brustmuskulatur (Pars abdominalis des Musculus pectoralis major) beansprucht. Durch die Schräglage nach unten verkürzt sich der Arbeitswinkel bezüglich der vorderen Schultern, wodurch die Deltoiden entlastet werden und der Belastungsschwerpunkt voll auf die untere und sternale Brust verlagert wird. Anders als bei Drückbewegungen eliminiert der lange Hebelarm die Beteiligung des Trizeps nahezu vollständig und fordert eine hohe Dehnungsspannung (Stretch) im tiefsten Punkt der Bewegung.

Positionierung: Lege dich rücklings auf die Negativbank und verankere die Beine fest im Fußpolster. Die Kurzhanteln werden mit aufgesetztem Hüftsitz sicher aufgenommen. Der Hinterkopf, die Schulterblätter und das Gesäß liegen flach auf. Führe die Hanteln über den unteren Brustkorb, die Handflächen zeigen zueinander, die Ellbogen sind minimal gebeugt.

Bewegungsablauf: Senke die Kurzhanteln in einer weiten, kontrollierten Kreisbewegung seitlich ab. Der Winkel im Ellbogengelenk (ca. 15–20 Grad Beugung) bleibt während des gesamten Satzes starr fixiert. Stoppe das Absenken, sobald die Ellbogen etwa auf Höhe der Bank bzw. Schulterebene sind und eine tiefe Brustdehnung zu spüren ist. Führe die Hanteln durch aktives Heranziehen der Oberarme an den Rumpf (Adduktion) in der gleichen Bogenbahn oben wieder zusammen.

Fokus: Strikte Bogenbewegung ohne Drückkomponente und maximale Brustkontraktion am obersten Punkt.

⚠️ Wichtig: Keine Drückbewegung daraus machen: Beuge die Arme beim Absenken nicht stark durch, da die Übung sonst zu einem Bankdrücken verfällt und der lange Hebelarm verloren geht. Nicht zu tief absenken: Senke die Hanteln nur so weit ab, wie es die Flexibilität deines Schultergelenks schmerzfrei zulässt (Ellbogen maximal auf Bankhöhe), um eine Überlastung der Schulterkapsel zu vermeiden. Sicherer Halt auf der Negativbank: Achte vor dem Satz auf die korrekte Verankerung der Beine im Polster, um ein Abrutschen in der Kopf-Untersicht-Position auszuschließen. Hanteln oben nicht zusammenschlagen: Führe die Kurzhanteln oben kontrolliert zusammen, ohne dass sie aneinanderprallen, um die Muskelspannung aufrechtzuerhalten.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Dumbbell Incline Fly – Eine Person liegt auf einer etwa 30 Grad geneigten Schrägbank und führt zwei Kurzhanteln mit leicht gebeugten Armbeugen seitlich in einer Bogenbewegung über der oberen Brust zusammen.
Brust

Fliegende mit Kurzhanteln auf der Schrägbank
Dumbbell Incline Fly

Dumbbell Incline Fly – Eine Person liegt auf einer etwa 30 Grad geneigten Schrägbank und führt zwei Kurzhanteln mit leicht gebeugten Armbeugen seitlich in einer Bogenbewegung über der oberen Brust zusammen. (Thumbnail)

Fliegende mit Kurzhanteln auf der Schrägbank (Incline Dumbbell Fly) sind eine hochwirksame Isolationsübung zur gezielten Ansteuerung des oberen Anteils der großen Brustmuskulatur (Pars clavicularis) sowie der vorderen Schulterköpfe. Durch den Schrägbankwinkel von 30 Grad verlagert sich die Zuglinie exakt auf die oberen Muskelfasern der Brust. Die Übung erzeugt am tiefsten Punkt eine maximale Dehnungsspannung (Loaded Stretch), was die Hypertrophie fördert. Da die Armbeuger und der Trizeps nur minimal involviert sind, kann die Brust ohne vorheriges Ermüden der Hilfsmuskeln isoliert ausbelastet werden.

Positionierung: Setze dich auf die Schrägbank (optimaler Winkel: 30–45 Grad) und stütze die Kurzhanteln zunächst auf den Oberschenkeln ab. Lege dich rücklings zurück und führe die Hanteln über die obere Brust. Die Füße stehen flach auf dem Boden, die Schulterblätter sind nach hinten-unten gezogen und fixiert. Die Handflächen zeigen zueinander, die Ellbogen sind leicht angewinkelt (ca. 15–20 Grad).

Bewegungsablauf: Führe die Hanteln in einem weiten Bogen kontrolliert nach außen und unten. Der Winkel im Ellbogengelenk bleibt während der gesamten Absenkphase völlig starr. Beende das Absenken, wenn die Ellbogen etwa Schulterhöhe erreichen und ein deutlicher Stretch in der oberen Brust entsteht. Ziehe die Oberarme über die Brustkraft in der gleichen Kreisbahn wieder nach oben zusammen.

Fokus: Konstante Bogenführung, fixierter Ellbogenwinkel und isolierte Brustkontraktion ohne Schwungeinsatz.

⚠️ Wichtig: Bankwinkel nicht zu steil wählen: Bei einem Winkel von mehr als 45 Grad verlagert sich der Belastungsschwerpunkt zu stark von der oberen Brust auf die vordere Schultermuskulatur. Keine Drückbewegung ausführen: Beuge die Arme beim Absenken nicht immer weiter ein, um mehr Gewicht zu bewegen. Das Verringern des Hebelarms nimmt die Spannung von der Brust. Schulterblätter fixiert lassen: Ziehe die Schulterblätter während des gesamten Satzes nach hinten-unten an die Bank gedrückt, um das Schultergelenk zu schützen und die Brust isoliert arbeiten zu lassen. Tiefe kontrollieren: Senke die Hanteln nur so weit ab, wie es deine Schulterbeweglichkeit schmerzfrei zulässt. Die Ellbogen sollten nicht weit unter die Bankebene absinken.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Frontheben mit Widerstandsband – Eine Person hebt gestreckte Arme mit einem Fitnessband frontal nach oben zur Stärkung der vorderen Schultermuskulatur.
Schultern

Frontheben (Widerstandsband)
Front Raise Resistance Band

Frontheben mit Widerstandsband – Eine Person hebt gestreckte Arme mit einem Fitnessband frontal nach oben zur Stärkung der vorderen Schultermuskulatur. (Thumbnail)

Das Frontheben mit dem Widerstandsband zielt primär auf den vorderen Deltamuskel ab und hilft dabei, die Trennung zwischen Brust und Schulter zu definieren. Im Gegensatz zu Kurzhanteln bietet das Band einen progressiven Widerstand: Die Last ist am höchsten Punkt, wo der Muskel am stärksten verkürzt ist, am größten. Dies sorgt für eine exzellente Zeit unter Spannung (Time under Tension) und stärkt die muskuläre Ausdauer des Schultergürtels.

Positionierung: Aufrechter, stabiler Stand. Die Füße fixieren das Band sicher am Boden. Die Knie sind minimal gebeugt, um den unteren Rücken zu entlasten.

Bewegungsablauf: Die Arme werden in einer fließenden Bewegung nach vorne geführt. Achte darauf, dass die Kraft aus den Schultern kommt und nicht durch ein Vor- und Zurückwippen des Oberkörpers generiert wird.

Fokus: Halte die Arme am obersten Punkt für einen Moment statisch, um die Kontraktion im vorderen Schulterkopf zu maximieren.

⚠️ Wichtig: Kein Schwung: Ein häufiger Fehler ist das "Hohlen von Schwung" aus der Hüfte. Bleibe im Rumpf absolut starr. Schulterposition: Ziehe die Schultern nicht zu den Ohren. Halte den Nacken entspannt und die Schulterblätter stabil. Höhe der Bewegung: Das Anheben über die Augenhöhe hinaus verlagert den Fokus stärker auf den Trapezmuskel. Für die isolierte vordere Schulter ist die Schulterhöhe ideal. Atmung: Atme aus, während du die Arme hebst, und atme kontrolliert ein, wenn du sie wieder senkst.
Plate Front Raise – Eine Person steht aufrecht und hebt eine Hantelscheibe beidhändig mit fast gestreckten Armen vor dem Körper auf Schulterhöhe an.
Schultern

Frontheben mit Hantelscheibe
Plate Front Raise

Plate Front Raise – Eine Person steht aufrecht und hebt eine Hantelscheibe beidhändig mit fast gestreckten Armen vor dem Körper auf Schulterhöhe an. (Thumbnail)

Das Frontheben mit der Hantelscheibe (Plate Front Raise) ist eine hervorragende Isolationsvariante zur Kräftigung des vorderen Anteils des Schultermuskels (M. deltoideus pars clavicularis). Der beidhändige Griff an einer einzelnen Scheibe erzwingt eine symmetrische Kraftverteilung und verhindert, dass eine dominante Seite kompensiert. Zudem sorgt die Griffposition für eine natürliche Innenrotation im Schultergelenk, was eine gezielte Spannungsspitze im vorderen Schulterkopf erzeugt. Die Übung eignet sich ideal als Finish-Bewegung am Ende eines Schulter- oder Brust-Workouts.

Positionierung: Aufrechter, hüftbreiter Stand. Knie leicht entriegelt, das Becken aufgerichtet und der Core fest angespannt. Die Hantelscheibe wird seitlich mit gestreckten Fingern oder geschlossenem Griff gepackt. Die Schulterblätter ziehen aktiv nach hinten-unten.

Bewegungsablauf: Führe die Hantelscheibe mit stabilisiertem Rumpf nach vorne oben. Die Ellbogen bleiben minimal angewinkelt, um die Gelenke zu schonen. Halte die Scheibe am obersten Punkt (Schulter- bis Augenhöhe) für 1–2 Sekunden unter voller Muskelkontraktion. Senke das Gewicht exzentrisch und bremsend wieder ab, bis die Scheibe knapp vor den Oberschenkeln schwebt.

Fokus: Strikte Körperhaltung ohne Ausweichbewegungen im Rumpf und gleichmäßige Druckverteilung beider Hände.

⚠️ Wichtig: Kein Schwung aus dem Oberkörper: Vermeide es, das Gewicht durch Vor- und Zurückwippen der Hüfte nach oben zu werfen. Der Rumpf bleibt völlig starr. Schultern unten fixieren: Ziehe die Schultern während des Hebelaufs nicht zu den Ohren hoch, um den Nacken (M. trapezius) aus der Bewegung herauszuhalten. Kein Überstrecken der Arme: Halte eine minimale Beugung im Ellbogengelenk aufrecht, um Bänder und Sehnen zu entlasten. Kontrollierte Absenkphase: Lasse die Hantelscheibe nicht einfach nach unten fallen, sondern nutze die exzentrische Phase für maximalen Trainingsreiz.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Dumbbell Incline Front Raise – Eine Person sitzt rücklings an eine Schrägbank angelehnt und hebt zwei Kurzhanteln mit fast gestreckten Armen auf Schulterhöhe nach vorne-oben an.
Schultern

Frontheben mit Kurzhantel auf der Schrägbank
Incline Dumbbell Front Raise

Dumbbell Incline Front Raise – Eine Person sitzt rücklings an eine Schrägbank angelehnt und hebt zwei Kurzhanteln mit fast gestreckten Armen auf Schulterhöhe nach vorne-oben an. (Thumbnail)

Das Schrägbank-Frontheben mit Kurzhanteln ist eine hervorragende Isolationsübung zur Stärkung des vorderen Schulterkopfes (M. deltoideus pars clavicularis). Durch das Anlehnen des Oberkörpers an eine Schrägbank wird jeglicher Schwung aus dem Rumpf oder den Beinen komplett eliminiert. Zudem veränderten der Neigungswinkel und die Schwerkraft die Belastungskurve: Der vordere Deltamuskel wird bereits in der Startposition (in ausgedehntem Zustand) unter Spannung gesetzt und muss über den gesamten Bewegungsumfang maximale Arbeit leisten.

Positionierung: Setze dich fest auf eine Schrägbank (Winkel ca. 45 bis 60 Grad). Der Rücken und der Kopf liegen flach an der Rückenlehne an, die Füße stehen fest und breit auf dem Boden. Greife zwei Kurzhanteln im Obergriff (Handflächen zeigen nach unten/zum Körper) oder Neutralgriff (Hammergriff). Die Schulterblätter sind nach hinten-unten an die Bank fixiert.

Bewegungsablauf: Führe die Kurzhanteln mit leicht gebeugten Ellbogen in einer flüssigen Bogenbewegung nach vorne und oben. Hebe die Gewichte an, bis die Arme parallel zum Boden oder leicht darüber (auf Augenhöhe) stehen. Halte die Kontraktion für 1–2 Sekunden. Senke die Hanteln exzentrisch und bremsend wieder ab, bis sie senkrecht vor/neben dem Körper hängen, ohne die Spannung komplett zu verlieren.

Fokus: Strikte Arretierung des Oberkörpers an der Bank und isolierter Hub ausschließlich aus den vorderen Schulterm Muskeln.

⚠️ Wichtig: Kein Abheben des Rückens: Der Oberkörper darf sich während der Hubbewegung nicht von der Rückenlehne lösen, um Schwung zu holen. Sehr leichtes Gewicht wählen: Durch den langen Hebelarm und das Ausschalten von Hilfsmuskeln reicht bereits ein sehr geringes Gewicht aus, um einen intensiven Reiz zu setzen. Ellenbogen leicht gebeugt halten: Vermeide das vollständige Einrasten der Ellbogengelenke, um die Gelenkbelastung zu minimieren. Kopf anliegen lassen: Drücke den Kopf nicht nach vorne weg, sondern belasse ihn während des gesamten Satzes an der Nackenstütze der Bank.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Good Mornings mit Widerstandsband – Eine Person beugt den Oberkörper mit geradem Rücken nach vorne, während ein Fitnessband Widerstand zwischen Füßen und Schultern erzeugt.
Po, Rücken

Good Mornings (Widerstandsband)
Resistance Band Good Mornings

Good Mornings mit Widerstandsband – Eine Person beugt den Oberkörper mit geradem Rücken nach vorne, während ein Fitnessband Widerstand zwischen Füßen und Schultern erzeugt. (Thumbnail)

Good Mornings mit dem Widerstandsband sind eine technisch anspruchsvolle, aber äußerst effektive Übung zur Kräftigung der unteren Rückenmuskulatur, des Gesäßes und der Oberschenkelrückseite. Im Vergleich zur Langhantel-Variante ist die Belastung auf die Wirbelsäule durch den elastischen Widerstand oft besser steuerbar. Die Übung schult das "Hinge"-Muster (Hüftbeuge), welches die Grundlage für sicheres Kreuzheben und viele Alltagsbewegungen bildet.

Positionierung: Hüftbreiter Stand. Das Band verläuft von unter den Füßen über den Rücken (Trapezmuskel, nicht direkt auf die Halswirbel). Die Knie bleiben während der gesamten Bewegung nur minimal gebeugt (Soft-Knees).

Bewegungsablauf: Die Bewegung findet fast ausschließlich in der Hüfte statt. Der Rücken bleibt starr wie ein Brett. Stell dir vor, du möchtest mit dem Gesäß eine Wand hinter dir berühren.

Fokus: Spüre die Dehnung in den Hamstrings beim Heruntergehen und die maximale Anspannung im Gesäß beim Aufrichten.

⚠️ Wichtig: Gerader Rücken: Dies ist der kritische Punkt. Sobald der Rücken einrundet, sollte die Abwärtsbewegung gestoppt werden. Kopfposition: Der Blick ist zum Boden gerichtet, sodass der Nacken die Verlängerung der Wirbelsäule bildet. Schaue nicht in den Spiegel nach vorne. Bandplatzierung: Achte darauf, dass das Band sicher auf den Schultern liegt und nicht nach oben gegen den Nacken rutscht. Atmung: Atme ein beim Vorbeugen und atme kraftvoll aus, wenn du dich wieder aufrichtest.
Hackenschmidt-Kniebeuge an der Maschine – Eine Person steht in einer Hackenschmidt-Maschine mit dem Rücken am Polster und drückt den Schlitten über die Beinkraft nach oben.
Beine

Hackenschmidt-Kniebeuge an der Maschine
Machine Hack Squat

Hackenschmidt-Kniebeuge an der Maschine – Eine Person steht in einer Hackenschmidt-Maschine mit dem Rücken am Polster und drückt den Schlitten über die Beinkraft nach oben. (Thumbnail)

Die Hackenschmidt-Kniebeuge an der Maschine ist eine der effektivsten Führe- und Isolationsübungen für den M. quadriceps femoris. Durch die geführte Schienenbahn und die Abstützung des Rückens am Polster wird die Lendenwirbelsäule im Vergleich zur freien Langhantel-Kniebeuge stark entlastet und die Notwendigkeit stabiler Haltearbeit minimiert. Dadurch kann die Oberschenkelvorderseite mit maximaler Intensität und bis nahe an das Muskelversagen trainiert werden. Über die Fußpositionierung auf der Platte lässt sich der Belastungsschwerpunkt individuell anpassen.

Positionierung: Rücken und Becken liegen durchgehend flach am Rückenpolster an. Die Schultern sitzen fest unter den Polstern. Die Füße stehen etwa schulterbreit im mittleren bis unteren Bereich der Fußplatte. Der Bauch ist fest angespannt, der Kopf bleibt neutral an der Stütze.

Bewegungsablauf: Löse den Sicherungshebel und senke den Schlitten in einer flüssigen, kontrollierten exzentrischen Bewegung ab. Beuge die Knie so tief, wie es die Beweglichkeit schmerzfrei zulaässt (mindestens 90-Grad-Winkel). Leite die Aufwärtsbewegung ein, indem du die Kraft aus den Oberschenkeln entfaltest und die Fersen fest gegen die Platte drückst. Stoppe kurz vor der vollständigen Kniegestreckung.

Fokus: Voller Bewegungsumfang (Range of Motion), tiefe Kniebeugung und kontinuierliche Spannung auf dem Quadrizeps.

⚠️ Wichtig: Kein Einrunden des Beckens (Butt Wink): Das Becken muss am tiefsten Punkt fest am Polster anliegen bleiben und darf nicht nach vorne abkippen. Knie nicht durchdrücken: Halte am obersten Punkt der Bewegung immer eine minimale Restbeugung im Kniegelenk aufrecht, um die Bänder zu schützen und die Muskelspannung zu wahren. Knie-Tracker beachten: Achte darauf, dass die Knie während der gesamten Bewegung stabil in Richtung der Fußspitzen laufen und nicht nach innen kollabieren. Fersen bleiben aufgesetzt: Drücke das Gewicht nicht nur aus den Fußballen nach oben; die Fersen behalten durchgehend vollen Kontakt zur Fußplatte.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

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Hammercurl gleichzeitig mit Widerstandsband – Eine Person steht auf einem Fitnessband und beugt beide Arme gleichzeitig im neutralen Griff nach oben.
Bizeps

Hammercurl (Widerstandsband)
Simultaneous Resistance Band Hammer Curls

Hammercurl gleichzeitig mit Widerstandsband – Eine Person steht auf einem Fitnessband und beugt beide Arme gleichzeitig im neutralen Griff nach oben. (Thumbnail)

Der Hammercurl mit dem Widerstandsband ist eine exzellente Übung, um die Dicke des Oberarms und die Kraft im Unterarm zu trainieren. Durch den neutralen Griff wird der M. brachioradialis (Oberarmspeichenmuskel) massiv gefordert. Die gleichzeitige (simultane) Ausführung sorgt für eine konstante, hohe Spannung auf dem gesamten Rumpf, da beide Seiten des Bandes gleichzeitig ziehen und der Körper die Balance halten muss.

Positionierung: Aufrechter Stand, Füße hüftbreit auf dem Band. Die Schultern sind nach hinten unten fixiert.

Bewegungsablauf: Die Unterarme bewegen sich wie ein Hammer, der einen Nagel einschlägt. Die Handgelenke bleiben während der gesamten Bewegung starr und neutral.

Fokus: Achte auf die Endkontraktion am höchsten Punkt und lass das Band nicht ruckartig nach unten schnellen.

⚠️ Wichtig: Kein Ausweichen: Die Ellenbogen dürfen nicht nach vorne oder hinten wandern. Sie fungieren als stabiler Drehpunkt an der Körperseite. Handgelenksstabilität: Achte darauf, dass die Handgelenke nicht nach oben oder unten abknicken. Die Daumen bilden die Führungslinie. Vollständige Streckung: Führe die Arme ganz nach unten, um den vollen Bewegungsumfang zu nutzen, aber halte den Bizeps unter Spannung. Atmung: Atme aus beim Beugen der Arme und ein beim langsamen Ablassen der Last.
Hampelmann – Eine Person führt Jumping Jacks aus, befindet sich in der geöffneten Sprungphase mit gespreizten Beinen und über dem Kopf zusammengeführten Armen.
Ganzkörpertraining

Hampelmann
Jumping Jacks

Hampelmann – Eine Person führt Jumping Jacks aus, befindet sich in der geöffneten Sprungphase mit gespreizten Beinen und über dem Kopf zusammengeführten Armen. (Thumbnail)

Der Hampelmann (Jumping Jack) ist ein absoluter Klassiker unter den Eigengewichtsübungen und wird weltweit als effektives Aufwärmelement (Warm-up), Cardiotraining und zur Förderung der intermuskulären Koordination eingesetzt. Die Übung kombiniert eine Abduktions- und Adduktionsbewegung der Beine mit einem großflächigen Armschwung. Dies führt zu einer raschen Erhöhung der Herzfrequenz, fördert die Durchblutung der gesamten Muskulatur und mobilisiert Hüft- sowie Schultergelenke vor intensiven Belastungen.

Positionierung: Aufrechter Stand, Blick nach vorne gerichtet. Die Füße stehen geschlossen, die Arme hängen locker seitlich am Körper.

Bewegungsablauf: Spreize die Beine durch einen dynamischen, leichten Sprung nach außen. Zeitgleich führst du die gestreckten Arme in einem weiten Bogen seitlich über den Kopf. Die Landung erfolgt weich auf den Fußballen. Ohne Pause springst du zurück in den hüftbreiten/geschlossenen Stand und führst die Arme wieder an die Oberschenkel.

Fokus: Rhythmus, Abfederung über das Sprunggelenk und volle Ausnutzung des Bewegungsumfangs der Arme.

⚠️ Wichtig: Sanfte Landung: Lande immer auf den Fußballen und federe den Aufprall leicht über die Knie ab, um die Gelenke zu schonen. Körperspannung halten: Halte den Bauch leicht angespannt, damit das Becken stabil bleibt und du nicht ins Hohlkreuz verfällst. Vollständige Bewegung: Führe die Arme weit nach oben und lasse sie nicht auf Brusthöhe hängen, um das Schultergelenk optimal zu mobilisieren. Gleichmäßiger Atem: Atme im Rhythmus der Sprungbewegung fließend weiter und halte nicht die Luft an.
High Knees – Eine Person führt aufrecht den Kniehebelauf aus, zieht ein Knie auf Hüfthöhe nach oben und federt auf dem Fußballen des Standbeins ab.
Hüftbeuger, Beine

High Knees / Kniehebelauf
High Knees

High Knees – Eine Person führt aufrecht den Kniehebelauf aus, zieht ein Knie auf Hüfthöhe nach oben und federt auf dem Fußballen des Standbeins ab. (Thumbnail)

High Knees (Kniehebelauf) ist eine dynamische, hocheffektive Eigengewichtsübung, die exzellent als Aufwärmübung (Warm-up), Herz-Kreislauf-Aktivierung und Koordinationsschulung eingesetzt wird. Durch das explosive Anheben der Knie werden primär die Hüftbeuger und die Oberschenkelvorderseite beansprucht, während die Abfederung der Landung die Waden- und Sprunggelenksmuskulatur stärkt. Zudem fordert die rasche Wechselbewegung eine permanente Rumpfstabilisierung, um ein Abkippen des Beckens zu verhindern.

Positionierung: Aufrechter, hüftbreiter Stand. Der Blick ist geradeaus gerichtet, die Schultern bleiben tief und entspannt. Die Ellenbogen sind um etwa 90 Grad angewinkelt.

Bewegungsablauf: Führe ein explosives Anheben eines Knies auf Hüfthöhe aus, während das Standbein voll gestreckt bleibt und die Ferse den Boden nicht berührt. Wechsel dynamisch und flüssig von einem Bein auf das andere. Die Arme unterstützen die Bewegung aktiv im Rhythmus (rechtes Knie hoch – linker Arm vor).

Fokus: Schnellkraft, reaktive Landung auf den Fußballen und maximale Hüftbeugung ohne Rückneigung des Oberkörpers.

⚠️ Wichtig: Kein Nach-hinten-Lhnen: Vermeide es, den Oberkörper nach hinten zu lehnen, um die Knie höher zu bekommen. Bleibe aufrecht und ziehe das Knie aktiv über die Rumpfmuskulatur hoch. Weich landen: Lande ausschließlich auf den Fußballen, um die Erschütterung über die Waden abzufedern und die Gelenke zu schonen. Kniehöhe einhalten: Führe die Bewegung dynamisch aus, aber achte darauf, dass die Knie mindestens auf Waagerechte der Hüfte angehoben werden. Aktive Armarbeit: Nutze die Arme zur Rhythmusvorgabe und Stabilisierung des Gleichgewichts.
Hohler Felsen (Hollow Body Hold) – Eine Person liegt in der Schiffchen-Position auf dem Rücken, der untere Rücken liegt flach auf dem Boden, während Schulterblätter und gestreckte Beine angehoben sind.
Bauchmuskeln

Hohler Felsen
Hollow Body Hold

Hohler Felsen (Hollow Body Hold) – Eine Person liegt in der Schiffchen-Position auf dem Rücken, der untere Rücken liegt flach auf dem Boden, während Schulterblätter und gestreckte Beine angehoben sind. (Thumbnail)

Der Hohle Felsen (bekannter als Hollow Body Hold oder "Schiffchen") ist eine fundamentale isometrische Rumpfübung aus dem Turnen und Calisthenics. Ziel der Übung ist es, die vordere Muskelkette (Antterior Chain) maximal zu kontrahieren und das Becken nach hinten zu kippen (Posterior Pelvic Tilt). Dadurch wird die natürliche S-Form der Wirbelsäule aufgehoben und der untere Rücken flach auf den Boden gepresst. Diese Position ist die Grundvoraussetzung für fortgeschrittene Eigengewichtsübungen wie Handstände, Muscle-ups und Klimmzüge.

Positionierung: Rückenlage auf einer Matte. Die Arme sind neben den Ohren nach hinten gestreckt, die Beine geschlossen und lang ausgestreckt. Ziehe den Bauchnabel aktiv nach innen-oben und presse die Lendenwirbelsäule lückenlos auf den Boden.

Bewegungsablauf: Hebe gleichzeitig die Beine (ca. 10–20 cm) und den oberen Rücken inklusive der Schulterblätter vom Boden ab. Der Körper bildet nun eine leicht gebogene Form (wie die Unterseite eines Schaukelstuhls). Halte diese Spannung für die vorgegebene Zeitdauer, ohne den Atem anzuhalten.

Fokus: Lückenloser Bodenkontakt des unteren Rückens und permanente, tiefgreifende Rumpfkontraktion.

⚠️ Wichtig: Kein Hohlkreuz zulassen: Sobald sich der untere Rücken vom Boden löst, verliert die Übung ihre Wirkung und belastet die Lendenwirbelsäule. In diesem Fall die Beine höher anheben oder leicht anwinkeln (Regression/Tuck-Position). Nacken nicht überstrecken: Der Kopf bleibt in Verlängerung der Wirbelsäule, der Blick ist leicht nach oben/zu den Zehen gerichtet. Atmen nicht vergessen: Trotz der extremen Bauchspannung flach und kontrolliert in den Brustkorb weiteratmen. Beine und Hände gestreckt halten: Halte die Zehenspitzen gesteckt und die Arme aktiv nach hinten gezogen für eine maximale Hebelwirkung.
Hollow Hold mit Hantelscheibe – Anatomische Darstellung einer Person in der Schiffchen-Position, die eine Hantelscheibe mit gestreckten Armen hinter dem Kopf hält und die gesamte Bauchmuskulatur statisch anspannt.
Bauchmuskeln

Hollow Hold mit Hantelscheibe
Weighted Hollow Hold

Hollow Hold mit Hantelscheibe – Anatomische Darstellung einer Person in der Schiffchen-Position, die eine Hantelscheibe mit gestreckten Armen hinter dem Kopf hält und die gesamte Bauchmuskulatur statisch anspannt. (Thumbnail)

Der Hollow Hold mit Hantelscheibe ist eine extrem effektive, isometrische Übung für einen stabilen Rumpf. Ausgangsposition ist die Rückenlage auf einer Matte. Greife eine Hantelscheibe mit beiden Händen und strecke die Arme nach hinten über den Kopf. Spanne deine Bauchmuskeln maximal an, sodass dein unterer Rücken in den Boden gepresst wird. Hebe nun gleichzeitig deine gestreckten Beine einige Zentimeter sowie deinen Schultergürtel leicht vom Boden ab. Dein Körper bildet jetzt eine flache Bogenform (das "Schiffchen"). Durch das Zusatzgewicht der Hantelscheibe am Ende des Hebels wird die Core-Muskulatur deutlich stärker gefordert als beim klassischen Hollow Hold. Halte diese Position statisch und achte auf eine gleichmäßige Atmung.

⚠️ Wichtig: Der untere Rücken muss während der gesamten Übung zwingend Kontakt zum Boden haben. Sobald ein Hohlkreuz entsteht, beende die Übung, nimm ein leichteres Gewicht oder hebe die Beine etwas höher an, um die Wirbelsäule zu schützen.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Cable glute kickbacks – Eine Person steht leicht vorgebeugt am Kabelzug, hat eine Fußschlaufe am Knöchel befestigt und führt das Bein kontrolliert nach hinten oben aus der Hüfte heraus.
Po

Kabel-Glute-Kickbacks
Cable Glute Kickbacks

Cable glute kickbacks – Eine Person steht leicht vorgebeugt am Kabelzug, hat eine Fußschlaufe am Knöchel befestigt und führt das Bein kontrolliert nach hinten oben aus der Hüfte heraus. (Thumbnail)

Cable Glute Kickbacks sind eine der populärsten und effektivsten Isolationsübungen zur gezielten Auslastung des M. gluteus maximus. Durch den kontinuierlichen Zug des Kabelzugs bleibt der Widerstand im Gegensatz zu Freihantel- oder Eigengewichtsübungen über den gesamten Bewegungsumfang (Range of Motion) konstant erhalten. Die leicht vorgebeugte Haltung erlaubt eine tiefe Vordehnung des Gesäßmuskels in der Startposition und ermöglicht eine maximale Spitzenkontraktion (Peak Contraction) am höchsten Punkt der Hüftstreckung, ohne dass die Lendenwirbelsäule überlastet wird.

Positionierung: Gesicht zur Kabelstation gewandt. Fußschlaufe ist fest am Knöchel des arbeitenden Beines fixiert. Stütze dich mit beiden Händen am Rahmen des Kabelzugs ab. Das Standbein ist im Knie leicht entriegelt, der Oberkörper leicht nach vorne geneigt. Der Rücken bleibt neutral und der Core fest angespannt.

Bewegungsablauf: Leite die Bewegung ein, indem du die Ferse des Arbeitsbeins nach hinten-oben schiebst. Die Bewegung erfolgt rein aus dem Hüftgelenk. Am obersten Punkt, wenn Oberschenkel und Rumpf eine Linie bilden, hältst du die Kontraktion im Gesäß für 1–2 Sekunden fest. Führe das Bein exzentrisch und bremsend wieder nach vorne, bis eine sanfte Dehnung im Gesäß spürbar ist.

Fokus: Reine Hüftstreckung ohne Schwung und ohne Verkippung des Beckens oder Ins-Hohlkreuz-Fallen.

⚠️ Wichtig: Kein Durchhängen/Hohlkreuz: Vermeide es, im unteren Rücken abzuknicken oder die Lendenwirbelsäule zu überstrecken, um das Bein höher zu bekommen. Die Bewegung stoppt, wenn die Hüfte streckt. Standbein stabilisieren: Halte das Standknie leicht gebeugt und verankere den Fuß fest auf dem Boden, um das Becken waagerecht zu halten. Knie im Arbeitsbein leicht angewinkelt: Behalte während des gesamten Ablaufs eine leichte, starre Beugung im Knie des Arbeitsbeins bei, um die Oberschenkelrückseite (Hamstrings) zu entlasten und die Last auf den Gluteus zu fokussieren. Kontrollierte Ausführung: Führe die Kickbacks ohne Schwung aus dem Oberkörper aus; die Bewegung wird einzig aus der Gesäßmuskulatur initiiert.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Seated cable row V bar machine – Eine Person sitzt an der Kabelruder-Station, hält einen V-Griff im engen Neutralgriff und zieht diesen mit engen Ellbogen kontrolliert zum Bauchnabel.
Rücken, Kapuzenmuskel

Kabelrudern im Sitz mit V-Griff / Enges Kabelrudern
Seated Cable Row V-Bar

Seated cable row V bar machine – Eine Person sitzt an der Kabelruder-Station, hält einen V-Griff im engen Neutralgriff und zieht diesen mit engen Ellbogen kontrolliert zum Bauchnabel. (Thumbnail)

Das Kabelrudern im Sitz mit dem V-Griff (Seated V-Bar Cable Row) zählt zu den Grundübungen im Kraftsport für den Aufbau eines dichten und breiten Rückens. Durch den engen Neutralgriff verläuft die Zugbahn ideal, um sowohl den M. latissimus dorsi als auch die zentrale Rückenmuskulatur (Rhomboideen und mittlerer Trapezius) intensiv anzusteuern. Der Kabelzug sorgt über die gesamte Bewegungsreichweite (Range of Motion) für einen gleichbleibenden Widerstand. Die sitzende Position entlastet die Beine und erlaubt eine maximale Fokussierung auf das gezielte Zurückziehen der Schulterblätter und das Treffen der Rückenmuskulatur.

Positionierung: Sitz auf der Ruderbank mit leicht angewinkelten Knien. Die Füße stehen flach und fest auf den Fußstützen. Der Oberkörper ist aufrecht im 90-Grad-Winkel zur Sitzfläche positioniert, die Brust ist herausgedrückt, die Schulterblätter sind nach hinten-unten fixiert. Der V-Griff wird mit gestreckten Armen gefasst.

Bewegungsablauf: Leite die Bewegung ein, indem du die Schulterblätter aktiv nach hinten und zusammenziehst. Führe den V-Griff knapp über dem Becken zum Unterbauch/Bauchnabel. Die Ellbogen schleifen dabei eng an den Rippen vorbei. Spanne die Rückenmuskulatur am hintersten Punkt für 1–2 Sekunden maximal an. Kehre anschließend exzentrisch und kontrolliert in die Ausgangsposition zurück, bis die Arme gestreckt sind und die Muskeln eine deutliche Vordehnung erfahren.

Fokus: Enge Ellbogenführung, vollständige Schulterblattretraktion und eine stabile Oberkörperposition ohne Schwungeinsatz.

⚠️ Wichtig: Kein Oberkörperschwung: Vermeide es, den Rumpf weit nach hinten zu werfen, um das Gewicht zu bewegen. Der Oberkörper bleibt während des gesamten Satzes stabil und nahezu senkrecht. Schultern unten halten: Ziehe die Schultern beim Heranziehen des Griffs nicht nach oben zu den Ohren, um den Nacken (M. trapezius pars descendens) zu entlasten. Volle Vordehnung nutzen: Lasse die Arme in der exzentrischen Phase soweit nach vorne führen, dass die Schulterblätter auseinandergleiten, ohne jedoch die Lendenwirbelsäule einzurunden. Ellenbogen nah am Rumpf: Spreize die Ellbogen nicht nach außen ab, damit die Belastung im Latissimus und der zentralen Rückenmitte bleibt.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Kabelrudern stehend mit Untergriff – Eine Person steht aufrecht vor einem Kabelzug, greift die Stange im Untergriff und zieht sie mit engen Ellbogen kontrolliert zum Bauchnabel.
Rücken, Bizeps

Kabelrudern im Stehen mit Untergriff
Standing Reverse Grip Cable Row

Kabelrudern stehend mit Untergriff – Eine Person steht aufrecht vor einem Kabelzug, greift die Stange im Untergriff und zieht sie mit engen Ellbogen kontrolliert zum Bauchnabel. (Thumbnail)

Das stehende Kabelrudern im Untergriff (Standing Reverse Grip Cable Row) kombiniert gezieltes Rückentraining mit einer erhöhten Anforderung an die Rumpf- und Unterkörperstabilität. Durch den Untergriff (Supination) wird die Ellbogenführung nah am Rumpf erzwungen, was die Aktivierung der unteren Fasern des M. latissimus dorsi maximiert und gleichzeitig den Bizeps stark als Synergisten einbindet. Da die Ausführung im freien Stand stattfindet, muss die gesamte hintere Kette sowie die Core-Muskulatur isometrisch arbeiten, um den Oberkörper gegen den Zug des Kabelzugs aufrecht und stabil zu halten.

Positionierung: Aufrechter, hüftbreiter Stand gegenüber dem Kabelzug. Die Knie sind leicht entriegelt, die Hüfte ist minimal nach hinten geschoben. Der Rumpf ist fest angespannt, die Brust stolz herausgewölbt. Die Stange wird schulterbreit im Untergriff gefasst.

Bewegungsablauf: Leite die Bewegung über das Zurückziehen der Schulterblätter nach hinten-unten ein. Ziehe die Stange in einer flüssigen Bahn knapp über dem Becken zum Unterbauch. Die Ellbogen schleifen dabei nah an den Rippen vorbei. Halte die Kontraktion am tiefsten Punkt kurz. Führe die Stange anschließend exzentrisch und unter voller Kontrolle wieder nach vorne, bis die Arme fast vollständig gestreckt sind.

Fokus: Enge Ellbogenführung, Bewegung der Stange tief zum Bauch und absolute Rumpfstabilität ohne Vor- und Zurückwippen des Oberkörpers.

⚠️ Wichtig: Kein Schwungeinsatz: Vermeide es, den Oberkörper nach hinten zu werfen, um das Gewicht zu bewegen. Der Rumpf bleibt fest verankert. Knie nicht durchdrücken: Halte die Knie leicht gebeugt, um die Lendenwirbelsäule zu entlasten und einen stabilen Stand zu gewährleisten. Schultern unten fixieren: Ziehe die Schultern während der Zugphase nicht hoch zu den Ohren, um eine Überlastung des Nackens (M. levator scapulae / M. trapezius pars descendens) zu vermeiden. Handgelenke stabil halten: Achte darauf, dass die Handgelenke unter dem Zug nicht nach hinten abknicken, sondern in Verlängerung der Unterarme bleiben.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Cable Upper Chest Crossover – Eine Person steht zwischen zwei tief eingestellten Kabelzügen und führt die Griffe schräg nach oben vor dem Gesicht zusammen, wobei sich die Hände überkreuzen, um die obere Brustmuskulatur zu trainieren.
Brust

Kabelziehen über Kreuz für die obere Brust
Cable Upper Chest Crossover

Cable Upper Chest Crossover – Eine Person steht zwischen zwei tief eingestellten Kabelzügen und führt die Griffe schräg nach oben vor dem Gesicht zusammen, wobei sich die Hände überkreuzen, um die obere Brustmuskulatur zu trainieren. (Thumbnail)

Der Cable Upper Chest Crossover (auch bekannt als Low-to-High Crossover) isoliert gezielt die Schlüsselbeinfasern des großen Brustmuskels (Pars clavicularis). Durch die Zugrichtung von unten nach oben schräg vor das Gesicht wird der biomechanische Faserverlauf der oberen Brust perfekt getroffen. Das gezielte Überkreuzen der Hände am obersten Punkt ermöglicht eine maximal mögliche Verkürzung der Zielmuskulatur, was mit freien Gewichten wie Kurzhanteln in dieser Form nicht erreichbar ist.

Positionierung: Hüftbreiter, stabiler Stand oder leichter Ausfallschritt mittig vor den tief eingestellten Kabeltürmen. Der Oberkörper ist leicht aufgerichtet mit fester Rumpfspannung.

Bewegungsablauf: Führe die Arme in einer gleichmäßigen Bogenbewegung diagonal nach oben-innen. Die Hände treffen sich vor dem Gesicht/Kopf und überkreuzen sich leicht am Scheitelpunkt.

Fokus: Bewusstes Hochziehen und Komprimieren der oberen Brustmuskeln unter kontinuierlicher Kabelspannung, gefolgt von einer kontrollierten exzentrischen Phase.

⚠️ Wichtig: Kein Anheben aus den Schultern: Achte darauf, das Gewicht aus der Brust und nicht durch exzessives Hochziehen der vorderen Schultern (M. deltoideus anterior) zu bewegen. Handgelenke abwechseln: Wechsle bei jeder Wiederholung ab, welche Hand am obersten Punkt vorne liegt, um ein gleichmäßiges Muskelwachstum zu fördern. Ellenbogenwinkel halten: Die Ellenbogen bleiben durchgehend leicht gebeugt und stabil – vermeide ein Drücken (Trizepseinsatz) während der Aufwärtsbewegung. Rumpf stabilisieren: Verhindere ein leichtes Hohlkreuz oder Zurücklehnen des Oberkörpers beim Erreichen des höchsten Punktes.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Kettlebell Single Leg Glute Bridge Pullover – Eine Person liegt auf dem Rücken, hebt das Becken einbeinig in die Glute Bridge und führt gleichzeitig eine Kettlebell mit fast gestreckten Armen über den Kopf nach hinten und zurück.
Ganzkörpertraining

Kettlebell Einbeinige Glute Bridge mit Überzug
Kettlebell Single Leg Glute Bridge Pullover

Kettlebell Single Leg Glute Bridge Pullover – Eine Person liegt auf dem Rücken, hebt das Becken einbeinig in die Glute Bridge und führt gleichzeitig eine Kettlebell mit fast gestreckten Armen über den Kopf nach hinten und zurück. (Thumbnail)

Der Kettlebell Single Leg Glute Bridge Pullover ist eine anspruchsvolle, hochfunktionelle Ganzkörperübung, die eine unilaterale Unterkörper-Streckung mit einer koronalen Oberkörper-Zugbewegung kombiniert. Das einbeinige Anheben des Beckens (Single Leg Glute Bridge) isoliert den großen Gesäßmuskel (M. gluteus maximus) und die Oberschenkelrückseite (Mm. ischiocrurales) maximal, während gleichzeitig eine hohe Antirotations-Stabilität im Rumpf gefordert wird. Der simultane Überzug (Pullover) mit der Kettlebell beansprucht den M. latissimus dorsi sowie die gesamte Core-Muskulatur isometrisch, um ein Abknicken der Lendenwirbelsäule zu verhindern.

Positionierung: Rückenlage auf der Fitnessmatte. Das Standbein wird angewinkelt aufgestellt (Ferse unter dem Knie), das Spielbein wird angehoben (auf ca. 45 Grad gestreckt oder im 90-Grad-Winkel gebeugt). Greife die Kettlebell seitlich am Griff (oder an den Hörnern) mit beiden Händen und halte sie direkt über dem Brustkorb. Der untere Rücken ist fest angespannt.

Bewegungsablauf: Drücke die Hüfte über die Ferse des Standbeins dynamisch nach oben, bis Oberschenkel und Oberkörper eine gerade Linie bilden. Synchron dazu führst du die Kettlebell mit leicht entriegelten Ellbogen in einem weiten Bogen hinter den Kopf ab. Am höchsten Punkt der Hüftstreckung befindet sich die Kugel knapp über dem Boden hinter dem Kopf. Ziehe die Kettlebell kontrolliert zurück über die Brust, während du die Hüfte exzentrisch wieder absenkst, ohne das Gesäß ganz auf der Matte abzulegen.

Fokus: Maximaler Gesäßeinsatz ohne Abkippen der Hüfte zur Seite, stabile Rumpfspannung beim Überzug und synchrone Bewegungsausführung.

⚠️ Wichtig: Kein Überstrecken des unteren Rückens: Drücke die Hüfte nur so weit nach oben, wie die Kraft aus dem Gesäß kommt. Falle am obersten Punkt nicht ins Hohlkreuz. Hüfte waagerecht halten: Achte darauf, dass die Beckenseite des freien Beins nicht nach unten abkippt. Die Hüftknochen bleiben während der gesamten Bewegung auf gleicher Höhe. Ellenbogen leicht gebogen lassen: Strecke die Arme beim Überzug nicht gewaltsam durch, um die Ellbogengelenke und die Schultersehnen zu schonen. Gewicht angemessen wählen: Wähle die Kettlebell nicht zu schwer, um die Kontrolle über die Schulterachsen und die Rumpf-Symmetrie zu gewährleisten.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Kettlebell Upright Row – Eine Person steht im hüftbreiten Stand und zieht eine Kettlebell beidhändig am Griff eng am Körper nach oben bis auf Brusthöhe, während die Ellbogen nach oben-außen führen.
Schultern

Kettlebell-Aufrechtes Rudern
Kettlebell Upright Row

Kettlebell Upright Row – Eine Person steht im hüftbreiten Stand und zieht eine Kettlebell beidhändig am Griff eng am Körper nach oben bis auf Brusthöhe, während die Ellbogen nach oben-außen führen. (Thumbnail)

Das aufrechte Rudern mit der Kettlebell (Kettlebell Upright Row) ist eine hochwirksame Isolations- und Verbundübung für den Oberkörper, die gezielt den seitlichen Deltamuskel (M. deltoideus, Pars acromialis) sowie den oberen Kapuzenmuskel (M. trapezius) anspricht. Im Vergleich zur Langhantel erlaubt der eng zusammenliegende Griff an den Hörnern oder am Kugelgriff der Kettlebell eine natürlichere Handgelenkstellung, was die Handgelenke schont. Die Bewegung verlangt zudem eine solide Rumpfspannung, um ein Mitschwingen des Rumpfes zu verhindern.

Positionierung: Hüftbreiter, stabiler Stand. Die Knie sind leicht entriegelt, der Bauch ist fest angespannt und der Brustkorb stolz aufgerichtet. Greife die Kettlebell beidhändig im Obergriff am Griff oder seitlich an den Hörnern. Das Gewicht hängt mit gestreckten Armen vor dem Becken.

Bewegungsablauf: Ziehe die Kettlebell in einer vertikalen Linie nah am Rumpf entlang nach oben. Leite die Bewegung über die Ellbogen ein, die stets höher als die Hände und die Kettlebell geführt werden. Stoppe die Zugbewegung auf Höhe der Brust/Schlüsselbeine. Halte die Spitzenkontraktion für 1–2 Sekunden und senke das Gewicht anschließend exzentrisch und bremsend wieder in die Ausgangsposition ab.

Fokus: Ellbogenführung stets weit oben-außen halten, aufrechter Rumpf ohne Schwung holen.

⚠️ Wichtig: Ellenbogen höher als die Handgelenke: Ziehe die Hände nicht über die Ellbogen hinaus nach oben, um ein Impingement (Engpass-Syndrom) im Schulterdach zu vermeiden. Kein Abknicken der Handgelenke: Halte die Handgelenke stabil und neutral; sie knicken am obersten Punkt nicht schmerzhaft nach unten ab. Kein Oberkörperschwingen: Nutze keinen Schwung aus Hüfte oder Beinen, um das Gewicht hochzureißen. Kontrollierte Bewegungstiefe: Gehe nur so hoch, wie es sich im Schultergelenk schmerzfrei und anatomisch sauber anfühlt (maximal bis Schlüsselbeinhöhe).

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Kettlebell Wrist Curl – Eine Person kniet an einer Flachbank, der Unterarm liegt stabil auf dem Polster auf und die Hand beugt eine Kettlebell im Untergriff rein aus der Kraft des Handgelenks nach oben.
Unterarm

Kettlebell-Handgelenkbeugen
Kettlebell Wrist Curl

Kettlebell Wrist Curl – Eine Person kniet an einer Flachbank, der Unterarm liegt stabil auf dem Polster auf und die Hand beugt eine Kettlebell im Untergriff rein aus der Kraft des Handgelenks nach oben. (Thumbnail)

Das Kettlebell-Handgelenkbeugen (Kettlebell Wrist Curl) ist eine gezielte Isolationsübung zur Entwicklung der Handgelenkbeuger (Flexoren) auf der Unterseite des Unterarms. Durch den Untergriff (Supination) wird die primäre Beugemuskulatur angesteuert, die maßgeblich für die allgemeine Griffkraft beim Heben, Tragen und Halten schwerer Lasten verantwortlich ist. Die versetzte Schwerpunktmasse der Kettlebell erzeugt im Vergleich zu Hanteln eine kontinuierliche Zugspannung über den gesamten Bewegungswinkel, was den Reiz auf Muskeln und Sehnenansätze (Prävention des sog. "Golfarms") maximiert.

Positionierung: Knie dich vor oder seitlich neben eine Flachbank. Lege deinen Unterarm flach und stabil auf das Polster (oder deinen Oberschenkel), sodass die Handfläche nach oben zeigt (Supination). Das Handgelenk ragt knapp über die Kante hinaus. Umfasse den Griff der Kettlebell sicher im Untergriff.

Bewegungsablauf: Senke die Kettlebell langsam ab, bis das Handgelenk überstreckt ist und der Griff leicht bis in die Fingerglieder rollt (exzentrische Phase). Scrolle die Finger wieder ein und beuge das Handgelenk kraftvoll nach oben-innen in Richtung des Unterarmmuskels. Spanne die Beugemuskulatur am obersten Punkt für 1–2 Sekunden fest an. Senke die Kugel langsam und kontrolliert zurück in die Ausgangsposition.

Fokus: Der Unterarm bleibt durchgehend fest auf der Bank verankert; die Beugebewegung erfolgt ausschließlich im Handgelenk und den Fingern.

⚠️ Wichtig: Unterarm fixiert lassen: Vermeide es, den Ellenbogen oder Unterarm vom Polster abzuheben, um Schwung zu holen. Kontrollierter Bewegungsumfang: Senke die Kettlebell nur so weit in die Finger ab, wie du die Kugel jederzeit sicher kontrollieren kannst. Kein ruckartiges Beugen: Führe die Bewegung gleichmäßig aus, um die Sehnenansätze am inneren Ellenbogen nicht zu überlasten. Kugelgewicht bewusst wählen: Die Handgelenkbeuger sind zwar stärker als die Strecker, erfordern aber dennoch eine saubere Technik vor hoher Belastung.

Gewichtsempfehlung

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Kettlebell Wrist Extension – Eine Person kniet an einer Flachbank, der Unterarm liegt stabil auf dem Polster auf und die Hand hebt eine Kettlebell im Obergriff rein aus der Kraft des Handgelenks nach oben.
Unterarm

Kettlebell-Handgelenkstrecken
Kettlebell Wrist Extension

Kettlebell Wrist Extension – Eine Person kniet an einer Flachbank, der Unterarm liegt stabil auf dem Polster auf und die Hand hebt eine Kettlebell im Obergriff rein aus der Kraft des Handgelenks nach oben. (Thumbnail)

Das Kettlebell-Handgelenkstrecken (Kettlebell Wrist Extension) ist eine hochspezifische Isolationsübung zur gezielten Kräftigung der Handgelenkstrecker (Extensoren) auf der Oberseite des Unterarms. Im Vergleich zu einer klassischen Kurzhantel sorgt die verlagerte Masse der Kettlebell für ein kontinuierliches Drehmoment und eine intensivere Hebelwirkung über den gesamten Bewegungsablauf. Dies schult nicht nur die Unterarmmuskulatur und den Griff, sondern stärkt auch die Sehnenstrukturen im Handgelenk und im Ellbogenbereich (Prävention des sog. "Tennisarms").

Positionierung: Knie dich vor oder seitlich neben eine Flachbank. Lege deinen Unterarm flach und stabil auf das Polster (oder auf deinen Oberschenkel), die Handfläche zeigt nach unten (Pronation). Das Handgelenk ragt knapp über die Kante hinaus, damit eine volle Bewegungsausführung möglich ist. Umfasse den Griff der Kettlebell im festen Obergriff.

Bewegungsablauf: Senke die Kettlebell langsam und kontrolliert ab, bis das Handgelenk maximal gebeugt ist (exzentrische Phase). Leite die Streckung ein, indem du den Handrücken rein aus dem Handgelenk nach oben in Richtung Unterarm ziehst. Spanne die Unterarmextensoren am obersten Punkt für 1–2 Sekunden maximal an. Senke das Gewicht langsam und geführt in die Ausgangsposition zurück.

Fokus: Der Unterarm bleibt während der gesamten Übung unverrückt flach auf der Unterlage fixiert; die Bewegung erfolgt ausschließlich im Handgelenk.

⚠️ Wichtig: Unterarm fixieren: Vermeide es, den Unterarm vom Polster abzuheben, um Schwung zu holen. Sehr leichtes Gewicht wählen: Die Handgelenkstrecker sind vergleichsweise kleine Muskeln. Beginne mit einer sehr leichten Kettlebell, um Bandapparat und Sehnen nicht zu überlasten. Kein ruckartiges Reißen: Führe die Bewegung extrem kontrolliert aus, um Reizungen der Sehnenansätze am äußeren Ellbogen zu vermeiden. Neutrales Handgelenk halten: Vermeide ein seitliches Abknicken der Hand nach innen oder außen während des Anhebens.

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Kettlebell Snatch – Eine Person reißt eine Kettlebell mit einer Hand in einer durchgehenden, explosiven Bewegung von zwischen den Beinen direkt senkrecht über den Kopf.
Ganzkörpertraining

Kettlebell-Reißen
Kettlebell Snatch

Kettlebell Snatch – Eine Person reißt eine Kettlebell mit einer Hand in einer durchgehenden, explosiven Bewegung von zwischen den Beinen direkt senkrecht über den Kopf. (Thumbnail)

Der Kettlebell Snatch (Kettlebell-Reißen) gilt als die Königsklasse des Kettlebell-Trainings. Es handelt sich um eine dynamische Ganzkörperübung, bei der die Kugel in einer einzigen, ununterbrochenen Bewegung von unterhalb der Hüfte bis über den Kopf befördert wird. Die Hauptkraft geht dabei aus dem explosiven Hüftstrecken der hinteren Kette (Gesäß und Oberschenkelrückseite) hervor, während der Oberkörper die Kugel nah am Schwerpunkt führt und über Kopf stabilisiert. Neben der Entwicklung von maximaler Explosivkraft und Schulterstabilität stellt der Snatch extreme Anforderungen an das Herz-Kreislauf-System und die Griffkraft.

Positionierung: Hüftbreiter bis Schulterbreiter Stand hinter der Kettlebell. Das Becken wird nach hinten geschoben, der Rücken bleibt in seiner natürlichen S-Form und der Blick ist leicht nach vorne gerichtet. Greife die Kettlebell im Obergriff mit einer Hand.

Bewegungsablauf:

Backswing & Explosive Extension: Schwinge die Kettlebell zwischen den Beinen nach hinten durch. Richte den Körper durch ein explosives Strecken von Hüfte und Knien auf ("Hüftpeitsche").

Pull & Turn: Ziehe die Kugel nah am Körper nach oben. Auf Brusthöhe ziehst du den Ellbogen leicht nach hinten und führst die Hand geschmeidig um die Kugel herum ("Punch Through").

Fixierung & Drop: Mündung in eine sanfte, gestreckte Überkopfposition. Führe die Kugel anschließend nah am Körper wieder nach unten ab und fange den Schwung zwischen den Beinen für die nächste Wiederholung ab.

Fokus: Explosive Kraftentfaltung aus der Hüfte (kein reines Frontheben aus dem Arm), körpernahe Flugbahn und weicher Übergang am obersten Punkt.

⚠️ Wichtig: Kein Verreißen der Schulter: Führe die Bewegung stets aus dem Hüftantrieb aus; ziehe die Last nicht isoliert mit der Schulter nach oben. Knallen auf das Handgelenk vermeiden: Führe die Hand am obersten Punkt aktiv unter die Kugel ("Punch Through"), damit sie nicht hart auf den Unterarm schlägt. Rücken stabil halten: Der untere Rücken darf beim Schwung nach hinten nicht einrunden. Spanne Bauch und Gesäß durchgehend fest an. Fester Stand: Die Fersen bleiben beim explosiven Strecken fest auf dem Boden verankert.

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Kettlebell Strict Press – Eine Person steht im hüftbreiten Stand und drückt eine Kettlebell aus der Rack-Position auf Schulterhöhe strikt und ohne Schwung senkrecht über den Kopf.
Schultern

Kettlebell-Schulterdrücken
Kettlebell Strict Press

Kettlebell Strict Press – Eine Person steht im hüftbreiten Stand und drückt eine Kettlebell aus der Rack-Position auf Schulterhöhe strikt und ohne Schwung senkrecht über den Kopf. (Thumbnail)

Das strikte Kettlebell-Schulterdrücken (Kettlebell Strict Press) ist eine fundamentale Oberkörper-Druckübung zur Entwicklung von roher Schulterkraft, Trizepsstärke und einer eiserne Rumpfstabilität. Im Gegensatz zum Push Press wird jegliche Impulsgebung aus den Beinen strikt unterbunden ("Strict"), sodass die Last isoliert aus dem Oberkörper bewegt werden muss. Die verlagerte Schwerpunktmasse der Kettlebell fordert zusätzlich die stabilisierenden Muskeln der Rotatorenmanschette und verlangt eine saubere vertikale Zug-Druck-Mechanik.

Positionierung: Hüftbreiter Stand. Die Kettlebell befindet sich in der Rack-Position: Der Griff ruht in der Handfläche (Handgelenk gerade), die Kugel liegt außen auf dem Unterarm auf und der Ellbogen ist nah am Brustkorb fixiert. Die Beine sind durchgestreckt, Gesäß und Core sind maximal angespannt.

Bewegungsablauf: Drücke die Kettlebell in einer leichten Bogenbahn nach oben-hinten, bis sich das Gewicht am obersten Punkt direkt über dem Schultergelenk befindet ("Lockout"). Der Arm ist vollständig gestreckt, der Kopf wandert am obersten Punkt minimal nach vorne ("Durch das Fenster schauen"). Senke die Kettlebell exzentrisch und unter voller Muskelspannung wieder zurück in die Rack-Position ab.

Fokus: Kein In-die-Knie-Gehen (striktes Stehen), fester Core gegen Überstreckung und sauberes Handgelenk.

⚠️ Wichtig: Kein Schwung aus den Beinen: Die Beine bleiben während des gesamten Satzes komplett gestreckt und steif. Kein Abknicken ins Hohlkreuz: Spanne das Gesäß und die Bauchmuskeln fest an, um die Lendenwirbelsäule beim Drücken über Kopf zu schützen. Handgelenk gerade halten: Das Handgelenk darf unter dem Gewicht der Kugel nicht nach hinten abknicken. Unilaterale Ballance: Bei einarmiger Ausführung nicht stark zur unbelasteten Seite abneigen; die Schulterachse bleibt möglichst waagerecht.

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Kettlebell Swing – Eine Person schwingt eine Kettlebell zweihändig aus einem dynamischen Hüftimpuls heraus bis auf Brusthöhe nach oben.
Ganzkörpertraining

Kettlebell-Schwung
Kettlebell Swing

Kettlebell Swing – Eine Person schwingt eine Kettlebell zweihändig aus einem dynamischen Hüftimpuls heraus bis auf Brusthöhe nach oben. (Thumbnail)

Der Kettlebell Swing (Kettlebell-Schwung) ist die fundamentale Herzstück-Übung des gesamten Kettlebell-Trainings. Es handelt sich um eine hochdynamische Ballistik-Übung, die primär die hintere Muskelkette (Posterior Chain) – bestehend aus Gesäß, Oberschenkelrückseite und Rückenstrecker – trainiert. Der Swing basiert auf dem Prinzip des Hüftdominanten Beugens und Streckens ("Hinge"-Bewegung). Die Arme dienen dabei lediglich als Seile, während die gesamte Bewegungsenergie aus dem explosiven Anspannen der Gesäßmuskulatur generiert wird. Neben der Entwicklung von maximaler Hüft-Explosivkraft verbessert der Swing die Rumpfstabilität und das Herz-Kreislauf-System in hohem Maße.

Positionierung: Hüftbreiter bis Schulterbreiter Stand hinter der Kettlebell. Schiebe das Becken weit nach hinten (Hüftbeuge), während der Oberkörper leicht nach vorne geneigt wird und der Rücken gerade bleibt. Greife die Kettlebell fest mit beiden Händen im Obergriff und spritze die Schulterblätter nach hinten-unten.

Bewegungsablauf:

Hike: Kipper die Kugel leicht zu dir und ziehe sie dynamisch wie einen American-Football-Snap nach hinten durch die Beine.

Explosive Extension: Strecke Hüfte und Beine ruckartig und spritzig durch. Spanne Gesäß und Bauch am obersten Punkt maximal an.

Float & Drop: Die Kugel "schwebt" kurz auf Brust- bis Schulterhöhe schwerelos in der Luft. Lass sie durch die Schwerkraft zurück nach unten fallen und beuge die Hüfte erst im letzten Moment wieder nach hinten, um die Energie sanft abzufangen.

Fokus: Reine Hüftbewegung (keine Kniebeuge!), Arme bleiben entspannt und gestreckt, fester "Plank"-Zustand am obersten Punkt.

⚠️ Wichtig: Kein Frontheben mit den Armen: Ziehe die Kettlebell auf keinen Fall mit der Schulter- oder Armmuskulatur nach oben. Die Arme führen die Kugel nur. Keine Kniebeuge (Squat): Gehe mit dem Gesäß nicht tief nach unten, sondern schiebe die Hüfte nach hinten. Die Schienbeine bleiben nahezu senkrecht. Kein Überstrecken des Rückenstreckers: Vermeide es, dich am höchsten Punkt nach hinten zu lehnen (Hohlkreuz). Halte den Bauch fest angespannt und stoppe in einer aufrechten Position. Kopf nicht überstrecken: Der Blick folgt der Bewegung der Wirbelsäule und bleibt in der tiefen Position schräg nach unten gerichtet.

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Kettlebell Sumo Deadlift with High Pull – Eine Person steht im breiten Sumo-Stand über einer Kettlebell, richtet den Körper aus der Hocke explosiv auf und zieht die Kugel nah am Körper bis unter das Kinn, wobei die Ellbogen hoch zeigen.
Ganzkörpertraining

Kettlebell-Sumo-Kreuzheben mit Aufwärtsziehen
Kettlebell Sumo Deadlift with High Pull

Kettlebell Sumo Deadlift with High Pull – Eine Person steht im breiten Sumo-Stand über einer Kettlebell, richtet den Körper aus der Hocke explosiv auf und zieht die Kugel nah am Körper bis unter das Kinn, wobei die Ellbogen hoch zeigen. (Thumbnail)

Der Kettlebell Sumo Deadlift with High Pull (Sumo-Kreuzheben mit Aufwärtsziehen) ist eine hochdynamische Ganzkörper-Verbundübung, die die Kraftentwicklung des Unterkörpers nahtlos mit der Zugkraft der Schulter- und Nackenmuskulatur verbindet. Die Bewegung startet wie ein klassisches Sumo-Kreuzheben aus den Beinen und dem Gesäß. Durch die explosive Streckung von Hüfte, Knien und Fußgelenken ("Triple Extension") wird dem Gewicht ein starker vertikaler Impuls mitgegeben. Dieser Schwung wird im Oberkörper genutzt, um die Kettlebell mit hoher Frequenz bis auf Schlüsselbein-/Kinnlandschaft zu ziehen. Die Übung ist ein extrem effektiver Katalysator für Herz-Kreislauf-Konditionierung, Explosivkraft und Koordination.

Positionierung: Breiter Sumo-Stand (deutlich breiter als schulterbreit), die Fußspitzen zeigen etwa im 45-Grad-Winkel nach außen. Die Kettlebell steht mittig zwischen den Füßen. Schiebe die Hüfte nach hinten-unten und beuge die Knie, bis du den Griff der Kugel mit beiden Händen im Obergriff erreichst. Der Rücken bleibt vollkommen gerade und die Brust aufgerichtet.

Bewegungsablauf: Drücke dich aus den Fersen und dem Mittelfuß heraus auf und strecke Knie und Hüfte explosiv durch. Sobald die Hüfte vollständig gestreckt ist, ziehst du die Kettlebell in Verlängerung der Bewegung nah am Rumpf entlang nach oben. Die Ellbogen wandern dabei stets über das Niveau der Hände und zeigen nach außen-oben. Am höchsten Punkt befindet sich der Griff knapp unter dem Kinn. Senke die Kugel exzentrisch und kontrolliert wieder ab und leite fließend die nächste Wiederholung ein.

Fokus: Impuls aus der Hüfte nutzen (kein isoliertes Ziehen nur aus den Armen), hohe Ellbogenposition und strikt gerader Rücken beim Absenken.

⚠️ Wichtig: Erst Hüfte strecken, dann ziehen: Vermeide es, die Arme zu beugen, bevor die Hüfte vollständig gestreckt ist. Das Aufwärtsziehen muss ein Resultat der Explosivität aus dem Unterkörper sein. Kein Runden der Wirbelsäule: Achte besonders am tiefsten Punkt (beim Ergreifen der Kugel) auf einen festen Core und eine neutrale Lendenwirbelsäule. Ellenbogen höher als die Handgelenke: Ziehe die Hände am obersten Punkt nicht über die Ellbogen hinaus, um Impingement-Probleme im Schultergelenk zu vermeiden. Sicherer Abstand zum Kinn: Führe die Kettlebell kontrolliert nach oben, damit der Griff nicht gegen das Kinn prallt.

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Kettlebell Windmill – Eine Person steht mit versetzten Füßen, hält eine Kettlebell mit gestrecktem Arm über dem Kopf und senkt den Oberkörper seitlich ab, während der freie Arm am inneren Bein nach unten gleitet.
Bauchmuskeln

Kettlebell-Windmühle
Kettlebell Windmill

Kettlebell Windmill – Eine Person steht mit versetzten Füßen, hält eine Kettlebell mit gestrecktem Arm über dem Kopf und senkt den Oberkörper seitlich ab, während der freie Arm am inneren Bein nach unten gleitet. (Thumbnail)

Die Kettlebell Windmill (Windmühle) ist eine hochfunktionelle Komplettübung für die schräge Bauchmuskulatur, die Hüftmobilität und die Schulterstabilität. Sie fordert eine extreme isometrische Haltearbeit der Rotatorenmanschette und des oberen Rückenbereichs, um das Gewicht vertikal über dem Schwergewichtszentrum zu fixieren. Gleichzeitig kombiniert sie eine seitliche Rumpfbeugung mit einer präzisen Hüftbeuge ("Hip Hinge"), was die Dehnfähigkeit der Oberschenkelrückseite (Mm. ischiocrurales) und die Kraft des quadratischen Lendenmuskels (M. quadratus lumborum) massiv schult.

Positionierung: Breitbeiniger Stand. Gehaltene Kettlebell im rechten Arm über Kopf (Lockout). Beide Füße werden um 45 Grad nach links gedreht. Das Körpergewicht verlagert sich zu ca. 70 % auf das hintere/rechte Bein. Der Blick bleibt während der gesamten Übung fest auf die Kettlebell gerichtet.

Bewegungsablauf: Schiebe die rechte Hüfte weit nach hinten-rechts heraus. Neige den Rumpf langsam zur linken Seite ab, sodass die linke Handfläche an der Innenseite des linken Oberschenkels/Schienbeins kontrolliert nach unten gleitet. Der rechte Arm bleibt absolut senkrecht und gestreckt über der Schulter ausgerichteten. Gehe nur so tief, wie du die Streckung im Rumpf und Arm halten kannst (idealerweise berührt die linke Hand den Boden). Richte den Oberkörper über die Anspannung der schrägen Bauch- und Gesäßmuskeln wieder auf.

Fokus: Senkrecht stehender Arm über der Schulter, Ausweichen der Hüfte nach hinten-oben und durchgehender Blickkontakt zur Kettlebell.

⚠️ Wichtig: Blick zur Kugel halten: Der Blick wandert nicht nach unten, sondern bleibt dauerhaft an der Kettlebell fixiert, um das Schultergelenk optimal zu stabilisieren. Arm vollständig gestreckt lassen: Beuge den tragenden Arm zu keinem Zeitpunkt; das Gewicht wird über die Knochenstruktur und die Rotatorenmanschette getragen. Kein Einrunden des Rückens: Halte die Wirbelsäule vollkommen gerade; vermeiere ein Verdrehen oder Einrollen der Brustwirbelsäule nach vorne. Leicht anfangen: Nutze zu Beginn kein oder nur ein sehr geringes Gewicht, um die anspruchsvolle Bewegungskoordination und Hüftbeugung zu erlernen.

Gewichtsempfehlung

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Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Resistance Band Bent Leg Kickback kniend – Eine Person befindet sich im Vierfüßlerstand mit einem Widerstandsband um die Oberschenkel und drückt eine Fußsohle mit gebeugtem Knie nach oben zur Decke.
Po

Kickback kniend mit gebogenem Bein
Resistance Band Bent Leg Kickback

Resistance Band Bent Leg Kickback kniend – Eine Person befindet sich im Vierfüßlerstand mit einem Widerstandsband um die Oberschenkel und drückt eine Fußsohle mit gebeugtem Knie nach oben zur Decke. (Thumbnail)

Der kniende Resistance Band Bent Leg Kickback (oft auch als Banded Donkey Kick bezeichnet) ist eine hervorragende Isolationsübung für die Gesäßmuskulatur, insbesondere den Musculus gluteus maximus. Durch das im 90-Grad-Winkel gebeugte Knie wird die Aktivierung der Oberschenkelrückseite (Hamstrings) verringert, wodurch die Last gezielt auf den Hintern verlagert wird. Das Widerstandsband sorgt über den gesamten Bewegungsumfang für eine ansteigende Spannung (progressive Linearantwort), was die Muskelansteuerung verbessert und die Übung ideal für Home-Workouts, Reha-Setting oder Aktivierungs-Zirkel macht.

Positionierung: Vierfüßlerstand auf einer Matte. Die Hände stehen direkt unter den Schultern, die Knie unter der Hüfte. Der Rücken bleibt flach (neutrale Wirbelsäule), der Bauch ist fest angespannt. Das Band befindet sich knapp über den Knien oder um die Fußsohle gespannt.

Bewegungsablauf: Führe die Fußsohle des arbeitenden Beins nach oben in Richtung Decke. Der 90-Grad-Winkel im Kniegelenk bleibt während des gesamten Bewegungsablaufs starr unverändert. Am obersten Punkt, wenn der Oberschenkel eine Linie mit dem Oberkörper bildet, hältst du die Kontraktion für 1–2 Sekunden. Senke das Bein exzentrisch und unter voller Bandspannung wieder ab.

Fokus: Isolierte Hüftstreckung aus dem Gesäß ohne Ausweichbewegungen im unteren Rücken.

⚠️ Wichtig: Kein Durchhängen im unteren Rücken: Vermeide ein Absinken ins Hohlkreuz, wenn das Bein angehoben wird. Der Rumpf bleibt starr wie eine Planke. Kniewinkel fixieren: Öffne das Knie während des Kickbacks nicht nach hinten durch (keine Beinstreckung), da sonst die Hamstrings die Führung übernehmen. Becken waagerecht halten: Kippe die Hüfte der arbeitenden Seite nicht nach oben auf; beide Beckenknochen bleiben durchgehend parallel zum Boden. Kontrollierte Exzentrik: Lasse das Bein vom Widerstandsband nicht schnell nach unten ziehen, sondern bremse die Rückbewegung aktiv ab.
Normal Push-up – Eine Person befindet sich in der Liegestütz-Position auf dem Boden, der Körper bildet eine gerade Linie und die Brust ist knapp über dem Boden abgesenkt.
Brust, Trizeps

Klassischer Liegestütz / Liegestütze
Normal Push-up / Standard Push-up

Normal Push-up – Eine Person befindet sich in der Liegestütz-Position auf dem Boden, der Körper bildet eine gerade Linie und die Brust ist knapp über dem Boden abgesenkt. (Thumbnail)

Der klassische Liegestütz (Normal Push-up) ist eine der fundamentalsten und effektivsten Eigengewichtsübungen für den Oberkörper. Er beansprucht primär die große Brustmuskulatur, die vorderen Schulterköpfe und den Trizeps. Gleichzeitig erfordert der Liegestütz eine hohe isometrische Haltearbeit der gesamten Rumpf-, Gesäß- und Beinmuskulatur, um die Körperachse stabil zu halten. Durch die stufenlose Anpassbarkeit (z. B. durch Erhöhung der Hände oder Füße) eignet sich diese Grundübung für jedes Leistungsniveau und bildet die Basis für zahlreiche fortgeschrittene Oberkörpervariationen.

Positionierung: Stütz auf den Händen und Zehenspitzen. Die Hände stehen knapp außerhalb der Schulterbreite unterhalb der Brustachse. Der Kopf befindet sich in neutraler Verlängerung der Wirbelsäule, der Blick ist leicht vor die Hände gerichtet. Schulterblätter sind nach hinten-unten fixiert.

Bewegungsablauf: Beuge die Ellbogen kontrolliert und senke den gesamten Körper wie ein Brett nach unten ab, bis der Brustkorb knapp über dem Boden schwebt. Halte die Spannung am tiefsten Punkt kurz und drücke dich anschließend exzentrisch-explosiv wieder nach oben. Am obersten Punkt werden die Arme fast vollständig gestreckt, ohne die Schultern nach vorne durchzudrücken.

Fokus: Durchgehende Rumpfspannung, kontrollierte Bewegungsausführung und die richtige Ellbogenstellung (kein Ausbrechen nach außen auf 90 Grad).

⚠️ Wichtig: Kein Durchhängen im unteren Rücken: Spanne Gesäß und Bauch fest an, um ein Durchhängen der Hüfte (Hohlkreuz) zu verhindern. Ellenbogenwinkel beachten: Führe die Ellbogen nicht im 90-Grad-Winkel zur Seite aus ("T-Form"), da dies die Schultergelenke stark belastet. Halte einen Winkel von ca. 45 Grad zum Oberkörper ("Pfeil-Form"). Kein Halbes Wiederholen: Senke den Körper vollständig ab und drücke dich ganz nach oben, um den vollen Bewegungsumfang (Range of Motion) auszunutzen. Kopf nicht nach unten hängen lassen: Halte die Halswirbelsäule neutral und führe die Bewegung nicht mit dem Kinn an.
Klimmzug – Eine Person hängt an einer Klimmzugstange im weiten Obergriff und zieht ihren Körper kontrolliert nach oben, bis sich das Kinn über der Stange befindet.
Rücken, Kapuzenmuskel

Klimmzug

Klimmzug – Eine Person hängt an einer Klimmzugstange im weiten Obergriff und zieht ihren Körper kontrolliert nach oben, bis sich das Kinn über der Stange befindet. (Thumbnail)

Der Klimmzug (Pull-up im Obergriff) ist die Königsklasse der Eigengewichtsübungen für den Oberkörper. Er beansprucht die gesamte Rückenmuskulatur, insbesondere den breiten Rückenmuskel (M. latissimus dorsi), die Rautenmuskeln sowie den Kapuzenmuskel. Neben der Zugkraft in den Arm- und Rückenmuskeln fordert der Klimmzug eine enorme Rumpfstabilität und Griffkraft. Als funktionelle Mehrgelenksübung schult er das Zusammenspiel der gesamten Oberkörpermuskulatur und bildet das Fundament im Calisthenics- und Kraftsport.

Positionierung: Freier Hang an einer stabilen Klimmzugstange. Die Hände greifen etwas weiter als schulterbreit im Obergriff (Pronation). Die Beine sind entweder leicht gekreuzt oder lang nach unten/vorne gestreckt (Hollow-Body-Position). Der Core ist fest angespannt, um Schaukeln zu verhindern.

Bewegungsablauf: Leite die Bewegung ein, indem du die Schulterblätter aktiv nach hinten-unten ziehst ("Scapular Pull"). Ziehe die Brust in Richtung der Stange und führe die Ellbogen kraftvoll nach unten. Führe die Bewegung fort, bis das Kinn klar die Stange überquer hat. Halte die Kontraktion am obersten Punkt kurz. Senke den Körper exzentrisch und kontrolliert ab, bis die Arme fast wieder vollständig gestreckt sind.

Fokus: Aktive Schulterblattführung, volle Bewegungsreichweite (Range of Motion) und ein stabiler Rumpf ohne Schwungeinsatz.

⚠️ Wichtig: Kein Kipping / Schwungholen: Vermeide es, mit den Beinen oder der Hüfte Schwung zu holen (Kipping), um die Bewegung zu erleichtern, wenn das Ziel Reingewinn an Muskelmasse und Kraft ist. Volle Streckung (Dead Hang): Vermeide halbe Wiederholungen. Senke dich fast ganz ab, behalte jedoch die Grundspannung in den Schulterblättern bei, um die Gelenkkapsel zu schützen. Kinn über die Stange: Führe den Klimmzug vollständig aus. Das Recken des Kinns nach oben zählt nicht als voller Bewegungsumfang; die Brust muss nach oben gezogen werden. Schultern unten fixieren: Ziehe die Schultern am tiefsten Punkt vor der nächsten Wiederholung bewusst wieder aus den Ohren heraus, um das Impingement-Syndrom zu vermeiden.
Dehnung des Gluteus Maximus – Eine Person liegt auf dem Rücken und zieht ein angewinkeltes Knie mit beiden Händen zur Brust, um das Gesäß zu dehnen.
Dehnen

Knie heranziehen im Stehen
Standing Knee to Chest Stretch

Dehnung des Gluteus Maximus – Eine Person liegt auf dem Rücken und zieht ein angewinkeltes Knie mit beiden Händen zur Brust, um das Gesäß zu dehnen. (Thumbnail)

Das stehende Knie-Anziehen ist eine hervorragende funktionelle Dehnübung, die häufig im dynamischen Warm-up verwendet wird. Sie kombiniert die Dehnung der hinteren Kette mit der Aktivierung der stabilisierenden Muskulatur des Standbeins.

Ausgangsposition: Stelle dich hüftbreit und aufrecht auf eine ebene Fläche. Fixiere mit den Augen einen Punkt in der Ferne, um dein Gleichgewicht besser halten zu können.

Ablauf: Hebe ein Bein kontrolliert an, beuge das Knie und greife mit beiden Händen knapp unterhalb der Kniescheibe an dein Schienbein. Ziehe das Knie aktiv hoch in Richtung deines Brustkorbs. Versuche dabei, so aufrecht wie möglich zu bleiben und dich nicht nach vorne zu beugen.

Stabilisation: Spanne das Gesäß deines Standbeins fest an und drücke den Fuß aktiv in den Boden. Dein Standbein sollte fast vollständig gestreckt sein.

Fokus: Du solltest eine deutliche Dehnung in der Gesäßhälfte des angehobenen Beins und eine leichte Entlastung im unteren Rücken spüren.

⚠️ Wichtig: Haltung: Achte darauf, dass du nicht im Oberkörper "zusammensackst". Die Wirbelsäule bleibt lang, die Schultern ziehen nach hinten unten. Sicherheit: Falls du Gleichgewichtsprobleme hast, kannst du dich mit einer Hand an einer Wand oder einem Power-Rack abstützen und das Knie nur mit einer Hand hochziehen. Dynamik: Im Aufwärmtraining wird diese Übung oft im Gehen ausgeführt (Walking Knee Hugs), wobei bei jedem Schritt ein Knie kurz und kräftig zur Brust gezogen wird.
Luftkniebeugen – Eine Person steht im hüftbreiten Stand und beugt die Knie kontrolliert nach unten, während die Arme zur Balance nach vorne gestreckt werden.
Beine

Kniebeuge
Bodyweight Squat

Luftkniebeugen – Eine Person steht im hüftbreiten Stand und beugt die Knie kontrolliert nach unten, während die Arme zur Balance nach vorne gestreckt werden. (Thumbnail)

Die Luftkniebeuge (Air Squat / Bodyweight Squat) ist die fundamentale Grundübung für das Unterkörpertraining und bildet die Basis für alle komplexen Kniebeuge-Varianten. Sie kräftigt effektiv den Vierköpfigen Oberschenkelmuskel (M. quadriceps femoris) sowie den großen Gesäßmuskel (M. gluteus maximus). Durch die Ausführung mit dem eigenen Körpergewicht eignet sie sich perfekt für Anfänger, zum Aufwärmen sowie für hochintensive Ausdauer- und Zirkelworkouts. Neben dem Kraftaufbau schult sie die Beweglichkeit in Sprung-, Knie- und Hüftgelenken sowie die allgemeine Körperbeherrschung.

Positionierung: Schulterbreiter Stand. Die Fußspitzen sind leicht nach außen gedreht (ca. 15–30 Grad). Der Rumpf ist aufgerichtet, die Brust stolz herausgewölbt und der Core fest angespannt. Die Arme können vor dem Körper verschränkt oder zur Balance nach vorne gestreckt werden.

Bewegungsablauf: Leite die Bewegung ein, indem du die Hüfte nach hinten schiebst und gleichzeitig die Knie beugst. Senke das Gesäß tief ab, bis die Hüftfalte unterhalb der Kniescheibe liegt (Full Depth) oder die Oberschenkel mindestens parallel zum Boden sind. Die Knie bewegen sich stets stabil in Richtung der Fußspitzen. Drücke dich aus den Fersen und der Fußmitte dynamisch und kontrolliert wieder nach oben, bis Hüfte und Beine vollständig gestreckt sind.

Fokus: Stabile Achsenführung der Knie, aufrechter Oberkörper und das Halten des Lendenwirbelsäulenbogens am tiefsten Punkt.

⚠️ Wichtig: Kein Einfallen der Knie (X-Beine): Achte strikt darauf, dass die Knie während der gesamten Bewegung stabil nach außen gedrückt werden und nicht nach innen kollabieren. Fersen bleiben am Boden: Das Körpergewicht ruht auf dem Mittelfuß und den Fersen. Hebe die Fersen nicht an, um die Kniescheibe nicht übermäßig zu belasten. Kein "Butt Wink" (Einrunden des unteren Rückens): Gehe nur so tief, wie du die natürliche S-Form der Wirbelsäule ohne Abkippen des Beckens aufrechterhalten kannst. Kopf neutral halten: Der Blick bleibt schräg nach vorne-unten gerichtet, um eine Überstreckung des Nackens zu vermeiden.
Kniender Handgelenksbeuger-Stretch – Eine Person im Vierfüßlerstand mit zum Körper gedrehten Händen dehnt die Innenseiten der Unterarme auf einer Fitnessmatte.
Dehnen

Kniender Handgelenksbeuger-Stretch
Kneeling Wrist Flexor Stretch

Kniender Handgelenksbeuger-Stretch – Eine Person im Vierfüßlerstand mit zum Körper gedrehten Händen dehnt die Innenseiten der Unterarme auf einer Fitnessmatte. (Thumbnail)

Diese Übung ist essenziell für alle, die viel mit schweren Gewichten trainieren (Griffkraft) oder im Alltag viel tippen. Sie dehnt die oft verkürzte Muskulatur der Unterarm-Innenseite und mobilisiert gleichzeitig die Handwurzelknochen. Im Gegensatz zum Dehnen im Stehen erlaubt die kniende Position eine sehr präzise Dosierung des Drucks durch die Verlagerung des Körpergewichts.

Positionierung: Knie hüftbreit, Hände schulterbreit. Die Ellenbogen sollten vollständig gestreckt sein, um die zweigelenkigen Muskeln des Unterarms über ihre gesamte Länge zu dehnen.

Bewegungsablauf: Die Handwurzeln sollten so lange wie möglich Kontakt zum Boden halten. Je weiter du dein Gesäß nach hinten schiebst, desto intensiver wird der Zug.

Fokus: Konzentriere dich darauf, die Handflächen flach in den Boden zu pressen, während du den Oberkörper zurücknimmst.

⚠️ Wichtig: Handgelenks-Check: Wenn du einen stechenden Schmerz im Gelenk selbst spürst, verringere den Winkel oder drehe die Hände leicht nach außen. Die Dehnung sollte im Muskelgewebe des Unterarms spürbar sein, nicht als Blockade im Gelenk. Langsame Steigerung: Die Sehnen im Handgelenk reagieren empfindlich. Vermeide ruckartige Bewegungen. Ellenbogenbeuge: Achte darauf, dass die Ellenbogeninnenseiten nach vorne zeigen, um die Dehnung zu maximieren. Atmung: Atme tief ein und versuche bei der Ausatmung, das Gesäß noch einen Millimeter weiter Richtung Fersen zu schieben.
Dumbbell Squats – Eine Person hält zwei Kurzhanteln seitlich am Körper im neutralen Griff und beugt die Knie kontrolliert in eine tiefe Kniebeuge.
Beine

Kurzhantel-Kniebeugen
Dumbbell Goblet Squat

Dumbbell Squats – Eine Person hält zwei Kurzhanteln seitlich am Körper im neutralen Griff und beugt die Knie kontrolliert in eine tiefe Kniebeuge. (Thumbnail)

Kurzhantel-Kniebeugen (Dumbbell Squats) sind eine hervorragende Alternative oder Ergänzung zur klassischen Langhantel-Kniebeuge. Sie beanspruchen primär den vierköpfigen Oberschenkelmuskel (M. quadriceps femoris) sowie den großen Gesäßmuskel (M. gluteus maximus). Durch das Halten der Kurzhanteln seitlich am Körper (Suitcase-Variante) oder vor der Brust (Goblet-Variante) liegt der Schwerpunkt sehr nah am Körperschwerpunkt, was die Belastung auf die Lendenwirbelsäule reduziert und eine extrem aufrechte Oberkörperhaltung begünstigt. Zusaetzlich fordert die Haltung der Gewichte die Rumpf- und Griffkraft.

Positionierung: Etwa schulterbreiter Stand, die Fußspitzen sind leicht nach außen gedreht (ca. 15–30 Grad). Die Kurzhanteln werden seitlich mit gestreckten Armen im Neutralgriff gehalten (oder als Goblet Squat vertikal vor dem Brustbein). Der Brustkorb ist stolz aufgerichtet, die Schultern nach hinten-unten gezogen und der Rumpf maximal angespannt.

Bewegungsablauf: Leite die Abwärtsbewegung gleichzeitig über ein leichtes Zurückschieben der Hüfte und das Beugen der Knie ein. Senke das Gesäß kontrolliert ab, bis die Oberschenkel mindestens parallel zum Boden verlaufen. Die Knie bewegen sich stabil in Richtung der Fußspitzen. Halte die Spitzenkontraktion am tiefsten Punkt kurz und drücke dich anschließend über die gesamte Fußfläche (Schwerpunkt auf den Fersen) kraftvoll zurück nach oben.

Fokus: Vertikaler, stabiler Oberkörper, Knieverlauf in Zehenrichtung und kontinuierliche Spannung im Core.

⚠️ Wichtig: Kein Kollabieren der Knie: Achte strikt darauf, dass die Knie beim Tiefgehen und Hochdrücken nicht nach innen wandern. Rücken neutral halten: Das Becken darf am tiefsten Punkt nicht nach hinten abkippen (kein "Butt Wink"). Halte den unteren Rücken stets in seiner natürlichen S-Form. Fersen fest auf dem Boden: Hebe die Fersen nicht an; bleibt der Fußkontakt unvollständig, verringere die Tiefe oder arbeite an der Mobilität der Sprunggelenke. Nicht aus den Armen heben: Die Arme dienen lediglich als Haltevorrichtung; die Arbeit wird exklusiv aus den Beinen und dem Gesäß verrichtet.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Kurzhantel Schulterdrücken stehend – Eine Person steht aufrecht mit festem Rumpf und drückt zwei Kurzhanteln von Schulterhöhe senkrecht über den Kopf nach oben.
Schultern

Kurzhantel-Schulterdrücken im Stehen
Standing Dumbbell Shoulder Press

Kurzhantel Schulterdrücken stehend – Eine Person steht aufrecht mit festem Rumpf und drückt zwei Kurzhanteln von Schulterhöhe senkrecht über den Kopf nach oben. (Thumbnail)

Das stehende Kurzhantel-Schulterdrücken (Standing Overhead Press mit Kurzhanteln) ist eine hervorragende funktionelle Grundübung zur Entwicklung einer kräftigen und breiten Schulterpartie. Durch die stehende Ausführung unterscheidet sie sich maßgeblich vom Sitzen: Die gesamte Rumpfmuskulatur (Abs, Lendenwirbelsäule) sowie die Gesäßmuskeln müssen intensiv isometrisch arbeiten, um den Körper gegen die Überkopflast zu stabilisieren und ein Abknicken in der Lendenwirbelsäule zu verhindern. Da die Kurzhanteln unabhängig voneinander geführt werden, fordert und schult die Übung zudem die muskuläre Balance sowie die koordinative Feinsteuerung der Rotatorenmanschette.

Positionierung: Hüftbreiter, fester Stand auf dem Boden. Die Knie sind leicht entriegelt, das Becken ist neutral aufgerichtet und der Core maximal angespannt. Hebe die Kurzhanteln auf Schulterhöhe an. Die Unterarme stehen senkrecht zum Boden, die Schulterblätter sind nach hinten-unten fixiert.

Bewegungsablauf: Drücke die Kurzhanteln in einer leichten Bogenbahn vertikal nach oben. Führe die Hanteln über dem Kopf kontrolliert zusammen, ohne dass sie aneinanderstoßen. Am obersten Punkt sind die Arme fast vollständig gestreckt und die Hanteln befinden sich direkt über den Schultergelenken. Senke die Gewichte exzentrisch und bremsend wieder ab, bis die Hantelstangen etwa auf Höhe der Ohrläppchen bzw. des Kinns stehen.

Fokus: Maximale Rumpf- und Beckenstabilität, senkrechte Unterarmstellung und kontrolierte Ausführung ohne Schwung aus den Beinen.

⚠️ Wichtig: Kein Schwung aus den Beinen (Kein Push Press): Die Kraft kommt rein aus den Schultern und Armen. Beuge die Knie vor dem Drücken nicht an, um Schwung zu holen. Kein Ausweichen ins Hohlkreuz: Spanne Bauch und Gesäß durchgehend fest an, um zu verhindern, dass sich der Oberkörper nach hinten lehnt und die Übung zu einem Schrägbankdrücken verkommt. Ellenbogen nicht ganz durchdrücken: Lass die Ellbogengelenke am höchsten Punkt minimal entriegelt, um die Muskelspannung aufrechtzuerhalten und die Gelenke zu schonen. Unterarme senkrecht halten: Achte darauf, dass die Unterarme zu jedem Zeitpunkt der Bewegung senkrecht unter dem Gewicht stehen, um Scherkräfte in den Schulter- und Ellbogengelenken zu vermeiden.

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Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Dumbbell Around Pullover – Eine Person liegt auf einer Flachbank und führt eine Kurzhantel mit beiden Händen in einer Bogenbewegung hinter und um den Kopf herum, um die Brust- und Rückenmuskulatur zu trainieren.
Brust

Kurzhantel-Überzüge im Halbkreis
Dumbbell Around Pullover

Dumbbell Around Pullover – Eine Person liegt auf einer Flachbank und führt eine Kurzhantel mit beiden Händen in einer Bogenbewegung hinter und um den Kopf herum, um die Brust- und Rückenmuskulatur zu trainieren. (Thumbnail)

Der Dumbbell Around Pullover ist eine anspruchsvolle Variation des klassischen Überzugs, die den Dehnungsreiz auf den großen Brustmuskel (M. pectoralis major) sowie den breiten Rückenmuskel (M. latissimus dorsi) durch eine kreisförmige Bewegungsführung verstärkt. Durch das Ausführen eines leichten Halbkreises hinter dem Kopf werden die Muskelfasern aus unterschiedlichen Winkeln unter Spannung gesetzt. Diese Übung fördert nicht nur die Schultermobilität, sondern sorgt auch für eine ausgeprägte Dehnung des Brustkorbs und des Sägemuskels (M. serratus anterior).

Positionierung: Rückenflach auf der Flachbank liegend (oder quer mit dem oberen Rücken aufliegend). Die Füße stehen fest auf dem Boden, der Rumpf ist angespannt.

Bewegungsablauf: Senke die Kurzhantel hinter den Kopf ab und führe sie in einer leichten Bogen- bzw. Halbkreisbewegung um die Kopfkrone herum, bevor du sie durch Kontraktion von Brust und Latissimus zurück über die Brust ziehst.

Fokus: Tiefe, kontrollierte Dehnung in der Brust- und Latissimusstruktur bei durchgehend stabiler Ellenbogenbeugung.

⚠️ Wichtig: Ellenbogenwinkel konstant halten: Die Ellenbogen bleiben während der gesamten Bewegung leicht gebeugt und starr – nicht wie beim Trizepsdrücken beugen oder strecken. Becken stabilisieren: Verhindere ein exzessives Ins-Hohlkreuz-Gehen beim Absenken der Hantel hinter den Kopf; halte die Bauchmuskeln fest angespannt. Schulterfreiheit beachten: Gehe nur so weit in die Dehnung hinter den Kopf, wie es deine Schultermobilität schmerzfrei zulässt. Sicherer Griff: Umfasse die Hantel mit beiden Händen fest an der inneren Hantelscheibe (oder am Griff), um ein Rutschen zu vermeiden.

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Trainiert
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Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Kurzhanteldrücken auf der Flachbank – Eine Person liegt auf einer Flachbank und drückt zwei Kurzhanteln von der Brust senkrecht nach oben, während die Füße fest auf dem Boden stehen.
Brust

Kurzhanteldrücken auf der Flachbank
Flat Dumbbell Bench Press

Kurzhanteldrücken auf der Flachbank – Eine Person liegt auf einer Flachbank und drückt zwei Kurzhanteln von der Brust senkrecht nach oben, während die Füße fest auf dem Boden stehen. (Thumbnail)

Das Kurzhanteldrücken auf der Flachbank (Flat Dumbbell Bench Press) ist eine der effektivsten Grundübungen für den Aufbau der gesamten Brustmuskulatur. Im Vergleich zum Langhantel-Bankdrücken erlaubt die Arbeit mit zwei unabhängigen Kurzhanteln einen größeren Bewegungsumfang (Range of Motion), da die Hanteln am tiefsten Punkt tiefer abgesenkt und am obersten Punkt leicht zusammengeführt werden können. Zudem fordert und schult das Training mit Kurzhanteln die stabilisierende Schulter- und Rotatorenmuskulatur, gleicht muskuläre Dysbalancen zwischen rechter und linker Körperseite aus und schont durch die freie Handgelenksposition oft die Schultergelenke.

Positionierung: Setze dich auf das Ende der Flachbank und platziere die Kurzhanteln auf den Oberschenkeln. Lege dich rücklings zurück und führe die Hanteln mithilfe der Schwungbewegung der Beine kontrolliert nach oben auf Brusthöhe. Die Füße stehen flach und fest auf dem Boden (Drive über die Fersen). Die Schulterblätter werden aktiv nach hinten-unten zusammengezogen und fest in die Bank gepresst (leichtes natürliches Hohlkreuz im Lendenbereich).

Bewegungsablauf: Drücke die Kurzhanteln in einer leichten Bogenbahn vertikal nach oben über die Mitte der Brust. Am obersten Punkt befinden sich die Hanteln direkt über den Schultergelenken und die Arme sind fast gestreckt (nicht durchgedrückt). Senke die Gewichte exzentrisch und kontrolliert ab, bis die Hantelstangen auf Höhe der Brustwarzen/Unterbrust liegen und eine angenehme Dehnung in der Brust entsteht.

Fokus: Stabile Schulterblattretraktion, kontrollierte Absenkphase und stetige Ellbogenführung unterhalb der Schulterlinie.

⚠️ Wichtig: Keine "T-Form" der Arme (Ellenbogenwinkel): Führe die Ellbogen nicht im 90-Grad-Winkel zur Seite aus. Halte sie in einem Winkel von ca. 45 bis 60 Grad zum Rumpf, um das Impingement-Risiko im Schultergelenk zu minimieren. Schulterblätter fixiert lassen: Ziehe die Schulterblätter am obersten Punkt der Druckbewegung nicht nach vorne mit raus; sie bleiben durchgehend an die Bank gedrückt. Hanteln nicht zusammenschlagen: Führe die Kurzhanteln oben kontrolliert zusammen, ohne dass sie aneinanderprallen, um die Muskelspannung aufrechtzuerhalten. Sicheres Ablegen: Führe die Hanteln am Ende des Satzes kontrolliert zu den Oberschenkeln zurück und richte dich auf, anstatt sie unkontrolliert zur Seite fallen zu lassen.

Gewichtsempfehlung

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Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Kurzhantelrudern auf der Schrägbank – Eine Person liegt mit der Brust auf einer Schrägbank und zieht zwei Kurzhanteln kontrolliert nach oben-hinten.
Rücken

Kurzhantelrudern auf der Schrägbank
Incline Dumbbell Row

Kurzhantelrudern auf der Schrägbank – Eine Person liegt mit der Brust auf einer Schrägbank und zieht zwei Kurzhanteln kontrolliert nach oben-hinten. (Thumbnail)

Das Kurzhantelrudern auf der Schrägbank (Chest-Supported Dumbbell Row) ist eine hervorragende und extrem gelenkschonende Grundübung für den gesamten Rücken. Durch das Aufliegen der Brust auf der Bank wird der untere Rücken (Lendenwirbelsäule) komplett entlastet und Schwung aus den Beinen oder der Hüfte effektiv unterbunden. Dies erlaubt eine reine, isolierte Ansteuerung des M. latissimus dorsi sowie des oberen und mittleren Rückens (Rhomboideen und Trapezius). Zudem erlaubt die freie Bewegung der Kurzhanteln eine natürliche Anpassung der Handgelenks- und Ellbogenposition über den gesamten Bewegungsumfang.

Positionierung: Stelle eine Schrägbank auf einen Winkel von ca. 30 bis 45 Grad ein. Lege dich bauchlings so auf das Polster, dass der Brustkorb stabil aufliegt und der Kopf frei über der Oberkante schwebt. Die Füße sind auf den Fußballen fest im Boden verankert, um dem Körper Stabilität zu verleihen. Greife zwei Kurzhanteln im Neutralgriff (Handflächen zeigen zueinander) oder leichten Obergriff.

Bewegungsablauf: Leite die Zugbewegung ein, indem du die Schulterblätter aktiv nach hinten-unten zusammenziehst. Führe die Kurzhanteln in einer Bogenbewegung nach oben-hinten in Richtung der Hüfte. Die Ellbogen gleiten dabei nah am Oberkörper vorbei. Spanne die Rückenmuskulatur am höchsten Punkt für 1–2 Sekunden maximal an. Senke die Hanteln exzentrisch und kontrolliert ab, bis die Arme fast gestreckt sind und der Rücken eine angenehme Vordehnung erfährt.

Fokus: Aktives Zusammenziehen der Schulterblätter, enge Ellbogenführung und striktes Liegenbleiben ohne Abheben der Brust von der Bank.

⚠️ Wichtig: Kein Abheben der Brust: Der Brustkorb muss während der gesamten Bewegung fest auf dem Polster aufliegen bleiben. Ein Abheben überstreckt die Lendenwirbelsäule. Kopf neutral halten: Lege den Kopf nicht in den Nacken, um den Halswirbelbereich zu schützen. Der Blick bleibt schräg nach unten gerichtet. Schultern unten fixieren: Ziehe die Schultern beim Hochziehen der Gewichte nicht zu den Ohren, um den Nacken (M. levator scapulae) zu entlasten. Kontrollierte Bewegung: Vermeide es, die Hanteln am tiefsten Punkt unkontrolliert in die Bänder fallen zu lassen.

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Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
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Beidarmiges Kurzhantelrudern stehend vorgebeugt – Eine Person steht mit vorgebeugtem, geradem Oberkörper und zieht zwei Kurzhanteln gleichzeitig kontrolliert in Richtung der Hüfte nach oben.
Rücken

Kurzhantelrudern stehend vorgebeugt
Bent-Over Dumbbell Row

Beidarmiges Kurzhantelrudern stehend vorgebeugt – Eine Person steht mit vorgebeugtem, geradem Oberkörper und zieht zwei Kurzhanteln gleichzeitig kontrolliert in Richtung der Hüfte nach oben. (Thumbnail)

Das stehende, vorgebeugte Kurzhantelrudern (Bent-Over Dumbbell Row) ist eine hochkomplexe und wirkungsvolle Grundübung für den gesamten Rücken. Im Gegensatz zur abstützenden Bankvariante fordert diese Übung eine immense isometrische Haltearbeit der gesamten hinteren Muskelkette (Oberschenkelrückseite, Gesäß, Rückenstrecker) und der Core-Muskulatur, um den Oberkörper stabil in der Vorgebeuge zu halten. Durch die Verwendung von Kurzhanteln bleibt die Handgelenksposition flexibel, was eine anatomisch optimale Zugbahn bis tief in den M. latissimus dorsi und die Rautenmuskeln ermöglicht.

Positionierung: Hüftbreiter, stabiler Stand. Die Knie sind leicht gebogen, die Hüfte wird weit nach hinten geschoben und der Rumpf weit nach vorne geneigt (ca. 45 bis 60 Grad). Der Rücken behält über die gesamte Lendenwirbelsäule seine natürliche S-Form. Greife zwei Kurzhanteln im Neutralgriff (Handflächen zeigen zueinander) oder Obergriff mit gestreckten Armbeugen.

Bewegungsablauf: Leite die Bewegung über das Ziehen der Schulterblätter nach hinten-unten ein. Führe die Kurzhanteln nahe an den Oberschenkeln entlang in Richtung der Hüfte/des Unterbauchs. Die Ellbogen schrammen nah an den Rippen vorbei. Spanne die Rückenmuskulatur am obersten Punkt für 1–2 Sekunden maximal an. Senke die Hanteln exzentrisch und kontrolliert wieder nach unten ab, bis die Arme fast vollständig gestreckt sind.

Fokus: Stabile Vorgebeuge ohne Vor- und Zurückwippen des Oberkörpers, Zugbahn zur Hüfte und enge Ellbogenführung.

⚠️ Wichtig: Kein Runden des unteren Rückens: Halte Bauch und Gesäß unter maximaler Spannung. Sobald der untere Rücken einrundet, muss das Gewicht reduziert werden, um die Bandscheiben zu schützen. Kein Schwung aus den Beinen/Hüfte: Vermeide es, dich bei jeder Wiederholung mit dem Oberkörper aufzurichten, um Schwung zu holen. Der Neigungswinkel des Rumpfes bleibt unverändert. Kopf neutral halten: Blick schräg nach unten auf den Boden richten, um eine Überstreckung des Nackens zu verhindern. Ellenbogen nah am Körper: Führe die Ellbogen nicht weit nach außen ab, um den Fokus auf dem Latissimus zu halten und die Schultern zu entlasten.

Gewichtsempfehlung

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Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Langhantel Clean Deadlift – Eine Person hebt eine Langhantel aus einer tiefen Startposition mit aufrechtem Oberkörper und gebeugten Knien eng am Körper entlang bis zur vollständigen Aufrichtung.
Po, Beine, Rücken

Langhantel Clean Deadlift / Kreuzheben im Umsetz-Griff
Barbell Clean Deadlift

Langhantel Clean Deadlift – Eine Person hebt eine Langhantel aus einer tiefen Startposition mit aufrechtem Oberkörper und gebeugten Knien eng am Körper entlang bis zur vollständigen Aufrichtung. (Thumbnail)

Der Barbell Clean Deadlift ist eine spezifische Kreuzhebe-Variante aus dem olympischen Gewichtheben, die als Zubringerübung für das Umsetzen (Clean) dient. Im Gegensatz zum klassischen Powerlifting-Kreuzheben startet der Clean Deadlift mit einer deutlich tieferen Hüftposition und einem aufrechteren Oberkörper. Der Schwerpunkt liegt darauf, die exakte Start- und Zugposition des ersten Zuges (First Pull) zu schulen und maximale Kraft aus den Quadrizeps aufzubauen, während der Oberkörperwinkel beim Anheben vom Boden bis zum Passieren der Knie absolut stabil bleibt.

Positionierung: Schulterbreiter Stand, Fußspitzen leicht nach außen gedreht. Die Langhantel berührt fast die Schienbeine. Der Griff erfolgt im Obergriff (oder Hook-Grip) knapp außerhalb der Beine. Die Schultern befinden sich direkt über oder ganz leicht vor der Stange, die Brust ist stolz und die Latissimus-Muskulatur stark aktiviert.

Bewegungsablauf: Initiierte den Zug durch aktives Wegdrücken des Bodens mit den Beinen (Leg Drive). Der Winkel des Oberkörpers zum Boden verändert sich nicht, bis die Stange die Knie passiert hat. Ab den Knien schiebt sich die Hüfte nach vorne, bis eine aufrechte Streckung erreicht ist.

Fokus: Maximale Beinaktivierung in der Startphase, ständiger Körperkontakt der Stange und Vermeidung eines frühzeitigen Hochwanderns der Hüfte.

⚠️ Wichtig: Kein frühzeitiges Anheben der Hüfte: Die Hüfte darf beim Schotten der Last vom Boden nicht zuerst nach oben schießen, da die Übung sonst zu einem klassischen Rumänischen oder Stiff-Legged Deadlift verfällt. Stange nah am Körper führen: Die Langhantel muss während des gesamten Bewegungsablaufs dicht an Schienbeinen und Oberschenkeln entlanggleiten. Aktiver Latissimus: Ziehe die Schulterblätter nach hinten-unten, um den Rücken zu stabilisieren und die Stange am Körper zu halten. Fersenbelastung im Start: Der Druck wird über den gesamten Fuß verteilt, wobei der Schwerpunkt stabil über der Mittelfuß- bis Fersenlinie liegt.

Gewichtsempfehlung

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Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Langhantel Coan Kreuzheben – Eine Person führt Sumo-Kreuzheben in einem breiten Stand aus und hebt die Langhantel mit aufrechtem Oberkörper nah am Körper an.
Rücken, Beine, Po

Langhantel Coan Kreuzheben (Deadlift)
Barbell Coan Deadlift

Langhantel Coan Kreuzheben – Eine Person führt Sumo-Kreuzheben in einem breiten Stand aus und hebt die Langhantel mit aufrechtem Oberkörper nah am Körper an. (Thumbnail)

Der Coan Deadlift ist eine Sumo-Kreuzhebe-Variante, die von der Powerlifting-Legende Ed Coan perfektioniert wurde. Durch den breiten Stand und den aufrechten Oberkörper verkürzt sich der Weg der Stange und die Belastung auf die Lendenwirbelsäule wird minimiert. Im Vergleich zum konventionellen Kreuzheben wird der Fokus massiv auf die Hüftstreckung, die Adduktoren und die Gesäßmuskulatur verlagert. Die Übung erfordert eine hohe Mobilität in der Hüfte und eine präzise Ansteuerung der Beinaußenseiten.

Positionierung: Breiter Sumo-Stand (Füße weit außerhalb der Schultern positioniert), die Fußspitzen zeigen in etwa einem 45-Grad-Winkel nach außen. Die Schienbeine stehen zu Beginn der Bewegung senkrecht zur Stange. Greife die Langhantel schulterbreit direkt unter den Schultern innerhalb der Beine.

Bewegungsablauf: Leite die Zugphase ein, indem du die Knie aktiv nach außen drückst und das Becken nah an die Stange führst. Der Oberkörper bleibt während des gesamten Bewegungsablaufs so aufrecht wie möglich. Schließe die Bewegung ab, indem du das Gesäß am höchsten Punkt maximal kontrahierst.

Fokus: Aktives "Auseinanderdrücken des Bodens" mit den Füßen und das Aufrechterhalten einer stabilen Hüftposition nah an der Stange.

⚠️ Wichtig: Kein Nach-innen-Kollabieren der Knie: Die Knie müssen während des gesamten Bewegungsablaufs exakt in Richtung der Fußspitzen zeigen und nach außen gedrückt werden. Aufrechter Rumpf: Lasse den Oberkörper nicht nach vorne kippen, um die Hebelwirkung des Sumo-Stands nicht zu verlieren. Keine Überstreckung im Lockout: Richte dich oben vollständig auf, ziehe den Oberkörper aber nicht gewaltsam nach hinten ins Hohlkreuz. Körpernahe Stangenführung: Die Langhantel gleitet direkt an den Schienbeinen und den Oberschenkeln entlang nach oben.

Gewichtsempfehlung

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Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

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Langhantel Good Morning – Eine Person steht mit einer Langhantel im Nacken, hat das Becken nach hinten geschoben und den geraden Oberkörper parallel zum Boden geneigt.
Rücken, Beine, Po

Langhantel Good Morning
Barbell Good Morning

Langhantel Good Morning – Eine Person steht mit einer Langhantel im Nacken, hat das Becken nach hinten geschoben und den geraden Oberkörper parallel zum Boden geneigt. (Thumbnail)

Der Langhantel Good Morning ist eine klassische und hocheffektive Grundübung zur Stärkung der gesamten hinteren Kette (Posterior Chain). Durch die Platzierung der Hantel auf dem oberen Rücken entsteht ein langer Lasthebel im Vergleich zu Kreuzhebe-Varianten, was eine intensive isometrische Haltearbeit des Rückenstreckers sowie eine starke dynamische Belastung der Hamstrings und des Gesäßes fordert. Die Bewegung entspricht dem fundamentalen Bewegungsmuster des Hüftbeugens (Hip Hinge) und eignet sich hervorragend als Zubringerübung für Kniebeugen und Kreuzheben.

Positionierung: Hüftbreiter Stand, die Füße zeigen leicht nach außen. Die Langhantel liegt stabil auf dem Musculus trapezius (High-Bar- oder Low-Bar-Ablage). Die Hände greifen die Stange fest zur Stabilisierung. Die Knie sind leicht entriegelt (ca. 15–20 Grad gebogen) und bleiben während der gesamten Bewegung in diesem Winkel fixiert.

Bewegungsablauf: Schiebe das Becken weit nach hinten, um die Oberkörperneigung einzuleiten. Die Wirbelsäule bleibt dabei durchgehend in ihrer neutralen S-Form stabilisiert. Senke den Rumpf kontrolliert ab, bis der Oberkörper nahezu waagerecht steht, ohne dass der untere Rücken einrundet. Leite die Aufwärtsbewegung ein, indem du die Hüfte wieder nach vorne drückst und das Gesäß maximal anspannst.

Fokus: Kontrollierter Hip-Hinge-Ablauf mit fixierten Kniewinkeln und durchgehend neutraler Lendenwirbelsäule.

⚠️ Wichtig: Kein Runden des unteren Rückens: Die Lordose (neutrale Krümmung) muss unbedingt aufrechterhalten werden. Sobald die Lendenwirbelsäule nachgibt, muss der Bewegungsumfang reduziert werden. Keine Kniebeuge daraus machen: Die Knie beugen sich während des Absenkens nicht weiter durch; die Bewegung erfolgt exklusiv aus dem Hüftgelenk. Gewicht konservativ wählen: Grund des langen Hebelarms reicht bereits vergleichsweise wenig Gewicht aus, um einen starken Trainingsreiz zu setzen. Kopfhaltung neutral: Der Blick wandert mit der Oberkörperneigung mit nach unten, um die Halswirbelsäule nicht zu überstrecken.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Langhantelrudern auf der Schrägbank – Eine Person liegt mit der Brust auf einer Schrägbank und zieht eine Langhantel kontrolliert nach oben-hinten gegen die Bankunterseite.
Rücken

Langhantelrudern auf der Schrägbank
Incline Bench Barbell Row

Langhantelrudern auf der Schrägbank – Eine Person liegt mit der Brust auf einer Schrägbank und zieht eine Langhantel kontrolliert nach oben-hinten gegen die Bankunterseite. (Thumbnail)

Das Langhantelrudern auf der Schrägbank (Chest-Supported Barbell Row) ist eine hochkomplette und gelenkschonende Rückenübung. Durch die Bruststütze auf der Bank wird der untere Rücken (Lendenwirbelsäule) vollständig entlastet und jeglicher Schwungeinsatz aus der Hüfte ausgeschaltet. Die Langhantel erlaubt im Vergleich zu Kurzhanteln die Bewegung sehr hoher Trainingsgewichte bei maximaler Stabilität. Die Übung zielt hervorragend auf die Verdichtung der gesamten zentralen Rückenmuskulatur (Trapezius und Rhomboideen) sowie auf den M. latissimus dorsi ab.

Positionierung: Stelle eine Schrägbank auf 30 bis 45 Grad ein. Lege dich bauchlings auf das Polster, sodass der Brustkorb stabil aufliegt und der Kopf frei über der Oberkante schwebt. Die Füße stehen fest auf den Fußballen am Boden. Greife die Langhantel etwa schulterbreit im Obergriff (Pronation) oder Untergriff (Supination) mit gestreckten Armbeugen.

Bewegungsablauf: Leite die Zugbewegung über das aktive Zusammenziehen der Schulterblätter nach hinten-unten ein. Ziehe die Stange in einer flüssigen Bogenbahn in Richtung des Unterbauchs bzw. der Polsterunterseite. Die Ellbogen gleiten nah am Oberkörper vorbei. Halte die Spitzenkontraktion am höchsten Punkt für 1–2 Sekunden. Senke die Langhantel exzentrisch und bremsend ab, bis die Arme fast wieder gestreckt sind.

Fokus: Strikte Fixierung des Brustkorbs am Polster, Schulterblattretraktion und kontinuierliche Zugspannung ohne Ruckeln.

⚠️ Wichtig: Kein Abheben des Brustkorbs: Der Oberkörper bleibt durchgehend fest an das Bankpolster gepresst; vermeide ein Abheben, um Hohlkreuzbildung zu verhindern. Kopf nicht überstrecken: Der Nacken bleibt in neutraler Verlängerung der Wirbelsäule, der Blick ist schräg nach unten gerichtet. Griffweite beachten: Greife nicht zu weit, um die Handgelenke zu schonen und eine unnatürliche Hebelwirkung in den Schultergelenken zu vermeiden. Ablage kontrollieren: Achte beim Absenken darauf, dass die Hantelstange nicht unkontrolliert gegen das Gestell der Bank knallt.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Langhantelrudern vorgebeugt im Obergriff – Eine Person steht mit leicht gebeugten Knien und vorgebeugtem, geradem Oberkörper und zieht eine Langhantel im Obergriff zum Bauchnabel.
Rücken

Langhantelrudern vorgebeugt im Obergriff (pronierter Griff)
Barbell Bent Over Row (Pronated Grip)

Langhantelrudern vorgebeugt im Obergriff – Eine Person steht mit leicht gebeugten Knien und vorgebeugtem, geradem Oberkörper und zieht eine Langhantel im Obergriff zum Bauchnabel. (Thumbnail)

Das vorgebeugte Langhantelrudern im Obergriff (Pronated Barbell Bent Over Row) gehört zu den wirkungsvollsten Grundübungen für den Aufbau einer massiven und breiten Rückenmuskulatur. Durch den Obergriff (Handrücken zeigen nach vorne) liegt der Belastungsschwerpunkt stärker auf dem oberen Rückenbereich – insbesondere auf dem Kapuzenmuskel (M. trapezius), den Rautenmuskeln (M. rhomboideus) und den hinteren Schulterköpfen (M. deltoideus pars spinalis) – im Vergleich zum Untergriff, der den Bizeps stärker einbindet. Zudem fordert die vorgebeugte Haltung eine hohe isometrische Haltearbeit der gesamten hinteren Kette und der Rumpfmuskulatur.

Positionierung: Hüftbreiter Stand, die Füße stehen flach auf dem Boden. Das Becken wird nach hinten geschoben (Hip Hinge), der Rumpf stabilisiert und die Wirbelsäule bleibt während der gesamten Übung in neutraler Position. Die Ellenbogen zeigen leicht nach außen.

Bewegungsablauf: Die Aufwärtsbewegung wird durch das aktive Initiieren der Schulterblätter nach hinten-unten eingeleitet. Die Langhantel wird nah am Körper in Richtung Bauchnabel gezogen, bis die Stange den Rumpf berührt oder kurz davor ist. Am höchsten Punkt erfolgt eine bewusste Kontraktion der Rückenmuskeln, bevor das Gewicht exzentrisch und kontrolliert abgesenkt wird.

Fokus: Aktives Zusammenziehen der Schulterblätter am obersten Punkt und Beibehaltung einer stabilen Vorneigung des Oberkörpers.

⚠️ Wichtig: Rücken gerade halten: Vermeide ein Runden der Lendenwirbelsäule (Buckel), um hohe Scherkräfte auf die Bandscheiben zu verhindern. Kein Aufrichten durch Schwung: Der Oberkörper sollte während des Satzes in demselben Vorneigewinkel bleiben und nicht durch Schwungholen mit den Beinen nach oben gewippt werden. Zug zum Bauch, nicht zur Brust: Ein Zug zur oberen Brust verlagert die Last zu stark auf die Nackenmuskulatur und erhöht den Stress auf die Schultergelenke. Ellenbogenführung beachten: Führe die Ellenbogen in einem Winkel von ca. 45 Grad zum Rumpf nach hinten oben, um eine optimale Trefferfläche im mittleren Rücken zu erreichen.

Gewichtsempfehlung

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Langhantelrudern vorgebeugt im Untergriff – Eine Person steht mit leicht gebeugten Knien und vorgebeugtem, geradem Oberkörper und zieht eine Langhantel eng am Körper im Untergriff zum Unterbauch.
Rücken

Langhantelrudern vorgebeugt im Untergriff (supinierter Griff)
Barbell Bent Over Row (Supinated Grip / Reverse Grip)

Langhantelrudern vorgebeugt im Untergriff – Eine Person steht mit leicht gebeugten Knien und vorgebeugtem, geradem Oberkörper und zieht eine Langhantel eng am Körper im Untergriff zum Unterbauch. (Thumbnail)

Das vorgebeugte Langhantelrudern im Untergriff (Supinated / Yates-Style Row) ist eine hocheffektive Grundübung für den Aufbau des breiten Rückenmuskels (M. latissimus dorsi) sowie der Armbeuger. Durch die Anordnung der Handflächen im Untergriff stehen die Oberarme anatomisch bedingt in einer stärkeren Außenrotation. Dies erlaubt es, die Ellenbogen besonders eng am Körper vorbeizuführen, was die Aktivierung des unteren Anteils des M. latissimus dorsi maximiert. Zudem zieht der zweiköpfige Armmuskel (M. biceps brachii) aufgrund seiner Biomechanik im Untergriff effizienter mit, weshalb bei dieser Variante oft etwas mehr Gewicht bewegt werden kann als im Obergriff.

Positionierung: Hüftbreiter Stand, tiefer Körperschwerpunkt, Knie leicht gebeugt. Das Becken ist nach hinten abgekippt (Hip Hinge) und der Rumpf fest angespannt. Der Griff erfolgt exakt schulterbreit mit den Handflächen nach vorne gerichtet.

Bewegungsablauf: Initiierte die Bewegung über das Heranziehen der Schulterblätter nach hinten-unten. Führe die Langhantel nahe an den Oberschenkeln entlang in Richtung der Hüfte bzw. des Unterbauchs. Am höchsten Punkt kontrahierst du Latissimus und Biceps kurz und senkst das Gewicht exzentrisch und unter voller Spannung wieder ab.

Fokus: Enges Führen der Ellenbogen am Rumpf und eine durchgehend neutrale Position der Lendenwirbelsäule.

⚠️ Wichtig: Kein Überstrecken des Handgelenks: Achte darauf, dass die Handgelenke unter der Last nicht nach hinten wegknicken, sondern in einer geraden Linie mit dem Unterarm bleiben. Vermeide Schwung aus den Beinen: Die Vorneigung des Oberkörpers bleibt während des gesamten Satzes stabil; richte dich beim Hochziehen nicht auf. Lendenwirbelsäule sichern: Halte den Rumpf dauerhaft unter Spannung, um eine Beugung im unteren Rücken zu verhindern. Voller Bewegungsumfang: Lasse die Arme unten kontrolliert fast vollständig ausgleiten, ohne dabei die Spannung in den Schultern zu verlieren.

Gewichtsempfehlung

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Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

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Cable Underhand Pulldown Wide Grips – Eine Person sitzt an der Latzug-Station und zieht eine breite Latzugstange im breiten Untergriff kontrolliert zur oberen Brust.
Rücken

Latzug mit breitem Untergriff
Wide-Grip Reverse Pulldown

Cable Underhand Pulldown Wide Grips – Eine Person sitzt an der Latzug-Station und zieht eine breite Latzugstange im breiten Untergriff kontrolliert zur oberen Brust. (Thumbnail)

Der Latzug mit breitem Untergriff (Cable Underhand Wide-Grip Pulldown) ist eine effektive Latzug-Variante, die durch die Handflächenausrichtung (Supination) eine sehr starke Vordehnung und Spitzenkontraktion des breiten Rückenmuskels (M. latissimus dorsi) ermöglicht. Die Kombination aus breiter Griffweite und Untergriff führt die Ellbogen nah am Körper entlang tief nach unten, was insbesondere den unteren Anteil des Latissimus stark beansprucht. Zudem sorgt der Untergriff für eine stärkere biomechanische Einbindung des Bizeps, was das Bewegen höherer Gewichte bei gleichzeitig hoher Bewegungskontrolle unterstützt.

Positionierung: Sitz auf der Latzugbank. Stell das Oberschenkelpolster so ein, dass deine Beine fest eingeklemmt sind und die Füße flach auf dem Boden stehen. Greife die Latzugstange etwas weiter als schulterbreit im Untergriff (Kammgriff/Supination). Richte den Brustkorb stolz auf und erzeuge ein leichtes, kontrolliertes Hohlkreuz im oberen Rücken.

Bewegungsablauf: Leite die Bewegung über das aktive Ziehen der Schulterblätter nach hinten-unten ein. Ziehe die Stange in einer flüssigen Bahn nach unten in Richtung des oberen Brustkorbs. Die Ellbogen gleiten nah am Rumpf vorbei nach unten-hinten. Spanne die Rückenmuskulatur am tiefsten Punkt für 1–2 Sekunden maximal an. Führe die Stange anschließend exzentrisch und kontrolliert nach oben, bis die Arme fast wieder vollständig gestreckt sind.

Fokus: Aktive Schulterblattdepression, enge Ellbogenführung trotz breiter Handstellung und kontrolliertes Halten der Oberkörperposition.

⚠️ Wichtig: Handgelenke und Ellbogen schützen: Achte bei breitem Untergriff genau auf das Gefühl in den Hand- und Ellbogengelenken. Sollte der Winkel unangenehm drücken, wähle einen etwas engeren Untergriff oder eine leicht geschwungene EZ-Stange. Kein starkes Oberkörperschwingen: Nutze keinen Schwung aus dem Oberkörper, um das Gewicht herunterzureißen. Die Neigung des Rumpfes bleibt stabil. Nicht in den Nacken ziehen: Die Zugbahn verläuft immer zur Vorderseite des Körpers (Brust). Schultern unten fixieren: Ziehe die Schultern am tiefsten Punkt nicht nach oben zu den Ohren; halte sie aktiv nach unten gedrückt.

Gewichtsempfehlung

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Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Latzug zur Brust – Eine Person sitzt an der Latzug-Station und zieht die breite Latzugstange kontrolliert im Obergriff nach unten in Richtung des oberen Brustkorbs.
Rücken

Latzug zur Brust
Lat Pulldown

Latzug zur Brust – Eine Person sitzt an der Latzug-Station und zieht die breite Latzugstange kontrolliert im Obergriff nach unten in Richtung des oberen Brustkorbs. (Thumbnail)

Das Latzugziehen zur Brust (Lat Pulldown) ist die fundamentale Kabelzug-Alternative zum Klimmzug und eine der populärsten Übungen zum gezielten Aufbaus der Rückenbreite (M. latissimus dorsi). Durch die sitzende Fixierung unter dem Oberschenkelpolster erlaubt die Übung eine exakte Einstellung des Trainingsgewichts und eine isolierte Ansteuerung der Zugmuskulatur ohne Schwungeinsatz. Neben dem Latissimus werden auch der große Rundmuskel (M. teres major), der untere Anteil des Kapuzenmuskels sowie der Bizeps effektiv als Synergisten trainiert.

Positionierung: Sitz auf der Latzugbank. Passe das Oberschenkelpolster so an, dass deine Oberschenkel fest eingeklemmt sind und die Füße flach auf dem Boden stehen. Greife die Latzugstange im Obergriff (Pronation) etwas weiter als schulterbreit. Richte den Brustkorb stolz auf und erzeuge ein leichtes, kontrolliertes Hohlkreuz im oberen Rücken mit minimaler Neigung des Oberkörpers nach hinten (ca. 10–15 Grad).

Bewegungsablauf: Leite die Zugbewegung ein, indem du die Schulterblätter aktiv nach hinten-unten ziehst ("Scapular Depression"). Ziehe die Stange in einer flüssigen Bahn nach unten, bis sie den oberen Brustbereich (knapp unterhalb des Schlüsselbeins) leicht berührt. Die Ellbogen zeigen dabei nach unten-hinten. Spanne die Rückenmuskulatur am tiefsten Punkt für 1–2 Sekunden fest an. Führe die Stange anschließend exzentrisch und bremsend nach oben, bis die Arme fast vollständig gestreckt sind.

Fokus: Aktive Schulterblattführung nach unten, Führen der Ellbogen zur Hüfte und striktes Aufrechterhalten der Oberkörperposition ohne starkes Abfangen mit Schwung.

⚠️ Wichtig: Nicht in den Nacken ziehen: Ziehe die Stange stets zur Brust und niemals hinter den Kopf in den Nacken, um eine Fehlbelastung und Schulter-Impingement sowie HWS-Schäden zu vermeiden. Kein starkes Oberkörper-Wippen: Vermeide es, dich weit nach hinten zu werfen, um das Gewicht zu bewegen. Die Neigung des Rumpfes bleibt während des gesamten Satzes konstant. Schultern unten halten: Lass die Schultern am tiefsten Punkt nicht nach oben zu den Ohren wandern; spritzig unten fixiert lassen. Gelenke schonen: Strecke die Arme am obersten Punkt nicht gewaltsam durch (kein Einrasten der Ellbogen), um die Spannung im Muskel zu halten und das Ellbogengelenk zu schützen.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Liegende Gesäßdehnung (Lying Glute Stretch) – Anatomische Darstellung einer Person in Rückenlage, die ein Bein zur Brust zieht, um den M. gluteus maximus zu dehnen.
Dehnen

Liegende Gesäßdehnung
Lying Glute Stretch

Liegende Gesäßdehnung (Lying Glute Stretch) – Anatomische Darstellung einer Person in Rückenlage, die ein Bein zur Brust zieht, um den M. gluteus maximus zu dehnen. (Thumbnail)

Die liegende Gesäßdehnung ist eine der effektivsten Übungen, um Verspannungen im Bereich der Hüfte und des unteren Rückens zu lösen. Besonders der oft festsitzende Piriformis-Muskel wird hierbei gezielt angesprochen, was bei sitzenden Tätigkeiten für enorme Erleichterung sorgt.

Ausführung: Begib dich in die Rückenlage auf eine Matte. Beuge beide Beine und stelle die Füße flach auf den Boden. Hebe nun ein Bein (z. B. das rechte) an und platziere den Knöchel knapp oberhalb des linken Knies auf dem Oberschenkel. Das rechte Knie zeigt dabei aktiv nach außen.

Intensivierung: Greife nun mit beiden Händen durch die entstandene Lücke („Nadelöhr“) und umfasse entweder die Rückseite deines linken Oberschenkels oder (für Fortgeschrittene) dein linkes Schienbein. Ziehe das linke Bein nun langsam und kontrolliert in Richtung deines Oberkörpers.

Haltung: Achte darauf, dass dein Kopf und deine Schultern entspannt auf der Matte liegen bleiben. Dein unterer Rücken sollte ebenfalls Kontakt zum Boden halten oder nur minimal abheben.

⚠️ Wichtig: Atme tief und gleichmäßig in die Dehnung hinein. Du solltest einen deutlichen Zug im Gesäß des angewinkelten Beins spüren, aber niemals einen stechenden Schmerz im Knie. Halte die Dehnung für mindestens 30 bis 60 Sekunden pro Seite, um dem Fasziengewebe Zeit zur Anpassung zu geben.
Liegestütze auf den Knien – Eine Person befindet sich im Kniestütz auf einer Matte, der Rumpf bildet eine gerade Linie von den Knien bis zum Kopf und die Brust ist nah am Boden abgesenkt.
Brust, Trizeps

Liegestütze auf den Knien
Knee Push-up

Liegestütze auf den Knien – Eine Person befindet sich im Kniestütz auf einer Matte, der Rumpf bildet eine gerade Linie von den Knien bis zum Kopf und die Brust ist nah am Boden abgesenkt. (Thumbnail)

Der Kniestütz (oft als Liegestütze auf den Knien oder Frauenliegestütze bezeichnet) ist eine exzellente Einsteiger-Variante des klassischen Liegestützes. Durch das Aufsetzen der Knie verkürzt sich der Lasthebel des Körpers drastisch, wodurch das zu bewegende Eigengewicht um etwa 30 bis 40 % reduziert wird. Die Übung eignet sich hervorragend, um die nötige Druckkraft in Brust, Trizeps und vorderer Schulter aufzubauen, sowie für Fortgeschrittene als Burnout-Satz am Ende eines Oberkörper-Workouts. Gleichzeitig schult sie die Rumpf- und Beckenstabilität in einer kontrollierten Ausführung.

Positionierung: Kniestütz auf einer Trainingsmatte. Die Hände stehen knapp außerhalb der Schulterbreite unterhalb der Brustachse auf dem Boden. Der Kopf bildet die neutrale Verlängerung der Wirbelsäule. Die Oberschenkel und der Rumpf bilden eine durchgehend gerade Diagonale von den Knien bis zu den Schultern.

Bewegungsablauf: Senke den Oberkörper kontrolliert nach unten ab, indem du die Ellbogen beugst. Die Ellbogen wandern dabei im 45-Grad-Winkel nach hinten-außen. Senke dich ab, bis der Brustkorb knapp über dem Boden schwebt. Halte die Körperspannung am tiefsten Punkt kurz und drücke dich anschließend exzentrisch-dynamisch wieder nach oben in die Ausgangsposition.

Fokus: Stabile Rumpflinie von den Knien bis zum Kopf ohne Durchhängen der Hüfte und saubere Ellbogenführung.

⚠️ Wichtig: Kein "Vierfüßlerstand-Knick": Senke nicht nur den Kopf ab, während das Gesäß weit hinten über den Knien bleibt. Die Hüfte muss mit nach vorne wandern, sodass eine gerade Linie entsteht. Kein Durchhängen im unteren Rücken: Spanne Bauch- und Gesäßmuskulatur aktiv an, damit das Becken stabil bleibt und du nicht ins Hohlkreuz fällst. Ellenbogenwinkel beachten: Führe die Ellbogen nicht im 90-Grad-Winkel zur Seite aus (keine T-Form), um die Schultergelenke zu entlasten. Halte einen 45-Grad-Winkel ein. Voller Bewegungsumfang: Senke die Brust so tief wie möglich ab, um die Muskeln über die gesamte Bewegungsreichweite zu fordern.
Air Punches March – Anatomische Darstellung einer Person, die auf der Stelle marschiert und dabei abwechselnd einen Arm kraftvoll nach oben boxt, um Herz-Kreislauf und Muskulatur zu trainieren.
Ganzkörpertraining

Marschieren mit Luftschlägen
Air Punches March

Air Punches March – Anatomische Darstellung einer Person, die auf der Stelle marschiert und dabei abwechselnd einen Arm kraftvoll nach oben boxt, um Herz-Kreislauf und Muskulatur zu trainieren. (Thumbnail)

Air Punches March ist eine hervorragende Übung, um die Herzfrequenz schnell zu steigern und die Koordination zwischen Ober- und Unterkörper zu schulen. Da sie die großen Muskelgruppen gleichzeitig aktiviert, eignet sie sich perfekt zur Stoffwechselaktivierung.

Positionierung: Stehe aufrecht, die Füße sind hüftbreit. Die Fäuste befinden sich in einer lockeren Deckungshaltung vor dem Kinn.

Bewegungsablauf: Beginne mit einem aktiven Marschschritt. Während du ein Knie anhebst, streckst du den gegenüberliegenden Arm (diagonal) oder den gleichseitigen Arm explosiv nach oben aus. Ziehe den Arm schnell wieder zurück, während du das Bein wechselst.

Dynamik: Die Bewegung sollte federnd und kontrolliert sein. Achte darauf, die Gelenke (Ellbogen und Knie) am Ende der Bewegung nicht vollständig "einzurasten" oder zu überstrecken.

⚠️ Wichtig: Core-Stabilität: Spanne deine Bauchmuskeln aktiv an, um den Oberkörper stabil zu halten und ein zu starkes Schwanken zu vermeiden. Atmung: Atme rhythmisch passend zu deinen Bewegungen. Halte niemals die Luft an (Pressatmung vermeiden). Intensität: Du kannst die Intensität steigern, indem du die Knie höher ziehst oder die Frequenz deiner Schritte und Schläge erhöhst.
Nacken-Stretch (Backward Forward Turn to Side Neck Stretch) – Anatomische Darstellung einer Frau im Stand, die ihren Kopf kontrolliert nach vorne neigt, um die Nackenmuskulatur zu dehnen.
Dehnen

Nacken-Stretch
Backward Forward Turn to Side Neck Stretch

Nacken-Stretch (Backward Forward Turn to Side Neck Stretch) – Anatomische Darstellung einer Frau im Stand, die ihren Kopf kontrolliert nach vorne neigt, um die Nackenmuskulatur zu dehnen. (Thumbnail)

Diese kombinierte Nackenübung ist ideal zur Lockerung von Verspannungen im Hals-Wirbel-Bereich, die oft durch langes Arbeiten am Bildschirm entstehen. Durch die Bewegung in alle drei Ebenen wird die Beweglichkeit der Halswirbelsäule gefördert und die Durchblutung der umliegenden Muskulatur angeregt.

Positionierung: Halte den Oberkörper vollkommen ruhig. Die Schultern ziehen aktiv nach unten, um einen stabilen Gegenpol zur Kopfbewegung zu bilden.

Bewegungsablauf: Führe alle Bewegungen extrem langsam und ohne Schwung aus.

Vor/Rück: Dehnt die Nackenstrecker bzw. die vordere Halsmuskulatur.

Drehung: Mobilisiert die Rotatoren und dehnt die seitlichen Anteile.

Fokus: Spüre in jede Richtung hinein. Die Dehnung sollte deutlich, aber niemals schmerzhaft sein.

⚠️ Wichtig: Sanftheit: Der Nacken ist ein empfindlicher Bereich. Vermeide ruckartige Bewegungen oder starkes Pressen in den Endgrad der Bewegung. Schulterposition: Achte darauf, dass die Schultern nicht nach oben wandern, wenn du den Kopf bewegst. Atmung: Atme ruhig und gleichmäßig. Versuche besonders beim Senken des Kinns tief auszuatmen, um die Entspannung zu fördern.
Negativbankdrücken mit der Langhantel – Eine Person liegt rücklings auf einer nach unten geneigten Hantelbank und drückt eine Langhantel von der unteren Brust nach oben, um den unteren Brustmuskel zu trainieren.
Brust

Negativbankdrücken mit der Langhantel
Barbell Decline Bench Press

Negativbankdrücken mit der Langhantel – Eine Person liegt rücklings auf einer nach unten geneigten Hantelbank und drückt eine Langhantel von der unteren Brust nach oben, um den unteren Brustmuskel zu trainieren. (Thumbnail)

Das Negativbankdrücken mit der Langhantel fokussiert durch den abfallenden Winkel der Bank speziell die unteren Fasern des großen Brustmuskels (Pars abdominalis). Ein entscheidender Vorteil dieser Übung ist der veränderte Bewegungswinkel: Die Belastung auf die vordere Schulter sowie das Handgelenk ist im Vergleich zum flachen oder Schrägbankdrücken oft geringer, was die Übung für viele Athleten besonders gelenkschonend macht.

Positionierung: Sicherer Halt in den Beinpolstern der Negativbank (Kopf liegt tiefer als die Hüfte). Ein leichtes Hohlkreuz ist natürlich, die Schulterblätter werden aktiv nach hinten und unten gezogen und fixiert.

Bewegungsablauf: Führe die Langhantel senkrecht nach unten zum unteren Ende des Brustbeins (unterhalb der Brustwarzen). Die Ellenbogen bleiben leicht nach innen eingedreht (ca. 45- bis 60-Grad-Winkel zum Körper).

Fokus: Aktive Kontraktion des unteren Brustbereichs am obersten Punkt der Bewegung halten.

⚠️ Wichtig: Sicherheit geht vor: Verwende bei schwerem Gewicht auf der Negativbank nach Möglichkeit Sicherheitsablagen oder bitte einen Trainingspartner um Hilfe (Spotter), da das Ablegen im Notfall erschwert ist. Gleicher Weg: Achte darauf, dass die Stange bei jeder Wiederholung an der gleichen Stelle des unteren Brustkorbs aufsetzt und nicht in Richtung Hals wandert. Beine fixieren: Nutze zwingend die vorgesehenen Beinpolster der Bank, um ein Rutschen während des Satzes zu verhindern. Atmung: Atme beim Absenken der Stange tief ein und beim Herausdrücken kontrolliert aus.
Negativer Diamant-Liegestütz am Stuhl – Eine Person hat die Füße erhöht und führt mit engem Diamant-Handgriff am Boden Liegestütze aus, um Trizeps und obere Brust zu trainieren.
Trizeps

Negativer Diamant-Liegestütz (am Stuhl)
Decline Chair Push-up Diamond

Negativer Diamant-Liegestütz am Stuhl – Eine Person hat die Füße erhöht und führt mit engem Diamant-Handgriff am Boden Liegestütze aus, um Trizeps und obere Brust zu trainieren. (Thumbnail)

Durch die Erhöhung der Füße (Decline) verschiebt sich der Körperschwerpunkt nach vorne. Dies erhöht nicht nur den prozentualen Anteil des Körpergewichts, den du drücken musst, sondern legt den Fokus auch verstärkt auf den oberen Anteil des Brustmuskels und den Trizeps. In Kombination mit dem engen Diamant-Griff entsteht eine enorme mechanische Last auf den Armstreckern.

Positionierung: Die Hände bilden eine Raute auf dem Boden. Die Füße stehen sicher auf der Erhöhung. Achte darauf, dass die Unterlage nicht wegrutschen kann.

Bewegungsablauf: Beuge die Arme und führe die Ellenbogen eng am Torso vorbei. Dein Körper sollte eine steife, abfallende Linie bilden. Vermeide es, die Hüfte durchhängen zu lassen.

Fokus: Maximale Kontrolle in der exzentrischen Phase (beim Runtergehen). Der enge Griff fordert zudem deine Stabilität im Schultergürtel.

⚠️ Wichtig: Stabilität: Da diese Übung kopflastig ist, ist eine starke Rumpf-Aktivierung unerlässlich. Spanne dein Gesäß fest an, um die Wirbelsäule zu schützen. Handgelenke: Die Belastung für die Handgelenke ist hier höher als beim normalen Diamant-Liegestütz. Bei Problemen kannst du die Hände leicht nach außen rotieren. Sicherheit: Stelle sicher, dass die Erhöhung stabil steht, um Verletzungen zu vermeiden. Atmung: Atme ein, während du dich dem Boden näherst, und atme kraftvoll aus, wenn du dich nach oben stemmst.
Oberkörperrotation im Sitzen mit Widerstandsband – Eine Person sitzt auf einer Matte und dreht den Oberkörper gegen den Widerstand eines um die Füße geschlungenen Fitnessbandes zur Seite.
Bauchmuskeln

Oberkörperrotation im Sitzen (Widerstandsband)
Seated Resistance Band Russian Twist / Rotation

Oberkörperrotation im Sitzen mit Widerstandsband – Eine Person sitzt auf einer Matte und dreht den Oberkörper gegen den Widerstand eines um die Füße geschlungenen Fitnessbandes zur Seite. (Thumbnail)

Die Oberkörperrotation im Sitzen, oft auch als "Russian Twist"-Variante mit Band bezeichnet, zielt auf die funktionelle Kraft der Körpermitte ab. Durch den Einsatz des Widerstandsbandes wird die Rotationskraft über den gesamten Bewegungsumfang gefordert. Diese Übung verbessert die Core-Stabilität und schützt die Lendenwirbelsäule, indem sie lernt, Rotationskräfte sicher zu übertragen und zu kontrollieren.

Positionierung: Langsitz auf der Fitnessmatte. Die Fersen bleiben fest am Boden. Der Rücken bildet eine stolze, gerade Linie (kein Rundrücken).

Bewegungsablauf: Die Drehung erfolgt aus der Brustwirbelsäule. Die Hände folgen der Bewegung des Brustbeins. Achte darauf, dass die Beine sich nicht mitbewegen, um die Isolation der schrägen Bauchmuskeln zu gewährleisten.

Fokus: Konzentriere dich darauf, die seitlichen Bauchmuskeln bei jeder Drehung aktiv zusammenzuziehen.

⚠️ Wichtig: Rückengesundheit: Gehe nur so weit in die Rückenlage, wie du den Rücken absolut gerade halten kannst. Sobald du einrundest, verlierst du die Spannung in der Zielmuskulatur. Kein Reißen: Führe die Rotation langsam und fließend aus. Schnelle, ruckartige Bewegungen können die Bandscheiben unnötig belasten. Blickführung: Dein Kopf und dein Blick wandern mit der Rotation deines Oberkörpers mit, um eine gleichmäßige Drehung der Wirbelsäule zu unterstützen. Atmung: Atme aus, wenn du zur Seite rotierst (maximale Belastung), und atme ein, wenn du zur Mitte zurückkehrst.
Cable Core Palloff Press – Eine Athletin steht seitlich zu einem Kabelturm und drückt den Griff mit beiden Händen auf Brusthöhe nach vorne, um die Stabilität ihrer Bauchmuskeln zu trainieren.
Bauchmuskeln

Palloff Press am Kabelzug
Cable Core Palloff Press

Cable Core Palloff Press – Eine Athletin steht seitlich zu einem Kabelturm und drückt den Griff mit beiden Händen auf Brusthöhe nach vorne, um die Stabilität ihrer Bauchmuskeln zu trainieren. (Thumbnail)

Die Palloff Press ist eine der besten Anti-Rotationsübungen zur Stärkung der tiefen Rumpf- und Bauchmuskulatur. Sie trainiert den Core darauf, seitlich einwirkenden Kräften zu widerstehen, anstatt selbst eine Bewegung zu erzeugen. Dies schützt die Lendenwirbelsäule, fördert eine aufrechte Haltung und stärkt die funktionelle Stabilität für andere Grundübungen wie Kniebeugen oder Kreuzheben.

Positionierung: Hüft- bis schulterbreiter Stand seitlich zum Kabelzug. Das Becken bleibt gerade nach vorne ausgerichtet, die Knie sind leicht gebeugt und die Schultern bleiben tief.

Bewegungsablauf: Führe das Kabel in einer geraden Linie von der Brustmitte nach vorne. Je weiter die Arme gestreckt sind, desto größer wird der Hebel und die Anforderung an deine Rumpfstabilität.

Fokus: Absolut neutrale Wirbelsäulen- und Hüftposition halten. Keine Drehung im Oberkörper zulassen.

⚠️ Wichtig: Qualität vor Gewicht: Wähle ein moderates Gewicht. Ziel der Übung ist nicht das Bewegen großer Lasten, sondern die saubere Anti-Rotation der Körpermitte. Hüfte fixieren: Achte darauf, dass deine Hüfte während des gesamten Satzes fest verankert bleibt und nicht in Richtung des Kabelturms eindreht. Ruhige Atmung: Atme gleichmäßig weiter, wenn die Arme nach vorne gestreckt sind. Vermeide es, die Luft anzuhalten (Pressatmung). Ausführung: Atme aus, während du den Griff nach vorne drückst, und atme ein, wenn du ihn kontrolliert zur Brust zurückholst.
Plank Knee Tucks – Eine Person in der Liegestützposition zieht abwechselnd ein Knie kontrolliert unter die Brust, um die Bauchmuskeln zu trainieren.
Ganzkörpertraining

Plank Knee Tucks
Plank Knee Tucks

Plank Knee Tucks – Eine Person in der Liegestützposition zieht abwechselnd ein Knie kontrolliert unter die Brust, um die Bauchmuskeln zu trainieren. (Thumbnail)

Plank Knee Tucks sind eine exzellente funktionelle Übung, die statische Haltearbeit mit dynamischer Hüftbeugung kombiniert. Im Gegensatz zu den schnelleren "Mountain Climbers" liegt der Fokus hier auf einer langsamen, kraftvollen Ausführung, um die tiefliegende Bauchmuskulatur und den Hüftbeuger maximal zu fordern. Die Übung verbessert die Rumpfstabilität unter Bewegung und schult die Koordination.

Positionierung: Starte im hohen Stütz. Die Finger sind leicht gespreizt, um die Handgelenke zu entlasten. Die Schultern befinden sich direkt über den Handgelenken.

Bewegungsablauf: Ziehe das Knie so weit wie möglich nach vorne, ohne den unteren Rücken zu runden. Die Bewegung sollte fließend sein. Stell dir vor, du ziehst das Knie gegen einen Widerstand heran.

Fokus: Halte die Spannung im Standbein und im Gesäß. Das Becken sollte sich so wenig wie möglich bewegen, während die Beine arbeiten.

⚠️ Wichtig: Schulterstabilität: Drücke dich aktiv vom Boden weg, um stabil im Schultergürtel zu bleiben und nicht zwischen die Schulterblätter zu sinken. Beckenposition: Ein häufiger Fehler ist das Anheben des Gesäßes während des Knieziehens. Halte die Hüfte tief und auf einer Linie mit den Schultern. Kontrolle: Führe die Übung langsam aus. Je langsamer das Knie herangezogen wird, desto intensiver müssen die Bauchmuskeln arbeiten. Atmung: Atme aus, wenn du das Knie zur Brust ziehst (Kontraktion), und atme ein, wenn du das Bein wieder streckst.
Ellbogenplank mit diagonalem Heben – Eine Person im Unterarmstütz hebt gleichzeitig einen Arm und das gegenüberliegende Bein an, um die Rumpfstabilität und Balance zu trainieren.
Ganzkörpertraining

Plank mit diagonalem Heben
Alternate Arm Leg Plank

Ellbogenplank mit diagonalem Heben – Eine Person im Unterarmstütz hebt gleichzeitig einen Arm und das gegenüberliegende Bein an, um die Rumpfstabilität und Balance zu trainieren. (Thumbnail)

Die Alternate Arm Leg Plank ist eine koordinativ anspruchsvolle Weiterentwicklung der klassischen Plank. Durch das gleichzeitige Heben von Arm und Bein wird die Unterstützungsfläche auf nur zwei Punkte reduziert. Dies zwingt die gesamte Rumpfmuskulatur dazu, Rotationskräfte auszugleichen und das Becken stabil in der Waagerechten zu halten. Sie ist eine exzellente Übung für die funktionelle Kraft und die Balance.

Positionierung: Starte in einer stabilen Ellbogenplank. Die Füße stehen für eine bessere Balance etwas weiter als hüftbreit auseinander. Der Blick bleibt zum Boden gerichtet.

Bewegungsablauf: Führe das Heben der Extremitäten langsam und kontrolliert aus. Der angehobene Arm und das angehobene Bein sollten am Ende eine Verlängerung deines Rückens bilden.

Fokus: Absolute Vermeidung von Ausweichbewegungen im Becken. Die Hüftknochen müssen während des gesamten Wechsels parallel zum Boden bleiben.

⚠️ Wichtig: Stabilität vor Höhe: Es geht nicht darum, Arm und Bein so hoch wie möglich zu heben, sondern die Rumpfspannung gegen die instabile Lage zu halten. Kein Durchhängen: Spanne das Gesäß fest an, besonders wenn du das Bein nach hinten streckst, um den unteren Rücken zu schützen. Schulterspannung: Drücke dich aktiv aus dem verbleibenden Stützarm heraus, um stabil im Schultergürtel zu bleiben. Atmung: Atme ruhig und gleichmäßig weiter. Atme aus, wenn du die Diagonale streckst, und ein, wenn du sie absetzt.
Positiver Diamant-Liegestütz an der Bank – Eine Person stützt sich mit engem Diamant-Griff auf einer Flachbank ab und führt Liegestütze aus, um den Trizeps gezielt zu trainieren.
Trizeps

Positiver Diamant-Liegestütz (an der Bank)
Incline Diamond Push-up (on Bench)

Positiver Diamant-Liegestütz an der Bank – Eine Person stützt sich mit engem Diamant-Griff auf einer Flachbank ab und führt Liegestütze aus, um den Trizeps gezielt zu trainieren. (Thumbnail)

Der positive Diamant-Liegestütz an einer Erhöhung ist eine hervorragende Übung, um gezielt den Trizeps zu trainieren, während die Belastung durch den Winkel etwas geringer ist als bei der flachen Variante am Boden. Dies erlaubt eine höhere Wiederholungszahl und eine bessere Konzentration auf die Zielmuskulatur. Durch den engen Griff wird zudem die Belastung auf die innere Brustmuskulatur verstärkt.

Positionierung: Die Hände formen eine Raute auf der Bankoberfläche. Die Füße stehen weit genug von der Bank entfernt, damit der Körper eine stabile Diagonale bildet.

Bewegungsablauf: Beuge die Arme und führe die Ellenbogen nah am Körper nach hinten unten. Die Brust nähert sich der Kante der Bank. Drücke dich kraftvoll wieder hoch, ohne die Ellenbogen am obersten Punkt komplett einzurasten.

Fokus: Spüre die Spannung im Trizeps. Halte die Schultern während der gesamten Bewegung tief und ziehe sie nicht zu den Ohren.

⚠️ Wichtig: Körperspannung: Achte darauf, dass dein Becken nicht durchhängt oder nach oben steht. Spanne Bauch und Gesäß fest an. Handgelenke: Sollte der Winkel auf der Bankkante unangenehm sein, greife etwas seitlicher, solange die Daumen sich noch nahe kommen. Stabilität: Achte darauf, dass die Bank fest steht und nicht wegrutschen kann. Atmung: Atme ein, wenn du dich der Bank näherst, und atme aus, wenn du dich nach oben wegdrückst.
Quadrizeps-Stretch im Vierfüßlerstand (All Fours Quad Stretch) – Person kniet im Vierfüßlerstand auf einer Matte und zieht einen Fuß mit der Hand zum Gesäß, um die Oberschenkelvorderseite zu dehnen.
Dehnen

Quadrizeps-Stretch im Vierfüßlerstand
All Fours Quad Stretch

Quadrizeps-Stretch im Vierfüßlerstand (All Fours Quad Stretch) – Person kniet im Vierfüßlerstand auf einer Matte und zieht einen Fuß mit der Hand zum Gesäß, um die Oberschenkelvorderseite zu dehnen. (Thumbnail)

Der Quadrizeps-Stretch im Vierfüßlerstand ist eine funktionelle Dehnübung, die neben der Flexibilität des Oberschenkels auch die Balance und die Rumpfstabilität fordert. Durch die Position auf allen Vieren lässt sich der Dehnreiz sehr präzise über die Beckenkippung steuern.

Positionierung: Die Knie stehen unter der Hüfte, eine Hand bleibt als Stütze direkt unter der Schulter. Der Blick ist zum Boden gerichtet, um den Nacken neutral zu halten.

Bewegungsablauf: Beuge ein Knie und führe die Hand zum Fußrücken oder Knöchel. Ziehe den Fuß kontrolliert zum Körper. Um den Hüftbeuger miteinzubeziehen, schiebe das Knie des angewinkelten Beins leicht nach hinten und drücke die Hüfte aktiv Richtung Boden.

Stabilität: Nutze die stützende Hand und das Standknie, um ein stabiles Dreieck zu bilden. Der Core bleibt aktiv, um die Wirbelsäule zu schützen.

⚠️ Wichtig: Knie-Komfort: Falls das Standknie schmerzt, lege eine gefaltete Matte oder ein flaches Kissen unter. Rücken-Sicherheit: Achte strikt darauf, nicht ins Hohlkreuz zu fallen. Spanne den Po der dehnenden Seite fest an, um das Becken aufzurichten und die Dehnung im Hüftbeuger zu intensivieren. Atmung: Atme tief und gleichmäßig. Versuche bei jeder Ausatmung, die Ferse ein Stück näher zum Gesäß zu bringen.
Rücken-Stretch im Stand mit Bank (Standing Back Stretch with Bench) – Person steht vorgebeugt vor einer Bank, die Hände liegen auf der Kante auf und der Oberkörper bildet eine gerade Linie parallel zum Boden, um den Rücken zu dehnen.
Dehnen

Rücken-Stretch im Stand (an Bank/Tisch)
Standing Back Stretch with Bench

Rücken-Stretch im Stand mit Bank (Standing Back Stretch with Bench) – Person steht vorgebeugt vor einer Bank, die Hände liegen auf der Kante auf und der Oberkörper bildet eine gerade Linie parallel zum Boden, um den Rücken zu dehnen. (Thumbnail)

Dieser Stretch nutzt eine feste Ablage, um die Wirbelsäule sanft in die Länge zu ziehen. Er ist besonders effektiv für Personen, die viel sitzen, da er den Bereich unter den Achseln (Latissimus) öffnet und die Brustwirbelsäule mobilisiert.

Positionierung: Die Füße stehen hüftbreit unter der Hüfte oder leicht dahinter. Die Arme sind voll ausgestreckt. Die Hände können flach aufliegen oder die Kante der Bank greifen.

Bewegungsablauf: Senke das Brustbein kontrolliert Richtung Boden. Achte darauf, dass du die Ohren auf Höhe der Oberarme hältst. Je weiter du das Gesäß nach hinten schiebst, desto intensiver wird der Zug entlang der Flanken.

Variation: Durch leichtes Beugen der Knie kannst du den Fokus stärker auf den oberen Rücken legen und die Spannung aus den Beinrückseiten nehmen.

⚠️ Wichtig: Nacken: Lass den Kopf nicht einfach hängen, sondern halte ihn in einer Linie mit der Wirbelsäule, um den Nacken zu schonen. Schulter-Sicherheit: Falls du ein Stechen in der Schulter spürst, platziere die Hände etwas weiter auseinander oder lege sie höher ab. Atmung: Atme tief in die Flanken ein. Mit jeder Ausatmung lässt du den Brustkorb tiefer sinken und die Wirbelsäule länger werden.
Bodyweight Standing Back Stretch – Männliche anatomische Darstellung einer Person im Stand, die die Hände hinter dem Rücken verschränkt und die Brust nach vorne schiebt, um die vordere Kette zu dehnen.
Dehnen

Rücken-Stretch im Stand (Arme hinter dem Körper)
Bodyweight Standing Back Stretch

Bodyweight Standing Back Stretch – Männliche anatomische Darstellung einer Person im Stand, die die Hände hinter dem Rücken verschränkt und die Brust nach vorne schiebt, um die vordere Kette zu dehnen. (Thumbnail)

Dieser Stretch ist eine der effektivsten Übungen zur sofortigen Haltungskorrektur. Er wirkt dem typischen "Rundrücken" entgegen, indem er die oft verkürzte Brustmuskulatur dehnt und gleichzeitig die stabilisierende Muskulatur zwischen den Schulterblättern aktiviert.

Positionierung: Stabiler, hüftbreiter Stand. Die Knie sind nicht ganz durchgedrückt, um die Gelenke zu schonen. Die Hände sind fest ineinander verzahnt.

Bewegungsablauf: Rolle deine Schultern bewusst nach hinten unten. Ziehe die verschränkten Arme gestreckt in Richtung Boden. Die Aufrichtung erfolgt durch das Anheben des Brustbeins – stell dir vor, ein unsichtbarer Faden zieht dein Herz zur Decke.

Fokus: Der Kopf bleibt neutral in Verlängerung der Wirbelsäule. Vermeide es, das Kinn nach vorne zu schieben.

⚠️ Wichtig: Hohlkreuz vermeiden: Spanne deine Bauchmuskeln leicht an, um dein Becken zu stabilisieren. Die Dehnung soll im Brustkorb und nicht im unteren Rücken stattfinden. Schultertiefe: Achte darauf, dass deine Schultern während der gesamten Übung weit weg von den Ohren bleiben. Atmung: Atme tief in den oberen Teil deiner Lunge ein. Spüre, wie sich der Brustkorb mit jeder Einatmung weitet.
45 Grad Hyperextension – Eine Person steht auf einer 45-Grad-Schrägbank, hat die Beine fixiert, die Arme vor der Brust verschränkt und richtet den Oberkörper fluchtend zu den Beinen auf.
Rücken, Po

Rückenstrecken 45 Grad
45 Degree Hyperextension / Back Extension (Arms Crossed)

45 Grad Hyperextension – Eine Person steht auf einer 45-Grad-Schrägbank, hat die Beine fixiert, die Arme vor der Brust verschränkt und richtet den Oberkörper fluchtend zu den Beinen auf. (Thumbnail)

Das Rückenstrecken an der 45-Grad-Schrägbank (45° Hyperextension) ist eine hervorragende Grundübung zur Kräftigung der gesamten hinteren Kette (Posterior Chain) mit Fokus auf den M. erector spinae, die Gesäßmuskulatur und die Hamstrings. Durch das Verschrenken der Arme vor der Brust wird der Körperschwerpunkt im Vergleich zur Ausführung mit den Händen am Kopf näher an die Drehachse der Hüfte verlagert, was die Übung ideal für Einsteiger oder zur sauberen Ansteuerung ohne Zusatzgewicht macht. Der 45-Grad-Winkel bietet eine kontinuierliche Spannung über den gesamten Bewegungsablauf bei gleichzeitig reduzierter Spitzenbelastung im Vergleich zu horizontalen Varianten.

Positionierung: Die Oberschenkel liegen flach auf den Polstern an. Das Polster endet direkt unterhalb der Hüftbeuge (Spina iliaca anterior superior), damit das Becken frei abknicken kann. Die Füße sind unter den Fußrollen fixiert, die Fußspitzen zeigen leicht nach außen. Die Arme werden vor der Brust überkreuzt.

Bewegungsablauf: Beuge den Oberkörper langsam in der Hüfte nach unten (Hip Hinge). Die Wirbelsäule bleibt dabei in ihrer natürlichen, neutralen Doppel-S-Krümmung. Am tiefsten Punkt kontrahieren Gesäß und Rückenstrecker, um den Rumpf kontrolliert wieder anzugeben.

Fokus: Keine Überstreckung am höchsten Punkt; die Endposition ist eine gerade Linie von den Beinen bis zu den Schultern.

⚠️ Wichtig: Kein Überstrecken des unteren Rückens: Vermeide es, am obersten Punkt ins Hohlkreuz zu ziehen. Stoppe die Bewegung genau dann, wenn Rumpf und Beine eine Linie bilden. Richtige Polsterhöhe: Liegt das Polster zu hoch (über der Hüfte), wird das Becken blockiert und die Beugung gezwungenermaßen aus der Lendenwirbelsäule statt aus der Hüfte ausgeführt. Kopfhaltung: Halte den Kopf in neutraler Verlängerung zur Wirbelsäule; blicke beim Absenken schräg nach unten und schaue nicht krampfhaft nach vorne/oben. Schwungfreies Arbeiten: Die Aufwärtsbewegung darf nicht durch Schwung aus dem Oberkörper initiiert werden, sondern durch ein aktives Anspannen von Gesäß und unterem Rücken.
Rückenstrecken mit Rotation auf der 45-Grad-Bank – Person trainiert auf einer Hyperextensions-Bank den unteren Rücken und führt am höchsten Punkt eine Drehung des Oberkörpers zur Seite aus.
Rücken

Rückenstrecken mit Rotation auf der 45-Grad-Bank
Back Extension with Rotation (45 Degree Bench)

Rückenstrecken mit Rotation auf der 45-Grad-Bank – Person trainiert auf einer Hyperextensions-Bank den unteren Rücken und führt am höchsten Punkt eine Drehung des Oberkörpers zur Seite aus. (Thumbnail)

Das Rückenstrecken mit Rotation auf der 45-Grad-Bank (Twisting Hyperextension) ist eine funktionelle und anspruchsvolle Übung. Sie trainiert nicht nur intensiv den unteren Rücken, sondern bindet durch die bewusste Drehbewegung auch die schrägen Bauchmuskeln und die gesamte Rumpfstabilisation stark mit ein.

Stelle dich für die Ausgangsposition bäuchlings in den 45-Grad Roman Chair. Deine Füße sind sicher unter den hinteren Polstern fixiert und dein Becken ruht auf der großen vorderen Auflagefläche. Achte darauf, dass du in der Hüfte noch frei beugen kannst und das Polster nicht deinen Bauch blockiert. Verschränke die Arme vor der Brust oder lege die Fingerspitzen leicht an die Schläfen.

Leite die Bewegung ein, indem du deinen Oberkörper mit gerader Wirbelsäule kontrolliert nach unten in Richtung Boden absenkst. Spüre dabei die leichte Dehnung in der Beinrückseite und im unteren Rücken. Aus dieser tiefen Position heraus richtest du dich nun durch die Kraft deiner Rückenstrecker wieder nach oben auf.

Während der Aufwärtsbewegung fügst du die Rotation hinzu: Drehe deinen Oberkörper fließend zu einer Seite auf (z. B. nach rechts), sobald du dich der Endposition näherst. Halte die Spannung am obersten Punkt kurz, drehe den Oberkörper wieder zurück in die Mitte und senke dich für die nächste Wiederholung direkt wieder ab. Führe die Drehung bei jedem Aufrichten abwechselnd zur anderen Seite aus.

⚠️ Wichtig: Vermeide es unbedingt, Schwung zu holen oder die Wirbelsäule am obersten Punkt unnatürlich weit ins Hohlkreuz zu überstrecken (Hyperextension). Die Rotation muss langsam und extrem kontrolliert erfolgen, um die Bandscheiben nicht durch ruckartige Scherkräfte unter Belastung zu gefährden.
Rudergerät (Rowing Machine) – Eine Person führt eine flüssige Ruderbewegung auf einem Ergometer im Fitnessstudio aus, wobei die Kraftübertragung von den Beinen in den Rücken dargestellt wird.
Cardio, Ganzkörpertraining

Rudergerät
Rowing Machine

Rudergerät (Rowing Machine) – Eine Person führt eine flüssige Ruderbewegung auf einem Ergometer im Fitnessstudio aus, wobei die Kraftübertragung von den Beinen in den Rücken dargestellt wird. (Thumbnail)

Das Training am Rudergerät ist ein ultimatives Ganzkörper-Workout, das etwa 85 % der Muskulatur aktiviert. Es kombiniert Beinkraft mit Zugkraft des Oberkörpers und erfordert ein hohes Maß an Koordination und Rhythmusgefühl.

Die Phasen des Ruderschlags:

Die Auslage (Start): Schienbeine sind senkrecht, Arme gestreckt, Oberkörper leicht nach vorne geneigt (ca. 11-Uhr-Position).

Der Durchzug: Der Impuls kommt zu 60 % aus den Beinen. Erst wenn die Beine fast gestreckt sind, übernimmt der Rücken (Oberkörper schwingt in die 1-Uhr-Position) und zuletzt die Arme.

Das Finish: Der Griff ist knapp unter dem Brustbein, die Ellenbogen werden eng am Körper vorbeigeführt.

Das Vorrollen: Die Arme strecken sich zuerst, dann kippt der Oberkörper nach vorne, und erst dann beugen sich die Knie.

Fokus: Achte auf die korrekte Reihenfolge: Beine – Körper – Arme (beim Zug) und Arme – Körper – Beine (beim Rücklauf).

⚠️ Wichtig: Rückenhaltung: Halte den Rücken während des gesamten Schlags gerade. Vermeide es, in der Auslage einen Rundrücken zu machen. Kraftverteilung: Rudern ist eine Druckbewegung aus den Beinen, keine reine Zugbewegung aus den Armen. Das Verhältnis sollte etwa 60 % Beine, 20 % Rumpf und 20 % Arme sein. Daumenposition: Greife den Griff locker. Die Kraft kommt aus dem Rücken, nicht aus einem verkrampften Griff.
Rudern am Kabelturm mit Parallelgriff – Eine Person sitzt an einer Ruderstation im Fitnessstudio und zieht den V-Griff zum Oberbauch für ein effektives Rückentraining.
Rücken

Rudern am Kabelzug (Parallelgriff)
Seated Cable Row Parallel Grip

Rudern am Kabelturm mit Parallelgriff – Eine Person sitzt an einer Ruderstation im Fitnessstudio und zieht den V-Griff zum Oberbauch für ein effektives Rückentraining. (Thumbnail)

Das Rudern am Kabelzug mit dem engen Parallelgriff ist eine der effektivsten Übungen für die Tiefe des Rückens. Durch den neutralen Griff (Handflächen zeigen zueinander) wird der Fokus verstärkt auf den mittleren Bereich des Rückens (Rhomboideen und Trapez) sowie den breiten Rückenmuskel (Latissimus) gelegt. Im Gegensatz zu freien Gewichten bietet der Kabelzug einen konstanten Widerstand über den gesamten Bewegungsumfang.

Positionierung: Aufrechter Sitz, Knie leicht gebeugt (nicht durchgedrückt). Die Brust ist stolz gehoben, die Schultern sind tief.

Bewegungsablauf: Die Einleitung erfolgt durch das Zurückziehen der Schulterblätter, gefolgt von der Beugung der Arme. Der Oberkörper sollte während des Zugs nahezu senkrecht bleiben und nicht übermäßig nach hinten schwanken.

Fokus: Konzentriere dich auf die "Mind-Muscle-Connection" in der Rückenmitte. Die Hände dienen nur als Haken; die Kraft kommt aus dem Rücken.

⚠️ Wichtig: Kein Schwung: Ein häufiger Fehler ist das "Reißen" des Gewichts mit Hilfe des unteren Rückens. Der Oberkörper bleibt stabil. Vollständige Dehnung: Erlaube dem Gewicht in der exzentrischen Phase, deine Schulterblätter leicht nach vorne zu ziehen, um eine maximale Dehnung der Muskulatur zu erreichen. Ellenbogenführung: Halte die Ellenbogen so nah wie möglich am Rippenbogen, um den Latissimus optimal zu aktivieren. Atmung: Atme aus, während du den Griff zum Körper ziehst, und atme ein, wenn du das Gewicht kontrolliert ablässt.
Rudern aufrecht mit SZ Hantel
Schultern

Rudern aufrecht mit SZ Hantel

Rudern aufrecht mit SZ Hantel (Thumbnail)
Resistance Band Cable Row – Eine Person steht aufrecht, hält ein fixiertes Widerstandsband mit beiden Händen und zieht die Ellbogen nah am Körper nach hinten für ein effektiv beanspruchtes Rückentraining.
Rücken

Rudern mit Widerstandsband (Kabelzug-Stil)
Resistance Band Cable Row

Resistance Band Cable Row – Eine Person steht aufrecht, hält ein fixiertes Widerstandsband mit beiden Händen und zieht die Ellbogen nah am Körper nach hinten für ein effektiv beanspruchtes Rückentraining. (Thumbnail)

Das Widerstandsband-Rudern im Kabelzug-Stil ahmt die Bewegung des klassischen Kabelzug-Ruderns nach und eignet sich hervorragend für das Training des mittleren und breiten Rückens ohne schwere Maschinen. Durch den Widerstand des elastischen Bands steigt die Zugkraft zum Ende der Bewegung hin kontinuierlich an (progressiver Widerstand). Dies erfordert eine besonders starke Endkontraktion der Rückenmuskeln und Schulterblattstabilisatoren. Die stehende Ausführung fordert zudem die Rumpfmuskulatur heraus, um den Oberkörper gegen den Zug des Bands aufrecht zu halten.

Positionierung: Verankere das Band sicher auf Bauchhöhe. Stehe hüftbreit, die Knie sind leicht entriegelt, der Oberkörper bleibt aufrecht mit stolzer Brust. Rumpf und Gesäß sind fest angespannt, um ein Vorkippen zu verhindern.

Bewegungsablauf: Leite die Bewegung ein, indem du die Schulterblätter nach hinten-unten ziehst. Führe die Ellbogen nah am Rumpf vorbei nach hinten. Ziehe das Band kontrolliert heran, bis die Hände die Seiten des Oberkörpers berühren. Nach einer kurzen Haltephase führst du die Arme exzentrisch gegen die Bandspannung wieder kontrolliert nach vorne.

Fokus: Aktive Schulterblattkontraktion und stabiler Rumpf ohne Schwungeinsatz.

⚠️ Wichtig: Kein Schwungeinsatz: Vermeide es, den Oberkörper nach hinten zu werfen, um den Zug zu erleichtern. Die Bewegung erfolgt isoliert aus den Armen und dem Rücken. Schultern unten halten: Ziehe die Schultern während des Zuges nicht nach oben zu den Ohren, um den Nacken (M. levator scapulae) zu entlasten. Handgelenke stabilisieren: Halte die Handgelenke in einer geraden Linie mit den Unterarmen, ohne sie nach innen oder außen abzuknicken. Volle Kontrolle in der Rückbewegung: Lasse dich vom Band nicht nach vorne ziehen, sondern steuere die Dehnung exzentrisch über den Rücken.
Rudern im Sitzen mit Widerstandsband – Eine Person sitzt auf einer Matte und zieht ein um die Füße geschlungenes Fitnessband zum Bauch, um den Rücken zu stärken.
Rücken

Rudern sitzend (Widerstandsband)
Seated Resistance Band Row

Rudern im Sitzen mit Widerstandsband – Eine Person sitzt auf einer Matte und zieht ein um die Füße geschlungenes Fitnessband zum Bauch, um den Rücken zu stärken. (Thumbnail)

Das sitzende Rudern mit dem Widerstandsband ist eine der effektivsten Übungen zur Stärkung der gesamten Rückenpartie und zur Verbesserung der aufrechten Körperhaltung. Da der Widerstand des Bandes zunimmt, je weiter man es zieht, wird die Muskulatur genau am Punkt der stärksten Kontraktion (wenn die Ellenbogen hinten sind) maximal gefordert. Die Übung trainiert zudem die Griffkraft und die statische Haltearbeit des unteren Rückens.

Positionierung: Langsitz auf der Fitnessmatte. Die Knie können leicht gebeugt sein, um den unteren Rücken zu entlasten, falls die Flexibilität der Beinrückseite nicht ausreicht. Der Rücken bleibt während der gesamten Übung stabil und senkrecht.

Bewegungsablauf: Ziehe aktiv aus der Rückenmuskulatur. Achte darauf, dass die Schultern unten bleiben und nicht zu den Ohren wandern. Die Endposition ist erreicht, wenn die Hände seitlich am Bauch sind.

Fokus: Spüre das bewusste Zusammenkneifen der Schulterblätter in der Endphase der Bewegung.

⚠️ Wichtig: Oberkörperstabilität: Vermeide es, mit dem Oberkörper weit nach vorne und hinten zu wippen. Die Bewegung erfolgt fast ausschließlich aus den Armen und den Schulterblättern. Brust raus: Halte die Brust während der gesamten Übung stolz gehoben, um eine Rundrückenbildung zu vermeiden. Bandkontrolle: Lass dich vom Band nicht ruckartig nach vorne ziehen. Die Vorwärtsbewegung (exzentrische Phase) sollte genauso langsam wie der Zug nach hinten sein. Atmung: Atme aus, während du das Band zum Körper ziehst, und atme ein, wenn du die Arme kontrolliert wieder streckst.
Butterfly Yoga Flaps – Anatomische Darstellung einer Person im Schmetterlings-Sitz, die die Fußsohlen aneinanderhält und die Knie zur Mobilisierung der Hüfte auf und ab bewegt.
Dehnen

Schmetterlings-Sitz (dynamisch)
Butterfly Yoga Flaps

Butterfly Yoga Flaps – Anatomische Darstellung einer Person im Schmetterlings-Sitz, die die Fußsohlen aneinanderhält und die Knie zur Mobilisierung der Hüfte auf und ab bewegt. (Thumbnail)

Die Butterfly Yoga Flaps sind eine dynamische Mobilisationsübung, die besonders im Yoga zur Öffnung der Hüften eingesetzt wird. Im Gegensatz zum statischen Halten fördert das leichte "Flattern" die Durchblutung und hilft dabei, tiefsitzende Spannungen in der Leistengegend sanft zu lösen.

Positionierung: Achte auf eine stolze, aufrechte Haltung. Die Wirbelsäule ist lang gestreckt. Wenn dein Rücken einrundet, setze dich auf die Kante einer gefalteten Matte.

Bewegungsablauf: Die Bewegung der Knie sollte klein und federnd sein. Es geht nicht darum, den Boden zu berühren, sondern den Bewegungsspielraum der Hüftrotatoren spielerisch zu erkunden.

Fokus: Halte die Füße fest umschlossen. Die Kraft für die Bewegung kommt aus der Hüftmuskulatur, während der Oberkörper vollkommen ruhig bleibt.

⚠️ Wichtig: Sanftheit: Vermeide hektische oder gewaltvolle Bewegungen. Das "Flattern" sollte sich leicht und natürlich anfühlen. Knie-Sicherheit: Wenn du Druck im Kniegelenk spürst, schiebe die Füße ein Stück weiter vom Körper weg. Atmung: Atme tief und gleichmäßig. Versuche, die Hüftmuskulatur bei jeder Ausatmung bewusster lockerzulassen.
Plate-Loaded Incline Chest Press – Eine Person sitzt an einer scheibenbeladenen Schrägbank-Brustpresse und drückt die Griffe schräg nach oben, um die obere Brustmuskulatur zu trainieren.
Brust

Schrägbank-Brustpresse (Plate-Loaded)
Incline Chest Press Machine

Plate-Loaded Incline Chest Press – Eine Person sitzt an einer scheibenbeladenen Schrägbank-Brustpresse und drückt die Griffe schräg nach oben, um die obere Brustmuskulatur zu trainieren. (Thumbnail)

Die Plate-Loaded Schrägbank-Brustpresse vereinigt die biomechanischen Vorteile des freien Schrägbankdrückens mit der Stabilität und Geführtheit einer Maschine. Durch die Beladung mit Hantelscheiben und meist konvergierende (zusammenlaufende) Griffe bietet sie eine sehr natürliche Kraftkurve, die speziell auf die Fasern des oberen Brustmuskels (Pars clavicularis) abgestimmt ist. Da keine Stabilisierungsarbeit für freie Hanteln geleistet werden muss, eignet sie sich ideal für maximale Hypertrophie-Reize und schweres Training nahe am Muskelversagen.

Positionierung: Der Rücken liegt eben am leicht geneigten Polster an, die Füße stehen flach und fest auf dem Boden. Die Griffe befinden sich auf Höhe der oberen Brust.

Bewegungsablauf: Kraftvolles Herausdrücken der Hebel nach oben-vorne entlang der vorgegebenen Bahn. Am obersten Punkt bleibt eine minimale Beugung im Ellenbogen erhalten, gefolgt von einem tiefen, kontrollierten Ablassen in die Dehnung.

Fokus: Gezielte Ansteuerung der oberen Brust bei gleichzeitig maximal fixiertem Schultergürtel.

⚠️ Wichtig: Sitzhöhe präzise wählen: Ist der Sitz zu tief eingestellt, wandert die Last zu stark auf die vordere Schulter; ist er zu hoch, geht der Fokus auf die obere Brust verloren. Rückenkontakt halten: Vermeide ein starkes Überstrecken der Lendenwirbelsäule (Brücke bilden), da dies den Winkel flacher macht und den Fokus von der oberen auf die mittlere Brust verschiebt. Kein Schwung holen: Das Gewicht sollte am untersten Punkt nicht auf den Anschlägen abgelegt oder abgefedert werden. Schulterblätter fixiert lassen: Die Schulterblätter bleiben während der gesamten Druckphase fest nach hinten und unten am Polster fixiert.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Schrägbankdrücken an der Smith Maschine (30 Grad)
Brust

Schrägbankdrücken an der Smith Maschine (30 Grad)

Schrägbankdrücken an der Smith Maschine (30 Grad) (Thumbnail)

Positioniere eine Schrägbank in einem 30-Grad-Winkel mittig unter der Stange der Multipresse. Lege dich so auf die Bank, dass die Stange beim Absenken etwa auf Höhe deines Schlüsselbeins oder der oberen Brust landet. Greife die Stange im Obergriff etwas weiter als schulterbreit. Entriegele die Stange und führe sie kontrolliert nach unten, bis sie fast die Brust berührt. Halte die Ellenbogen während der Bewegung leicht nach innen rotiert (nicht direkt auf Schulterhöhe nach außen gespreizt), um das Gelenk zu schonen. Drücke das Gewicht aus der Kraft der oberen Brustmuskulatur wieder nach oben in die Ausgangsposition, wobei die Schulterblätter fest in die Polster gepresst bleiben.

⚠️ Wichtig: Da die Bahn starr ist, musst du deinen Körper (die Bankposition) so justieren, dass die Stange etwa auf der Mitte der Brust (Brustwarzenlinie) landet.
Bankdrücken Kurzhantel schräg Enggriff (Svend Press) – Eine Person liegt auf einer Schrägbank und drückt zwei fest aneinander gepresste Kurzhanteln senkrecht über der Brust nach oben.
Brust

Schrägbankdrücken mit zusammengedrückten Kurzhanteln (Svend Press / Close Grip Press)
Incline Dumbbell Svend Press / Close Grip Dumbbell Press

Bankdrücken Kurzhantel schräg Enggriff (Svend Press) – Eine Person liegt auf einer Schrägbank und drückt zwei fest aneinander gepresste Kurzhanteln senkrecht über der Brust nach oben. (Thumbnail)

Das Schrägbankdrücken im Enggriff (auch bekannt als Incline Svend Press oder Hex Press) ist eine hochintensive Isolations- beziehungsweise Grundübungs-Variation für die Brustmuskulatur. Durch das kontinuierliche Aneinanderpressen der Kurzhanteln entsteht während des gesamten Bewegungsablaufs eine isometrische Spannung nach innen. In Kombination mit dem Schrägbankwinkel sorgt dies für eine extrem starke Aktivierung der oberen Brustmuskulatur sowie des medialen (inneren) Bereichs des M. pectoralis major, während die Belastung der Schultergelenke durch den neutralen Griff minimiert wird.Positionierung: Auf einer Schrägbank (30–45 Grad) einsitzen. Der Rücken liegt flach an, die Füße stehen fest auf dem Boden. Die Schulterblätter werden nach hinten-unten fixiert. Die Kurzhanteln werden mit den Handflächen zueinander (Neutralgriff) auf der Brust platziert und aktiv zusammengepresst. Bewegungsablauf: Führe die Gewichte vertikal nach oben. Der Fokus liegt nicht allein auf der Ausstoßbewegung nach oben, sondern primär auf dem permanenten Zusammenpressen der Hanteln gegeneinander über die gesamte Range of Motion. Am obersten Punkt erfolgt eine maximale Kontraktion der Brustmuskulatur.Fokus: Kontinuierliche isometrische Kompression (Nach-innen-Drücken) aufrechterhalten, um den Reiz auf die innere Brust zu maximieren.

⚠️ Wichtig: Kein Nachlassen des Drucks: Sobald die Hanteln während der Bewegung den Kontakt zueinander verlieren, sinkt die Aktivierung der inneren Brustfasern schlagartig. Gewicht angepasst wählen: Da die isometrische Kompression viel Kraft bindet, liegt das nutzbare Arbeitsgewicht deutlich unter dem des regulären Schrägbankdrückens (Faktor 0,33 statt 0,47). Schultern unten halten: Ziehe die Schultern beim Hochdrücken nicht zu den Ohren; die Schulterblätter bleiben fest am Polster verankert. Ellenbogen nah am Körper: Die Ellenbogen werden während der Absenkphase nah am Rumpf vorbeigeführt, um den Trizeps und die innere Brust optimal einzubinden.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Schulterheben mit Kurzhanteln (Shrugs) – Anatomische Darstellung einer Person im Stand, die die Schultern vertikal nach oben zieht, um den Trapezmuskel (Nacken) zu trainieren.
Rücken

Schulterheben mit Kurzhanteln
Dumbbell Shrugs

Schulterheben mit Kurzhanteln (Shrugs) – Anatomische Darstellung einer Person im Stand, die die Schultern vertikal nach oben zieht, um den Trapezmuskel (Nacken) zu trainieren. (Thumbnail)

Nimm einen etwa hüftbreiten, stabilen Stand ein und halte in jeder Hand eine Kurzhantel im neutralen Griff seitlich neben deinem Körper. Die Arme bleiben während der gesamten Übung fast vollständig gestreckt. Ziehe nun die Schultern senkrecht nach oben, als würdest du versuchen, deine Ohren mit den Schultern zu berühren. Achte darauf, dass die Bewegung rein durch das Anheben des Schultergürtels erfolgt und nicht durch ein Beugen der Arme unterstützt wird. Halte die maximale Kontraktion am obersten Punkt kurz fest und senke die Gewichte anschließend langsam und kontrolliert wieder in die Ausgangsposition ab, bis du eine leichte Dehnung im Nacken spürst.

⚠️ Wichtig: Es ist wichtig, die Schultern während der Bewegung nicht zu rollen, sondern sie strikt auf einer vertikalen Linie nach oben und unten zu bewegen, um die Gelenke zu schonen. Der Kopf sollte dabei absolut stabil und neutral in Verlängerung der Wirbelsäule bleiben, ohne das Kinn nach vorne zu schieben oder den Nacken zu überstrecken. Um die Zielmuskulatur optimal zu isolieren, sollte auf Schwungholen aus den Beinen verzichtet werden.
Seilspringen (Jump Rope) – Anatomische Darstellung einer Person beim dynamischen Sprung über ein Seil, wobei der Fokus auf der Aktivierung der Waden und der aufrechten Haltung liegt.
Ganzkörpertraining

Seilspringen
Jump Rope

Seilspringen (Jump Rope) – Anatomische Darstellung einer Person beim dynamischen Sprung über ein Seil, wobei der Fokus auf der Aktivierung der Waden und der aufrechten Haltung liegt. (Thumbnail)

Effizienz und Dynamik in jeder Sekunde

Seilspringen ist eines der effektivsten Werkzeuge zur Steigerung der kardiovaskulären Ausdauer und der allgemeinen Spritzigkeit. Es verbrennt in kurzer Zeit mehr Kalorien als viele andere Ausdauersportarten und fordert gleichzeitig dein Nervensystem durch die rhythmische Koordination von Armen und Beinen.

Stärkung der reaktiven Kraft

Durch das ständige Abspringen und Landen auf dem Vorfuß trainierst du deine Reaktivkraft und stärkst die Sehnen und Bänder im Bereich der Sprunggelenke. Dies macht dich nicht nur beim Sport leistungsfähiger, sondern dient auch als hervorragende Prophylaxe gegen Verletzungen im Alltag.

⚠️ Wichtig: Lockerheit aus den Armen: Die Bewegung kommt primär aus den Handgelenken; vermeide große Kreisbewegungen mit den gesamten Armen. Leises Landen: Springe nur so hoch wie nötig und lande immer weich auf dem Vorderfuß, um die Gelenke zu schonen. Aufrechte Haltung: Behalte den Blick nach vorne gerichtet und halte den Oberkörper aufrecht, anstatt beim Springen nach unten auf die Füße zu schauen.
Seitbeugen auf der 45-Grad-Bank – Eine Person befindet sich in Seitenlage auf einer Schrägbank und trainiert durch seitliches Aufrichten die schrägen Bauchmuskeln.
Bauchmuskeln

Seitbeugen auf der 45-Grad-Bank
Side Extension (45 Degree Bench)

Seitbeugen auf der 45-Grad-Bank – Eine Person befindet sich in Seitenlage auf einer Schrägbank und trainiert durch seitliches Aufrichten die schrägen Bauchmuskeln. (Thumbnail)

Das Seitbeugen auf der 45-Grad-Bank (45 Degree Side Bend) ist eine hervorragende Isolationsübung, um die schrägen Bauchmuskeln gezielt zu stärken und die seitliche Rumpfstabilität zu verbessern. Im Gegensatz zum Training auf dem flachen Boden bietet dir die Schrägbank eine deutlich größere Bewegungsamplitude, da du den Oberkörper weit über die Parallele hinaus absenken kannst.

Stelle dich für die Ausgangsposition seitlich in den 45-Grad Roman Chair. Klemme deine Füße sicher unter die dafür vorgesehenen Fußrollen – oft ist es am stabilsten, wenn der untere Fuß vorne und der obere Fuß hinten eingehakt wird. Deine untere Hüfte ruht bequem auf dem großen Auflagepolster. Verschränke die Arme vor der Brust oder lege die Fingerspitzen leicht an die Schläfen. Dein Körper bildet nun von den Füßen bis zum Kopf eine gerade, diagonale Linie.

Leite die Bewegung ein, indem du deinen Oberkörper langsam und kontrolliert zur Seite in Richtung Boden absenkst. Gehe so tief, wie es dir eine gute Dehnung in der nach oben zeigenden Seite deiner Taille erlaubt. Achte penibel darauf, dass du dich wirklich nur exakt zur Seite beugst und den Rumpf nicht nach vorne oder hinten verdrehst.

Ziehe dich anschließend aus der reinen Kraft deiner seitlichen Bauchmuskeln wieder nach oben in die Ausgangsposition zurück. Du kannst am höchsten Punkt sogar noch ein kleines Stückchen weiter nach oben ziehen, um die Kontraktion in der Flanke zu maximieren. Halte die Spannung kurz, senke dich wieder ab und wechsle nach Beendigung deines Satzes die Körperseite.

⚠️ Wichtig: Führe die Bewegung absolut ohne Schwung aus und rotiere den Oberkörper nicht – stelle dir vor, du bewegst dich eingeklemmt zwischen zwei Glasscheiben. Wenn dir das eigene Körpergewicht zu leicht wird, kannst du eine Hantelscheibe oder Kurzhantel vor der Brust festhalten.
Seitheben für die hintere Schulter mit Widerstandsband – Eine Person in vorgebeugter Haltung zieht ein überkreuztes Fitnessband seitlich nach oben, um den hinteren Deltamuskel zu trainieren.
Schultern

Seitheben hintere Schulter (Widerstandsband)
Rear Deltoid Fly Resistance Band

Seitheben für die hintere Schulter mit Widerstandsband – Eine Person in vorgebeugter Haltung zieht ein überkreuztes Fitnessband seitlich nach oben, um den hinteren Deltamuskel zu trainieren. (Thumbnail)

Die Rear Deltoid Flys mit dem Widerstandsband fokussieren sich auf den oft vernachlässigten hinteren Anteil der Schultermuskulatur. Durch das Kreuzen des Bandes entsteht ein optimaler Zugwinkel, der die Muskulatur des oberen Rückens (Rhomboideen und Trapez) sowie die hintere Schulter isoliert anspricht. Die Übung ist besonders wertvoll für die Korrektur einer nach vorne fallenden Schulterhaltung ("Rundrücken") und stärkt die Stabilität des Schulterblatts.

Positionierung: Stabiler Stand, Oberkörper fast parallel zum Boden. Die Knie sind leicht gebeugt. Das Kreuzen des Bandes sorgt dafür, dass die Spannung bereits zu Beginn der Bewegung hoch ist.

Bewegungsablauf: Führe die Bewegung ausschließlich über die Schultergelenke aus. Die Arme bleiben in einem fixen, leicht gebeugten Winkel. Stell dir vor, du möchtest mit den Handrücken die Decke berühren.

Fokus: Konzentriere dich auf die bewusste Kontraktion zwischen den Schulterblättern am höchsten Punkt. Vermeide es, den Oberkörper auf- und abzubewegen.

⚠️ Wichtig: Rückenstabilität: Halte den Rücken absolut gerade. Bei Schmerzen im unteren Rücken die Beugung leicht verringern oder den Rumpf stärker anspannen. Kein Schwung: Die Bewegung muss kontrolliert erfolgen, um die Zielmuskulatur zu treffen und nicht die Nackenmuskulatur zu überlasten. Kopfhaltung: Schaue schräg nach vorne auf den Boden, um den Nacken in einer neutralen Linie zur Wirbelsäule zu halten. Atmung: Atme aus, wenn du die Arme zur Seite hebst, und atme ein, wenn du sie langsam wieder zusammenführst.
Seitheben zu Schulterdrücken mit Widerstandsband – Eine Person hebt die Arme seitlich an und drückt sie anschließend über den Kopf, um die Schultermuskulatur ganzheitlich zu trainieren.
Schultern

Seitheben zu Schulterdrücken (Widerstandsband)
Lateral Raise to Shoulder Press Resistance Band

Seitheben zu Schulterdrücken mit Widerstandsband – Eine Person hebt die Arme seitlich an und drückt sie anschließend über den Kopf, um die Schultermuskulatur ganzheitlich zu trainieren. (Thumbnail)

Diese Verbundübung kombiniert eine Isolationsbewegung mit einer Grundübung. Das Seitheben aktiviert primär den mittleren Anteil des Deltamuskels, während das anschließende Schulterdrücken die vordere Schulter und den Trizeps einbezieht. Durch den fließenden Übergang bleibt die Muskulatur über einen sehr langen Zeitraum unter Spannung (Time under Tension), was das Muskelwachstum und die Kraftausdauer im Schultergürtel massiv fördert.

Positionierung: Aufrechter Stand, Füße hüftbreit auf dem Band. Die Rumpfmuskulatur ist fest angespannt, um den Körper bei der Hebelwirkung des Seithebens zu stabilisieren.

Bewegungsablauf: Die Bewegung sollte kontrolliert und ohne Rucken erfolgen. Achte beim Seitheben darauf, dass die Handgelenke nicht höher als die Ellenbogen geführt werden. Beim Drücken über Kopf bilden die Arme ein "V".

Fokus: Konzentriere dich auf den sauberen Übergang zwischen den beiden Übungsteilen. Das Widerstandsband bietet am höchsten Punkt (über Kopf) den stärksten Widerstand.

⚠️ Wichtig: Kein Schwung: Besonders beim Seitheben neigt man dazu, mit dem Oberkörper zu wippen. Bleibe stabil wie eine Säule. Schulterschutz: Ziehe die Schultern nicht zu den Ohren. Halte den Nacken lang und entspannt. Bandspannung: Wähle die Standbreite so, dass das Band bereits in der Ausgangsposition leicht unter Spannung steht. Atmung: Atme beim Heben und Drücken (Belastungsphasen) aus und bei den Rückführbewegungen kontrolliert ein.
Seitlicher Bicycle-Crunch auf dem Roman Chair – Eine Person in Seitenlage auf der römischen Liege führt Ellbogen und Knie zusammen, um die seitliche Rumpfmuskulatur dynamisch zu trainieren.
Bauchmuskeln

Seitlicher Bicycle-Crunch auf dem Roman Chair
Roman Chair Side Bicycle Crunch

Seitlicher Bicycle-Crunch auf dem Roman Chair – Eine Person in Seitenlage auf der römischen Liege führt Ellbogen und Knie zusammen, um die seitliche Rumpfmuskulatur dynamisch zu trainieren. (Thumbnail)

Der seitliche Bicycle-Crunch auf dem Roman Chair ist eine hochintensive Isolationsübung, die die schräge Bauchmuskulatur durch eine Kombination aus seitlicher Beugung und Rotation maximal fordert. Durch die einseitige Fixierung im Gerät muss der Rumpf permanent gegen die Schwerkraft stabilisieren.

Für die Ausgangsposition stellst du dich seitlich in den Roman Chair (Hyperextension-Bank). Klemme deinen unteren Fuß fest unter die Fußrolle. Deine untere Hüfte und die Außenseite deines Oberschenkels ruhen sicher auf dem großen Polster. Das obere Bein bleibt gestreckt und frei beweglich. Führe die Fingerspitzen leicht an die Schläfen oder den Hinterkopf und lasse den Oberkörper zunächst kontrolliert zur Seite ab.

Leite nun die Aufwärtsbewegung ein, indem du dich aus der Kraft der seitlichen Bauchmuskeln anhebst. Füge dieser Bewegung eine leichte Rotation hinzu und winkle gleichzeitig das freie, obere Bein an. Ziehe dein Knie aktiv in Richtung deines vorderen Ellbogens, sodass sich beide in der Mitte annähern und sich deine seitlichen Bauchmuskeln maximal zusammenziehen.

Halte diese Spannung am höchsten Punkt für einen kurzen Moment. Danach streckst du das Bein wieder aus und senkst den Oberkörper extrem langsam und kontrolliert in die gestreckte Ausgangsposition zurück. Nach Beendigung aller Wiederholungen auf einer Seite drehst du dich um und trainierst die andere Körperhälfte.

⚠️ Wichtig: Arbeite absolut ohne Schwung und ziehe keinesfalls mit den Händen an deinem Kopf. Die Bewegung muss rein aus der Rumpfmuskulatur kommen, um die Lendenwirbelsäule nicht durch ruckartige Drehungen zu gefährden.
Lateral Band Walks – Eine Person in leichter Kniebeuge-Haltung mit einem Widerstandsband um die Oberschenkel macht einen seitlichen Schritt, während der Rumpf stabil und aufrecht bleibt.
Po

Seitliches Gehen mit dem Widerstandsband
Lateral Band Walks

Lateral Band Walks – Eine Person in leichter Kniebeuge-Haltung mit einem Widerstandsband um die Oberschenkel macht einen seitlichen Schritt, während der Rumpf stabil und aufrecht bleibt. (Thumbnail)

Lateral Band Walks sind eine äußerst wirkungsvolle funktionelle Übung zur gezielten Aktivierung und Kräftigung der Abduktoren der Hüfte, insbesondere des M. gluteus medius. Diese Muskelgruppe spielt eine Schlüsselrolle bei der Stabilisierung des Beckens im Einbeinstand, beim Gehen, Laufen sowie bei Kniebeugen. Die Übung eignet sich hervorragend als Warm-up-Element vor schwerem Beintraining, zur Verletzungsprävention (Verinderung von Valgus-Fehlstellungen/Kniekollaps nach innen) sowie als effektiver Bestandteil von Home-Workouts.

Positionierung: Hüftbreiter Stand, das Widerstandsband liegt flach um die Oberschenkel (knapp über den Knien für Einsteiger) oder um die Knöchel (für Fortgeschrittene). Gehe in eine stabile Halbhocke (Knie leicht gebeugt, Hüfte leicht nach hinten geschoben). Die Brust bleibt stolz, der Rücken neutral.

Bewegungsablauf: Setze einen Fuß kontrolliert nach außen ab. Drücke dabei das Knie aktiv nach außen gegen den Widerstand des Bands. Setze den nachfolgenden Fuß langsam nach, sodass die Ausgangsspannung auf dem Band zu keinem Zeitpunkt verloren geht. Die Bewegung erfolgt flüssig und ohne Oberkörperschwung.

Fokus: Permanente Bandspannung aufrechterhalten, Knie stets auf einer Linie mit den Fußspitzen halten und das Becken waagerecht stabilisieren.

⚠️ Wichtig: Kein Nach-innen-Kollabieren der Knie: Die Knie müssen während des gesamten Bewegungsablaufs aktiv nach außen gedrückt werden und dürfen nicht unter der Bandspannung nach innen wegknicken. Permanente Grundspannung: Führe die Füße beim Nachsteigen nicht komplett zusammen, da sonst der Widerstand des Bands abreißt. Kein Seitkippen des Rumpfes: Vermeide es, den Oberkörper schaukelnd zur Gegenseite zu werfen, um den Schritt zu erleichtern; der Rumpf bleibt aufrecht und stabil. Füße parallel halten: Die Fußspitzen zeigen durchgehend gerade nach vorne und drehen sich nicht nach außen auf.
Seitplanke – Eine Person hält den Körper im seitlichen Unterarmstütz in einer geraden Linie auf einer Fitnessmatte, um die Rumpfmuskulatur zu stärken.
Bauchmuskeln

Seitplanke
Side Plank

Seitplanke – Eine Person hält den Körper im seitlichen Unterarmstütz in einer geraden Linie auf einer Fitnessmatte, um die Rumpfmuskulatur zu stärken. (Thumbnail)

Die Seitplanke ist eine der effektivsten isometrischen Übungen zur Stärkung der Rumpfstabilität. Im Gegensatz zur klassischen Planke liegt der Fokus hier verstärkt auf der seitlichen Bauchmuskulatur und den tiefliegenden Stabilisatoren der Wirbelsäule. Sie fördert nicht nur die Kraftausdauer, sondern verbessert auch die allgemeine Körperhaltung und schützt den unteren Rücken vor Verletzungen.

Positionierung: Der Unterarm liegt flach auf der Matte, der Ellbogen bildet eine vertikale Linie mit der Schulter. Die obere Hand kann an der Hüfte oder flach auf dem Oberschenkel platziert werden.

Bewegungsablauf: Drücke das Becken aktiv nach oben. Der gesamte Körper muss unter Spannung stehen, um ein Durchhängen der Hüfte zu verhindern. Die Wirbelsäule bleibt neutral.

Fokus: Konzentriere dich darauf, die untere Flanke aktiv vom Boden wegzudrücken. Der Blick bleibt neutral nach vorne gerichtet.

⚠️ Wichtig: Schultergesundheit: Achte darauf, dass du nicht in der Schulter einsinkst. Drücke dich während der gesamten Haltedauer aktiv aus dem Schultergürtel heraus. Kopfposition: Der Kopf sollte weder nach unten hängen noch übermäßig nach oben gestreckt werden; er bildet die natürliche Verlängerung der Wirbelsäule. Hüftposition: Achte darauf, dass die Hüfte nicht nach vorne oder hinten wegkippt. Der Körper bleibt "flach". Atmung: Vermeide Pressatmung. Atme ruhig und gleichmäßig durch die Nase ein und den Mund aus.
Seitplanke mit Hüftheben – Eine Person im seitlichen Unterarmstütz bewegt das Becken dynamisch auf und ab, um die seitlichen Bauchmuskeln zu trainieren.
Bauchmuskeln

Seitplanke mit Hüftheben
Side Plank with Hip Lift

Seitplanke mit Hüftheben – Eine Person im seitlichen Unterarmstütz bewegt das Becken dynamisch auf und ab, um die seitlichen Bauchmuskeln zu trainieren. (Thumbnail)

Die Seitplanke mit Hüftheben (auch bekannt als Side Plank Dips) verwandelt eine isometrische Halteübung in eine dynamische Kraftübung. Durch das kontrollierte Absenken und Anheben der Hüfte wird die seitliche Rumpfmuskulatur über den gesamten Bewegungsumfang gefordert. Dies verbessert nicht nur die Kraft, sondern auch die muskuläre Kontrolle und die Flexibilität der Wirbelsäule in der Frontalebene.

Positionierung: Unterarmstütz seitlich, Ellbogen exakt unter der Schulter. Die Füße liegen stabil übereinander. Der freie Arm kann nach oben gestreckt oder in die Hüfte gestemmt werden.

Bewegungsablauf: Die Bewegung erfolgt ausschließlich vertikal. Das Becken sinkt tief und wird dann so hoch wie möglich Richtung Decke geschoben. Der restliche Körper bleibt stabil und dreht sich nicht ein.

Fokus: Spüre die intensive Kontraktion in der unteren Flanke beim Hochdrücken. Die Bewegung sollte langsam und ohne Schwung ausgeführt werden.

⚠️ Wichtig: Schulterkontrolle: Achte darauf, dass du während der dynamischen Bewegung stabil in der Stützschulter bleibst und nicht einsinkst. Körperlinie: Achte darauf, dass dein Gesäß nicht nach hinten ausweicht. Der Körper bildet von der Seite betrachtet eine gerade Linie. Untergrund: Nutze eine Matte, um den Druck auf den Ellbogen und die Scherkräfte auf die Haut zu minimieren. Atmung: Atme beim Absenken der Hüfte ein und beim kraftvollen Hochdrücken aus.
Sit-Up
Bauchmuskeln

Sit-Up

Sit-Up (Thumbnail)

Beginne in Rückenlage auf einer Matte. Beuge die Beine so weit an, dass die Fußsohlen fest auf dem Boden stehen bleiben können. Du kannst die Hände locker an die Schläfen legen oder vor der Brust verschränken (vermeide es, am Nacken zu ziehen). Aktiviere deine Körpermitte und rolle den Oberkörper Wirbel für Wirbel vom Boden auf, bis du dich in einer fast aufrechten Sitzposition befindest. Führe die Bewegung kraftvoll, aber ohne Schwung aus. Senke den Oberkörper danach langsam und wirbelweise wieder ab, bis die Schulterblätter den Boden fast berühren, um die Spannung im M. rectus abdominis über den gesamten Satz aufrechtzuerhalten.

⚠️ Wichtig: Im Gegensatz zum Crunch wird beim Sit-Up der gesamte Oberkörper aufgerichtet, was zu einer starken Mitwirkung der Hüftbeuger (insbesondere des M. psoas major) führt. Achte darauf, dass der untere Rücken während der ersten Phase der Aufwärtsbewegung fest in den Boden gepresst wird, bevor er sich löst. Um die Belastung auf die Bandscheiben zu minimieren, sollte die Bewegung flüssig und kontrolliert erfolgen, statt ruckartig mit dem Oberkörper zu reißen.
Squat an der Multipresse
Beine, Po

Squat an der Multipresse

Squat an der Multipresse (Thumbnail)

Stelle dich unter die Langhantel der Multipresse und platziere sie auf deinem Kapuzenmuskel, nicht auf dem Nacken. Deine Füße stehen etwa schulterbreit und leicht vor der vertikalen Linie der Stange, was durch die Führungsschiene eine aufrechtere Oberkörperhaltung ermöglicht. Entriegele die Stange durch eine Drehung der Handgelenke. Leite die Abwärtsbewegung ein, indem du die Hüfte nach hinten schiebst und die Knie beugst, als würdest du dich auf einen Stuhl setzen. Gehe so tief, wie es deine Beweglichkeit erlaubt, idealerweise bis die Oberschenkel parallel zum Boden stehen oder tiefer. Drücke dich aus der Kraft der Beine und des Gesäßes wieder kontrolliert nach oben in die Ausgangsposition, ohne die Knie am obersten Punkt komplett einzurasten.

⚠️ Wichtig: Durch die feste Führung der Multipresse ist die Stabilität erhöht, dennoch muss der Rücken stets gerade bleiben und die Bauchmuskulatur aktiv angespannt werden. Achte darauf, dass die Knie in die gleiche Richtung wie die Fußspitzen zeigen und nicht nach innen knicken. Da die Schiene den Pfad vorgibt, ist die richtige Fußplatzierung entscheidend, um den Druck gleichmäßig auf den gesamten Fuß zu verteilen und die Kniegelenke nicht übermäßig zu belasten.
Stehende Crunches am Kabelzug – Eine Person steht mit dem Rücken zum Seilzuggerät und rollt den Oberkörper unter Last ein, um die geraden Bauchmuskeln zu trainieren.
Bauchmuskeln

Stehende Crunches am Kabelzug
Standing Cable Crunch

Stehende Crunches am Kabelzug – Eine Person steht mit dem Rücken zum Seilzuggerät und rollt den Oberkörper unter Last ein, um die geraden Bauchmuskeln zu trainieren. (Thumbnail)

Stehende Crunches am Kabelzug sind eine hervorragende Isolationsübung für die geraden Bauchmuskeln. Durch den stetigen Widerstand des Kabels wird die Rumpfmuskulatur während der gesamten Bewegungsamplitude unter Spannung gehalten, was einen sehr starken und konstanten Trainingsreiz setzt.

Stelle dich für die Ausgangsposition mit dem Rücken zu einem hohen Kabelzugturm. Befestige ein Trizeps-Seil am oberen Karabiner, greife die Enden mit beiden Händen und ziehe sie auf die Höhe deines Nackens oder deiner Ohren. Nimm einen stabilen, etwa hüftbreiten Stand ein oder wähle eine leichte Schrittstellung, um ein optimales Gleichgewicht zu gewährleisten.

Spanne nun deine Bauchmuskeln an und rolle deinen Oberkörper nach vorne unten ein. Stelle dir dabei vor, du möchtest deinen Brustkorb aktiv in Richtung deines Beckens ziehen. Die Hüfte und die Beine bleiben währenddessen weitgehend fixiert; die Bewegung entsteht fast ausschließlich durch die bewusste Krümmung der Wirbelsäule.

Am tiefsten Punkt der Bewegung hältst du die Kontraktion der Bauchmuskeln für ein bis zwei Sekunden. Richte dich danach langsam und extrem kontrolliert gegen den Widerstand des Gewichts wieder auf, bis dein Oberkörper fast ganz gestreckt ist. Achte darauf, die Spannung im Bauch auch in der obersten Position nicht komplett aufzulösen.

⚠️ Wichtig: Die häufigste Fehlerquelle ist das reine Abknicken aus der Hüfte mit geradem Rücken. Du musst die Wirbelsäule zwingend "einrollen", um die Bauchmuskeln zu treffen, und die Hände dienen nur als Haken für das Seil – ziehe das Gewicht nicht mit den Armen nach unten.
Resistance Band Standing Balance Glute Kickback – Eine Person steht frei auf einem Bein mit einem Widerstandsband um die Knöchel und führt das andere Bein gestreckt nach hinten aus.
Po

Stehender Glute Kickback mit Widerstandsband (Einbein-Balance)
Resistance Band Standing Balance Glute Kickback

Resistance Band Standing Balance Glute Kickback – Eine Person steht frei auf einem Bein mit einem Widerstandsband um die Knöchel und führt das andere Bein gestreckt nach hinten aus. (Thumbnail)

Der stehende Glute Kickback mit Widerstandsband im Einbeinstand kombiniert gezieltes Gesäßtraining mit einer hohen Anforderung an die Rumpfstabilität und Balance. Während das arbeitende Bein durch die dynamische Hüftstreckung den M. gluteus maximus isoliert anspricht, muss das Standbein (insbesondere der M. gluteus medius) isometrisch arbeiten, um das Becken stabil zu halten. Das Fehlen einer externen Stütze (wie einer Wand oder Stange) fordert zusätzlich die tiefe Core-Muskulatur und verbessert die funktionelle Koordination im gesamten Unterkörper.

Positionierung: Aufrechter Stand, die Füße stehen hüftbreit, das Widerstandsband liegt flach um die Knöchel oder Unterschenkel. Der Körperschwerpunkt ruht auf dem leicht gebeugten Standbein. Die Hände werden vor der Brust verschränkt oder an die Hüfte gelegt, um den Rumpf zu fokussieren.

Bewegungsablauf: Leite die Bewegung ein, indem du die Ferse des Spielbeins nach hinten oben schiebst. Die Bewegung erfolgt rein aus dem Hüftgelenk. Halte am obersten Punkt der Bewegung kurz inne und passe die Spannung an. Senke das Bein exzentrisch ab, ohne dass die Bandspannung komplett flöten geht oder der Fuß den Boden berührt.

Fokus: Stabile Beckenhaltung, aktive Balancesteuerung über den Standfuß und reine Bewegung aus der Hüfte ohne Schwung.

⚠️ Wichtig: Kein Ausweichen im unteren Rücken: Vermeide es, ins Hohlkreuz zu fallen oder den Rumpf weit nach vorne zu kippen, um das Bein höher zu bekommen. Der Bewegungsumfang in der Hüfte reicht anatomisch meist bei ca. 20–30 Grad nach hinten aus. Becken bleibt geschlossen: Drehe die Hüfte der arbeitenden Seite nicht nach außen auf. Beide Beckenknochen zeigen durchgehend nach vorne. Standbein leicht beugen: Das Standknie darf nicht durchgedrückt sein, um das Gelenk zu entlasten und die stabilisierende Muskeleigenaktivität zu fördern. Kontrollierte Bewegung: Führe den Kickback ohne Schwung aus, um maximalen Reiz auf die Gesäßfasern zu bringen.
Cable Standing Up Straight Crossovers – Eine Person steht kerzengerade zwischen zwei hohen Kabelzügen und führt die Griffe steil nach unten vor dem Becken zusammen, wobei sich die Hände überkreuzen, um den unteren Brustmuskel zu trainieren.
Brust

Stehendes Kabelziehen von oben nach unten (Aufrecht / Überkreuzt)
Cable Standing Up Straight Crossovers

Cable Standing Up Straight Crossovers – Eine Person steht kerzengerade zwischen zwei hohen Kabelzügen und führt die Griffe steil nach unten vor dem Becken zusammen, wobei sich die Hände überkreuzen, um den unteren Brustmuskel zu trainieren. (Thumbnail)

Die Cable Standing Up Straight Crossovers sind eine gezielte Isolationsübung für den untersten Teil der Brustmuskulatur (Pars abdominalis). Im Gegensatz zu Varianten mit vorgebeugtem Oberkörper bleibst du hier völlig aufrecht stehen. Die Bewegungsbahn verläuft von weit oben steil nach unten vor den Körper. Durch das finale Überkreuzen der Hände am tiefsten Punkt wird der untere Brustmuskel in die maximal mögliche Kontraktion gebracht, was einen intensiven Reiz auf die innere und untere Brustkontur setzt.

Positionierung: Aufrechter, stabiler Stand mittig zwischen den hoch eingestellten Seilzügen (im Hüftbreitstand oder mit kleinem Ausfallschritt). Der Rumpf bleibt durchgehend vertikal aufgerichtet.

Bewegungsablauf: Führe die Arme in einem weiten Bogen nach unten-innen zusammen. Am tiefsten Punkt vor den Oberschenkeln überkreuzen sich die Handgelenke leicht.

Fokus: Maximales Zusammenziehen des unteren Brustansatzes am Scheitelpunkt, gefolgt von einer langsamen, kontrollierten Rückführung nach oben.

⚠️ Wichtig: Aufrechte Haltung wahren: Neige den Oberkörper nicht nach vorne, um das Gewicht auszuweichen oder abzufälschen. Leichte Ellenbogenbeugung: Die Arme bleiben über den gesamten Bewegungsumfang leicht gebeugt, um die Ellbogengelenke zu schonen. Abwechselnd überkreuzen: Wechsle bei jeder Wiederholung ab, welche Hand vorne liegt (z. B. einmal die rechte Hand vorne, einmal die linke Hand vorne), um eine symmetrische Entwicklung zu gewährleisten. Kein Schwung holen: Die Schultern bleiben unten und hinten fixiert; die Kraft kommt rein aus der Brust.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Stuhlsquads
Beine, Po

Stuhlsquads

Stuhlsquads (Thumbnail)

Der goldene Standard für funktionelle Beinkraft

Stuhlsquads sind weit mehr als eine Anfängerübung. Sie sind das perfekte Werkzeug, um das natürliche Bewegungsmuster des Absetzens und Aufstehens zu perfektionieren. Durch den Stuhl als Zielpunkt lernst du, dein Gewicht optimal auf die Fersen zu verlagern und die Gesäßmuskulatur maximal zu aktivieren.

Sicherheit und Kontrolle im Fokus

Diese Übung bietet durch die Begrenzung des Bewegungsumfangs eine enorme Sicherheit. Sie ermöglicht es dir, dich voll und ganz auf die Ausrichtung deiner Knie und die Stabilität deines Rückens zu konzentrieren, ohne die Balance zu verlieren. Das macht sie zu einer idealen Basis für schwere Kniebeugen mit Zusatzgewicht.

⚠️ Wichtig: Kein "Plumpsen": Setze dich nicht passiv auf den Stuhl ab, sondern berühre die Fläche nur ganz leicht ("Kiss the chair"), um die Spannung zu halten. Knieachse: Achte darauf, dass deine Knie stabil bleiben und nicht nach innen wandern; sie sollten immer in Richtung deiner Zehenspitzen zeigen. Gewichtsverteilung: Halte die Fersen während der gesamten Bewegung fest am Boden und drücke dich aktiv über die Mitte des Fußes nach oben.
Svendpress mit Kurzhantel liegend – Eine Person liegt auf einer Bank und drückt eine Kurzhantel zwischen den Handflächen zusammen, während sie die Arme senkrecht nach oben streckt, um die Brust zu isolieren.
Brust

Svendpress mit Kurzhantel liegend
Lying Dumbbell Svend Press

Svendpress mit Kurzhantel liegend – Eine Person liegt auf einer Bank und drückt eine Kurzhantel zwischen den Handflächen zusammen, während sie die Arme senkrecht nach oben streckt, um die Brust zu isolieren. (Thumbnail)

Lege dich rücklings auf die Hantelbank und stelle die Füße fest auf den Boden. Nimm zwei Kurzhanteln (idealerweise sechseckige "Hex-Dumbbells") und führe sie im neutralen Griff über deiner Brust zusammen, sodass sie sich berühren. Der Schlüssel zu dieser Übung ist nicht das bloße Bewegen des Gewichts, sondern die isometrische Spannung: Presse die Hanteln während der gesamten Übung mit maximaler Kraft gegeneinander, als wolltest du sie verschmelzen. Drücke die gepressten Hanteln nun senkrecht nach oben und spanne die innere Brust am obersten Punkt hart an. Senke das Paket anschließend kontrolliert wieder bis knapp über das Brustbein ab, ohne den gegenseitigen Anpressdruck auch nur für eine Sekunde zu lockern.

⚠️ Wichtig: Das größte Risiko ist der Verlust der Spannung: Sobald du aufhörst, die Hanteln aktiv gegeneinander zu drücken, verliert die Übung ihren spezifischen Effekt und wird zu einem instabilen Bankdrücken. Achte penibel darauf, dass die Hanteln nicht voneinander abrutschen, besonders wenn du runde Hanteln statt sechseckiger verwendest. Vermeide es, das Gewicht auf dem Brustkorb abzulegen, um die konstante Spannung (Time under Tension) nicht zu unterbrechen.
T-Bar Rudern
Rücken

T-Bar Rudern

T-Bar Rudern (Thumbnail)

Positioniere dich im stabilen Stand über der T-Bar-Vorrichtung. Beuge die Knie leicht und neige deinen Oberkörper mit neutraler Wirbelsäule nach vorne, bis er sich in einem Winkel von etwa 45 Grad befindet. Greife die Griffe fest und starte mit fast gestreckten Armen. Ziehe das Gewicht nun kraftvoll in Richtung deines Oberbauchs. Konzentriere dich darauf, die Bewegung aus der Kraft des Rückens zu initiieren, indem du die Ellenbogen weit nach hinten oben führst und am Ende der Bewegung die Schulterblätter maximal zur Wirbelsäule ziehst. Lasse das Gewicht anschließend langsam und kontrolliert wieder ab, bis die Arme gestreckt sind, ohne die Spannung im Rücken zu verlieren.

⚠️ Wichtig: Ein stabiler Rumpf und ein absolut gerader Rücken sind entscheidend, um die hohen Scherkräfte auf die Lendenwirbelsäule abzufangen. Der Kopf sollte neutral gehalten werden, während die Füße einen festen Kontakt zum Boden behalten, um jegliches Reißen oder Wippen aus den Beinen zu verhindern. Die Ellenbogenführung bestimmt den Fokus, wobei eng geführte Ellenbogen verstärkt den M. latissimus dorsi ansprechen.
Trizeps-Kickback am Kabelzug – Eine Person steht vorgebeugt am Kabelturm und streckt einen Arm isoliert nach hinten aus, um den Trizeps zu trainieren.
Trizeps

Trizeps-Kickback am Kabelzug
Tricep Cable Kickback

Trizeps-Kickback am Kabelzug – Eine Person steht vorgebeugt am Kabelturm und streckt einen Arm isoliert nach hinten aus, um den Trizeps zu trainieren. (Thumbnail)

Der Trizeps-Kickback am Kabelzug (Crossover Machine) ist besonders effektiv für den langen Kopf des Trizeps. Im Vergleich zur Kurzhantel-Variante, bei der die Spannung am untersten Punkt der Bewegung verloren geht, sorgt der Kabelzug für einen gleichmäßigen Widerstand. Dies macht die Übung ideal für die Definition und die "Mind-Muscle-Connection". Da man am Crossover beide Seiten isoliert trainieren kann, lassen sich muskuläre Ungleichgewichte perfekt korrigieren.

Positionierung: Stabiler Ausfallschritt oder hüftbreiter Stand. Der freie Arm kann sich zur Stabilisierung am Knie oder am Gerät abstützen. Der Rücken bleibt während der gesamten Übung wie eine Tischplatte gerade.

Bewegungsablauf: Der Oberarm fungiert als statische Schiene und bewegt sich nicht mit. Die Kraftübertragung erfolgt ausschließlich durch das Strecken des Ellenbogengelenks nach hinten oben.

Fokus: Halte die maximale Kontraktion am Ende der Bewegung (Arm voll gestreckt) für einen kurzen Moment fest, um den Trizeps maximal auszureizen.

⚠️ Wichtig: Kein Schwingen: Achte darauf, dass der Oberarm nicht nach unten sinkt oder mit Schwung nach vorne pendelt. Nur der Unterarm bewegt sich. Handgelenk: Halte das Handgelenk in einer neutralen, stabilen Position, um Überlastungen zu vermeiden. Kopfhaltung: Halte den Kopf in Verlängerung der Wirbelsäule (Blick zum Boden), um den Nacken nicht zu verspannen. Atmung: Atme aus, wenn du den Arm nach hinten streckst, und atme kontrolliert ein, wenn du den Arm wieder beugst.
Trizepsdrücken am Kabelzug
Trizeps

Trizepsdrücken am Kabelzug

Trizepsdrücken am Kabelzug (Thumbnail)

Das Trizepsdrücken am Kabelzug ist eine der effektivsten Übungen, um die Rückseite deiner Oberarme gezielt zu definieren und zu kräftigen. Durch den konstanten Zug des Kabels bleibt der Muskel über den gesamten Bewegungsablauf unter Spannung, was im Vergleich zu freien Gewichten eine besonders saubere Isolation ermöglicht. Diese Übung ist fundamental für den Aufbau der Armstrecker-Kraft und trägt maßgeblich zu einem athletischen Arm bei. In meinem Coaching nutzen wir verschiedene Griffvarianten, um alle Köpfe des Trizeps optimal anzusprechen und Plateaus in der Kraftentwicklung zu überwinden. Die geführte Bewegung am Kabel minimiert zudem das Verletzungsrisiko und erlaubt es uns, die Intensität präzise auf dein aktuelles Leistungsniveau abzustimmen. Egal ob als Basisübung oder als intensiver Finisher – das Trizepsdrücken sorgt für eine massive Kraftübertragung bei allen anderen Oberkörper-Druckübungen.

⚠️ Wichtig: Achte darauf, dass deine Ellenbogen während der gesamten Ausführung wie festgeschraubt an deinen Flanken bleiben und nicht nach vorne oder hinten ausweichen. Vermeide es, Schwung aus dem Oberkörper oder den Schultern zu nehmen; die Bewegung sollte ausschließlich durch das Strecken des Ellenbogengelenks erfolgen. Halte deinen Rumpf stabil und das Becken leicht angespannt, um ein Ausweichen in ein Hohlkreuz zu verhindern und die Last sicher zu bewältigen.
Trizepsdrücken stehend mit der Langhantel
Trizeps

Trizepsdrücken stehend mit der Langhantel

Trizepsdrücken stehend mit der Langhantel (Thumbnail)

Das Trizepsdrücken stehend mit der Langhantel ist eine klassische Kraftübung, die eine außergewöhnliche Dehnung und Belastung des Trizeps ermöglicht. Durch die aufrechte Position im Stehen wird nicht nur der Oberarm isoliert trainiert, sondern auch die gesamte Rumpfmuskulatur gefordert, um den Körper gegen das Gewicht über Kopf zu stabilisieren. Da der lange Kopf des Trizeps in dieser Position maximal vorgedehnt wird, setzt die Übung einen intensiven Wachstumsreiz, der für eine volle und plastische Armrückseite entscheidend ist. In meinem Coaching nutzen wir diese Übung, um die funktionelle Überkopf-Kraft zu steigern und gleichzeitig die Ästhetik der Arme massiv zu verbessern. Die Arbeit mit der freien Langhantel schult zudem deine Koordination und sorgt für eine symmetrische Kraftentwicklung, die dir bei allen anderen Druckbewegungen im Training zugutekommt.

⚠️ Wichtig: Achte auf eine extrem stabile Körpermitte und vermeide es, ins Hohlkreuz zu fallen, um die Lendenwirbelsäule vor Überlastung zu schützen. Die Ellenbogen sollten während der gesamten Bewegung stationär bleiben und nicht nach außen ausweichen, damit der Fokus isoliert auf dem Trizeps bleibt. Führe die Abwärtsbewegung sehr kontrolliert aus, um einen schmerzhaften Kontakt der Hantel mit dem Nacken zu vermeiden und die Zeit unter Spannung zu maximieren.
Einarmiges Trizepsdrücken mit Kurzhantel über Kopf – Eine Person im Stand führt eine Kurzhantel hinter den Kopf und streckt den Arm anschließend vertikal nach oben, um den Trizeps zu isolieren.
Trizeps

Trizepsdrücken stehend mit KH einarmig
Standing One-Arm Dumbbell Overhead Extension

Einarmiges Trizepsdrücken mit Kurzhantel über Kopf – Eine Person im Stand führt eine Kurzhantel hinter den Kopf und streckt den Arm anschließend vertikal nach oben, um den Trizeps zu isolieren. (Thumbnail)

Nimm einen stabilen, hüftbreiten Stand ein und greife eine Kurzhantel. Führe den Arbeitsarm gestreckt nach oben, sodass der Oberarm vertikal direkt neben deinem Ohr positioniert ist. Zur Stabilisierung kannst du die freie Hand an die Hüfte legen oder den arbeitenden Oberarm leicht stützen. Senke nun die Hantel kontrolliert hinter den Kopf ab, indem du nur das Ellenbogengelenk beugst. Der Oberarm bleibt dabei unbewegt im Raum stehen. Gehe so tief, wie es deine Beweglichkeit zulässt, und drücke das Gewicht anschließend aus der Kraft des Trizeps wieder senkrecht nach oben.

⚠️ Wichtig: Achte penibel darauf, nicht ins Hohlkreuz zu fallen; die Rumpfspannung muss während der gesamten Ausführung gehalten werden, um den unteren Rücken zu schützen. Vermeide es, dass der Ellenbogen weit zur Seite ausweicht, da dies die Effektivität der Übung mindert und das Schultergelenk ungünstig belastet. Führe die Bewegung langsam aus, um ein Anschlagen der Hantel am Kopf oder Nacken zu verhindern, und verzichte auf Schwung aus den Beinen oder dem Oberkörper.
Trizepsextension am Kabelzug über Kopf
Trizeps

Trizepsextension am Kabelzug über Kopf

Trizepsextension am Kabelzug über Kopf (Thumbnail)

Die Trizepsextension über Kopf am Kabelzug ist eine hocheffektive Isolationsübung, die den Fokus gezielt auf den langen Kopf des Trizeps legt. Durch die Positionierung der Arme über dem Kopf wird der Muskel bereits in der Ausgangslage maximal vorgedehnt, was einen besonders intensiven Wachstumsreiz setzt. Im Gegensatz zu Kurzhantel-Varianten bietet der Kabelzug eine konstante Spannung über den gesamten Bewegungsumfang, wodurch die Muskulatur in jeder Phase der Übung unter Belastung bleibt. Diese Übung ist entscheidend für den Aufbau massiver Oberarme und verbessert zudem die Stabilität des Ellenbogengelenks bei Druckbewegungen. In meinem Coaching nutzen wir diese Variante, um die Armrückseite plastisch zu formen und die Kraftübertragung bei komplexen Oberkörperübungen zu optimieren. Die saubere Führung am Kabel ermöglicht eine präzise Ansteuerung, die gerade bei der Definition des Trizeps den entscheidenden Unterschied macht.

⚠️ Wichtig: Halte die Ellenbogen während der gesamten Ausführung eng am Kopf und vermeide es, sie weit nach außen ausbrechen zu lassen, um die Gelenkbelastung zu minimieren. Achte auf eine stabile Rumpfspannung und vermeide ein Hohlkreuz, indem du das Becken leicht anspannst und die Füße in einem stabilen Ausfallschritt positionierst. Führe die Auf- und Abwärtsbewegung langsam und ohne Schwung aus, um die Zeit unter Spannung zu maximieren und das Verletzungsrisiko zu senken.
Barbell Pullover to Triceps Extension – Eine Person liegt auf einer Hantelbank und führt eine Langhantel erst hinter den Kopf für einen Überzug und schließt direkt eine Trizeps-Extension zur Stirn an.
Trizeps

Überzug mit Trizeps-Drücken (Langhantel)
Barbell Pullover to Triceps Extension

Barbell Pullover to Triceps Extension – Eine Person liegt auf einer Hantelbank und führt eine Langhantel erst hinter den Kopf für einen Überzug und schließt direkt eine Trizeps-Extension zur Stirn an. (Thumbnail)

Der "Barbell Pullover to Triceps Extension" verbindet zwei herausragende Übungen für den Oberarm und den oberen Rücken. Der Überzug beansprucht den langen Kopf des Trizeps (Caput longum) in seiner voll gedehnten Position über das Schultergelenk, während die anschließende Trizeps-Extension (auch bekannt als Skullcrusher) den Muskel isoliert über das Ellenbogengelenk belässt. Diese Kombination sorgt für eine maximale Zeiteinheit unter Spannung (Time under Tension) und einen enormen Wachstumsreiz.

Positionierung: Flache Rückenlage auf der Hantelbank, Füße stehen stabil auf dem Boden. Der Griff ist enger als beim normalen Bankdrücken (ca. handbreit bis schulterbreit).

Bewegungsablauf: Führe zuerst den Überzug hinter den Kopf durch, wobei die Arme nur leicht angewinkelt bleiben. Nach dem Zurückziehen über das Gesicht fixierst du die Oberarme vertikal und beugst für die Extension ausschließlich die Unterarme.

Fokus: Strikte Trennung der beiden Bewegungsphasen. Vermeide es, den Überzug und das Stirndrücken in eine unsaubere Mischbewegung verschwimmen zu lassen.

⚠️ Wichtig: Fixierte Ellenbogen: Achte während des Trizeps-Drückens darauf, dass deine Oberarme senkrecht stehen bleiben und nicht nach vorne oder hinten ausweichen. Kontrolliertes Gewicht: Da der lange Hebel beim Überzug und die isolierte Belastung beim Stirndrücken die Gelenke fordern, sollte das Gewicht so gewählt werden, dass die Stirn- und Kopfregion zu keinem Zeitpunkt gefährdet ist. Schulterblatt-Stabilität: Halte die Schulterblätter während der gesamten Übung leicht nach hinten unten gezogen und den Rumpf angespannt. Atmung: Einatmen beim Absenken der Hantel hinter den Kopf; Ausatmen beim Zurückholen; erneut Einatmen beim Beugen der Ellenbogen zur Stirn und kraftvoll Ausatmen beim finalen Drücken.
Überzüge mit der Kurzhantel auf der Flachbank – Anatomische Darstellung einer Person in Rückenlage, die eine Kurzhantel in einem weiten Bogen hinter den Kopf führt, um Brust und Rücken zu trainieren.
Rücken

Überzüge mit der Kurzhantel (Flachbank)
Dumbbell Pullover

Überzüge mit der Kurzhantel auf der Flachbank – Anatomische Darstellung einer Person in Rückenlage, die eine Kurzhantel in einem weiten Bogen hinter den Kopf führt, um Brust und Rücken zu trainieren. (Thumbnail)

Lege dich mit dem Rücken auf eine Flachbank. Die Füße stehen fest am Boden, um Stabilität zu gewährleisten. Halte eine Kurzhantel mit beiden Händen so, dass die Handflächen gegen die Innenseite der oberen Hantelscheibe drücken. Starte mit fast gestreckten Armen direkt über der Brust. Senke die Hantel in einem weiten Bogen langsam hinter deinen Kopf ab, während du tief einatmest. Achte darauf, dass die Ellenbogen während der gesamten Bewegung nur minimal gebeugt bleiben und nicht nach außen ausweichen. Sobald die Oberarme etwa parallel zum Boden sind oder du eine deutliche Dehnung im Brustkorb und Latissimus spürst, ziehst du die Hantel beim Ausatmen kontrolliert in die Ausgangsposition zurück.

⚠️ Wichtig: Zur sicheren Ausführung ist es entscheidend, ein übermäßiges Hohlkreuz durch aktive Bauchspannung zu vermeiden. Die Ellenbogen müssen während der gesamten Übung stabil und nur leicht gebeugt bleiben, während die Bewegung langsam und ohne Schwung erfolgt. Das Gewicht sollte zudem nur so weit abgesenkt werden, wie es die individuelle Schultermobilität schmerzfrei zulässt.
Überzüge mit Kurzhantel
Allgemein

Überzüge mit Kurzhantel

Überzüge mit Kurzhantel (Thumbnail)

Nimm eine Kurzhantel und lege dich mit dem gesamten Rücken auf die Flachbank. Stelle die Füße für einen stabilen Stand fest auf den Boden. Greife die Hantel so, dass deine Handflächen die Innenseite der oberen Gewichtsscheibe stützen und Daumen sowie Zeigefinger ein Dreieck bilden. Hebe das Gewicht über die Brust; die Ellenbogen sind dabei minimal gebeugt, aber fixiert. Führe die Hantel nun langsam hinter den Kopf, indem du die Arme nach hinten bewegst. Gehe so tief, wie es deine Schultermobilität schmerzfrei zulässt. Ziehe das Gewicht anschließend auf demselben Bogenweg zurück zur Ausgangsposition über dem Brustbein.

⚠️ Wichtig: Das häufigste Missverständnis bei dieser Übung ist das Beugen der Ellenbogen: Wenn du die Arme während der Bewegung stark beugst und streckst, wird die Übung zum Trizepsdrücken (Skullcrusher) und verfehlt die Rücken-/Brustmuskulatur. Achte darauf, den Winkel im Ellenbogen konstant leicht gebeugt zu lassen. Ziehe die Hantel in der Aufwärtsbewegung nicht bis zum Bauch, da dort die Spannung auf den Zielmuskeln verloren geht; stoppe über der Brust. Sei bei Schulterproblemen extrem vorsichtig mit der Tiefe der Bewegung.
Umkehrplanke
Allgemein

Umkehrplanke

Umkehrplanke (Thumbnail)

Die Lösung für eine aufrechte Haltung

Die Umkehrplanke ist das hocheffektive Gegenstück zum klassischen Plank. Während viele Übungen die Vorderseite fokussieren, stärkt diese Übung gezielt die gesamte hintere Kette. Sie wirkt dem typischen "Büro-Buckel" entgegen, indem sie die Brustmuskulatur dehnt und gleichzeitig die Muskulatur zwischen den Schulterblättern kräftigt.

Ganzheitliche Kraftentwicklung

Bei dieser isometrischen Halteübung lernst du, die Kraft aus den Beinen, dem Gesäß und dem unteren Rücken zu bündeln. Die statische Belastung sorgt für eine enorme Stabilität im Rumpf und verbessert die Kraftübertragung bei komplexen Zugbewegungen oder sportlichen Sprints.

⚠️ Wichtig: Hüfte oben halten: Vermeide es, mit dem Becken abzusinken – die Linie zwischen Schulter, Hüfte und Ferse muss stabil bleiben. Handgelenk-Komfort: Sollten deine Handgelenke schmerzen, kannst du die Fingerspitzen leicht nach außen drehen oder die Übung auf den Unterarmen ausführen. Kopfposition: Überstrecke den Nacken nicht; halte den Blick schräg nach oben zur Decke, sodass der Hals eine natürliche Verlängerung der Wirbelsäule bildet.
Universal Lat Pulldown Kabelturm
Rücken

Universal Lat Pulldown Kabelturm

Universal Lat Pulldown Kabelturm (Thumbnail)

Stelle das Sitzpolster so ein, dass deine Beine fest fixiert sind und du stabil sitzt. Greife die Stange etwas weiter als schulterbreit im Obergriff. Lehne den Oberkörper minimal zurück und spanne den Rumpf an. Initiiere die Bewegung, indem du die Schulterblätter aktiv nach unten ziehst. Führe die Stange dann kontrolliert bis zur oberen Brust, während die Ellenbogen vertikal in Richtung Boden wandern. Halte die unterste Position kurz und lasse das Gewicht anschließend langsam und kontrolliert wieder nach oben gleiten, bis der Latissimus vollständig gedehnt ist.

⚠️ Wichtig: ​Vermeide unbedingt das Ziehen der Stange in den Nacken, da dies die Schultergelenke unnötig belastet. Arbeite ausschließlich mit der Kraft des Rückens und hole keinen Schwung aus dem unteren Rücken ("Abfälschen"). Achte zudem darauf, dass die Schultern während der gesamten Bewegung tief bleiben und nicht zu den Ohren hochgezogen werden.
Cable Bent Over Row – Eine Person steht mit gerade vorgebeugtem Oberkörper vor einem tiefen Kabelzug und zieht den Griff mit engen Ellbogen kontrolliert zum Bauchnabel.
Rücken, Kapuzenmuskel

Vorgebeugtes Rudern am Kabelzug
Cable Bent-Over Row

Cable Bent Over Row – Eine Person steht mit gerade vorgebeugtem Oberkörper vor einem tiefen Kabelzug und zieht den Griff mit engen Ellbogen kontrolliert zum Bauchnabel. (Thumbnail)

Das vorgebeugte Kabelrudern (Cable Bent-Over Row) kombiniert die Vorteile des freien vorgebeugten Ruderns mit der gleichmäßigen, kontinuierlichen Zugspannung des Kabelzugs. Während bei freien Hanteln die Belastung je nach Winkel stark schwankt, sorgt das Kabel für einen stetigen Widerstand über den gesamten Bewegungsumfang (Range of Motion) – insbesondere in der ausgedehnten Startposition. Die Vorgebeuge erfordert zudem eine hohe isometrische Haltearbeit der Oberschenkelrückseite, des Gesäßes und des Rückenstreckers, was die Rumpfstabilität und die Haltung effektiv schult.

Positionierung: Hüftbreiter Stand vor dem tiefen Kabelzug. Die Knie sind leicht entriegelt, die Hüfte ist weit nach hinten geschoben und der Oberkörper ist stabil um ca. 45 Grad nach vorne geneigt. Der Rücken bleibt in einer neutralen S-Form. Greife die Stange oder Latzug-Griffe (im Ober- oder Neutralgriff) mit gestreckten Armbeugen.

Bewegungsablauf: Leite den Zug ein, indem du die Schulterblätter nach hinten-unten ziehst. Führe den Griff entlang der Oberschenkel in Richtung Unterbauch/Hüfte. Die Ellbogen gleiten eng am Rumpf vorbei. Halte die Spitzenkontraktion am Endpunkt kurz fest. Führe den Griff anschließend exzentrisch und bremsend wieder nach vorne-unten, bis die Rückenmuskulatur eine spürbare Vordehnung erfährt.

Fokus: Stabile Vorgebeuge ohne Vor- und Zurückwippen des Oberkörpers und stetige Kabelspannung auf dem Zielmuskel.

⚠️ Wichtig: Kein Runden der Lendenwirbelsäule: Spanne Bauch und Gesäß fest an. Der untere Rücken darf zu keinem Zeitpunkt einrunden, um Verletzungen an den Bandscheiben zu vermeiden. Oberkörperwinkel beibehalten: Vermeide es, dich beim Ziehen mit dem Oberkörper aufzurichten, um Schwung zu holen. Schultern unten fixieren: Ziehe die Schultern während der Zugphase nicht nach oben zu den Ohren. Zugrichtung beachten: Ziehe den Griff nicht zu weit nach oben zum Brustkorb, da sonst die Schulter- und Nackenmuskulatur übernimmt. Die Zugbahn führt idealerweise tief in Richtung Bauchnabel/Hüfte.

Gewichtsempfehlung

Gib Geschlecht, Körpergewicht und Alter ein – wir berechnen Orientierungswerte für alle 5 Fitnessstufen.

Neuling (Stufe 1)Einsteiger (Stufe 2)Trainiert (Stufe 3)Athlet (Stufe 4)Elite (Stufe 5)
Neuling
Einsteiger
Trainiert
Athlet
Elite

Hinweis: Orientierungswerte nach Formel (Körpergewicht × Geschlecht × Level × Übungsfaktor × Alter). Deine individuelle Leistung kann abweichen.

Vorgebeugtes Rudern mit Widerstandsband – Eine Person steht auf einem Widerstandsband, hat den Oberkörper gerade nach vorne geneigt und zieht die Enden des Bands mit engen Ellbogen nach hinten oben.
Rücken

Vorgebeugtes Rudern mit dem Widerstandsband
Resistance Band Bent-Over Row

Vorgebeugtes Rudern mit Widerstandsband – Eine Person steht auf einem Widerstandsband, hat den Oberkörper gerade nach vorne geneigt und zieht die Enden des Bands mit engen Ellbogen nach hinten oben. (Thumbnail)

Das vorgebeugte Rudern mit dem Widerstandsband ist eine exzellente Grundübung zur Kräftigung der gesamten Rückenmuskulatur ohne schwere Hanteln oder Maschinen. Durch die vorgebeugte Haltung (Hip Hinge) muss die hintere Kette und die Rumpfmuskulatur isometrisch arbeiten, um die Wirbelsäule zu stabilisieren, während die Zugbewegung den Latissimus, die Rautenmuskeln und den mittleren Trapezius aktiviert. Der ansteigende Widerstand des elastischen Bands sorgt am Punkt der maximalen Kontraktion für einen intensiven Trainingsreiz.

Positionierung: Hüftbreiter Stand flach auf der Bandmitte. Die Knie sind leicht entriegelt, das Becken ist nach hinten geschoben. Der Oberkörper ist stabil nach vorne geneigt, der Rücken bleibt in neutraler S-Form. Greife das Band so kurz, dass bereits in der Startposition eine leichte Grundspannung anliegt.

Bewegungsablauf: Initiierte den Zug über das Zurückziehen der Schulterblätter nach hinten-unten. Führe die Ellbogen eng am Rumpf entlang nach oben. Ziehe das Band heran, bis eine maximale Kontraktion im mittleren und breiten Rücken erreicht ist. Kehre exzentrisch und unter voller Rumpfspannung kontrolliert in die Ausgangsposition zurück.

Fokus: Stabile Rumpfposition, bewusste Schulterblattführung und stetige Bandspannung ohne Schwung.

⚠️ Wichtig: Kein Runden des Rückens: Die Lendenwirbelsäule darf während der gesamten Übung nicht einrunden. Halte den Core fest angespannt. Kein Aufrichten mit Schwung: Der Oberkörper bleibt im gleichen Vorneigewinkel fixiert und wippt beim Hochziehen nicht nach oben. Ellenbogenführung: Führe die Ellbogen eng am Körper vorbei und ziehe die Schultern nicht nach oben zu den Ohren. Spannung anpassen: Sollte der Widerstand zu gering sein, greife das Band weiter unten oder wähle einen breiteren Stand auf dem Band.
Vorgebeugtes Seitheben mit Widerstandsband – Eine Person steht mit vorgebeugtem Oberkörper auf einem Fitnessband und zieht die Arme seitlich hoch, um die hintere Schultermuskulatur zu trainieren.
Schultern

Vorgebeugtes Seitheben für die hintere Schulter (Widerstandsband)
Bent Over Rear Deltoid Fly Resistance Band

Vorgebeugtes Seitheben mit Widerstandsband – Eine Person steht mit vorgebeugtem Oberkörper auf einem Fitnessband und zieht die Arme seitlich hoch, um die hintere Schultermuskulatur zu trainieren. (Thumbnail)

Diese Übung ist eine der effektivsten Isolationsübungen für den oft vernachlässigten hinteren Anteil des Deltamuskels. Durch das Kreuzen des Bandes wird der Widerstandswinkel optimiert, um die hintere Schulter und die Muskulatur zwischen den Schulterblättern präzise zu treffen. Die vorgebeugte Position erfordert zudem eine gute statische Haltearbeit des unteren Rückens.

Positionierung: Hüftbreiter Stand auf dem Band. Die Knie sind leicht gebeugt, das Becken ist nach hinten geschoben und der Oberkörper fast parallel zum Boden.

Bewegungsablauf: Die Bewegung erfolgt ausschließlich im Schultergelenk. Die Arme werden wie Schwingen zur Seite geführt. Vermeide es, den Oberkörper beim Hochziehen der Arme aufzurichten.

Fokus: Konzentriere dich darauf, die Kraft aus den Ellenbogen zu führen und die Schulterblätter am höchsten Punkt der Bewegung aktiv zusammenzudrücken.

⚠️ Wichtig: Rückenposition: Halte den Rücken während der gesamten Übung absolut gerade (kein Rundrücken). Spanne den Bauch aktiv an, um die Lendenwirbelsäule zu stützen. Kein Schwung: Da der Widerstand des Bandes nach oben hin zunimmt, neigt man zu ruckartigen Bewegungen. Führe die Aufwärtsphase stattdessen kontrolliert aus. Kopfhaltung: Halte den Nacken neutral. Der Blick sollte etwa ein bis zwei Meter vor dir auf den Boden gerichtet sein. Atmung: Atme aus, wenn du die Arme hebst (Belastung), und atme ein, wenn du sie kontrolliert senkst.
Waden-Stretch an der Wand (Calf Stretch Foot On Wall) – Eine Frau in Sportkleidung dehnt ihre Wade, indem sie die Fußspitze an einer Wand hochstellt und den Körper nach vorne lehnt.
Dehnen

Waden-Stretch an der Wand
Calf Stretch Foot On Wall

Waden-Stretch an der Wand (Calf Stretch Foot On Wall) – Eine Frau in Sportkleidung dehnt ihre Wade, indem sie die Fußspitze an einer Wand hochstellt und den Körper nach vorne lehnt. (Thumbnail)

Dieser Waden-Stretch ist besonders effektiv, da er durch die mechanische Hebelwirkung an der Wand eine sehr tiefe Dehnung ermöglicht. Er hilft bei der Vorbeugung von Verletzungen wie Achillessehnenproblemen und verbessert die Sprunggelenksmobilität, was besonders für Läufer und Kraftsportler (z. B. für tiefere Kniebeugen) wichtig ist.

Positionierung: Die Hände stützen dich auf Schulterhöhe an der Wand ab. Je steiler du den Fuß an die Wand stellst, desto intensiver wird der Stretch.

Bewegungsablauf: Schiebe deine Hüfte aktiv nach vorne. Achte darauf, dass das Knie des zu dehnenden Beins komplett gestreckt bleibt, um den zweiköpfigen Wadenmuskel (M. gastrocnemius) optimal zu erreichen.

Fokus: Dein Oberkörper bleibt aufrecht. Die Dehnung sollte über die gesamte Rückseite des Unterschenkels bis hinunter zur Achillessehne spürbar sein.

⚠️ Wichtig: Fersenkontakt: Die Ferse muss zwingend fest am Boden bleiben. Wenn sie abhebt, verliert die Übung ihre Wirksamkeit. Intensität: Gehe langsam in den Stretch. Die Wadenmuskulatur ist oft sehr fest und reagiert empfindlich auf zu schnellen Zug. Atmung: Atme tief aus, während du dich nach vorne lehnst, um die Spannung im Muskel gezielt zu lösen.
Wadenheben an der Beinpresse (45 Degree Leg Press Calf Raise Single Leg) – Person sitzt in einer 45 Grad geneigten Beinpresse im Fitnessstudio und drückt die Plattform einbeinig über den Fußballen kontrolliert nach oben.
Beine

Wadenheben an der Beinpresse (45 Grad - einbeinig)
45 Degree Leg Press Calf Raise (Single Leg)

Wadenheben an der Beinpresse (45 Degree Leg Press Calf Raise Single Leg) – Person sitzt in einer 45 Grad geneigten Beinpresse im Fitnessstudio und drückt die Plattform einbeinig über den Fußballen kontrolliert nach oben. (Thumbnail)

Das einbeinige Wadenheben an der 45-Grad-Beinpresse ist eine hocheffektive Übung, um maximale Intensität auf die Wadenmuskulatur zu bringen und muskuläre Dysbalanzen auszugleichen. Durch den schrägen Winkel des Schlittens lastet das Gewicht direkt auf der Zielmuskulatur, während der Rücken stabilisiert wird.

Positionierung: Setze dich tief in den Sitz und drücke den unteren Rücken gegen das Polster. Platziere den Fußballen mittig am unteren Rand der Platte. Das Knie des arbeitenden Beins bleibt fast gestreckt, aber minimal gebeugt, um das Gelenk zu entlasten.

Bewegungsablauf: Löse die Sicherung vorsichtig. Drücke den Schlitten explosiv nach oben, indem du dich auf die Zehenballen stellst. Halte die Kontraktion am höchsten Punkt kurz fest.

Dehnphase: Führe die Ferse kontrolliert unter das Niveau der Plattform. Diese tiefe Dehnung ist essenziell für den Wachstumsreiz der Wadenfasern.

⚠️ Wichtig: Kniekontrolle: Die Bewegung findet ausschließlich im Fußgelenk statt. Vermeide es, mit dem Knie "nachzuhelfen" oder es während der Belastung komplett durchzudrücken. Sicherheit: Halte die Hände immer an den Sicherungsgriffen der Maschine. Achte darauf, dass der Fußballen festen Grip auf der Plattform hat. Atmung: Atme beim Hochdrücken (Kontraktion) aus und beim Absenken der Ferse (Dehnung) ein.
Wadenheben an der horizontalen Beinpresse (Horizontal Leg Press Calf Raise) – Person sitzt in einer horizontalen Beinpresse im Fitnessstudio und drückt die Plattform beidbeinig über die Fußballen kontrolliert nach vorne.
Beine

Wadenheben an der horizontalen Beinpresse (beidbeinig)
Horizontal Leg Press Calf Raise

Wadenheben an der horizontalen Beinpresse (Horizontal Leg Press Calf Raise) – Person sitzt in einer horizontalen Beinpresse im Fitnessstudio und drückt die Plattform beidbeinig über die Fußballen kontrolliert nach vorne. (Thumbnail)

Das Wadenheben an der horizontalen Beinpresse ist eine der sichersten und effektivsten Methoden, um die Wadenmuskulatur mit hohem Gewicht zu isolieren. Durch die sitzende Position und die geführte Schiene wird die Wirbelsäule entlastet, während der Fokus vollständig auf der Kraftentwicklung im Sprunggelenk liegt.

Positionierung: Setze dich aufrecht hin und drücke den Rücken fest gegen das Polster. Platziere die Fußballen parallel am unteren Rand des Schlittens. Die Beine sind fast vollständig gestreckt, die Knie bleiben jedoch minimal gebeugt ("weich"), um das Gelenk zu schützen.

Bewegungsablauf: Drücke den Schlitten kraftvoll aus den Waden nach vorne. Halte die maximale Kontraktion am obersten Punkt für eine Sekunde.

Dehnphase: Führe den Schlitten langsam zurück, bis deine Fersen tiefer als die Plattform stehen. Nutze diesen vollen Bewegungsumfang, um den Wachstumsreiz zu maximieren.

⚠️ Wichtig: Kein Knieeinsatz: Achte strikt darauf, dass die Bewegung nicht durch ein Beugen und Strecken der Knie (wie bei einer klassischen Beinpresse) unterstützt wird. Symmetrie: Drücke gleichmäßig mit beiden Füßen gegen den Schlitten, um eine einseitige Belastung zu vermeiden. Atmung: Atme beim Drücken (Kontraktion) aus und beim langsamen Zurückführen (Dehnung) ein.
Horizontal Leg Press Calf Raise Single Leg (Horizontal Leg Press Calf Raise Single Leg) – Frau sitzt in einer horizontalen Beinpresse im Fitnessstudio und drückt die Plattform einbeinig nur mit dem Fußballen nach vorne.
Beine

Wadenheben an der horizontalen Beinpresse (einbeinig)
Horizontal Leg Press Calf Raise Single Leg

Horizontal Leg Press Calf Raise Single Leg (Horizontal Leg Press Calf Raise Single Leg) – Frau sitzt in einer horizontalen Beinpresse im Fitnessstudio und drückt die Plattform einbeinig nur mit dem Fußballen nach vorne. (Thumbnail)

Das einbeinige Wadenheben an der horizontalen Beinpresse ist eine exzellente Isolationsübung, um muskuläre Ungleichheiten in den Unterschenkeln auszugleichen. Durch die horizontale Schlittenführung bleibt der Druck konstant, während der untere Rücken durch die Sitzposition vollständig entlastet wird.

Positionierung: Setze dich aufrecht hin und drücke den Rücken fest gegen das Polster. Platziere den Fußballen des arbeitenden Beins so am unteren Rand des Schlittens, dass die Ferse frei schwebt. Das Knie ist fast vollständig gestreckt, aber nicht eingerastet.

Bewegungsablauf: Drücke den Schlitten explosiv nach vorne, indem du dich auf die Zehenspitzen stellst. Halte die maximale Kontraktion kurz aus.

Dehnphase: Senke die Ferse langsam und kontrolliert ab, bis du eine deutliche Dehnung in der Wadenmuskulatur spürst. Diese exzentrische Phase ist entscheidend für die Flexibilität und den Muskelaufbau.

⚠️ Wichtig: Kein Knieeinsatz: Die Bewegung darf ausschließlich im Sprunggelenk stattfinden. Vermeide es, das Knie zu beugen oder zu strecken, um mit dem Oberschenkel nachzuhelfen. Sicherheit: Achte darauf, dass der Fußballen festen Halt auf der Plattform hat, um ein Abrutschen während der Dehnphase zu verhindern. Atmung: Atme beim Drücken (Kontraktion) aus und beim Absenken der Ferse (Dehnung) ein.
Wadenheben Maschine
Beine

Wadenheben Maschine

Wadenheben Maschine (Thumbnail)

Stelle dich mit den Fußballen auf den Rand der Trittplatte, sodass die Fersen frei hängen. Platziere deine Schultern fest unter den Polstern und halte deine Knie fast vollständig gestreckt, aber nicht eingerastet. Senke die Fersen langsam und kontrolliert ab, bis du eine intensive Dehnung in der Wadenmuskulatur spürst. Aus dieser tiefen Position drückst du das Gewicht explosiv, aber kontrolliert nach oben, indem du dich maximal auf die Zehenspitzen stellst. Halte die Spannung am höchsten Punkt kurz und senke die Fersen danach wieder in die Ausgangsposition ab.

⚠️ Wichtig: Um die Zielmuskulatur effektiv zu treffen, sollte die Bewegung über den vollen Bewegungsumfang erfolgen und kein Federn oder Abprallen am tiefsten Punkt stattfinden. Die Knie bleiben während der gesamten Ausführung stabil in einer fast gestreckten Position, um den zweiköpfigen Wadenmuskel optimal zu belasten. Achte zudem auf eine aufrechte Körperhaltung und vermeide es, das Gewicht durch Schwungholen aus der Hüfte zu bewegen.
Wechselseitiges Beinanziehen – Anatomische Darstellung einer Person in Rückenlage, die abwechselnd ein Knie zur Brust zieht und das andere Bein gestreckt über dem Boden hält.
Bauchmuskeln

Wechselseitiges Beinanziehen
Alternating Knee Pulls

Wechselseitiges Beinanziehen – Anatomische Darstellung einer Person in Rückenlage, die abwechselnd ein Knie zur Brust zieht und das andere Bein gestreckt über dem Boden hält. (Thumbnail)

Das wechselseitige Beinanziehen, im Englischen "Alternate Leg Pull" oder auch "Scissors", ist eine sehr dynamische Übung für die gesamte vordere Rumpfmuskulatur. Sie stammt ursprünglich aus dem Pilates und kombiniert ein intensives Bauchmuskeltraining mit einer leichten Dehnung der Beinrückseite.

Lege dich für die Ausgangsposition flach auf den Rücken. Spanne deine Bauchmuskeln fest an, sodass dein unterer Rücken komplett in die Matte gepresst wird. Hebe nun den Kopf und die Schulterblätter leicht vom Boden ab. Dein Blick ist dabei schräg nach vorne auf deine Beine gerichtet.

Hebe beide Beine an. Greife nun das rechte Bein mit beiden Händen (entweder an der Wade oder am Oberschenkel, je nach Beweglichkeit) und ziehe es sanft in Richtung deines Oberkörpers. Das linke Bein streckst du gleichzeitig nach vorne aus, bis es nur noch wenige Zentimeter über dem Boden schwebt.

Wechsle nun die Position der Beine in einer fließenden, kontrollierten Scherenbewegung und ziehe im Wechsel das linke und dann wieder das rechte Bein zu dir heran. Achte darauf, dass der Rumpf dabei so stabil wie möglich bleibt und nicht hin- und herwackelt.

⚠️ Wichtig: Der untere Rücken darf während der gesamten Übung niemals den Kontakt zum Boden verlieren. Vermeide es zudem, den Nacken zu stark zu verkrampfen – die Kraft, um den Oberkörper oben zu halten, muss zwingend aus dem Bauch kommen.